Artikelname: Die Inductions-Elektricität in physiologisch-therapeutischer Beziehung.
Artikelbeschreibung:
| Baierlacher, Edurad: |
| Die Inductions-Elektricität in physiologisch-therapeutischer Beziehung. |
| Nürnberg, Verlag von Wilhelm Schmid, 1857, 8°, X, 261, (1) pp., 1 lith. Tafel, Halbledereinband der Zeit; leicht fleckig. |
| Erste Ausgabe! Eduard Baierlacher (1825-1889), "zu Nürnberg, geb. 1. Sept. 1825 zu Eichstaedt in Bayern, war anfänglich Pharmaceut, absolvirte als solcher in München 1847, studirte dann Medicin daselbst und in Wien, wurde 1851 promovirt und ist seit 1854 Arzt in Nürnberg. ER schrieb "Inductions-Elektricität in physiologischer Beziehung", - "Wirkung galvanischer Ströme auf Nerven und Muskel", - "Bleivergiftung durch Schnupftabak"." Hirsch VI, p.439 "Am 24. v, M. starb in Nürnberg der bekannte Neuropathologe Eduard Baierlacher, der zuerst auf die Differenz des Verhaltens der beiden Stromesarten am peripher gelähmten Nerven aufmerksam machte und so die Entdeckung der Entartungsreaction vorbereitet hat." Karl Reinl, WKW 1889, p.896 |
| EUR 240.00 (Bestell-Nr: 38901) |
Artikelname: Über geburtshilfliche Elektrotherapie bei künstlichen Frühgeburten und Cervixstrikturen.
Artikelbeschreibung:
| Bayer, Heinrich: |
| Über geburtshilfliche Elektrotherapie bei künstlichen Frühgeburten und Cervixstrikturen. |
| Slg. klin. Vortr., 358. - Leipzig, Verlag von Breitkopf & Härtel, 1890, 8°, 16 pp., OBrosch.; unaufgeschn. |
| EUR 23.00 (Bestell-Nr: 17347) |
Artikelname: Beiträge zur neuropathischen und elektrotherapeutischer Casuistik. II.: Ein Fall von diffuser Neuritis centralis (pp.94-106, 5 lith. Taf. mit zahlr. Abb.).
Artikelbeschreibung:
| Benedikt, Moriz: |
| Beiträge zur neuropathischen und elektrotherapeutischer Casuistik. II.: Ein Fall von diffuser Neuritis centralis (pp.94-106, 5 lith. Taf. mit zahlr. Abb.). |
| Dtsch. Arch. Klin. Med., 13. - Leipzig, F.C.W.Vogel, 1874, 8°, VI, 644 pp., Holzschnitte, 6 lith. Taf., OBrosch; unaufgeschnittenes Exemplar, Broschur angestaubt. |
| EUR 45.00 (Bestell-Nr: 28150) |
Artikelname: Die Elektrizität in der Medizin.
Artikelbeschreibung:
| Benedikt, Moriz: |
| Die Elektrizität in der Medizin. |
| Wien. Klinik, 10/ 2. - Wien, Urban & Schwarzenberg, 1884, 8°, pp.25-48, Brosch. |
| EUR 30.00 (Bestell-Nr: 46999) |
Artikelname: Elektrotherapie.
Artikelbeschreibung:
| Benedikt, Moriz: |
| Elektrotherapie. |
| Wien, Verlag von Tendler & Comp., 1868, 8°, XVI, 4 Bl., 485 pp., 1 Bl., 12 Holzst., 1 gefalt. lith. Taf., HLnBd. d.Zt; Stempel des "Doct. Coll. der Wiener Medic. Facultät" auf Titel. |
| FIRST EDITION. In 1861 Moriz Benedikt (1835-1920) became a lecturer in electrotherapy at the University of Vienna. In 1868 Benedikt summarized the results of his research in electrotherapy and neuropathology in the present book which contains an extraordinary amount of interesting facts, and daring and ingenious hypotheses. It includes (pages 301-307) Benedikt's research on oculomotor paralysis for which he became famous. "No lesser man than Martin Charcot (1825-1893) honored him by proposing the name of "Benedikt's syndrome" for the symptom complex which Benedikt had described, i.e.: a combination of oculomotor paralysis with paresis and motor irritation of the contralateral extremities." Lesky. REFERENCES: Haymaker and Schiller, The founders of neurology, pp. 408-410; Hirsch, I, p. 390; Lesky, The Vienna Medical School, pp. 350-351; Overmier & Senior, Bakken, p. 140. Not in Wheeler Gift Catalogue. See: Garrison and Morton 4576 |
| EUR 320.00 (Bestell-Nr: 15846) |
Artikelname: Zur Aetiologie und Pathologie der sogenannten Muskelhypertrophie (pp.363-396).
Artikelbeschreibung:
| Berger, Oscar: |
| Zur Aetiologie und Pathologie der sogenannten Muskelhypertrophie (pp.363-396). |
| Dtsch. Arch. klin. Med., 9/4-7. - Leipzig, F.C.W.Vogel, 1872, 8°, pp.363-655, 1 gefalt. Taf., Pappband der Zt. |
| EUR 28.00 (Bestell-Nr: 38196) |
Artikelname: Über Franklin'sche oder Spannungsströme vom elektrodiagnostischen Standpunkt.
Artikelbeschreibung:
| Bernhardt, Martin: |
| Über Franklin'sche oder Spannungsströme vom elektrodiagnostischen Standpunkt. |
| Slg. klin. Vortr., N.F., 41. - Berlin 1892, 8°, pp.385-416, 2 Abb., Brosch. |
| Enthält auch eine Geschichte der Elektrotherapie. |
| EUR 26.00 (Bestell-Nr: 430) |
Artikelname: Die Galvano-Chirurgie oder die Galvanokaustik und Elektrolysis bei chirurgischen Krankheiten.
Artikelbeschreibung:
| Bruns, Victor v.: |
| Die Galvano-Chirurgie oder die Galvanokaustik und Elektrolysis bei chirurgischen Krankheiten. |
| Tübingen, H.Laupp'schen Buchhandlung, 1870. 8°, VIII, 145 pp., mitt 44 Abb., geprägter Leinwandband der Zeit; eetwas fleckig. |
| First Edition - Classic text on galvaic surgry by the great German surgeon Victor von Bruns (1811-1883). "Discusses his experiments and observations on galvanocautery and electrolysis. "--Bakken, p. 156. |
| EUR 180.00 (Bestell-Nr: 35756) |
Artikelname: Ueber medicinische Elektricität besonders ihre große Kraft bei der Amaurosis (pp.52-72). + Ueber die Anwendung der Saugpumpe bei eingeklemmten Brüch'en (pp.73-80).
Artikelbeschreibung:
| Busch, Dietirch Wilhelm Heinrich: |
| Ueber medicinische Elektricität besonders ihre große Kraft bei der Amaurosis (pp.52-72). + Ueber die Anwendung der Saugpumpe bei eingeklemmten Brüch'en (pp.73-80). |
| Journ. pract. Heilk., 75/1. - Berlin, gedruckt und verlegt bei G.Reimer, Juli 1832, Kl.8°, 130, (4) pp., Brosch. |
| Dietrich Wilhelm Heinrich Busch, "einer der berühmtesten Professoren der Geburtshilfe Deutschlands in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts, wurde am 16. März 1788 zu Marburg in Kurhessen geboren. Er entstammte einer Professoren-Familie, denn bereits sein Grossvater Johann David Busch (1755- ) und Vater Johann Jacob Busch (1727-1786) hatten als Professoren der Medicin an der Universität Marburg gewirkt. Seine Studien trieb und beendete er in seiner Vaterstadt und wurde am 4. Juni 1808 von seinem eigenen Vater promovirt. Schon früher hatte er, vom November 1806 bis August 1807, im französischen Lazarethe freiwillig als Arzt Dienste gethan und ebenso im Lazarethe der polnischen Legion vom December 1807 bis März 1808. Er betheiligte sich an dem Aufstände, welcher, vom Freiherrn von Dörnberg gegen den König von Westphalen Jerome Napoleon organisirt, gleich nach der SCHILL'schen Erhebung in Hessen ausbrechen sollte, um die Fremdherrschaft abzuschütteln. Die Verschwörung wurde aber verrathen und dadurch im Keime erstickt. Mehrere Theilnehmer wurden ergriffen und erschossen, darunter Busch's Freund Professor STERNBERG, während Busch gewarnt, mit anderen Genossen Zeit fand, zu fliehen. Er hielt sich durch einige Monate hindurch im Kölnischen Sauerlande bei einem Oberförster versteckt. Bald darauf wurde er amnestirt, namentlich deshalb, weil er früher freiwillig Dienste in Militärhospitälern gethan hatte. Von nun an diente er unausgesetzt in französisch-westphälischen Lazarethen, bis October 1813 durch Einrücken russischer Truppen das ephemere Königreich Westphalen von der Landkarte verschwand. Er übernahm dann das russische Lazareth. Januar 1814 wurde er zum Generalfeldmedicus bei dem Generalstabe (oberster Feldarzt) der in das Feld rückenden hessischen Armeecorps ernannt. December 1814 aus dem Feldzuge zurückgekehrt, wurde er zum Prof. extraordinarius ernannt und hielt als solcher Vorlesungen über Chirurgie. Als nach der Rückkehr Napoleons von Elba nach Paris die Kriegsfackel von Neuem aufzulodern begann, rückte er neuerdings mit den hessischen Truppen in das Feld. Zum zweitenmale zurückgekehrt, konnte er sich endlich dauernd seiner akademischen Laufbahn widmen. 1817 vermählte er sich und im gleichen Jahre wurde er Prof. Ordinarius. Da er sich von der Chirurgie abgewendet und vollständig der Geburtshilfe gewidmet hatte, bekam er 1820 die Professur und Klinik der Geburtshilfe. 1829 erhielt er nach ELIAS VON SIEBOLD'S Tod einen Ruf als Professor der Geburtshilfe und Vorstand der geburtshilflichen Klinik nach Berlin, den er auch annahm. Hier wurden ihm viele Ehren und Auszeichnungen zu Theil. Literarisch war Busch sehr thätig. Seine kleineren Arbeiten erschienen zumeist in dem von ihm in Gemeinschaft mit MENDE in Göttingen und RlTGEN in Giessen redigirten Journale "Gemeinsame Zeitschrift für Geburtskunde" (1825-1834), sowie in den dieser Zeitschrift folgenden Journalen "Neue Zeitschrift für Geburtskunde" (1834-1853) und "Monatsschrift für Geburtskunde" (1853-1869), an deren Redaction er sich bis zu seinem Tode betheiligte. Von seinen grösseren Arbeiten wären zu nennen: "Lehrbuch der Geburtskunde" (erschienen in fünf Auflagen 1829-1842) - "Das Geschlechtsleben des Weibes in 'physiologischer; pathologischer und therapeutischer Beziehung" (5 Bde., Leipzig 1839-1844, 8.) - "Atlas geburtshilflicher Abbildungen etc." (2 Aufl. 1841 und 1852, ein heute noch zu Unterrichtszwecken brauchbares Werk). In Gemeinschaft mit MOSEK verfasste er das "Handbuch der Geburtshunde in alphabetischer Ordnung" (4 Bde., Berlin 1840-43 u. s. w.). Der Richtung seiner Zeit entsprechend, cultivirte B. nahezu ausschliesslich das Gebiet der Geburtshilfe und da wieder namentlich das operative Gebiet derselben, während er der Lehre von den Frauenkrankheiten nur eine geringe Aufmerksamkeit zuwandte. Er verbesserte die Methode der Wendung und betheiligte sich an der Förderung der Lehre von der künstlichen Frühgeburt. Ein grosses und dauerndes Verdienst erwarb er sich durch die Beigabe der nach ihm benannten Haken am oberen Griffende der Zange, da dieses Instrument erst von da an seinen eigentlichen Zweck - Zug ohne Druck - erfüllt. Als klinischer Lehrer war Busch sehr beliebt. Er starb an Apoplexie am 15. März 1858." Kleinwächter, Hirsch I, pp.630-631 siehe - "Seine Biographie gibt Crede im IX. Bande der Monatsschrift für Geburtskunde und Frauenkrankheiten (1858), p. 328. Beigefügt dieser Biographie ist ein wohlgetroffenes Porträt" |
| EUR 35.00 (Bestell-Nr: 40759) |
Artikelname: Vollständige Abhandlung der theoretischen und praktischen Lehre von der Elektricität nebst einigen Versuchen von Tiberius Cavallo.
Artikelbeschreibung:
| Cavallo, Tiberius: |
| Vollständige Abhandlung der theoretischen und praktischen Lehre von der Elektricität nebst einigen Versuchen von Tiberius Cavallo. |
| Leipzig, bei Weidmanns Erben und Reich, 1785, 8°, (10), 344, (10 Index) pp., 4 doppelblattgroße Kupferstichtafeln mit zahlreichen Abbildungen, feiner Halbledereinband der Zeit. |
| Dritte, mit einigen Zusätzen des Uebersetzers vermehrte Auflage. Zur dritten Auflage: "... Bey dieser habe ich vorzüglich das viele Gute und Neue, was Herr Prof. Lichtenberg seiner Ausgabe der Erxlebenschen Anfangsgründe der Naturlehre (Göttingen 1784) in Absicht auf die Elektricität beygefüget hat, genützt; auch zu dem vierten Capitel des vierten Theils eine umständliche Nachricht von des Herrn Volta Condensator der Elektricität, oder Mikro-elektrometer hinzugesetzt, welche aus dem von mir selbst herrührenden Aufsatze über den Condensator ... ein Auszug ist." Johann Samuel Traugott Gehler (1751-1795) Tiberius Cavallo (1749-1809), "the son of a Neapolitan physician, did his scientific work in England, where he settled in 1771 intending to acquire some experience in business. He apparently put aside his plans on becoming acquainted with some amateur English physicists, particularly William Henley, who introduced him to experimental philosophy and encouraged him in its pursuit. He became a fellow of the Royal Society in 1779... Cavallo's first studies (1775-1776) concerned atmospheric electricity, which he explored with Franklin kites and with improved detectors of his own invention, fashioned after Canton's pith-ball electroscope- Although little came of his investigations (beyond the intelligence that rain often carries negative charge), they required a course of self-instruction that culminated in Cavallo's most important work, "A Complete Treatise on Electricity in Theory and Practice" (1777). ... An excellent compendium, the Treatise served the needs of both the neophyte and the initiate, who found in its appendixes valuable details about medical electricity; about Beccaria's obscure theories; and about Cavallo's forte, the design and operation of electrostatic instruments. With the publication of the 'Complete Treatise' Cavallo switched his attention to the physics of the atmosphere and to the constitution of "permanently elastic fluids". Again his strengths appeared in instrumentation - an improved air pump and a modified eudiometer - and in smoothing the way for others. This time his course of self-instruction, 'A Treatise on the Nature and Properties of Air and Other Permanently Elastic Fluids' (1781), was a judicious examination of contemporary work, particularly Priestley's, presented from a non dogmatic phlogistic point of view. He always retained a lively interest in pneumatic physics and chemistry, whose applications to ballooning and to medicine became subjects of two later books." J.L.Heilbron, DSB III, p.153f. |
| EUR 480.00 (Bestell-Nr: 42455) |
Artikelname: Handbuch der Elektrotherapie.
Artikelbeschreibung:
| Erb, Wilhelm H.: |
| Handbuch der Elektrotherapie. |
| Ziemssen Hdb. allg. Ther., 3. - Leipzig, F.C.W.Vogel, 1882, 8°, VIII, 738 pp., 39 Holzschnitte, HLnBd.d.Zt. |
| First Edition! "Of the many German neurologists who flourished during the later 1800's, the most significant figure was Wilhelm Heinrich Erb (1840-1920). Primarily known for the advances he made in identifying, classifying, and treating the muscular dystrophies, many of which still bear his name, Erb also pioneered in the use of electricity in the diagnosis and treatment of nervous disorders. This work on elektrotherapy contains first descriptions of several nervous disorders and was written while Erb was professor of neurology at the University of Heidelberg, a post he held for some twenty-seven years." Heirs of Hippocrates No.1066 |
| EUR 220.00 (Bestell-Nr: 8704) |
Artikelname: Compendium der Elektrotherapie.
Artikelbeschreibung:
| Fieber, Friedrich: |
| Compendium der Elektrotherapie. |
| Wien, Wilhelm Braumüller, 1869, 8°, VIII, 146 pp., mit 8 Holzschnitten, HLnBd. d.Zt. |
| Erste Ausgabe! "Von der therapeutischen Seite her fanden andere Forscher den Weg zur Neurologie. Konnte man das Elend von Lähmungen, Zuckungen und Krämpfen, das sich täglich in den Ambulatorien des Allgemeinen Krankenhauses darbot, nicht mit dem elektrischen Strom heilen, wie es DUCHENNE DE BOULOGNE (1806-1875) in Paris und ROBERT REMAK (1815-1865) in Berlin seit der Mitte der fünfziger Jahre versuchten? Diesen Weg der Elektrotherapie sind in Wien BENEDIKT SCHULZ (-1890), MORIZ BENEDIKT (1835-1920), MORIZ ROSENTHAL (1833-1889), AUGUST VON HAERDTL (-1901) und FRIEDRICH FIEBER (1835-1882) gegangen. Sie alle mit Ausnahme ROSENTHALS, der als Schüler TÜRCKS auf dessen Abteilung für Nervenkrankheiten arbeitete, kamen von der Interne her und hatten in dem Jahrzehnt der spezialitätenfreundlichen Habilitationen mit der venia für Elektrotherapie meist auch jene für Neuropathologie erworben: BENEDIKT und SCHULZ 1862, HAERDTL und ROSENTHAL 1863, FIEBER 1869. Zugleich mit der Hydro-und Klimatherapie war in den sechziger Jahren in Wien auch die Elektrotherapie zum Durchbruch gekommen. Während es aber auf dem Gebiete der Hydrotherapie WINTERNITZ nicht gelungen war, im Allgemeinen Krankenhaus eine eigene Station zu errichten, konnte FIEBER 1867 dort eine Abteilung für Elektrotherapie und Inhalationen begründen. 1883 wurde sie von NATHAN WEISS (1851-1883) und nach dessen frühem Tode von MORIZ ROSENTHAL als Ambulatorium für Elektrotherapie und Neuropathologie geleitet. Es kann kein Zweifel sein, daß FRIEDRICH FIEBER, der in Wien die Inhalationstherapie nach SALES-GIRON propagierte, mit seinem Compendium der Elektrotherapie (Wien 1869) und seiner Behandlung der Nervenkrankheiten mit Elektricität (Wien 1873) viel dazu beitrug, Praktiker und Laien einerseits über die anfänglichen Vorurteile gegen das Elektrisieren aufzuklären und anderseits dessen modische Auswüchse einzuschränken." Lesky, Die Wiener Medizinische Schule im 19. Jhdt., p.389 |
| EUR 160.00 (Bestell-Nr: 35757) |
Artikelname: Experimentelle Studien zur therapeutischen Galvanisation des Sympathicus. Der med. Fakultät zu München pro Venia legendi vorgelegt.
Artikelbeschreibung:
| Fischer, G.: |
| Experimentelle Studien zur therapeutischen Galvanisation des Sympathicus. Der med. Fakultät zu München pro Venia legendi vorgelegt. |
| Leipzig, J.B. Hirschfeld, 1875, 8°, 73 pp., 2 gefalt. Taf., OBrosch. |
| EUR 45.00 (Bestell-Nr: 18715) |
Artikelname: Die Physiologischen Grundlangen und die Technik der Elektrotherapie. bearbeitet von Dr. Fritz Frankenhäuser, Privatdocent an der Universität Berlin.
Artikelbeschreibung:
| Frankenhäuser, Fritz: |
| Die Physiologischen Grundlangen und die Technik der Elektrotherapie. bearbeitet von Dr. Fritz Frankenhäuser, Privatdocent an der Universität Berlin. |
| Physikalische Therapie in Einzeldarstellungen, 7. Heft. - Stuttgart, Verlag von Ferdinand Enke, 1906, 8°, 120 pp., 150 Textabbildungen, OBrosch. |
| "Mit Dogmen und Formel ist in der praktischen Heilkunde nichts getan. Der Arzt der wirklich helfen will, muß nicht nur objektiv individualisieren können, er muß auch die Freiheit und die Fähigkeit erlangt haben subjektiv individuell zu handeln.... " Vorwort, Berlin Hydrotherapeutische Anstalt der Universität im April 1906 |
| EUR 120.00 (Bestell-Nr: 33834) |
Artikelname: Die Wärmestrahlung ihre Gesetze und ihre Wirkungen.
Artikelbeschreibung:
| Frankenhäuser, Fritz: |
| Die Wärmestrahlung ihre Gesetze und ihre Wirkungen. |
| Zwangl. Abh. Geb. Elektrotherapie u. Radiologie, 2.Heft. - Leipzig, Johann Ambrosius Barth, 1904, 8°, 50 pp., OBrosch. |
| EUR 23.00 (Bestell-Nr: 7097) |
Artikelname: Niederfrequente Reizströme in der therapeutischen Praxis.
Artikelbeschreibung:
| Gillert, Otto: |
| Niederfrequente Reizströme in der therapeutischen Praxis. |
| 7. auflage von "Galvanischer Strom - Fradischer Strom - exponentialstrom in der therapeutischen Praxis". - München, Karl Pflaum Verlag, 8°, 210 pp., 3 Anz.Bl., 122 Abb., OKartBd. |
| EUR 25.00 (Bestell-Nr: 33146) |
Artikelname: Versuche den Galvanismus zur Heilung einiger Krankheiten anzuwenden.
Artikelbeschreibung:
| Grapengiesser, Carl Johann Christian: |
| Versuche den Galvanismus zur Heilung einiger Krankheiten anzuwenden. |
| Berlin, Myliussischen Buchhandlung, 1801, Kl.8°, 256 pp., 2 gefalt. Kupferstichtafel, mit Deckblatt der original Broschur im Pappband der Zeit; schönes Exemplar. |
| Erste Ausgabe! Ausgehend von den Versuchen seines Freundes Alexander von Humboldt unternahm Carl Johann Grapengiesser (1773-1813) aus Parchim, war Mitglied des Colegiums Med.-Chirurgicum., Leibarzt des Kronprinzen und konsultierender Arzt des Königs von Preussen, zahlreiche Versuche, um die Heilkraft der Elektrizität zu untermauern. Große Erfolge erzielte er dabei insbesondere bei Amaurose, Taubheit, Lähmungen u.a. Er starb als Chefarzt eines Kriegslazaretts an Typhus. First Edition - fine and well preserved copy , with the original Front wrapper bound in. "Grapengiesser was the first physician to use Volta"s "pile", the first battery, which Volta first described in print in 1800. Grapengiesser "noted that in paralyzed muscle excitability could be so poor that 150 elements were necessary to produce contraction. He placed conductors on moistened skin and found by trial and error that the best results were obtained with the zinc pole placed over the nerve trunk and the other pole over the branches of the nerve. He also noted that contraction occurred on the make and break of the circuit" Licht, History of Electrotherapy Grapengiesser was physician to the Crown Prince of Prussia, and he had intended to write a general history of Galvanism. Upon learning that Augustin had embarked on a similar project, he decided to confine to his own experiments on the application of electric currents to the treatment of disease. During the campaign against Napoleon, Grappengiesser caught typhus and he died all to young in 1813. His book met an immediate demand and was sold out within weeks; a second edition appeared already a year later in 1802. Garrison & Morton No. 1988.1; Waller 3702; Hirsch-H. II, p.832ff.; Ronalds p., 208; Bakken catalogue p. 210; Licht, pp.24-25, No. 333Mottelay p.269, 325, 326m 330, 332, 419; NUC records four locations, NLM, Yale Medical School, John Crerar and U.S.Naval Academy, Annapolis; Not in Wellcome |
| EUR 750.00 (Bestell-Nr: 35749) |
Artikelname: Fortgesetzte Versuche den Galvanismus zur Heilung von Krankheiten anzwenden (pp.156-171).
Artikelbeschreibung:
| Grapengiesser, Carl Johnan Christian: |
| Fortgesetzte Versuche den Galvanismus zur Heilung von Krankheiten anzwenden (pp.156-171). |
| Journ. pract. Heilk., 17/1. - Berlin, Ungers Journalbhdlg., 1803, 8°, 197, (2) pp., Brosch. |
| EUR 75.00 (Bestell-Nr: 35755) |
Artikelname: Elektrizitätslehre für Mediziner.
Artikelbeschreibung:
| Guttmann, W. (Marle): |
| Elektrizitätslehre für Mediziner. |
| Einführung in die physikalischen Grundlagen der Elektrodiagnostik, Elektrotherapie und Röntgenwissenschaft. Leipzig 1904, 8°, XVI+224 pp., 263 Abb., 2 lith.Taf., OLnBd.; Na.a.Tit. |
| "Die grundlegenden Gesetze und Erscheinungen, in allgemein ' verständlicher Form zur Darstellung zu bringen, um im Anschluß ' eine Beschreibung der hauptsächlichsten Anwendungsformen zu ' geben." Zit.a.Vorw.' |
| EUR 70.00 (Bestell-Nr: 350) |
Artikelname: Hysterie ud vollkommener schwarzer Staar größtentehils durch die Anwendung des Magnetismus geheilt. Als unmaßgebliche Antwort auf d¡e Bitte um Rath.. Von Dr.W.Harcke, Stadtphysikus in Gandersheim (pp.157-181).
Artikelbeschreibung:
| Harcke, Wilhelm: |
| Hysterie ud vollkommener schwarzer Staar größtentehils durch die Anwendung des Magnetismus geheilt. Als unmaßgebliche Antwort auf d¡e Bitte um Rath.. Von Dr.W.Harcke, Stadtphysikus in Gandersheim (pp.157-181). |
| Journ. pract. Heilk., 25/1. - Berlin, in Commision bei L.w.Wittich, 1803, 8°, 183 pp., Brosch. |
| EUR 35.00 (Bestell-Nr: 28946) |
Artikelname: Ueber den Einfluss des inducirten und constanten Stromes auf die Thätigkeit des menschlichen Herzens (pp.422-440).
Artikelbeschreibung:
| Herbst, Ernst: |
| Ueber den Einfluss des inducirten und constanten Stromes auf die Thätigkeit des menschlichen Herzens (pp.422-440). |
| Arch. exp. Path. Pharm., 18. - Leipzig, F.C.W.Vogel, 1884, 8°, IV, 442, (1) pp., 19 Holzschnitte, 3 Taf., HLnBd. |
| Ernst Herbst (1858 - ) |
| EUR 220.00 (Bestell-Nr: 33831) |
Artikelname: Ueber Hemmung der Contraction willkürlicher Muskeln bei elektischer Reizung der Grosshirnrinde (pp.222-228).
Artikelbeschreibung:
| Hering, Heinrich Ewald & Sherrington, Sir Charles Scott: |
| Ueber Hemmung der Contraction willkürlicher Muskeln bei elektischer Reizung der Grosshirnrinde (pp.222-228). |
| Pflüger's Arch., 68/ 5-7. - Bonn, Verlag von Emil Strauss, 1897, 8°, pp.191-338, OBrosch. |
| EUR 45.00 (Bestell-Nr: 46192) |
Artikelname: Lehrbuch der Electro-Homöopathie.
Artikelbeschreibung:
| Hewser, Paul H.A.: |
| Lehrbuch der Electro-Homöopathie. |
| Zweite Auflage. - Leipzig, Verlag von Wilhelm Friedrich, 1899, 8°, Portriat v. Mattei, XXVI. 590 pp., 1 doppelseitige Tafel, Halbledereinband der Zeit; stellweise fleckig, 1 Gelenk hinterlegt. |
| EUR 60.00 (Bestell-Nr: 34021) |
Artikelname: Lehrbuch der Elektrodiagnostik und Elektrotherapie.
Artikelbeschreibung:
| Hirt, Ludwig: |
| Lehrbuch der Elektrodiagnostik und Elektrotherapie. |
| Stuttgart, Ferdinand Enke, 1893, 8°, X, (2), 224 pp., 87 Abb., OBrosch; frisches und unaufgeschnittenes Exemplar. |
| EARLY ENCYLOPEDIA OF MEDICAL TECHNOLGY AND ELECTRICITY IN MEDICINE First Edition of - "in my opinion - the first encyclopedia of electricity in medicine and of medical technology al all" Walter Alicke. A fine and fresh copy. Ludwig Hirt (1844-1907), professor of medicne in Breslau and well known for his famous treatise on the diseases of the proletariens, one of the first comprehensive treatments of occupational diseases and indusrial hygiene and medicinie, presents here the knowledge of the time and period on the electric machinery and gadgetry employed in medical practise. Of great importance are the sumptuous illstrations of the mayfold types of apparatus. cf. Garrison & Morton No. 2127; Pagel, p.746 ff. |
| EUR 85.00 (Bestell-Nr: 33904) |
Artikelname: Heilung einer fünf Wochen lang anhaltenden Lethargie durch den Galvanismus (pp.5-21).
Artikelbeschreibung:
| Hufeland, Christoph Wilhelm: |
| Heilung einer fünf Wochen lang anhaltenden Lethargie durch den Galvanismus (pp.5-21). |
| Journ. pract. Heilk., 20/4. - Berlin, in Commission bei L.W.Wittich, 1805, 8°, 198 pp., (1 Bl.), Brosch. |
| EUR 50.00 (Bestell-Nr: 28000) |
Artikelname: Ueber den Magnetismus nebst der Geschichte einer mekrwürdigen vollkommnen Tageblindheit (Nyctalopie, Photophobie) welche nach dreijähriger Dauer durch den Magnetismus völlig geheilt wurde (68 S.).
Artikelbeschreibung:
| Hufeland, Christoph Wilhelm: |
| Ueber den Magnetismus nebst der Geschichte einer mekrwürdigen vollkommnen Tageblindheit (Nyctalopie, Photophobie) welche nach dreijähriger Dauer durch den Magnetismus völlig geheilt wurde (68 S.). |
| Journ. pract. Heilk., 29/2. - Berlin, in Commission der Realschul-Buchhandlung, October 1809, 8°, 118 pp., Brosch. |
| Neben einer geschichtlichen Einleitung über die Entwicklung des Magnetismus im Ganzen zählt der Verfasser einige Grundsätze über die Anwendung des Magnetismus auf. |
| EUR 150.00 (Bestell-Nr: 28033) |
Artikelname: Experiences sur L'Electricité, avec quelque Conjectures sur la Cause de ses Effets.
Artikelbeschreibung:
| Jallabert, Jean: |
| Experiences sur L'Electricité, avec quelque Conjectures sur la Cause de ses Effets. |
| Geneve, Barrilot & Fils, 1748, 8°, XII, 1 errata leaf, *129-*144, 145-304 pp; 1 fold. table (after p. *136); 3 fold. plates with 15 figures, contemp. full calf, gilt-ruled covers, raised bands, gilt-stamped spine; ExLibris Andreas Gedeon. |
| Fine copy of the First Edition - THE FIRST USE OF ELECTROCHOCK THERAPY. "Discovery of stimulation of muscles by electricity, and the first proof that paralysis could be successfully treated by electricity." Garrison & Morton This work which gives an account of the first successful use of electricity to reverse paralysis. "After a succinct account of what is known about electricity, Jean Jallabert (1712-1768) describes his observations on how electricity can stimulate muscles and reverse paralysis. Together with Guiot, a leading surgeon, he examines a locksmith called Nogues, and finds him paralysed on the right side as a result of an accidental blow to the head fourteen years before. The man could not move his arm, he had no sensation in it and he had no control over the fingers in his hand. Holding a Leiden jar in his healthy hand and touching it with his paralysed hand, Nogues was treated with electric shocks for over an hour every day. Within two weeks an astonishing improvement in his condition was noted and three months later the patient had regained full use of his arm." Gedeon, Science and technology in Medicine, No. 19 "This comprehensive work embraces the knowledge of the time on electric phenomena and theory; it has been frequently quoted. The author considers electricity to be a subtile, elastic fluid." Wheeler Gift No 349 "He confirms the result obtained by Dr. Watson (A.D. 1745) that the electric fluid takes the shortest course by passing through the substance of a conducting wire instead of along its surface. By making his Leyden experiments with a jar in which the water is frozen, he shows that ice is a conductor of electricity. He improves upon Nollet's experiments, and demonstrates conclusively that plants which are electrified grow faster and have finer stems, etc., than those not electrified. He is the first to observe that a body pointed at one end and round at the other produces different appearances upon the same body, according as the pointed or the rounded end is presented to it. " Garrison-Morton 1987.3; Wellcome IV:342 (only 2nd. Ed. 1749); Rowbottom & Susskind, Electricity and Medicine, pp. 16-17 (illustrating the title page); Mottelay, Bibliographical History of Electricity & Magnetism, p. 189; Wheeler 349; " Biog. Univ.," Vol. XX. p. 535; Bertholon, " Elec. du Corps Humain," 1786, Vol. I. pp. 260, 292, 299, 334, 413, and Vol. II. p. 291; Beccaria, "Dell' Elettricismo Naturale," etc., p. 125; "Journal des Savans," Vol. CXLIX. for 1749, pp. 1-18, 441-461; " Medical Electricity," by Dr. H. Lewis Jones, Philad. 1904, p. 2 |
| EUR 1240.00 (Bestell-Nr: 45082) |
Artikelname: Untersuchungen über den elektrischen Leitungswiderstand des menschlichen Körpers.
Artikelbeschreibung:
| Jolly, Friedrich: |
| Untersuchungen über den elektrischen Leitungswiderstand des menschlichen Körpers. |
| Strassburg, K.J.Tübner, 1887, Folio, (4), 42p., OkartBd.; ungeöffnetes frisches Exemplar. |
| Erste Ausgabe dieser "Festschrift dargebracht zur Feier des 5ojährigen Doctor- und Docenten-Jubiläums seines Vaters" von Professor Dr. Friedrich Jolly, Director der Psychiatrischen Klinik zu Strassburg, und späteren Nachfolgers Westpahls in Berlin |
| EUR 35.00 (Bestell-Nr: 32781) |
Artikelname: Archiv für physikalische Medizin und Technik, nebst Beiblatt "Fortschritte und Neuheiten der physikalisch-chemischen und photographischen Industie ..."- Bde. 1-5 (von 8) in 5 Bdn.
Artikelbeschreibung:
| Kraft, H. & Wiesner, B.(Hrsg.): |
| Archiv für physikalische Medizin und Technik, nebst Beiblatt "Fortschritte und Neuheiten der physikalisch-chemischen und photographischen Industie ..."- Bde. 1-5 (von 8) in 5 Bdn. |
| Leipzig, O. Nemmnich, 1906-1911, Gr.8°, ca. 1500 pp., zahlr. Abb., Tafeln, 5 orig. geprägte Leinwandbände. |
| Interessante Zeitschrift mit zahlr. Beiträgen zur Radiologie; folgerichtig beginnt der erste Band mit einem Bericht über den ersten Röntgenkongreß in Berlin 30.4. - 3.5., erstattet von Ernst Sommer, und u.a viele weitere Beiträge von Friedrich Dessauer. |
| EUR 260.00 (Bestell-Nr: 35502) |
Artikelname: C.G.Kratzenstein, professor physices experimentalis Petropol. et Havn and his Studies on Electricity during the Eighteenth Century.
Artikelbeschreibung:
| Kratzenstein, Christian Gottlieb: = Snorrason, E.: |
| C.G.Kratzenstein, professor physices experimentalis Petropol. et Havn and his Studies on Electricity during the Eighteenth Century. |
| Acta Hist. Scient., 29. - Kobenhavn 1974, 8°, 206 pp., 51 Abb., OKartBd. |
| EUR 23.00 (Bestell-Nr: 5491) |
Artikelname: Abhandlung von dem Nutzen der Electricität in der Arzneywissenschaft. + Abhandlung von dem Aufsteingen der Dünste und Dämpfe. + Beweis, daß die Seele ihren Körper baue.
Artikelbeschreibung:
| Kratzenstein, Christian Gottlieb: |
| Abhandlung von dem Nutzen der Electricität in der Arzneywissenschaft. + Abhandlung von dem Aufsteingen der Dünste und Dämpfe. + Beweis, daß die Seele ihren Körper baue. |
| Reprint 1977. - Halle, Hermann Hemmerde, 1744/45, kl.8°, 10 Bl., 77 pp., 2 Taf.; 62 pp., 1 Taf., OLnBd. |
| EUR 15.00 (Bestell-Nr: 33352) |
Artikelname: Sur l'application directe du galvanisme aux nerfs de L'orbite, et l'emploi de ce moyen pour la cure de l'amaurose (pp.156-162). + Note usur deux nouvelles espèces de gravelles (pp.297-302).
Artikelbeschreibung:
| Magendie, Francois: |
| Sur l'application directe du galvanisme aux nerfs de L'orbite, et l'emploi de ce moyen pour la cure de l'amaurose (pp.156-162). + Note usur deux nouvelles espèces de gravelles (pp.297-302). |
| J. physiol. expér. path., 6 - Pairs, Méquignon-Marvis, 1826, 8°, 368 pp., 1 Bl., 1 ltih. Taf., Pappband der Zeit mit blauem Rückenschild. |
| EUR 240.00 (Bestell-Nr: 32167) |
Artikelname: Dokumentation zur bioelektrischen Funktionsdiagnostik und Therapie in Theorie und Praxis. 2 Bde.
Artikelbeschreibung:
| Marschner, Gotthard: |
| Dokumentation zur bioelektrischen Funktionsdiagnostik und Therapie in Theorie und Praxis. 2 Bde. |
| Heidelberg, Karl F. Haug Verlag, 1980/81, 8°, 438 pp., 269 Abb., 11 Formeln, 13 Tab.; 274 pp., 65 Abb., 7 Tab., 67 Tafeln, 9 Listen, 21 Formblätter, 2OLnBde. |
| EUR 50.00 (Bestell-Nr: 33179) |
Artikelname: Vollständige Anweisung zur therapeutischen Anwendung des Galvanismus. Nebst einer Geschichte dieses Heilmittels in Hinsicht auf die med. Anwendung vom ersten Ursprunge der Entdeckung ....
Artikelbeschreibung:
| Martens, Franz Heinrich: |
| Vollständige Anweisung zur therapeutischen Anwendung des Galvanismus. Nebst einer Geschichte dieses Heilmittels in Hinsicht auf die med. Anwendung vom ersten Ursprunge der Entdeckung .... |
| Reprint 1985. - Weißenfels und Leipzig, 1803, 8°, 336 pp., PappBd. |
| EUR 45.00 (Bestell-Nr: 13228) |
Artikelname: Die Electricitaet in ihrer Anwendung auf die practische Medicin.
Artikelbeschreibung:
| Meyer, Moritz: |
| Die Electricitaet in ihrer Anwendung auf die practische Medicin. |
| Vierte, gänzliche umgearbeitete und vermehrte Auflage. - Berlin, Verlag von August Hirschwald, 1883, 8°, XX, 632 pp., 28 Holzschnitte und eine Kupfertafel, schöner Halbledereinband der Zeit; St.a.Tit. |
| Moritz Meyer (1821-1893) war Geh. Sanitätsrat und Elektrotherapeut in Berlin. Seine Schrift umfaßt 'im Gegensatz zu sämtlichen anderen Lehrbüchern der Elektrotherapie die Anwendungsweise elektrischer Ströme im Gesamtgebiete der Medizin. Von ihm rührt auch der sog. 'Meyer'sche Unterbrecher' her, ein zur Prüfung der Muskel- und Nervenreaktion unentbehrliches Instrument'. Das Buch ist mit einer Tabelle der hauptsächlichsten motorischen Punkte nach v. Ziemssen und einer entsprechenden Schautafel ausgestattet. |
| EUR 220.00 (Bestell-Nr: 34005) |
Artikelname: Ueber das verschiedene Verhalten gelähmter Muskeln gegen den constanten und inducirten Strom und die Erklärung derselben (pp.65-69).
Artikelbeschreibung:
| Neumann, Ernst: |
| Ueber das verschiedene Verhalten gelähmter Muskeln gegen den constanten und inducirten Strom und die Erklärung derselben (pp.65-69). |
| Dtsch. Klin., 16/ 7. - Hrsg. v. Alexander Göscchen. - Berlin, Georg Reimer, 1864, 4°, pp.pp.65-72, Brosch. |
| One one of the first publications on electrodiagnosis. Garrison & Morton No. 2676.2 |
| EUR 240.00 (Bestell-Nr: 31787) |
Artikelname: Praktium der Bioelektrischen Funktions- und regulationsdiagnostik (BFD).
Artikelbeschreibung:
| Pflaum, Heinz: |
| Praktium der Bioelektrischen Funktions- und regulationsdiagnostik (BFD). |
| Heidelberg, Karl F. Haug Verlag, 1979, 8°, 277 pp., 104 Abb., OLnBd. |
| EUR 24.00 (Bestell-Nr: 33203) |
Artikelname: Ueber das Vermögen des Galvanismus die Funktion der Lungen wieder herzustellen und bei dem Asthma Hülfe leisten. Von A.P. Wilson Philip, Arzte zu Worcester (pp.67-81).
Artikelbeschreibung:
| Philip, Alexander Philip Wilson: |
| Ueber das Vermögen des Galvanismus die Funktion der Lungen wieder herzustellen und bei dem Asthma Hülfe leisten. Von A.P. Wilson Philip, Arzte zu Worcester (pp.67-81). |
| Journ. pract. Heilk., 49/5. - Berlin, im Verlag der Realschulbuchhandlung, 1819, 8°, 148, (4) pp., Brosch. |
| Alexander Philip Wilson Philip "(eigentlich WILSON geheissen) zu London, geb. in Schottland, wurde 1792 in Edinburg Doctor, 1795 Fellow des dortigen Coll., of Phys., prakticirte einige Jahre daselbst, liess sich zu Anfang dieses Jahrhundert in Worcester nieder, wo er eine grosse und lucrative Praxis erlangte und von 1802-17 Physic. der Worcester General Infirmary war. Er siedelte dann nach London über, gehörte dem Coll. of Phys. seit 1820 an und war 1835 dessen Gulstonian Lecturer. Von seinen sehr zahlreichen Schriften, die ihm grosses Ansehen verschafften, da mehrere derselben eine Reihe von Auflagen erlebten, führen wir nur an: "An inquiry into the remote cause of urinary gravel" (Edinb. 1792 ; deutsch Stendal 1795) - "An experimentell essay on the manner in which opium acts on the living animal body" (Edinb. 1795) - "A treatise on febrile diseases; etc." (2 voll., Lond. 1799-1804; 2. ed. 1813: 4. ed. 1820: deutsch von G. W. TOEPBLMANN, 5 Thle., Leipz. 1804-12; französ. von J. B. LÉTU, Paris 1819) - "Observations on the use and abuse of mercury, etc." (Winchester 1805) - "An essay on the nature of fever, etc." (Ib. 1807) - "An experimental inquiry into the law of the vital functions; etc." (Lond. 1817; 2. ed. 1818; 4. ed. 1839; deutsch von J. v. SONTHEIMER, Stuttg. 1828; ital. FRANC. TANTINI, Opuscoli scientifici, II, 1822) - "A treatise on Indigestion and its consequences, called nevous and bilious complaints. etc." (Lond. 1821; 2. ed. 1822; 6. ed. 1828; deutsch von MOR. HASPER, Leipz. 1823; andere Uebers. von EL. WOLF, Frankf. 1823 ; holländ. von H. S. HYMANS, Amsterd. 1823) - "A treatise on the nature and cure of those diseases, either acute or chronic, which precede change of structure; etc." (Lond. 1830; 1838) - "On the effects of minute doses of mercury in restoring the vital functions" (1832; 2. ed. 1834)- "An inquiry into the nature of sleep and death; etc. Republished .. from the Philos. Transact. 1827-34" (1834) - "A treatise on the more obscure affections of the brain . . . being the Gulstonian lectures" (1835). Ausserdem eine Reihe von Aufsätzen im Edinb. Med. and Surg. Journ. (seit 1808), Med.-Chir. Transact. (seit 1812), Philos. Transact. (seit 1815), Lond. Med. Gaz. u. 8. w. Ueber sein Lebensende ist nichts Näheres bekannt; er verschwand 1842 oder 43 aus London, ging nach Boulogne und ist anzunehmen, dass er dort gestorben ist." G., Hirsch IV, p.556 siehe - Munk, III, p. 227; Callisen, XV, p. 5; XXXI, p. 216 |
| EUR 45.00 (Bestell-Nr: 40771) |
Artikelname: Kurwellentherapie in der Praxis.
Artikelbeschreibung:
| Raab, Ernst: |
| Kurwellentherapie in der Praxis. |
| Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Erwin Schliephage. - Leipzig, Georg Thieme Verlag, 1937, 8°, XII, 173, (3) pp., 97 Abb., OKartBd. |
| EUR 20.00 (Bestell-Nr: 35029) |
Artikelname: Elektronenmikroskopische Untersuchungs- und Präparationsmethoden.
Artikelbeschreibung:
| Reimer, Ludwig: |
| Elektronenmikroskopische Untersuchungs- und Präparationsmethoden. |
| Berlin, Springer, Verlag, 1959, 8°, VIII, 302 pp., mit 125 Abbildungen und 20 Bildtafeln, orig. Leinenband; ExBibExpl. |
| EUR 20.00 (Bestell-Nr: 46136) |
Artikelname: Grundriss der Elektrodiagnostik vun Elektrotherpaie für Praktische Ärzte.
Artikelbeschreibung:
| Remak, Ernst Julius: |
| Grundriss der Elektrodiagnostik vun Elektrotherpaie für Praktische Ärzte. |
| Wien & Leipzig, Urban & Schwarzenberg, 1895, 8°, VIII, 196 pp., mit 19 Holzschnitten, geprägter orig. Leinwandband. |
| Erste Ausgabe! |
| EUR 48.00 (Bestell-Nr: 35304) |
Artikelname: Ein Schatz des Heilmittelschatzes. 2.:Die örtliche Faradisation (pp.209 + S.211 - 214, 4 Abbildungen nach Duchenne de Boulonge (mit dessen Portrait)).
Artikelbeschreibung:
| Richter, H.: |
| Ein Schatz des Heilmittelschatzes. 2.:Die örtliche Faradisation (pp.209 + S.211 - 214, 4 Abbildungen nach Duchenne de Boulonge (mit dessen Portrait)). |
| Gartenlaube, Jahrgang 1857, Heft 15, 4°, pp.201 - 216, Abb., in marmor. Schutzmappe. |
| EUR 41.00 (Bestell-Nr: 18854) |
Artikelname: Grundriss der Medicinischen Elektricitätslehre für Ärzte und Studierende.
Artikelbeschreibung:
| Rieger, Conrad: |
| Grundriss der Medicinischen Elektricitätslehre für Ärzte und Studierende. |
| Dritte Auflage. - Jena, Verlag von Gustav Fischer, 1893. 8°, X, 63 pp., mit 24 fig. auf 17 chromlith. Tafeln, OBrosch.; unaufgeschnittenes frisches Exemplar. |
| Systematische Darstellung der notwendigen physikalischen und physiologischen Vorkenntnisse für Nervendiagnostik und Elektrotherapie. Mit mustergültig ausgeführten Chromolithographien nach Zeichnungen von Florschütz. - Conrad Rieger war Prof. der Psychiatrie in Würzburg. In zahlreichen Arbeiten befaßte er sich vor allem mit Hysterie, Hynose und gab eine Methode exakter Kraniographie an. Die hier vorliegende Arbeit ist offenbar seine einzige Buchveröffentlichung zur physikalischen Medizin. -cf. Fischer II, p.1298. - |
| EUR 35.00 (Bestell-Nr: 33903) |
Artikelname: Die Elektrotherapie und deren besondere Verwertung in Muskel- und Nervernkrankheiten.
Artikelbeschreibung:
| Rosenthal, Moriz: |
| Die Elektrotherapie und deren besondere Verwertung in Muskel- und Nervernkrankheiten. |
| Zweite, neubearbeitete und stark vermehrte Auflage. - Wien, Wilhelm Braumüller, 1873, 8°, XIX, (1), 390 pp., 15 Holzschnitten, unaufgeschnittenes, orig. broschiertes Exemplar. |
| Wichtiges Handbuch, wurde spätere in mehrere Sprachen übersetzt! "Von der therapeutischen Seite her fanden andere Forscher den Weg zur Neurologie. Konnte man das Elend von Lähmungen, Zuckungen und Krämpfen, das sich täglich in den Ambulatorien des Allgemeinen Krankenhauses darbot, nicht mit dem elektrischen Strom heilen, wie es DUCHENNE DE BOULOGNE (1806-1875) in Paris und ROBERT REMAK (1815-1865) in Berlin seit der Mitte der fünfziger Jahre versuchten? Diesen Weg der Elektrotherapie sind in Wien BENEDIKT SCHULZ (-1890), MORIZ BENEDIKT (1835-1920), MORIZ ROSENTHAL (1833-1889), AUGUST VON HAERDTL (-1901) und FRIEDRICH FIEBER (1835-1882) gegangen. Sie alle mit Ausnahme ROSENTHALS, der als Schüler TÜRCKS auf dessen Abteilung für Nervenkrankheiten arbeitete, kamen von der Interne her und hatten in dem Jahrzehnt der spezialitätenfreundlichen Habilitationen mit der venia für Elektrotherapie meist auch jene für Neuropathologie erworben: BENEDIKT und SCHULZ 1862, HAERDTL und ROSENTHAL 1863, FIEBER 1869. Zugleich mit der Hydro-und Klimatherapie war in den sechziger Jahren in Wien auch die Elektrotherapie zum Durchbruch gekommen. Während es aber auf dem Gebiete der Hydrotherapie WINTERNITZ nicht gelungen war, im Allgemeinen Krankenhaus eine eigene Station zu errichten, konnte FIEBER 1867 dort eine Abteilung für Elektrotherapie und Inhalationen begründen. 1883 wurde sie von NATHAN WEISS (1851-1883) und nach dessen frühem Tode von MORIZ ROSENTHAL als Ambulatorium für Elektrotherapie und Neuropathologie geleitet. Es kann kein Zweifel sein, daß FRIEDRICH FIEBER, der in Wien die Inhalationstherapie nach SALES-GIRON propagierte, mit seinem Compendium der Elektrotherapie (Wien 1869) und seiner Behandlung der Nervenkrankheiten mit Elektricität (Wien 1873) viel dazu beitrug, Praktiker und Laien einerseits über die anfänglichen Vorurteile gegen das Elektrisieren aufzuklären und anderseits dessen modische Auswüchse einzuschränken." Lesky, Die Wiener Medizinische Schule im 19. Jhdt., p.389 |
| EUR 120.00 (Bestell-Nr: 44294) |
Artikelname: Die Anwendung der oszillierendnen Ströme, die einfachste und erfolgreichste Hochfrequenztherapie.
Artikelbeschreibung:
| Rumpf, Theodor: |
| Die Anwendung der oszillierendnen Ströme, die einfachste und erfolgreichste Hochfrequenztherapie. |
| Jena, Verlag von Gustav Fischer, 1927, 8°, 24 pp., 3 Abb., OBrosch. |
| EUR 15.00 (Bestell-Nr: 33905) |
Artikelname: Die Behandlung der Herz- und Gefäßkrankheiten mit oszillirenden Strömen.
Artikelbeschreibung:
| Rumpf, Theodor: |
| Die Behandlung der Herz- und Gefäßkrankheiten mit oszillirenden Strömen. |
| Jena, Verlag von Gustav Fischer, 1927, 8°, IV, 129 pp., 4 Abbildungen im text, 4 Tafeln, OBrosch; unaufgeschnittenes frisches Exemplar. |
| EUR 30.00 (Bestell-Nr: 33906) |
Artikelname: Die Grenet'sche Batterie und ihre Bedeutung für die operative Heil-Anwendung des Galvanismus.
Artikelbeschreibung:
| Samter, Joseph: |
| Die Grenet'sche Batterie und ihre Bedeutung für die operative Heil-Anwendung des Galvanismus. |
| Posen, Verlag und Druck von Louis Merzbach, 1858, 8°, 21 pp., OBrosch. |
| EUR 65.00 (Bestell-Nr: 33902) |
Artikelname: Beitrag zu den Entdeckungen über den sogenannten thierischen Magnetismus. Eine Krankheitserzählung; mitgetheilt vom Dr. Schelver zu Halle (pp.19-43).
Artikelbeschreibung:
| Schelver, : |
| Beitrag zu den Entdeckungen über den sogenannten thierischen Magnetismus. Eine Krankheitserzählung; mitgetheilt vom Dr. Schelver zu Halle (pp.19-43). |
| Journ. pract. Heilk., 14/3. - Berlin, Ungers Buchhandlung, 1802, 8°, 157, (3) pp., Brosch. |
| EUR 25.00 (Bestell-Nr: 28964) |
Artikelname: Kurzwellentherapie. Die medizinische Anwendung elektrischer Höchstfrequenzen.
Artikelbeschreibung:
| Schliephake, Erwin: |
| Kurzwellentherapie. Die medizinische Anwendung elektrischer Höchstfrequenzen. |
| Unter Mitarbeit von Gonter, L.Rohde & C.H.Sattler. - 3., Aufl., Jena 1936, 8°, XII+230 pp., OLnBd.; St.a.Tit., Rücken beschabt. |
| EUR 45.00 (Bestell-Nr: 8461) |
Artikelname: Therapeutsiche Versuche im elektrischen Kurzwellefgeld (pp.2333-2336, 1 Abb.).
Artikelbeschreibung:
| Schliephake, Erwin: |
| Therapeutsiche Versuche im elektrischen Kurzwellefgeld (pp.2333-2336, 1 Abb.). |
| Klin. Wschr., 9/50. - Berlin, J.Springer und J.F.Bergmann, 1930, 4°, IV, 16, 2329-2376, OBrosch. |
| First Print - Introduction of short-wave diathermy! Erwin Schliephake (1894 -1995) beschäftigte sich sich mit der Möglichkeit, Kurzwellen in der Medizin, insbesondere bei der Therapierung von Krebspatienten, einzusetzen. In Zusammenarbeit mit dem Physiker Abraham Esau entwickelte er dabei die Kurzwellentherapie. Obwohl Schliephake selbst bei inoperablen Patienten Heilungserfolge verzeichnen konnte, fand seine Methode keinen Eingang in die Schulmedizin. Garrison & Morton No.2009 |
| EUR 120.00 (Bestell-Nr: 44023) |
Artikelname: Ueber den technischen Gebrauch der galvano-magnetischen Inductions-Maschinen. Mitgetheilt vom Med.-Rath Dr. E.Schmalz, Gehör- und Sprach-Arzte in Dresden (pp.397-404; 417-425).
Artikelbeschreibung:
| Schmalz, Eduard: |
| Ueber den technischen Gebrauch der galvano-magnetischen Inductions-Maschinen. Mitgetheilt vom Med.-Rath Dr. E.Schmalz, Gehör- und Sprach-Arzte in Dresden (pp.397-404; 417-425). |
| Wschr. ges. Heilk., 1845/25-26. - Berlin, August Hirschwald, 21ten Juni 1845, 8°, pp.397-428, Brosch. |
| Eduard Schmalz (1770-1836), Schüler von Ernst Heinrich Weber, bekannter Ohrenarzt, beschäftigte sich zunächst mit Schmarotzern, praktizierte in Leipzig, dann in Dresden, wo er Arzt am Taubstummen-Institut und Armenarzt war. Er wurde bekannt durch die Einführung des Weber'schen Hörtest in die klinische Praxis. |
| EUR 40.00 (Bestell-Nr: 39069) |
Artikelname: Physiologische Elektroakupunktur und Nerualtherapie. Geschichte - Theorie - Heutige Praxis.
Artikelbeschreibung:
| Schmidt, Helge Friedrich & Braum, Dagmar: |
| Physiologische Elektroakupunktur und Nerualtherapie. Geschichte - Theorie - Heutige Praxis. |
| Regensburg, Roder Verlag, 1994, 8°, 189 pp., Abb., OkartBd. |
| Spezielle Weiterentwicklung: Allgemeine und individuelle Therapiekonzepte mit Gleichströmen und elektrochemischen Potentialen. |
| EUR 25.00 (Bestell-Nr: 34042) |
Artikelname: Der magneto-elektrische Rotations-Apparat und seine Anweindung in verschiedenen Krankheiten. Nach den neuesten Erfahrungen bearbeitet.
Artikelbeschreibung:
| Schnitzer, Adolph: |
| Der magneto-elektrische Rotations-Apparat und seine Anweindung in verschiedenen Krankheiten. Nach den neuesten Erfahrungen bearbeitet. |
| Berlin, Verlag von August Hirschwald, 1850, Kl.8°, IV, 64 pp., 1 lith. Tafel, mim marmorierten Pappband der Zeit; erste und letzten Seiten leicht fleckig, insgesamt jedoch schönes Exemplar. |
| Adolph Schnitzer, "zu Berlin, geb. 18. Febr.1802 zu Oppeln, studirte von 1819 an in Breslau und Berlin, wo er 1823 Dr. med. wurde, prakticirte von 1824 an ein Jahr lang in Brieg, dann bis 1830 in Breslau, erhielt in diesem Jahre von der königl. Regierung den Auftrag, die Cholera in Galizien, und nach seiner Rückkehr in Oberschlesien, wo sie bereits ausgebrochen war, zu beobachten. Er schrieb einen: "Rathgeber für Alle, welche sich gegen die Cholera rnorbus schützen wollen u. s. w." (Breslau 1831 , 6 Auflagen und ein Nachtrag) - "Die Cholera contagiosa, beobachtet ...in Galizien . . . und im Beuthner Kreise in Oberschlesien u. s. w." (Ib. 1831). Nach seiner Rückkehr von diesen Commissorien verlegte er seinen Wohnsitz nach Berlin und gab daselbst heraus: "Die preuss. Medicinalverfassung, eine im Auszuge bearbeitete, vollständige Zusammenstellung aller . . . Medicinalgesetze, Verordnungen u. s, w." (Berlin 1832; Erster Nachtrag für 1832-36, 1836) - "Ueber die rationelle Anwendung. des mineralischen Magnetismus in verschiedenen Krankheitszuständen, u. s. w." (Berlin 1837) - "Die Metroskopie oder Diagnose und Therap.ie der organischen Gebärmutter-Krankhheiten gestützt auf die Anwendung des Mutterspiegels. Nach dem Engl. des John Balbirnie beareitet. u.s.w.." (Ib. 1838) - "Die Lehre von der Zurechnungsfähigkeit bei zweifelaften. Gemüthszuständen u s w." (Ib. 1840). Mit B. WOLFF bearbeitete er: "Handb. der Kinderkrankheiten" (Leipzig 1843) und hatte herausgegeben: "Zeitschift. für die geammte. Medicinal- u. Sanitäts-Pflege des In- u. Auslandes" (1. Jahrg., Berlin 1833) - "Summarium der Journalistik für die unterhalt. Wissenschaften" (1. Jahrg., 1834) - "Handbuch der Kinderkrankheiten." (2 Bde., Leipz. 1843) - "Praktische Anleitung zur Anwendung des magneto-elektto. Rotationsapparates in verschiedenen. Krankheiten" (Berlin 1843) - "Die Hausmutter als Krankenpflegerin in allen Fällen" (Ib. 1845). Auch übersetzte er W. H. WALSHE, "Die physikalische Diagnose der Lungenkrankheiten." (1843) und A. T. THOMSON, "Ueber die häusliche Krankenpflege" (1843). Dazu Aufsätze in HUFELAND'S Journal (1830 ff.), HORN'S Archiv (1831 ff.), SCHMIDT'S Jahrbüchern , Med. Central-Zeitung (seit 1836) u. s. w. 1840 wurde er zum fürstlichen Waldeck'schen Hofrath, später zum preuss. Geh. Sanitätsrath ernannt, 1844 wurde er Arzt der neu eröffneten Kinderheilanstalt, deren Mitbegründer er war. Er starb 17. März 1883." Gurlt, Hirsch V, p.258 Nowack, Heft 5, pag. 152. - Gelehrtes Berlin. 1845, pag. 317. - Callisen, XVII, pag. 277; XXXII, pag. 182. |
| EUR 120.00 (Bestell-Nr: 35753) |
Artikelname: Die electrische Medicin oder die Kraft und Wirkung der Elektricität in dem menschlichen Körper und dessen Krankheiten besonders bey dgelähmten Gliedern aus Vernunftsgründern erläutert und durch Erfahrung..
Artikelbeschreibung:
| Schäffer, Johann Gottlieb: |
| Die electrische Medicin oder die Kraft und Wirkung der Elektricität in dem menschlichen Körper und dessen Krankheiten besonders bey dgelähmten Gliedern aus Vernunftsgründern erläutert und durch Erfahrung.. |
| Regensburg, verlegts Johann Leopold Montag, 1766, 4°, 4 Bl., 84 pp., 1 Frontispice, Pappband; die Tafel leider etwas weniger leicht angeschnitten wie im Nachdruck, frisches und feines Exemplar! |
| Zweite Ausgabe der "Kraft und Wirkung der Elektricität in dem menschlichen Körper und dessen Krankheiten, besonders bey gelähmten Gliedern us.w." "Der Regensburger Arzt Johann Gottlieb Schäffer (1720-1795) fasste in seinem Lehrbuch "Die Electrische Medicin" (1752, 2. Auflage 1766) den theoretischen und praktischen Stand der zeitgenössischen Elektrotherapie zusammen. Wie Kratzenstein hielt Schäffer die "Kongestionen" des Blutes durch die elektrische Kur für heilbar. Hauptindikation seien jedoch die "gelähmten Glieder". Angriffspunkte des Elektrisierens seien Muskeln und Nerven, welche alle Körperbewegungen verursachten. Dabei verhalte sich, so Schäffer, der Muskel zum Nerven wie das Rad einer Maschine zur Antriebskraft, welche dem "Nervensaft" oder "Nervengeist" entspreche. Die Elektrotherapie wurde somit neurophysiologisch begründet: "Was der Nervensaft natürlicherweise durch seinen Einfluss in die Muskeln thut; das verrichtet die Electricität auf eine künstliche Art, und dieses alles um so mehr, weil die electrische Materie in vielen Stücken mit dem Nervensaft viele Aehnlichkeit und fast einerlei Eigenschaft zu besitzen scheint." Schäffer schildert, wie er durch Elektrotherapie einer 56-jährigen Frau "cholerischen Temperaments" helfen konnte, die durch einen "Schlagfluss" auf einer Seite gelähmt war: "Ich wickelte die, an die drey Flaschen gewundene, und im Wasser sich befindende, meßingene Kette um den gelähmten Fuß; den gelähmten Arm aber brachte ich an die vor dem Bette in seidnen Schnüren schwebende metallene Röhre. Jedesmalen ließen sich nicht nur die Funken sehr lebhaft sehen, und mit einem dicken Knalle hören; sondern auch bey jedem Schlage eines erregten Funkens bewegte sich der lahme Fuß. Diese electrische Erschütterung nahm ich fast täglich eine 4telstunde lang vor . . . Nach der ersten Woche merkte man . . ., daß die Empfindung in den gelähmten Gliedern sich wieder einstellete." Schäffers Vorschlag ist bemerkenswert, elektrisierte Substanzen als "electrische Arzney"- wie in einer Trinkkur - zu verabreichen: Wasser, Wein und Tee könnten leicht elektrisiert und dem Patienten dargereicht werden, wobei der elektrisierte Wein "einen viel stärkeren Geruch von sich giebt, auch eher berauschet, als ein unelektrisierter". Ähnliche Praktiken finden wir im Mesmerismus und Galvanismus wieder, wo zum Beispiel "magnetisiertes" beziehungsweise "galvanisiertes" Wasser als Lebenselexier angepriesen wurde." Schott Heinz Schott, Geschichte der Medizin: Elektrische Medizin - Funken der Aufklärung, Deutsches Ärzteblatt 98, Ausgabe 41 vom 12.10.2001 |
| EUR 480.00 (Bestell-Nr: 35754) |
Artikelname: Geschichte einer durch Magnetismus animalis spontaneus geheilten krampfartigen Krankheit. Vom Hofrath Dr. Siederer in Nienburg k(pp.3-50).
Artikelbeschreibung:
| Siederer, : |
| Geschichte einer durch Magnetismus animalis spontaneus geheilten krampfartigen Krankheit. Vom Hofrath Dr. Siederer in Nienburg k(pp.3-50). |
| Journ. pract. Heilk., 85/1. - Berlin, G.Reimer, Juli 1837, Kl.8°, 1836, 1lith. Taf., OBrosch. |
| EUR 35.00 (Bestell-Nr: 28942) |
Artikelname: Précis Historique et Expérimental des Phénomènes Électriques, depuis l'origine de cette découverte jusqua'a jour.
Artikelbeschreibung:
| Sigaud de La Fond, Joseph Again: |
| Précis Historique et Expérimental des Phénomènes Électriques, depuis l'origine de cette découverte jusqua'a jour. |
| A Paris, Rue et Hôtel Serpente, 1781, 8°, XVI, 752, (2) pp., 9 gefalt. Kupferstichtafeln, feiner Kalbsledereinband, 5 Bünden, mit reichlicher Rückenvergoldung; auf den ersten Seiten leichter Wasserrand; feines Exemplar. |
| FIRST EDITION - mottled calf, back richly. "Work of merit in which the phenomena and laws of electricity and magnetism are discussed at length; electric and magnetic phenomena compared; application to the cure of disease; historical development." "Including a copious account of atmospherical electricity and lightning conductors, with original investigations by the author himself. He claims in the above work to have been the first to use glass plates with electrical machines in 1756, and describes an improved Leyden Jar constructed by him for measuring electricity." "While preparing for his medical degree, Sigaud de la Fond (1730-1810) attended the famous course of public lectures given by Abbé Nollet, who aroused in him such a lively interest in experimental science that Sigaud became first a tutor in philosophy and mathematics and then a demonstrator in experimental science at the Collége Louis-le-Grand. In 1760 he succeeded the Abbé Nollet in his chair at Louis-le-Grand. In 1770 Sigaud became a professor of surgery at the school of Saint-Côme. In 1872 he returned to Bourges, where, after four years, he obtained a chair in physics at the local collége." D.S.B. Wheeler Gift Cat. 505; Ronalds, p.475. Gartrell 491. Ekelöf Cat. 496. Bakken, p.107; DSB XII, pp.427-428; Ekelöf 497; Mottelay, p. 280; Poggendorff II, p.927 |
| EUR 420.00 (Bestell-Nr: 35762) |
Artikelname: Anwendungsart der Galvani - Voltaischen Metall-Electricität zur Abhelfung der Taubheit und Harthörigkeit von Joh. Justus Anton Sprenger, Apotheker in Jever.
Artikelbeschreibung:
| Sprenger, Johann Justus Anton: |
| Anwendungsart der Galvani - Voltaischen Metall-Electricität zur Abhelfung der Taubheit und Harthörigkeit von Joh. Justus Anton Sprenger, Apotheker in Jever. |
| Einzeln Abgedruckt aus den Annalen der Physik. Hrsg. v. Professor Gilbert. - Halle, in der Rengerschen Buchhandling, 1802, 22 pp., zwei doppelblattgroße Kupferstichtafeln, original Broschiert. |
| Außerordentlich seltene erste Ausgabe! "Nach der Entdeckung der tierischen Elektrizität (1737-1798) im Jahre !789 und der Weiterführung seines Verfahrens durch volta (1745-1827), nach der Herstellung der Voltaischen Säule (1800), wurde der Galvanismus zum Erklärungsprinzip der physiologischen und pathologischen Vorgänge wie zum Allheilmittel erhoben. Galvani selbst hatte schon das Gehirn als Bildungsstätte dieser Elektrizität erklärt. Die Ärzte und Physiker, aber auch Laien bemächtigten sich rasch dieses Verfahrens, .. Auf die Nachricht von einem gelungenen Heilversuch an einem Taubstummen durch Jacobi und Hellwag fühlte sich ein naturwissenschaftlich interessierter Apotheker in Jever, Justus Anton Sprenger, veranlasst ebenfalls solche Heilversuche anzustellen und teilte die Ergebnisse in Gilberts Annalen und seinem Sonderabzug daraus der Öffentlichkeit mit. Darin sind ganz erstaunliche Ergebnisse niedergelegt. . Es wird sich dabei um Erschütterungsfühlen, nicht um Hören oder auch um vorübergehende Besserungserscheinungen gehnadelt haben; die Nachgeschichte der Fälle ergab, daß in anderer als der Experimentatoren Umgebung die "Gehörbeglückten" taub waren und stumm blieben wie zuvor. ..." Paul Schumann, Gesch. des Taubstummenwesens, pp.172-173 Johann Justus Sprenger (1771-1826) war nach dem Studium der Pharmazie, Chemie, Physik und Anatomie in Göttingen Apotheker in Jever, wo er 1700 die väterliche Löwen-Apotheke übernahm. "Er hat sich weit über seinen heimatlichen Raum hinaus bekannt gemacht, in dem er nach der Entdeckung der Elektrizität duch Galvani und Volta diese neue Krafft auch medizinisch nutzbar machte. 1802 veröffentlichte er darüber (vorliegende) Broschüre. Trotz seiner Erfolge, für die sich auch namhafte Forscher wie z.B. Volta selbst, lebhaft interessierten, fand Sprenger auch Zweifler und Kritiker, und sein Verfahren wurde wieder aufgegeben." Hein/Schwarz II, pp.647-648 |
| EUR 380.00 (Bestell-Nr: 40981) |
Artikelname: Ueber die Wirkung der Elektrizität besonders bei Lähmungen der außern Gliedmaßen (pp.630-650).
Artikelbeschreibung:
| Struve, Christian August: |
| Ueber die Wirkung der Elektrizität besonders bei Lähmungen der außern Gliedmaßen (pp.630-650). |
| Journ. pract. Heilk., 6/3. - Jena, Academ. Buchhdlg., 1798, 8°, pp.453-688, 1 Bl., Brosch. |
| EUR 65.00 (Bestell-Nr: 28015) |
Artikelname: Vorschlag zu einer neuen Anwendungsart der Elektrizität. Pneumatische Elektrizität, von Hrn. D.Struve in Görliz (pp.143-157).
Artikelbeschreibung:
| Struve, Christian August: |
| Vorschlag zu einer neuen Anwendungsart der Elektrizität. Pneumatische Elektrizität, von Hrn. D.Struve in Görliz (pp.143-157). |
| Journ. pract. Heilk., 7/2. - Jena, in der academischen Buchhandlung, 1799, Kl.8°, 192 pp., 3 Bl., Brosch. |
| Interessantes Belegstück zur Geschichte der Reanimation! "Der Scheindtod dünkt mir hierbey eine vorzügliche Rücksicht zu verdienen. Sollte man nicht ein wirksames Mittel zur Herstellung des unterdrückten Athemholens haben ..." Zit.a.ob. Arb. |
| EUR 75.00 (Bestell-Nr: 29000) |
Artikelname: Einführung in die Kurzwellen- und Mikrowellentherapie.
Artikelbeschreibung:
| Thom, Harald: |
| Einführung in die Kurzwellen- und Mikrowellentherapie. |
| 2., verbesserte und erweiterte Auflage. - München, Urban & Schwarzenberg, 1959, 8°, 143 pp., 107 Abb., OKartBd. |
| EUR 15.00 (Bestell-Nr: 33137) |
Artikelname: Reaktion des Nerven- und Muskelsystems Geisteskranker gegen Elektricität. II.: Galvanismus (pp.153-227).
Artikelbeschreibung:
| Tigges, Wilhelm: |
| Reaktion des Nerven- und Muskelsystems Geisteskranker gegen Elektricität. II.: Galvanismus (pp.153-227). |
| Allg. Zschr. Psychiat., 31/2. - Berlin, G.Reimer, 1874, 8°, pp.-153-296, OBrosch. |
| EUR 26.00 (Bestell-Nr: 26686) |
Artikelname: Zur Metalloskopie. Von Dr. Herrmann Voerordt, I.Assistentzarzt der med. Klinik zu Tübingen (pp.1-4).
Artikelbeschreibung:
| Vierordt, Karl Hermann: |
| Zur Metalloskopie. Von Dr. Herrmann Voerordt, I.Assistentzarzt der med. Klinik zu Tübingen (pp.1-4). |
| Zbl. med. Wiss., 17/ 1. - Berlin, August Hirschwald, 1879, 8°, 16 pp., Brosch. |
| "Die gestellte Frage war einfach die: ist durch äußere Metallaplicationen eine Aenderung der Sensibilität des Versuchtieres zu bewirken?" -Vierordt Metallotherapie, "eine Heilmethode die darin besteht, daß man Metallstücke auf die kranken Teile legt, namentlich bei Nervenleiden, Lähmungen etc. von manchen Ärzten empfohlen. Schon bei den alten ägyptischen, griechischen und arabischen Ärzten finden sich Mitteilungen über den äußern Gebrauch von Metallen zu Heilzwecken. In seinen "Ideen zur Diagnostik" brachte Wichmann zu Anfang dieses Jahrhunderts einzelne Angaben über denselben Gegenstand, die aber keine Beachtung fanden, und ebenso blieben die ersten Mitteilungen, welche Burq 1848 und 1849 über die Heilung der Cholera durch Auslegung von Kupferplatten sowie andrer Krankheiten durch Armaturen aus andern Metallen in medizinischen Zeitschriften publizierte, unbeachtet. 1860 berichtete Burq an die Academie de médecine über seine Beobachtungen an hysterischen, epileptischen und ähnlich kranken Frauen und beschrieb die höchst auffallende Erscheinung, daß das Auflegen gewisser ganz bestimmter Auswahl Metalle, Gold, Kupfer, Zink etc., sofort eine Lähmung aufzuheben vermag, welche wiederkehrt, sobald das Metallstück entfernt ist. Er fand, daß einzelne Kranke für Gold allein, andre für Gold und Silber, Gold und Kupfer etc. empfänglich seien, ein Verhalten, das lediglich durch Ausprobieren (Metalloskopie) festgestellt werden kann. Auf diese Metalloskopie gründete Burq ein Heilverfahren, welches darin besteht, daß die Patientinnen dauernd, d. h. bis zur Heilung, jene für ihren Zustand wirksame Armatur in Gestalt von Platten, breiten Ringen, Bändern, Korsetten etc. tragen mußten. Lange Zeit hatte die Wissenschaft nur ein ungläubiges Achselzucken für die M., bis 1878 namentlich Charcot, dann aber schnell nacheinander alle Spezialärzte für Nervenleiden die Beobachtungen bestätigten. Die M. ergibt nach diesen neuesten Untersuchungen (vgl. "Jahresbericht der gesamten Medizin", Berl. 1878-79), daß Lähmungen der Bewegungsmuskeln, eines Gliedes, einer ganzen Körperhälfte, Lähmungen der ). -cf. Brockhaus |
| EUR 28.00 (Bestell-Nr: 29931) |
Artikelname: Elektroakupunktur-Fibel von Fritz Werner. + Interpretation der Akupunktur-Regeln des Energieausgleichs.
Artikelbeschreibung:
| Voll, Reinhold; Werner, Fritz: |
| Elektroakupunktur-Fibel von Fritz Werner. + Interpretation der Akupunktur-Regeln des Energieausgleichs. |
| 5. Auflage. - Uelzen, MLV, 1988, 8°, 254 pp., Abb., OKartBd. |
| EUR 25.00 (Bestell-Nr: 33281) |
Artikelname: Lettre del sig. don Alessandro Volta, patricio comasco membro di diverse accademie e p.p. di fisica seperimentale nella r.i. Università id Pavia, (al Lichtenberg) sulla meteorologica elettrica. 1.-3.
Artikelbeschreibung:
| Volta, Alessandro: |
| Lettre del sig. don Alessandro Volta, patricio comasco membro di diverse accademie e p.p. di fisica seperimentale nella r.i. Università id Pavia, (al Lichtenberg) sulla meteorologica elettrica. 1.-3. |
| Bibliteca fisica d'Europa, 1.-3 (of 22). Edited ba Luigi Valentino Brugnatelli. - Pavia, Stampe del R.I. Monastero de S. Salvatore, (1788), 8°, VIII, 151, 1; (4), 181, 1; (4), 167, (1) pp., 3 plates, halfleather binding early 19th. century. |
| First edition of the first three volumes of this rare publication, in fine condition! : 1.: "Lettere del sig. don Alessandro Volta, patrizio comasco membro di diverse accademie e p. p. di fisica sperimentale nella r. i. Università di Pavia, [al Lichtenberg] sulla meteorologia elettrica. Lettera prima [28 luglio, 27 agosto 1787]", Biblioteca fisica d'Europa, 1 (gennaio-febbraio) (1788), pp. 73-137. 2.: "Continuazione delle lettere [al Lichtenberg] del sig. don Alessandro Volta sulla meteorologia elettrica. Lettera seconda [28 luglio 1787]", Biblioteca fisica d'Europa, 2 (marzo-aprile) (1788), pp. 103-142. 3.: "Continuazione delle lettere [al Lichtenberg] del sig. don Alessandro Volta sulla meteorologia elettrica. Lettera terza [5 agosto 1787]", Biblioteca fisica d'Europa, 3 (maggiogiugno) (1788), pp. 79-122. " Volta's interest in meteorology centered on atmospheric electricity, the study of which began in 1752 with the apparent confirmation of Franklin's hypothesis about the electrical character of lightning. .... In 1787 he began to announce his results in letters to Georg Ludwig Lichtenberg (1742-1799), professor of physics at the University of Göttingen, whom he had met on his trip to Germany in 1784. The nine Lichtenberg letters constitute Volta's chief writings on meteorology. The first three volumes of this rare and important physic journal "Bibliotheca fisica d'Europa contain further other important contributions by Saussure, de Lalande, Pelletier, Crell, Fourcoy, Withering, Brugnatello, Metherie, Chraux, Eason, Bréze, Franklin. Rare - Honeyman 3074 (only vol 1st and 2nd vol.); Ronalds 84; Mottelay 248. |
| EUR 480.00 (Bestell-Nr: 46672) |
Artikelname: Eine galvanische Batterie, verwendbar für die Galvanokaustik, für den Inductions-Strom, für den constanten Strom, für die Electrolyse und zur Erzeugung des Electrmagnetismus (pp.236-237; 252-253, 7 Abb.).
Artikelbeschreibung:
| Voltolini, Friedrich Eduard Rudolph: |
| Eine galvanische Batterie, verwendbar für die Galvanokaustik, für den Inductions-Strom, für den constanten Strom, für die Electrolyse und zur Erzeugung des Electrmagnetismus (pp.236-237; 252-253, 7 Abb.). |
| DMW, 7/17-18. - Berlin, August Hirschwald, 1881, 4°, pp.229-260, Brosch. |
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| EUR 45.00 (Bestell-Nr: 43651) |
Artikelname: Der Magnetismus in der Heilkunde (pp.320-356; 381-437).
Artikelbeschreibung:
| Waldmann, Wilhelm: |
| Der Magnetismus in der Heilkunde (pp.320-356; 381-437). |
| Dtsch. Arch. Gesch. Med., . - Leipzig, Verlag von C.L.Hirschfeld, 1878, 8°, V, (1), 480 pp., Pappband d.Zt. |
| EUR 70.00 (Bestell-Nr: 38189) |
Artikelname: Uiber die therapeutische Indication und den Techniscismus der galvanischen Operation.
Artikelbeschreibung:
| Walther, Philipp Franz v.: |
| Uiber die therapeutische Indication und den Techniscismus der galvanischen Operation. |
| Wien, in der Camesinaischen Buchhnadlung, 1803, 8°, VIII, 278, mit drey tabellarischen Uibersichten und zweygefalt. Kupfertafeln mit 22 Fig., feiner Pappband der Zeit mit einem roten und einem blauen Rückenschild; kleiner St.verso Tit. |
| Sehr seltene erste Ausgabe. - Naturphilosophisch begründete Medizinalanwendung des Galvanismus. Er beschreibt unter anderem die Anwendung bei "deprimirter Sensibilität; bei der nervösen Apoplexie; bey dem gestörten Gemüth,; bey dem Scheintod; bey der Amaurosis; bey Taubheit und Schwerhörigkeit; bey Incontractibilität des Uterus; bey Atonie der peristaltischen Bewegung; bey Lähmung einzelner Muskelbündel; bey verhärteten Geschwüren; bey der Arthritis; 'und' bey Knochenkrankheiten."- Erstes unter seinem Namen veröffentlichte Werk des großen Mediziners, der in der Folgezeit "einen wahrhaft reformatorischen Einfluß auf die Gestaltung der Chirurgie in Deutschland" ausübte. - Philipp Franz von Walther (1782-1849) war bereits mit 15 Jahren in Heidelberg immatrikuliert. In Wien lernte er bei Peter Frank und dem Ophthalmologen Beer. Noch vor seiner Promotion in Landshut 1803 veröffentlichte er das vorliegende Werk (Vorwort dat. 4. 12. 1802). Seinen Höhepunkt erreichte er als Ordinarius für Chirurgie in Bonn (1818-30). Zu seinen Schülern gehörten J. F. Dieffenbach, L. Stromeyer, E. Zeis und C. von Textor. "Walther gehört sicherlich unter die größten Wissenschaftler unseres Faches" Killian - Aloys Martin skizziert in seinem Bericht von "Phillipp Franz Walther's Leben und Wirken" die Geschichte dieses Werkes wie folgt: "Nach Vollendung dieser von Dr. Gall selbst so günstig kritisirten Arbeit "Kritische Darstellung der Gall'schen anatomisch-physiologischen Untersuchungen des Gehirn und Schädelbaues "(Zürich 1802) und noch vor seinem Erkranken am Typhus begann Walther, den Gang der Naturwissenschaften stets verfolgend und alle ihre Berührungen und Entdeckungen wohl im Auge behaltend, sich mit einem andern, damals gleichfalls neuen und interessanten Gegenstande zu beschäftigen, nämlich mit der Anwendung der Volta'schen Säule in der Heilkunde. Im Wiener Taubstummen-Institute hatte nämlich um jene Zeit ein Herr Dr. Bremser mehrfache galvanische Operationen an den Zöglingen der Anstalt vorgenommen und dabei den Erfolg gehabt, dass drei Taubstumme, welche vorher gar nicht hörten, nun nicht nur sehr laute, sondern auch leisere Töne genau unterscheiden konnten und bei Andern die Empfindlichkeit für Schallschwingungen in Folge der Anwendung des Galvanismus erhöht wurde. Hierdurch aufgefordert, stellte Walther theils im allgemeinen Krankenhause auf der Abtheilung des Primärarztes Dr. Frank, theils in der von Dr. Beer für die Augenkrankheiten errichteten klinischen Heilanstalt, selbst Versuche mit dem Galvanismus als Heilmittel an, wobei er - wie er seinen Aeltern unterm 30. Juni 1802 schreibt: "unter Andern einen anfangenden schwarzen Staar gehoben, eine völlig taube und eine schwerhörige Weibsperson vollkommen hergestellt, mehreren Gelähmten Hilfe verschafft und in manchen andern Fällen auffallende Besserung bewirkt hat." Diese Versuche, "welche er stets öffentlich und jedesmal in Gegenwart sachverständiger Aerzte gemacht hatte, um vor jeder Selbsttäuschung hinreichend gesichert zu sein", die aber leider durch seine erwähnte Erkrankung unterbrochen wurden, führten Walthern zu so glänzenden Resultaten, dass er im September 1802 beschloss dieselben in einer eigenen Abhandlung zusammenzustellen, durch philosophisches Raisonnement zu erörtern und so in einer kritischen Bearbeitung dem Publicum als selbstständige Arbeit vorzulegen. Diese Arbeit erschien denn auch wirklich noch im Herbste desselben Jahres unter dem Titel: "Ueber die therapeutische Indication und den Technicismus der galvanischen Operation. Von Ph. Fr. Walther. Mit drei tabellarischen Uebersichten und zwei Kupfertafeln. Wien in der Camesinaischen Buchhandlung 1803," und erfreute sich des ungetheilten Beifalles der damaligen Recensenten und Fachgelehrten.*) Die Absicht aber, welche ihn bei Veröffentlichung derselben leitete, war nach seiner eigenen in der Vorrede bemerkten Angabe eine doppelte: "erstens belehrende Aufschlüsse über die medicinische Anwendung des Galvanismus zu geben und zweitens ein Beispiel einer naturphilosophischen Bearbeitung eines ärztlichen Gegenstandes zur öffentlichen Beurtheilung aufzustellen" - ein Problem, dessen Lösung der Zweck seiner gesammten nachherigen Thätigkeit war und dem allein alle seine zahlreichen späteren Arbeiten ohne Unterschied gewidmet sind. Von dem Honorar für diese Schrift, das 225 fl. C. M. betrug, schaffte sich Walther sein erstes Instrumentarium an, welches ihm 56 fl. C. M. kostete." Aloys Martin, pp.25-26 *) In der Salzb. med. chirur. Zeitg. Jahrg. 1803. 5 Dec. befindet sich auch ein von von Walther aus Paris geschriebener auf diesen Gegenstand bezüglicher Correspondenzartikel. Kat. der Josephin. Bibl. Wien 694. Wheeler Gift 657. Ronalds 531. - Nicht bei Bakken und Ekelöf. |
| EUR 900.00 (Bestell-Nr: 35751) |
Artikelname: Grundriss der Elektrotherapie.
Artikelbeschreibung:
| Watteville, Armand de: |
| Grundriss der Elektrotherapie. |
| Autor. deutsche Übersetzung von Max Weiss. - Wien, Toeplitz & Deuticke, 1886, 8°, VII, (1), 252 pp., mit 102 Abb., Pappband der Zeit; mit eigenhändiger Widmung des Übersetzters an Dr. Nothnagel. |
| Erste Deutsche Ausgabe von "Introduction to medical Electricity" von Armand de Watteville (1846-1925). |
| EUR 180.00 (Bestell-Nr: 33901) |
Artikelname: Quaestiones Physiologicae de Phaenomenis Galvano - Magneticis in Corpore Humano Observatis. Diss.
Artikelbeschreibung:
| Weber, Eduard Friedrich Wilhelm: |
| Quaestiones Physiologicae de Phaenomenis Galvano - Magneticis in Corpore Humano Observatis. Diss. |
| Leipzig, Wilhelm Staritz, 1836, Kl.4°, (2), 26 pp., late Broschur in sehr feinem Halbledereinband; mit eingenhändiger Widmung "Seinem Freunde Valentin, Eduard Weber" und dem Stempel G. Valentin auf dem Titelblatt. |
| Erste und einzige Ausgabe seiner Habilitationsschrift mit eigenhändiger Widumung an seinen Freund Gabriel Gustav Valentin (1810-1883). Eduard Friedrich Wilhelm Weber (1806-1871) "Eduard Weber studierte Naturwissenschaften und Medizin zuerst in Leipzig und dann in Halle, wo er 1829 zum Doktor der Medizin promoviert wurde und nach Ablegen der Staatsprüfung ein Jahr als Assistent an der Klinischen Anstalt arbeitete. In Göttingen und Halle bereitete er sich darauf vor, Lehraufgaben in Anatomie und Physiologie übernehmen zu können. Das königlich-preußische Ministerium sicherte ihm aufgrund seiner wissenschaftlichen Befähigung und Strebsamkeit sogar ein jährliches Salär zu, wenn er in Halle die Venia legendi für Anatomie erwerben würde. Eduard Weber ließ daraufhin seine Habilitationsschrift "Quaestiones physiologicae de phaenomenis galvano-magneticis in corpore humano observatis" drucken, ging aber dann doch vor Aufnahme einer Vorlesungstätigkeit in Halle 1836 als Prosektor" zu seinem älteren Bruder Ernst Heinrich Weber (1795-1878) an die Anatomie nach Leipzig. Sein Hauptarbeitsgebiet war die Physiologie und Mechanik der Muskeln. Auch hier bereicherte er diese Gebiete durch quantitative Untersuchungen, besonders mit frequenten Induktionsreizen. Er wies als erster auf die große Bedeutung der Muskelelastizität hin. Sein Artikel "Muskelbewegungen" in Wagners Handwörterbuch 1846 brachte eine Fülle neuer Erkenntnisse. Auch sein Buch "Mechanik der menschlichen Gehwerkzeuge" Göttingen 1836, wieder eine Gemeinschaftsarbeit mit seinem Bruder Wilhelm Eduard Weber (1804-1891) läßt die physikalische Arbeitsweise deutlich erkennen." "Zusammen mit seinem älteren Bruder Ernst Heinrich Weber hat Eduard Friedrich Wilhelm Weber den berühmten Versuch über die hemmende Wirkung des N. vagus auf das Herz in Neapel 1854 demonstriert." -cf. Ingrid Kästner, Eduard Friedrich Weber, Zum 200. Geburtstag am 6. März 2006; K.E.Rothschuh, Geschichte der Physiologie, p.110ff. First Edition - Important signed presentation copy for his friend Gabriel Gustav Valentin. Eduard Weber (1806-1871) habilitation, a quantitative study of the electrical resistance of the human body, Eduard Weber utilized instrumentation his brother had worked on at Göttingen. Logically there are a number of references to the work of Gauss. In 1846, Eduard Weber contributed "Muskelbewegung" to Rudolph Wagner"s "Handbuch der Physiologie". Wheeler Gift Cat. 914. Bakken, p.321. Ronalds, p.536 (not in library). |
| EUR 480.00 (Bestell-Nr: 38044) |
Artikelname: Beobachtungen über den Nutzen und Gebrauch des Keil'schen Magnet-Electrischen Rotations-Apparates in Krankheiten, besonders in chronisch-nervösen, rheumatischen und gichtischen ....
Artikelbeschreibung:
| Wetzler, Johann Evangelist: |
| Beobachtungen über den Nutzen und Gebrauch des Keil'schen Magnet-Electrischen Rotations-Apparates in Krankheiten, besonders in chronisch-nervösen, rheumatischen und gichtischen .... |
| Leipzig, Verlag von K.F. Köhler, 1842, Kl.8°, 3 Bl., 182 pp., 1 Bl., Pappband der Zeit mit rotem Rückenschildchen. |
| Erste Ausgabe! Von Johann Evangelist Wetzler (1774-1850), "... im Sommer ausübenden Arzte in Bad Kissingen", "geb. 27. Dec. 1774 in Michaelsbach bei Deggendorf im Unter-Donaukreise, wurde 1801 zu Landshut Doctor mit der Diss. "Ueber das fehlerhafte der zeitherigen Methode, Scheintodte zu behandeln", prakticirte 1802 zu Straubing, war dann Landgerichtsphysicus zu Landau in Niederbayern, wurde 1804 Med.-Rath der kurfürstl. bayer. Landesdirection in Schwaben zu Ulm, auch Director des Vaccinations-Instituts, war 1807 bis 1808 Privinzial-Impfarzt, seit 1808 Reg.- und Kreis-Med.-Rath in Augsburg. Von 1838-1840 war er HonorarProf. an der Universität München, dann in Würzburg Reg.- und Kreis.Med.-Rath. An beiden Univesitäten hielt er Vorlesungen über Heilquellenlehre". - Gurlt, Hirsch, IV, pp.254-255 |
| EUR 240.00 (Bestell-Nr: 33835) |
Artikelname: Schmerzfeld durch Magnefeldtherapie.
Artikelbeschreibung:
| Whitaker, Julian & Adderly, Brenda: |
| Schmerzfeld durch Magnefeldtherapie. |
| Ratgeber Ehrenwirth. - München, Verlag Ehrenwirth, 1999, 8°, 95 pp., Abb., OKartBd. |
| EUR 10.00 (Bestell-Nr: 33162) |
Artikelname: Die Electricität in der Medizin. Studien von Dr. Hugo Ziemssen.
Artikelbeschreibung:
| Ziemssen, Hugo Wilhelm v.: |
| Die Electricität in der Medizin. Studien von Dr. Hugo Ziemssen. |
| Vierte, gänzlich umgearbeitete Auflage, Berlin, August Hirschwald, 1872, 8°, XV+308 pp., 53 Holzschn., 1 Taf., OKartBd. |
| Hugo Wilhelm Ziemsen (1829-1902) confirmed Remak's discovery of the motor points, established their exact location, and published exact instructions for finding the motor points for stimulationg the various muscles of the body. |
| EUR 70.00 (Bestell-Nr: 2077) |
Artikelname: Die Elektricität in der Medizin. Studien von Dr. Hugo Ziemssen.
Artikelbeschreibung:
| Ziemssen, Hugo Wilhelm v.: |
| Die Elektricität in der Medizin. Studien von Dr. Hugo Ziemssen. |
| Fünfte, ganz umgearbeitete Auflage. - Berlin, August Hirschwald, 1887, 8°, VIII, (2), 484 pp., mit 60 Holzschnitten, 1 lith. Tafel, Halbledereinband der Zeit. |
| Geh.-Rat Prof. Dr. Hugo Wilhelm von Ziemssen (1829-1902) war Direktor des ehemaligen Städtischen Krankenhauses links der Isar in München. Seinen Namen trägt die Straße, an der die heutige Medizinische Klinik Innenstadt der Ludwig-Maximilians-Universität liegt. Er war Initiator des Lehrstuhls für Hydro-, Mechano-Elektrotherapie und Physikalische Medizin an der Universität München 1898. Prof. von Ziemssen war Vorsitzender des 13. Kongresses für Innere Medizin (heute: Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin), der vom 2. bis 5. April 1895 in München stattfand. Durch Zufall gelang es ihm 1882, an einer Patientin namens Catharina Serafin, einer 46-jährigen Tagelöhnerin aus Oberschlesien, spezielle elektrophysiologische Untersuchungen durchzuführen. Aufgrund der operativen Entfernung eines Ekchondroms der Rippen und Zustand nach Resektion der linken vorderen Thoraxwand war das Herz der Patientin nur von einer dünnen Hautschicht bedeckt. Prof. von Ziemssen unternahm zahlreiche Elektrostimulationen am Herzen der Kranken sowohl mit Faraday'schem wie auch Galvani'schem Strom und konnte zeigen, dass Stromstöße - adäquat am Herzen appliziert - zu einer Veränderung der Herzfrequenz führen. Es war im Rahmen dieser Untersuchung zudem möglich - wenn auch unregelmäßig - die Frequenzen zu senken. Die sehr sorgfältigen Registrierungen aus jener Zeit dokumentieren eindeutig, dass die Ventrikelaktionen willkürlich über elektrische Impulse auf die Herzoberfläche gesteuert werden können. Prof. von Ziemssen gehört damit zu den wichtigsten Pionieren der diagnostischen und therapeutischen Elektrophysiologie des Herzens. |
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