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Kategoriename: Medizin - [Rechtsmedizin][Rechtsmedizin]

Artikelname: Uebersicht der Selbstmorde seit dem Jahre 1835 in der Stadt Fürth.
Artikelbeschreibung:
Uebersicht der Selbstmorde seit dem Jahre 1835 in der Stadt Fürth.
Ver. dsch Ztschr. Staats-Arznk., 8/1. - Freiburg im Breisgau, Fr. Wagner'schen Buchhandlung, 1850, 8°, 180 pp., 1 lith. Taf., OBrosch; unbeschnitten und ungeöffnetes Exemplar.
EUR 30.00 (Bestell-Nr: 30912)

Artikelname: Alkaloide.
Artikelbeschreibung:
Abderhalden, Emil (Hrsg.):
Alkaloide.
Hdb biol Arb 1.Abt/ 9.T. - Handbuch der biologischen Arbeitsmethoden, 1.Abt.: Chemische Methoden, 9.Teil. - Berlin, Urban & Schwarzenberg, 1920, 8°, VI, 624 pp., 15 Abb., HLnBd.
Grafe, Viktor: Nachweis von Alkaloiden.
Schmidt, Julius: Alkaloide (ihre Struktur, Abbau und Aufbaustudien).
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 17540)

Artikelname: Methoden der vergleichenden morphologischen Forschung. Erster Teil.
Artikelbeschreibung:
Abderhalden, Emil (Hrsg.):
Methoden der vergleichenden morphologischen Forschung. Erster Teil.
Hdb biol Arb 7.Abt/1 T. - Berlin, Urban & Schwarzenberg, 1930, Gr,8°, XIII, 887 pp., 362 pp., 6 Taf., OHLdrBd.
Wetzel, Georg: Perigraphische Zeichen- und Meßmethoden zur Aufnahme von Umrißformen; Knopfli, W.: Methoden der Tiergeographie; Keller, O.: Die Methoden der Haustierforschung; Die präparatorisch-anatomischen Methoden bei den höheren Säugetieren; Duerst, J.Ulrich: Vergleichende Untersuchungsmethoden am Skelett bei Säugern; Oppernheim, Stephanie; Remane, Adolf & Gieseler, Wilhelm: Methoden zur Untersuchung der Morphologie der Primaten; Saller, Karl: Die Methodik biometrischer Messungen an Laboratoriumsversuchstieren; Plehn, Albert: Rassenpathologische Methoden; Baum, Hermann: Zur Technik der Injektion der Lymphgefäße.
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 31308)

Artikelname: Bemerkungen über die serösen Flüssigkeiten der Leichen und ihr Erscheinen als Todes- und als Krankheitsprodukt (pp.418-430).
Artikelbeschreibung:
Albers, Johann Friedrich Hermann:
Bemerkungen über die serösen Flüssigkeiten der Leichen und ihr Erscheinen als Todes- und als Krankheitsprodukt (pp.418-430).
Journ. Chir. Augenh., 18/3. - Hrsg. v. Gräfe & Walther. - Berlin, G.Reimer, 1832 8°, pp.347-520, Brosch.
Erste Auflage! Johann Friedrich Hermann Albers (1805-1867) "studirte von 1823-1827 in Bonn und wurde dort nacheinander Assistent der medicinischen Klinik, Privatdocent, Professor und Director der pharmakologischen Sammlung." Hirsch I, S-84
"Bischoffs Nachfolger Hermann war ein Mann von vielseitigem Eifer. Er hat klinische Medizin, pathologische Anatomie, Psychiatrie und Pharmakologie gelehrt, ja als fleissiger Schriftsteller noch weitere Gebiete literarisch behandelt. Er hat uns zweifellos ein Verdienst, den ersten deutschen Atlas der pathologischen Anatomie (1832/67) geschenkt." K.Schmiz, Die med. Fak. Uni. Bonn, S.37
EUR 70.00 (Bestell-Nr: 25365)

Artikelname: Systema Juriprudentiae Medicae. 5 Bde.
Artikelbeschreibung:
Alberti, Michael:
Systema Juriprudentiae Medicae. 5 Bde.
Halle, Orphanotrophhei, 1725 4°, 15 Bl., 412, 640, 213 pp., 26 Bl.; Schneebergae, Fuldae, 1736/1733, 4 Bl., 665, 7 Bl.; 4 Bl., 875, 6 Bl., 272; Leipzig 1737/1740, 5 Bl., 805, 11; 6 Bl., 886 pp., 7 Bl., 39, 2 Frontis., 1 Pgmt. u. 2 HPgmtBde
Erste Ausgabe dieses Klassikers der Hallenser Gerichtsmedizin und Sittenspiegel des Lebens in Halle in der ersten Hälfte des 18.Jhdts. Eine Sammlung von merkwürdigen und interessanten Rechtsfällen zur forensischen Medizin in deutscher Sprache.
Die zahlreichen Fälle behandeln Streitereien mit schweren Verwundungen oder Todesfällen, Kindsmord, Unfälle aller Art, Vergiftungen, Verletzungen, Überfälle uvm., immer mit Beschreibung des Tathergangs, Aktenmaterial, Sektionen, Untersuchungsberichte usw, welche meist in deutscher Sprache abgehandelt sind. - Eine Fundgrube zur Gerichtsmedizin. So vollständig nur sehr selten angeboten, leider fehlt der letzte 1747 erschiene Supplementband des ursprünglich in zwei Bänden konziepierten Werkes.
In Halle ist unter den Lehrern der Gerichtsmedizin des 18. Jahrhunderts Michael Alberti als Autor des "Systema jurisprudentiae medicae" ein "zweiter Zacchias" (Sprengel) hervorzuheben. Er war der zweite, nach Friedrich Hoffmann, welcher bereits im Winter Semester 1698/99 "de lethalitae vulnerum" um im Sommer Semester 1704 "medicina forensis" anzeigt hatte. Insgesamt 30 Lehrer haben in den ersten 150 Jahren der Universität über Gerichtsmedizin gelesen, dann war das Fach für volle fünfzig Jahre (1841-1891) in den Händen von Krahmer, der 1852 Ordinarius der Staatsarzneikunde und Arzneimittelehre wurde.
Michael Alberti, der selbst 47 Jahre lang Lehrer an der Universität zu Halle war, "wurde als 11. Kind des Nürnberger Predigers Paul Martin Alberti am 13.November 1682 geboren, und ergriff anfangs das Studium der Theologie, wie auch seine beiden Brüder, und promivierte in Altdorf. Nach Absolvierung seiner theologischen Studien begleitete er als Hofmeister einen vornehmen jungen Mann nach Jena, hier regte sich bei ihm, hervorgerufen durch den Umgang mit berühmten Aerzten, die Liebe zur Medicin. Er verliess in Folge dessen die Theologie und studirte Arzneiwissenschaften, und zwar zuerst in Jena und dann in Halle, wo er die Bekanntschaft des dazumal in hohem Ansehen stehenden Professors STAHL machte. Die animistischen Lehren dieses Forschers machte sich Alberti alsbald ganz eigen und er hätte sich wohl jetzt schon der akademischen Laufbahn gewidmet, wenn ihn nicht 1707 sein Vater nach Nürnberg zurückgerufen hätte. Da ihm aber die Nürnberger Aerzte wenig freundlich begegneten und die Ausübung der Praxis ihm sogar untersagen wollten, verliess er seine Vaterstadt schliesslich wieder, um nach Halle zurückzukehren. Hier schloss er sich nun vollständig STAHL an, wurde auf seine Verwendung 1710 zum ausserordentlichen Professor ernannt und rückte 1716, als sein Gönner nach Berlin berufen wurde, in dessen Stelle ein. Im Jahre 1717 erhielt er noch die Lehrkanzel der Physik und 1729 die Aufsicht über den botanischen Garten. Am 17.Mai 1757 starb er, nachdem er im Laufe seine akademischen Lebens mit den verschiedensten Auszeichnungen und Ehren reichlich bedacht worden war.
Was seine wissenschaftliche Bedeutung anlangt, so war Alberti unbestritten ein sehr gelehrter und in vielen Fächern bewanderter Arzt, am hervorragendsten scheinen seine Arbeiten über gerichtliche Medicin gewesen zu sein." Cf. Magnus - H.
Recht, DG 2.9498; Hirsch/H. I, 64; Garrison/M. 1729 (kennt nur das Hauptwerk = 1.Bd.); Lesky 12 u. Wolfenb. 28
EUR 2100.00 (Bestell-Nr: 31140)

Artikelname: Systema Juriprudentiae Medicae.
Artikelbeschreibung:
Alberti, Michael:
Systema Juriprudentiae Medicae.
Halle, Orphanotrophhei, 1725 4°, 15 Bl., 640, 213, 412,(47) pp.; Schneebergae, Caroli Wilh. Fuldae, 1729, 4 Bl., 665, 7 Bl., Pergamenteinband der Zeit.
Erste Ausgabe dieses Klassikers der Hallenser Gerichtsmedizin und Sittenspiegel des Lebens in Halle in der ersten Hälfte des 18.Jhdts. Eine Sammlung von merkwürdigen und interessanten Rechtsfällen zur forensischen Medizin in deutscher Sprache.
Die zahlreichen Fälle behandeln Streitereien mit schweren Verwundungen oder Todesfällen, Kindsmord, Unfälle aller Art, Vergiftungen, Verletzungen, Überfälle uvm., immer mit Beschreibung des Tathergangs, Aktenmaterial, Sektionen, Untersuchungsberichte usw, welche meist in deutscher Sprache abgehandelt sind. - Eine Fundgrube zur Gerichtsmedizin.
In Halle ist unter den Lehrern der Gerichtsmedizin des 18. Jahrhunderts Michael Alberti als Autor des "Systema jurisprudentiae medicae" ein "zweiter Zacchias" (Sprengel) hervorzuheben. Er war der zweite, nach Friedrich Hoffmann, welcher bereits im Winter Semester 1698/99 "de lethalitae vulnerum" um im Sommer Semester 1704 "medicina forensis" anzeigt hatte. Insgesamt 30 Lehrer haben in den ersten 150 Jahren der Universität über Gerichtsmedizin gelesen, dann war das Fach für volle fünfzig Jahre (1841-1891) in den Händen von Krahmer, der 1852 Ordinarius der Staatsarzneikunde und Arzneimittelehre wurde.
Michael Alberti, der selbst 47 Jahre lang Lehrer an der Universität zu Halle war, "wurde als 11. Kind des Nürnberger Predigers Paul Martin Alberti am 13.November 1682 geboren, und ergriff anfangs das Studium der Theologie, wie auch seine beiden Brüder, und promivierte in Altdorf. Nach Absolvierung seiner theologischen Studien begleitete er als Hofmeister einen vornehmen jungen Mann nach Jena, hier regte sich bei ihm, hervorgerufen durch den Umgang mit berühmten Aerzten, die Liebe zur Medicin. Er verliess in Folge dessen die Theologie und studirte Arzneiwissenschaften, und zwar zuerst in Jena und dann in Halle, wo er die Bekanntschaft des dazumal in hohem Ansehen stehenden Professors STAHL machte. Die animistischen Lehren dieses Forschers machte sich Alberti alsbald ganz eigen und er hätte sich wohl jetzt schon der akademischen Laufbahn gewidmet, wenn ihn nicht 1707 sein Vater nach Nürnberg zurückgerufen hätte. Da ihm aber die Nürnberger Aerzte wenig freundlich begegneten und die Ausübung der Praxis ihm sogar untersagen wollten, verliess er seine Vaterstadt schliesslich wieder, um nach Halle zurückzukehren. Hier schloss er sich nun vollständig STAHL an, wurde auf seine Verwendung 1710 zum ausserordentlichen Professor ernannt und rückte 1716, als sein Gönner nach Berlin berufen wurde, in dessen Stelle ein. Im Jahre 1717 erhielt er noch die Lehrkanzel der Physik und 1729 die Aufsicht über den botanischen Garten. Am 17.Mai 1757 starb er, nachdem er im Laufe seine akademischen Lebens mit den verschiedensten Auszeichnungen und Ehren reichlich bedacht worden war.
Was seine wissenschaftliche Bedeutung anlangt, so war Alberti unbestritten ein sehr gelehrter und in vielen Fächern bewanderter Arzt, am hervorragendsten scheinen seine Arbeiten über gerichtliche Medicin gewesen zu sein." Cf. Magnus - H.
Recht, DG 2.9498; Hirsch/H. I, 64; Garrison/M. 1729 (kennt nur das Hauptwerk = 1.Bd.); Lesky 12 u. Wolfenb. 28 (mit späterer erschienen Suppl.).
EUR 980.00 (Bestell-Nr: 31141)

Artikelname: Über die Verletzungen des Auges, mit besonderer Rücksicht auf deren gerichtsärztliche Würdigung.
Artikelbeschreibung:
Arlt, Ferdinand Ritter v.:
Über die Verletzungen des Auges, mit besonderer Rücksicht auf deren gerichtsärztliche Würdigung.
Wien, Braumüller, 1875, 8°, 1 Bl., 128 pp., OBrosch.; unaufgeschnittene Exemplar.
Erste Ausgabe dieses grundlegenden Werkes. Carl Ferdinand Ritter von Arlt (1812-1887) bedeutender Wiener Augenarzt und Philanthrop, sowie Förderer einer eigenständigen Opthalmologie.
First Edition. Medico-legal aspects of eye injuries. - Garrison & Morton No.5912; Waller 467; Becker Col. 21; Hirsch I, 198; Albert/Norton 88.
EUR 280.00 (Bestell-Nr: 23251)

Artikelname: Kurze Anleitung zur Auffindung der Gifte und stark wirkender Arzneistoffe. Zum Gebrauche in chemischen Laboratorien.
Artikelbeschreibung:
Autenrieth, W.:
Kurze Anleitung zur Auffindung der Gifte und stark wirkender Arzneistoffe. Zum Gebrauche in chemischen Laboratorien.
2.Aufl., Freiburg im Brsg., J.C.B. Mohr, 1897, 8°,(7), 93 pp., 8 Textabbildungen, HLnBd.; Rücken erneuert
EUR 200.00 (Bestell-Nr: 19031)

Artikelname: Jüristisches Wörterbuch für Mediziner.
Artikelbeschreibung:
Baltzer, Johannes:
Jüristisches Wörterbuch für Mediziner.
München 1983, Kl.4°, 208 pp., orig. Kunstledereinband.
EUR 10.00 (Bestell-Nr: 29986)

Artikelname: Beiträge zur gerichtsärztlichen Diagnostik an Kopf, Schädel und Gehirn.
Artikelbeschreibung:
Behr, V.:
Beiträge zur gerichtsärztlichen Diagnostik an Kopf, Schädel und Gehirn.
Arb. psychiatr. Klin. Würzb., 3. - Jena, G.Fischer, 1908, 8°, 72 pp., 6 Abb., OBrosch.
Erste Ausgabe!
EUR 30.00 (Bestell-Nr: 26972)

Artikelname: Zur Psychophysik der Moral und des Rechtes. Zwei Vorträge gehalten in der 47. u. 48. Versammlung deutscher Naturforscher.
Artikelbeschreibung:
Benedikt, Moriz:
Zur Psychophysik der Moral und des Rechtes. Zwei Vorträge gehalten in der 47. u. 48. Versammlung deutscher Naturforscher.
Wien. med. Presse, 16. - Wien 1875, 8°, 38 pp., OBrosch.; Stemp. a.Tit., Aufkleber a.Umschl., leicht fleck.
EUR 40.00 (Bestell-Nr: 13662)

Artikelname: Ueber den Einfluß der Physiologie auf die gerichtliche Medicin.
Artikelbeschreibung:
Bergmann, Carl:
Ueber den Einfluß der Physiologie auf die gerichtliche Medicin.
Wagners Hdwb. Physiol., 3/2. - Berlin, Fr. Vieweg, 1846, 8°, pp.124-152, 1 Holzschnitt, Brosch.
Karl Georg Lucas Christian Bergmann (1814-1869) obtained his medical doctorate at Göttingen in 1838. He was Obermedicinalrath and professor of anatomy and physiology at Rostock. Between 1839 and 1862 he published a series of papers on comparative anatomy in Johannes Peter Müller's (1801-1858) Archiv für Anatomie, Physiologie und wissenschaftliche Medicin.
Bergmann was Privatdocent in Göttingen, becoming professor extraordinary in 1843. From October 2, 1852 he was Professor Ordinarius and member of the Medicinal-Commission in Rostock. He was appointed Obermedicinalrath in 1861. He died in Geneva on April 30, 1865, on his return from Mentone, where he had spent the winter because of ailing health.
EUR 65.00 (Bestell-Nr: 33887)

Artikelname: Eine neue Lungenathemprobe der Neugeborenen auf volumetrischen Wege (pp.879-880, 1 Abb.).
Artikelbeschreibung:
Bernheim, H.:
Eine neue Lungenathemprobe der Neugeborenen auf volumetrischen Wege (pp.879-880, 1 Abb.).
DMW, 15/43. - Leipzig und Berlin, Georg Thime, 1889, 4°, pp.8767-896, Brosch.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 33883)

Artikelname: Systematisches Handbuch der gerichtlichen Arzneykunde, zum Gebrauche für Aerzte, Wundärzte, Rechtsgelehre und zum Leitfaden bei öffentlichen Vorlesungen.
Artikelbeschreibung:
Bernt, Joseph:
Systematisches Handbuch der gerichtlichen Arzneykunde, zum Gebrauche für Aerzte, Wundärzte, Rechtsgelehre und zum Leitfaden bei öffentlichen Vorlesungen.
Vierte, vermehrte und verbesserte Auflage. Wien, Druck und Verlag von J.B.Walishausser, 1834, 8°, XIV, 465 pp., schöner Halbleineneinband der Zeit; zarter Namenszug auf dem Titel.
Josef Bernt wurde am 14.9. 1770 in Leitmeritz/Böhmen geboren. Er studierte in Prag Medizin und promiverite dort im Jahre 1797. Nachdem in Wien am 24.2.1805 "durch allerhöchsten Beschluß" der erste Lehrstuhl für Gerichtliche Medizin, -damals "Staatsarzneikunde" -, errichtet worden war, erhielt Prag am 23.1.1808 durch Dekret ebenfalls einen Lehrstuhl, der mit Bernt besetzt wurde. Vietz, der erste Ordinarius für Staatsarzneykunde, trat 1813 vom Lehramt zurück. Als dessen Nachfolger wurde Bernt gemäßDekret vom 25.06.1813 von Prag nach Wien versetzt. Bernts nachfolger in Prag war Krombholz. Im Jahre 1815 wurde Bernt als Beschaumeister (Prosektor) der Gemeinde Wien vereidigt. Somit konnte er regelemäßig mit seinen Schülern an Sektionen teilnehmen, nachdem dies vorher Gegener des neuen Faches zu verhindern versucht haben. Bernt konnte 1818 einen größeren Sezierkammer mit angebautem Amphitheater in Benutzung nehmen. Er starb am 27.4.1842 in Wien.
Unter Bernt hatte die "Wiener Gerichtsmedizin" ihre erste Glanzperiode. In der Österreichishen medizinischen Wochenschrift von 1842 werden seine "gediegene literarischen Leistungen" gerühmt. Seine recihhaltigen Veröffentlichungen sind bei Haberda (Festschrift zur Eröffnung des bezeb Institutes für gerichtliche Medizin. Beitr. gerichtl. Med. Wien, 1, 1-16 (1922)) und Reuter (Geschichte der Wiener Lehrkanzel der gerichtl. Medizin von 1804 - 1954 (Beitr. gerichtl. Med. 19, Supplement 1954)) aisführlich angeführt und beschrieben.- Bernt's Schriften gaben seinerzeit unter den Fachkollegen wie Mende, Henke, sowie Orfila zu teilweise heftigen Diskussionen Anlaß. Bernts erste Veröfentlichung im Jahre 1803 zeigt ihn als Vorkämpfer der Pockenschutzimpfung: "Über die Möglichkeiten, der Ausrottung der Menschenblattern". Besonders hervorzuheben ist sein "Sytematisches Handbuch der gerichtlichen Arzneikunde", das 1813 erschien und mehrfach neu aufgelegt wurde. Von 1818 bis 1823 gab Bernt Jahresberichte heraus, sind als Vorläufer der jetzigen "Wiener "Beiträge zur gerichtlichen Medizin", die erst nahezu 100 Jahre später von Kolisko and Haberda fortgeführt wurden. bernt's Veröffentlichungen sind bei Bindseil (Personalbibliographien von Professoren und Dozenten der Gerichtsmedizin an der med. Fakultät der Univeristät Wien im ungefähren zeitraum von 1804 bis 1900 (1970)) aufgeführt. -cf.-Jürgen Dangel, Deutschsprachige Gerichtsmediziner, pp.23-24
EUR 140.00 (Bestell-Nr: 33675)

Artikelname: Systematisches Handbuch der gerichtlichen Arzneykunde, zum Gebrauche für Aerzte, Wundärzte, Rechtsgelehre und zum Leitfaden bei öffentlichen Vorlesungen.
Artikelbeschreibung:
Bernt, Joseph:
Systematisches Handbuch der gerichtlichen Arzneykunde, zum Gebrauche für Aerzte, Wundärzte, Rechtsgelehre und zum Leitfaden bei öffentlichen Vorlesungen.
Zweyte, vermehrte und verbesserte Auflage. - Wien und Triest, im Verlage der Geistinger'schen Buchandlung 1817, 8°, XII, 420 pp., marmor. Pappband der Zeit mit Rückenschild; etwas felckig.
Josef Bernt wurde am 14.9. 1770 in Leitmeritz/Böhmen geboren. Er studierte in Prag Medizin und promovierte dort im Jahre 1797. Nachdem in Wien am 24.2.1805 "durch allerhöchsten Beschluß" der erste Lehrstuhl für Gerichtliche Medizin, -damals "Staatsarzneikunde" -, errichtet worden war, erhielt Prag am 23.1.1808 durch Dekret ebenfalls einen Lehrstuhl, der mit Bernt besetzt wurde. Vietz, der erste Ordinarius für Staatsarzneykunde, trat 1813 vom Lehramt zurück. Als dessen Nachfolger wurde Bernt gemäß Dekret vom 25.06.1813 von Prag nach Wien versetzt. Bernts Nachfolger in Prag war Krombholz. Im Jahre 1815 wurde Bernt als Beschaumeister (Prosektor) der Gemeinde Wien vereidigt. Somit konnte er regelmäßig mit seinen Schülern an Sektionen teilnehmen, nachdem dies vorher Gegner des neuen Faches zu verhindern versucht haben. Bernt konnte 1818 einen größeren Sezierkammer mit angebautem Amphitheater in Benutzung nehmen. Er starb am 27.4.1842 in Wien.
Unter Bernt hatte die "Wiener Gerichtsmedizin" ihre erste Glanzperiode. In der Österreichischen medizinischen Wochenschrift von 1842 werden seine "gediegene literarischen Leistungen" gerühmt. Seine reichhaltigen Veröffentlichungen sind bei Haberda (Festschrift zur Eröffnung des bez. Institutes für gerichtliche Medizin. Beitr. gerichtl. Med. Wien, 1, pp.1-16 (1922)) und Reuter (Geschichte der Wiener Lehrkanzel der gerichtl. Medizin von 1804-1954 (Beitr. gerichtl. Med. 19, Supplement 1954)) ausführlich angeführt und beschrieben.
Bernt's Schriften gaben seinerzeit unter den Fachkollegen wie Mende, Henke, sowie Orfila zu teilweise heftigen Diskussionen Anlaß. Bernts erste Veröffentlichung im Jahre 1803 zeigt ihn als Vorkämpfer der Pockenschutzimpfung: "Über die Möglichkeiten, der Ausrottung der Menschenblattern". Besonders hervorzuheben ist sein "Systematisches Handbuch der gerichtlichen Arzneikunde", das 1813 erschien und mehrfach neu aufgelegt wurde. Von 1818 bis 1823 gab Bernt Jahresberichte heraus, sie gelten als Vorläufer der jetzigen "Wiener "Beiträge zur gerichtlichen Medizin", die erst nahezu 100 Jahre später von Kolisko und Haberda fortgeführt wurden. Bernt's Veröffentlichungen sind bei Bindseil (Personalbibliographien von Professoren und Dozenten der Gerichtsmedizin an der med. Fakultät der Universität Wien im ungefähren Zeitraum von 1804 bis 1900 (1970)) aufgeführt. -cf.-Jürgen Dangel, Deutschsprachige Gerichtsmediziner, pp.23-24

Bernt's systematic handbook of forensic medicine, the second revised edition of which first appeared in 1817, went into 5 editions by 1846 and was one of the most widely used textbooks of forensic medicine in German-speaking countries.
Joseph Bernt was appointed to the Chair of Forensic Medicine in 1813 at the University of Vienna and in 1815 succeeded Ferdinand Bernhard Vietz as professor of state medicine. As Lesky points out, Vienna was peculiar in combining hgiene and forensic medicine into a single discipline. It was under Bernt that students in Vienna were first able to perform forensic dissections. As a result "the first practical teaching facility for forensic medicine in the world originated at the Vienna Medica Faculty." In 1818 he established a separate forensic-medical operating theater in the 9th Court of the General Hospital, which turned into the Vienna Institute of Forensic Medicine. From 1818 to 1823 Bernt published Beytrage zur gerichtlichen Arzneykunde, the first Austrian medicolegal serial, in which the forensic-medical cases dealt with at his institute were described. cf.- Lesky pp. 89-90

Highlights in Medicolegal Relations, revised edition, #362; Lesky The Vienna Medical School of the Nineteenth Century, pp. 87-92; Hirsch I: 425.
EUR 200.00 (Bestell-Nr: 44991)

Artikelname: Systematisches Handbuch der öffentlichen Gesundheitspflege, zum Gebrauche für Aerzte, Rechtsgelehre, Polizeybeamte und zum Leitfaden bey öffentlichen Vorlesungen.
Artikelbeschreibung:
Bernt, Joseph:
Systematisches Handbuch der öffentlichen Gesundheitspflege, zum Gebrauche für Aerzte, Rechtsgelehre, Polizeybeamte und zum Leitfaden bey öffentlichen Vorlesungen.
Wien, Bey Franz Wimmer und bey Carl Kupffer, 1818, 8°, XVI, 504 pp., Pappband der Zeit mit rotem Rückenschild; etwas fleckig.
Erste Auflage!
EUR 200.00 (Bestell-Nr: 43645)

Artikelname: Vorlesungen über die Rettungsmittel beym Scheintode und plötzlichen Lebensgefahren.
Artikelbeschreibung:
Bernt, Joseph:
Vorlesungen über die Rettungsmittel beym Scheintode und plötzlichen Lebensgefahren.
Wien, Carl Gerold, 1819, 8°, VII, (1), 206 pp., 1 Bl., 16 Abb. auf 5 Kupfertafeln, schöner Halbledereinband der Zeit mit einem grünen Rückenschild; zarter Stempel auf Titel, sehr schönes Exemplar.
FRÜHE REANIMATION !
ERSTE AUSGABE. Joseph Bernt (1770-1842). Ein Hauptwerk zur Frühgeschichte der Reanimation! Die Rettung scheintoter Menschen war am Ende des 18 Jahrhunderts, in dem die Angst, lebendig begraben zu werden, alle anderen Lebensnöte überwog, ein besonderes Anliegen der Medizin. J.Bernt aus Leitmeritz in Böhmen war Chef des weltweit ersten Universitäts-Institutes für Gerichtsmedizin in Wien. Zu seinen Aufgaben gehörte es, eine Vorlesung über das "Rettungsgeschäft der Scheintoten" zu halten. Im vorliegenden Werk gibt Bernt eine ausführliche Darstellung aller Methoden und Techniken der Wiederbelebung zu Anfang des 19. Jahrhunderts.
Die Reinigung der Atemwege, Mund-zu-Mund Beatmung (über 100 Jahre vergessen und erst von Safar 1959 wieder neu eingeführt!), Anwendung eines Tubus, aber auch Kehlkopfschnitt und mechnische Beatmung mittels eines doppelten Blasebalges über Mund oder Nase werden geschildert. Die reine Sauerstoffanwendung, elektrische Reizung über der Herzgrube mittels galvanischer Säule, Applikation von Wärme, Kälte, Tabakrauchklistiere, Salmiakgeist, Kampfer, etc. werden erwähnt.
Bernt ist auch durch die Einführung der hydrostatischen Lungenprobe (bei Kindestötung), sowie durch die ersten Jennerschen Impfungen in Böhmen bekannt geworden.
FIRST EDITION of a handsomely illustrated work on resuscitation, probably one of the earliest works on restoration to life after apparent death and "Wiederbelebung" in modern sense. Joseph Bernt of Bohemia was the chief of the world's first University institution of forensic medicine in Vienna.
cf. Dünschel, Wiederbelebungsmassnahmen im 18. und 19. Jhdt. (Clio Medica vol.12, pp.173-74, 1977); Lesky, Wiener Med. Schule, 11-114; Puschmann, Med. Wien, 202 ff. Nicht bei Patak, Angst v. d. Scheintod.
Not in Waller, Wellcome, etc.. Rare.
EUR 980.00 (Bestell-Nr: 18939)

Artikelname: Über das Verhältnis des geistigen Inventars zur Zurechnungs- und Geschäftsfähigkeit.
Artikelbeschreibung:
Berze, Josef:
Über das Verhältnis des geistigen Inventars zur Zurechnungs- und Geschäftsfähigkeit.
Jur.-psych. Grenzfr., 6/5-6. - Halle 1908, 8°, 95 pp., OBrosch.
Primaarzt und Direktor-Stellvertreter der n.-ö. Landesanstalten für Geistes- und Nervenkranke in Wien.
EUR 45.00 (Bestell-Nr: 7339)

Artikelname: Ein Fall von Sticherletzung des Gehörorgans vor Gericht und nachträgliche Anklage des Verletzen wegen supponirter Simmulation und Meineides (pp.611-614).
Artikelbeschreibung:
Bezold, Friedrich:
Ein Fall von Sticherletzung des Gehörorgans vor Gericht und nachträgliche Anklage des Verletzen wegen supponirter Simmulation und Meineides (pp.611-614).
BKW, 20/40. - Berlin, August Hirschwald, 1883, 4°, pp.609-624, Brosch.
EUR 24.00 (Bestell-Nr: 28870)

Artikelname: Untersuchungen über die Todtenstarre. (Gekrönte Preisarbeit) (pp.195-216).
Artikelbeschreibung:
Bierfreund, Max:
Untersuchungen über die Todtenstarre. (Gekrönte Preisarbeit) (pp.195-216).
Pflüger's Arch., 43/ 5-6. - Bonn, Verlag von Emil Stauss, 1888, 8°, pp.195-294, 1 Holzschnitt, OBrosch.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 46210)

Artikelname: Leitfaden der foernsischen Psychiatrie.
Artikelbeschreibung:
Binswanger, Herbert:
Leitfaden der foernsischen Psychiatrie.
Zürich, Polygraphischer Verlag, 1945, 8°, 144 pp., OLnBd.
EUR 48.00 (Bestell-Nr: 27169)

Artikelname: Aphorismen über das Verhältnis der Pharmakologie zur gerichtlichen Medicin.
Artikelbeschreibung:
Binz, Carl:
Aphorismen über das Verhältnis der Pharmakologie zur gerichtlichen Medicin.
DMW, 8/22. - 1882, 8°, 12 pp., OBrosch.; Widm. d. Verf.
EUR 41.00 (Bestell-Nr: 19064)

Artikelname: Handbuch der Intoxicationen.
Artikelbeschreibung:
Boehm, Rudolf, Naunyn, B. & Boeck, H.v.:
Handbuch der Intoxicationen.
Ziemssen, 15. (Hdb. spec. Path. Ther.). - Leipzig 1876, 8°, XIV, 638 pp., PappBd. d.Zt.
Inhalt - Boehm, R.: Intoxicationen (S.3-254).
Naunyn, B.: Vergiftungen durch schwere Metalle und ihre Salze, einschlieslich Arsen und Phosphor (S.255-350).
Boeck, H.v.: Intoxicationen mit giftigen Pflanzenbestandteilen (S.351-619).
EUR 190.00 (Bestell-Nr: 15119)

Artikelname: Institutiones medicinae legalis in usum auditorum suorum adornatae.
Artikelbeschreibung:
Boerner, Friedrich:
Institutiones medicinae legalis in usum auditorum suorum adornatae.
Wittenberg, Ahlfeld, 1756, 8°, (8), 294, (24) Pappband der Zeit.
Dieses seltene Werk zeichnet sich insbesondere durch sein um fassenden "Index Scriptorum qui de medicinina legali exposuerunt in universum" aus.
Friedrich Boerner (1723-1761) , "geboren am 17. Juni 1723 in Leipzig, daselbst am 30. Juni 1761 gestorben, war als Sohn eines Geistlichen zuerst zum Studium der Theologie bestimmt und erhielt in Torgau und Halle eine tüchtige philologische Vorbildung. Seit 1744 studirte er erst Theologie, dann Medicin in Wittenberg, seit 1746 in Braunschweig. 1748 promovirte Boerner als Dr. med. in Helmstedt, 1756 als Dr. philos. in Wittenberg. 1748 liess er sich als Arzt in Wolfenbüttel nieder und wurde 1754 als a. o. Prof. der Medicin nach Wittenberg berufen, von wo er nach Ausbruch des Krieges nach Leipzig flüchtete. Bereits 1750 war Boerner als "Cireas II" in die kaiserliche Akademie der Naturforscher aufgenommen worden. Boerner's Verdienst liegt auf dem Gebiete der medicinischen Literaturgeschichte und Bibliographie. Sein frühzeitiger Tod hat ihn verhindert, alle darauf bezüglichen Arbeiten, die er unternommen , zu Ende; zu führen. Ausser einigen kleinen literarhistorischen Abhandlungen; "De Alexandro Benedicto Veronensi(1151) - "De vita, moribus et scriptis Hieronymi Mercurialis" (1751) - "De Gosrno et Damiano" (1751) - "De Aemilio Macro" (1754) etc., welche theilweise in den Noctes Guelphicae (1755) wieder abgedruckt sind, schrieb er: "Bibliotheca librorum rariorum physico-medicorum historico - critica", spec. I. u. II.; (Helmstädt 1751-52) und "Relationes de libris phys.-medicis, partim antiquis, partim raris" (Wittenberg 1756), ferner die im Literatur-Verzeichniss sub 79, resp. 80, aufgeführten biographischen Schriftwerke.
Für seine Zuhörer verfasste er "Instilutiones medicinae legalia" (1756); endlich begann er kurz vor seinem Tode die Herausgabe einer moralischen Zeitschrift: "Ergötzungen bei müssigen Stunden", 1761." W.Stricker, Hirsch I, pp.509-510
EUR 385.00 (Bestell-Nr: 38908)

Artikelname: De Officio Medici Duplici, Clinici nimirum ac Forensis, hoc est Qua ratione ille se gerere debeat penes. Infirmos pariter, ac in Foro, ut Medici eruditi, prundentis ac ingenenui nomen utringue tueatur.
Artikelbeschreibung:
Bohn, Johannes:
De Officio Medici Duplici, Clinici nimirum ac Forensis, hoc est Qua ratione ille se gerere debeat penes. Infirmos pariter, ac in Foro, ut Medici eruditi, prundentis ac ingenenui nomen utringue tueatur.
Leipzig, Jo. Friedrich Gleditsch, 1704, 4°, 3 Bl., 685 pp., (26 pp. Index), wohlerhaltener Pergamenteinband der Zeit; kleine unbedeutende Wurmspur im äusseren Rand.
Johannes Bohn (1640-1718), "wurde als Sohn eines wohlhabenden Kaufmannes zu Leipzig geboren, genoss eine sorgfältige Erziehung und studierte in Leipzig Medicin. Im Jahre 1663 trat er eine Studienreise durch Deutschland, Dänemark, Holland, England und Frankreich an, von der er 1665 nach Leipzig zurückkehrte, worauf er dort noch im selben Jahre promovierte. Er widmete sich der akademischen Carrière, wurde 1668 zum Professor der Anatomie, 1690 zum Stadtphysikus ernannt, erhielt 1691 die Professur der praktischen Medicin, bekleidete von 1699 das Ehrenamt eines Decanus perpetuus der medicinischen Facultät und starb 1718. Bohn gehört zu den hervorragendsten Aerzten aller Zeiten, ausgezeichnet duch vielseitige Kenntnisse, vortreffliches Judicum und liebenswürdige Bescheidenheit."
"Bohn's Ruhm gipfelt darin, die grosse Wichtigkeit des Experimentes nach der physikalischen, wie chemischen und neurologischen Seite hin (somit über Harvey und Borelli weit hinausgehend) nachgewiesen, die Einführung der Experimentalphysiologie eingeleitet zu haben."
"Charakteristisch für seinen klaren Blick, sein unbeirrtes Urtheil ist es, das Bohn die Wichtigkeit der Leichensectionen anerkennt.." Neben seinen anderen Werken schrieb er zwei "grundlegende, ja classiche Werke über gerichtliche Medicin, die noch jetzt geschätzt werden." Max Salomon, Hirsch I, p.512f.
EUR 1800.00 (Bestell-Nr: 31664)

Artikelname: De renunciatione vulnerum, seu vulnerum lethalium examen, exponses horum fromalitatem & cuasas, tam in specie ac per singulas corporis partes.
Artikelbeschreibung:
Bohn, Johannes:
De renunciatione vulnerum, seu vulnerum lethalium examen, exponses horum fromalitatem & cuasas, tam in specie ac per singulas corporis partes.
Editio Altera. - Amsterdam, Wersten & Smith, 1732, 8°, (8 Bl.), 296 pp., Pergamenteinband der Zeit.
"Egregium opus" Haller
"The best work on fatal injuries, with frequent references of medicolegal impotance" Nemec
Grundlegendes, klassisches Werk über gerichtliche Medizin.
Eines der Hauptschriften des bedeutenden Mediziners, und Mitbegründers der Experimentalphysiologie - Druck nach der EA von 1689.
Johannes Bohn (1640-1718), "wurde als Sohn eines wohlhabenden Kaufmannes zu Leipzig geboren, genoss eine sorgfältige Erziehung und studierte in Leipzig Medicin. Im Jahre 1663 trat er eine Studienreise durch Deutschland, Dänemark, Holland, England und Frankreich an, von der er 1665 nach Leipzig zurückkehrte, worauf er dort noch im selben Jahre promovierte. Er widmete sich der akademischen Carrière, wurde 1668 zum Professor der Anatomie, 1690 zum Stadtphysikus ernannt, erhielt 1691 die Professur der praktischen Medicin, bekleidete von 1699 das Ehrenamt eines Decanus perpetuus der medicinischen Facultät und starb 1718. Bohn gehört zu den hervorragendsten Aerzten aller Zeiten, ausgezeichnet duch vielseitige Kenntnisse, vortreffliches Judicum und liebenswürdige Bescheidenheit."
"Bohn's Ruhm gipfelt darin, die grosse Wichtigkeit des Experimentes nach der physikalischen, wie chemischen und neurologischen Seite hin (somit über Harvey und Borelli weit hinausgehend) nachgewiesen, die Einführung der Experimentalphysiologie eingeleitet zu haben."
"Charakteristisch für seinen klaren Blick, sein unbeirrtes Urtheil ist es, das Bohn die Wichtigkeit der Leichensectionen anerkennt.." Neben seinen anderen Werken schrieb er zwei "grundlegende, ja classiche Werke über gerichtliche Medicin, die noch jetzt geschätzt werden." -Max Salomon, Hirsch I, p.512f.
Garrison & Morton 1726 (EA 1689); Blake 56
EUR 700.00 (Bestell-Nr: 27011)

Artikelname: Chirurgia Forensis Generalis oder die forensische Lehre von den Verletzungen im Allgemeinen.
Artikelbeschreibung:
Brach, Bernhard:
Chirurgia Forensis Generalis oder die forensische Lehre von den Verletzungen im Allgemeinen.
Köln, Franz Carl Eisen, 1854, 8°, XVI, 263 pp., OBrosch.; vereinzelt fleckig.
Erste Auflage!
Bernhard Brach, "Doctor der Medicin und Chirurgie, practischer Arzt, Operateur und Geburtshelfer, Kreisphysiskus des Kreises Lennep, Mitglied mehrer gelehrten Gesellschaften des Inlandes und Auslandes" machte sich einen Namen als Gerichtsmediziner mit seiner 1843 erschienen ChHIRURGIA FORENSIS SPECIALIS.
EUR 200.00 (Bestell-Nr: 27156)

Artikelname: Vergiftungen im Kindesalter.
Artikelbeschreibung:
Brugsch, Herbert & Klimmer, Otto R.:
Vergiftungen im Kindesalter.
Zweite, völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage. - Stuttgart, Ferdinand Enke Verlag, 1966, X, (1 Bl.), 438 pp., OLnBd.
EUR 20.00 (Bestell-Nr: 33129)

Artikelname: Die Geschoss-Wirkung der neuen Kleinkalbier-Gewehre. Ein Beitrag zur Beurtheilung der Schusswunden in künftigen Kriegen.
Artikelbeschreibung:
Bruns, Paul v.:
Die Geschoss-Wirkung der neuen Kleinkalbier-Gewehre. Ein Beitrag zur Beurtheilung der Schusswunden in künftigen Kriegen.
Tübingen, Verlag der Laupp'schen Buchhandlung, 1889, Gr.4°, (6), 56 pp., 7 Tafeln in Lichdruck, Halbleinenband der Zeit; St.a.Tit.
"Das Neue Kleinkaliber-Gewehr ist nicht bloss die beste, sondern zugleich die humanste Waffe, um nach Möglichkeit die Schrekcen des Krieges zu mildern". Paul von Bruns
Erste Ausgabe des im Format wesentlich vergrößerten "Sonder-Abdruck aus "Beiträge zur Klinschen Chirurgie" Band VI, Heft 1.
EUR 180.00 (Bestell-Nr: 43123)

Artikelname: Ueber die Wirkung der neuesten englischen Armeegeschosse M. IV (Hohlspitzengeschosse).
Artikelbeschreibung:
Bruns, Paul v.:
Ueber die Wirkung der neuesten englischen Armeegeschosse M. IV (Hohlspitzengeschosse).
Zweite Auflage. - Tübingen, H.Laupp'schen Bhdlg., 1899, 8°, 32 pp., 20 Abb., 4 Taf., OBrosch.; St.a.Tit.
Paul Eduard von Bruns (1846 -1916) Sohn des Chirurgen und Medizinprofessors Viktor von Bruns, Chirurg und 1882 Professor an der Universität Tübingen.
"Bruns hatte bereits 1898 auf die Schwierigkeit bei der Unterscheidung von Weichteilschüssen hingewiesen, welche von Teilmantel - und Vollmantelgeschossen verursacht wurden. Er konnte beim Vergleich der Wundkanäle, welche durch Teilmantelgeschosse mit einer Bleispitze und Vollmantelgeschosse verursacht wurden, keine charakteristischen Unterschiede erkennen. Verhoff und Karger bewiesen anhand eines Suizids, dass weniger die Geschossart ausschlaggebend ist für die Beschaffenheit eines Wundkanals als vielmehr die Art des Gewebes, in welches das Geschoss eindringt. Auch Di Maio vertritt die Meinung, dass es nicht möglich sei, den Wundkanal eines Hohlspitzgeschosses von dem eines Vollmantelgeschosses zu unterscheiden, da aufgrund der Elastizität von menschlichem Gewebe die letztlich verbleibenden Kavernen sehr ähnlich seien. Harrel untersuchte die Wirkung von Hohlspitzmunition. Er kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die zu erwartenden Verletzungen von Hohlspitzgeschossen sich nicht wesentlich von denen herkömmlicher Munition unterscheiden." Sebastian Niko Kunz, Wundballistische Untersuchungen über die Wirkung und Wirksamkeit von Geschossen nach Durchdringen einer PKW - Seitenscheibe aus Verbundglas unter verschiedenen Schusswinkeln, Diss.
EUR 65.00 (Bestell-Nr: 43114)

Artikelname: Ueber die gerichtsärztliche Untersuchung von Blutflecken (Sp.425-430).
Artikelbeschreibung:
Brücke, Ernst W.v.:
Ueber die gerichtsärztliche Untersuchung von Blutflecken (Sp.425-430).
Wien. med. Wschr., 7/23. - Wien, L.W.Seidel, 1857, 4°, Sp.425-440, Brosch.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 32472)

Artikelname: Der Verkehrsunfall. Gerichtärztlich-kriminalistische Beurteilung unter besonderer Berücksichtigung der Alkoholbeeinflussung.
Artikelbeschreibung:
Buhtz, Gerhard:
Der Verkehrsunfall. Gerichtärztlich-kriminalistische Beurteilung unter besonderer Berücksichtigung der Alkoholbeeinflussung.
Stuttgart, Ferdinand Enke, 1938, 8°, VII, 231 pp., 58 Abb., OBrosch.
Erste Ausgabe!
Prof. Gerhard Buhtz (1896-1944) war Direktor der Universitätsanstalt für gerichtliche Medizin und naturwissenschaftlichen Kriminalistik in Jena von 1935 bis 1938, danach von 1938 bis 1944 in Breslau.
EUR 45.00 (Bestell-Nr: 27448)

Artikelname: Die exogenen Vergiftungen des Nervensystems.
Artikelbeschreibung:
Bumke, Oswald:
Die exogenen Vergiftungen des Nervensystems.
Hdb. Neurol., 3. - Hrsg. v. Max Lewandowsky. - Berlin, Verlag von Julius Springer, 1911, 8°, pp.999-1105, OBrosch.
EUR 100.00 (Bestell-Nr: 14979)

Artikelname: Gerichtsärztliche Arbeiten. 1.Band (all publ.)
Artikelbeschreibung:
Burdach, Karl Friedrich:
Gerichtsärztliche Arbeiten. 1.Band (all publ.)
Stuttgart und Tübingen, Druck und Verlag der J.G. Cotta'schen Buchhandlung, 1839, 8°, XVIII, 283 (1), marmor. Pappband der Zeit.
Selten - Erste und einzige Ausgabe - der "ausgezeichneten Gutachten, die Karl Friedrich Burdach (1886-1847) als Dirigent des Medicinal-Collegiums abgab" Wernich, Hirsch I, p.623
"Vor kurzem wurden dem hiesigen königlichen Medicinalcollegium einige Criminalfälle zur Begutachtung vorgelegt, die von so hohem Interesse waren, daß sie bekannt gemacht zu werden verdienten. Sie erinnerten mich an mache in meiner Amtsführung vorgekommene Fälle, welche der öffentlichen Mittheilung ebenfalls nicht unwerth erschienen; und so entschloß ich mich denn, eine Auswahl meiner gericht-ärztlichen Arbeiten dem Publicum vorzulegen und bei dieser Angelegenheit meine Ansicht von einigen dahin gehörigen Gegenständen auseinander zu setzen. Schon durch Berufung auf den Lehrstuhl, welchen früher Metzger und vor diesem Büttner inne gehabt hatte, war ich darauf hingewiesen worden, nach dem Beispiele meiner berühmten Vorgänger zur Förderung der gerichtlichen Arzneiwissenschaft etwas beizutragen; dieser Verpflichtung hoffe ich durch die vorliegende Schrift nachzukommen. .... " Vorbericht
EUR 420.00 (Bestell-Nr: 38886)

Artikelname: Ueber das Verhalten des Glycogens und die Milchsäure im Muskelfleisch mit besonderer Berücksichtigung der Todtenstarre.
Artikelbeschreibung:
Böhm, Rudolf:
Ueber das Verhalten des Glycogens und die Milchsäure im Muskelfleisch mit besonderer Berücksichtigung der Todtenstarre.
Pflüger's Arch., 23.Bd. - Bonn, Emil Strauss, 1880, 8°, pp.44-68, OBrosch.; mit eigenh. Widm. d. Verf.
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 24160)

Artikelname: Der Entwurf des neuen Strafgesetzbuchs für die Preussischen Staaten. Vom ärztlichen Standpunkte erläutert von Casper (pp.393-409; 417-429; 433-450; 453-463; 474-483).
Artikelbeschreibung:
Casper, Johann Ludwig:
Der Entwurf des neuen Strafgesetzbuchs für die Preussischen Staaten. Vom ärztlichen Standpunkte erläutert von Casper (pp.393-409; 417-429; 433-450; 453-463; 474-483).
Wschr. ges. Heilk., 1843/25-29. - Berlin, August Hirschwald, 1843, 8°, pp.393-484, OBrosch.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 37302)

Artikelname: Drei neue Fälle von Chloroform-Tod (pp.273-281).
Artikelbeschreibung:
Casper, Johann Ludwig:
Drei neue Fälle von Chloroform-Tod (pp.273-281).
Wschr. ges. Heilk., 1850/18. - Berlin, August Hirschwald, 1850, 8°, pp.273-288, OBrosch.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 37230)

Artikelname: Entdeckung von Chloroform in leichen damit Vergifteter. Con Casper (pp.625-628).
Artikelbeschreibung:
Casper, Johann Ludwig:
Entdeckung von Chloroform in leichen damit Vergifteter. Con Casper (pp.625-628).
Wschr. ges. Heilk., 1850/40. - Berlin, August Hirschwald, 1850, 8°, pp.625-640, OBrosch.
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 37304)

Artikelname: Gerichtlich - medicinische Miscellen. Mitgetheilt von Dr. Casper (pp.161-165).
Artikelbeschreibung:
Casper, Johann Ludwig:
Gerichtlich - medicinische Miscellen. Mitgetheilt von Dr. Casper (pp.161-165).
Wschr. ges. Heilk., 1833/ 9. - Berlin, August Hirschwald, 1833, 8°, pp.161-184, OBrosch.
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 37294)

Artikelname: Handbuch der gerichtlich-medicinischen Leichen-Diagnostik. + Atlas.
Artikelbeschreibung:
Casper, Johann Ludwig:
Handbuch der gerichtlich-medicinischen Leichen-Diagnostik. + Atlas.
Hdb. ger. Med., Thnatologischer Theil. - Berlin, Verlag August von Hirschfeld, 1857, 8°, XXXI, 860 pp.; 9 farblith. Tafeln in Quart, mit je einem Blatt Tafelerklärungen, 2 Pappbände.
Erste Auflage und der Atlas in unveränderter zweiten Auflage von 1858 mit "neun von Hugo Troschel in Berlin nach der Natur gezeichnete und colorirte Tafeln mit 28 Abbildungen".
"Der Versuch Abbildungen gerichtlich-medicinischer Gegenstände als Ergänzung der immerhin unvollkommenen Schilderungen und Beschreibungen zu geben ist neu; möge er als gelungene und wesentlich belehrende Zugabe erachtet werden. An der größten Sorgsamkeit Seitens der kunstgeübten Hand des Zeichners, wie meiner eigenen im Vergleichen der Zeichnungen mit den Präparaten, und an sehr grossen Opfern des Verlegers in Betreff dieses Atlas hat es nicht gefehlt." Casper

Nach Johann Ludwig Casper (1796-1864) ist die Casper-Regel Regel benannt, eine grobe Einschätzung über die Liegezeit von Leichen: dass Fäulnisveränderungen nach einer Woche an der Luft mit Fäulnisveränderungen nach zwei Wochen im Wasser oder nach acht Wochen in einem Erdgrab vergleichbar sind. Verlässliche Angaben lassen sich anhand der Casper-Regel nicht treffen.
EUR 360.00 (Bestell-Nr: 38926)

Artikelname: Hemeralopie in epidemischer Form. beobachtet und mitgetheilt von Casper (pp.73-77).
Artikelbeschreibung:
Casper, Johann Ludwig:
Hemeralopie in epidemischer Form. beobachtet und mitgetheilt von Casper (pp.73-77).
Wschr. ges. Heilk., 1833/ 4. - Berlin, August Hirschwald, 1833, 8°, pp.73-96, Brosch.
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 29656)

Artikelname: Klinische Novellen zur gerichtlichen Medizin. Nach eigenen Erfahrungen.
Artikelbeschreibung:
Casper, Johann Ludwig:
Klinische Novellen zur gerichtlichen Medizin. Nach eigenen Erfahrungen.
Berlin, A.Hirschwald, 1863, 8°, XVIII, 649 pp., 1 Bl.Anzeigen, HLnBd. d.Zt.
Erste Ausgabe!
Die durch den berühmten Berliner Gerichtsmediziner Johann Ludwig Casper (1796-1863) herbeigeführte Reform der Gerichtsmedizin nahm ihren Ausgangspunkt von seinem Grundsatz, dass einer Emanzipation dieser Spezialität von der wissenschaftlichen Medizin im allgemeinen entgegengearbeitet werden müsse. In diesem Sinne leitete er die 1860 unter seinen Auspizien gegründete praktische Unterrichtsanstalt für "Medicina forensis" und führte sie bis zu seinem Tode. -cf.Pagel, p.311f.
"Wenn ich nach einem so langen Zeitraum die Bezeichnung "Novellen" ganz im V a l e n t i n'schen Sinne für das vorliegende Werk wieder aufleben lasse, so wird man dieselbe an sich gerechtfertigt finden. Denn auch ich beabsichtige, in den nachfolgenden Arbeiten wissenschaftliche, durch casuistische Belege aus eigener Beobachtung erläuterte Fragen zur Erörterung zu bringen, welche im 'Handbuch', ohne dem Zweck und Umfang eines solchen zu schaden, theils gar nicht, theils nicht in dem Masse erwogen werden konnten, wie es deren Wichtigkeit erfordert. Und in diesem Sinne sollen die Novellen, an sich eine selbständige und durchaus unabhängige Arbeit, zugleich eine Ergänzung unseres Handbuchs bilden, auf welches deshalb auch überall verwiesen worden ist. Das Inhaltsverzeichnis ergibt sogleich, dass ausser der weiteren Ausführung der schwierigsten und wichtigsten Fragen, wie der von der Nothzucht an kleinen Kindern, von der Misshandlung derselben, von den Verletzungen, den Vergiftungen, dem geistigen Zustande der Vagabunden, dem s.g. Verbrecherwahnsinn, vom Leben ohne Athmen, von der Geburt auf dem Abtritt, den Kopfverletzungen der Neugeborenen u.s.w., auch ganz neue Fragen in Anregung gebracht worden sind, wie z.B. die Vergleichung der Päderastie mit der Nothzucht, die Priorität der Todesart u. a. m. Es versteht sich von selbst, dass die 339 casuistischen Beiträge sämtlich neue, im Handbuch, auch in der neusten Auflage, noch nicht befindliche sind..." Vorwort, Casper.
"A Compendium of case histories on the many aspects of forensic medicine. The book reveals that Casper placed great emphasis on the pathological aspects of crime. He presents over 240 cases on rape, sodomy, poisoning, asphyxiation, strangulation, drowning, and deaths of the newborn. In addition, he discusses forensic psychology, the postmortem examination, and determination of the manner of death" Eimas, 1549
Garrison & Morton No.1743; Waller 1801
EUR 140.00 (Bestell-Nr: 18986)

Artikelname: Merkwürdiger Fall eines lange fortgesetzten Hunger. Von Casper (pp.361-367).
Artikelbeschreibung:
Casper, Johann Ludwig:
Merkwürdiger Fall eines lange fortgesetzten Hunger. Von Casper (pp.361-367).
Wschr. ges. Heilk., 1844/23. - Berlin, August Hirschwald, 1843, 8°, pp.361-412, OBrosch.
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 37303)

Artikelname: Practisches Handbuch der gerichtlichen Medizin nach eigenen Erfahrungen bearbeitet. 2 Bde + Atlas. (all publ.).
Artikelbeschreibung:
Casper, Johann Ludwig:
Practisches Handbuch der gerichtlichen Medizin nach eigenen Erfahrungen bearbeitet. 2 Bde + Atlas. (all publ.).
Vierte, umgearb. u. vermehrte Auflage. - Berlin, Verlag von August Hirschfeld, 1864, 8°, XXX, 624; XXIV, 924, (2), (2) pp.; (2), 10 v. Hugo Troschel nach der , Natur farblith. Taf., in 2 Halbleder- und 1 Halbleinenband der Zeit.
Final Edition published by Casper himself!
Johann Ludwig Casper (1796-1864) was the greatest name in forensic medicine in his time. His book was unsurpassed for many years."
"He was one of the leading figures in the development of forensic medicine in Germany during the nineteenth century. Trained initially as a pharmacist, he turned to medicine in 1817 and received his doctorate at Halle in 1819. He became a lecturer in pathology and pharmaceutics in Berlin in 1822 and advanced to the rank of professor in 1839. He was appointed forensic examiner for the city of Berlin in 1841 and in 1850 became director of forensic studies at the University of Berlin. Casper was a popular lecturer, an active author, and editor of several of the leading medical journals of his day. His books on medical statistics, state medicine, and medico-legal autopsies were authoritative and widely read by the medical community".
"Most of the book deals with the investigation of death after obvious or suspected violence. Casper emphasized that the investigating pathologist should have a broad knowledge of the law and of weapons. He should also be familiar with the deceased person's occupation, family background, personal habits, educational background and personality because this might be important in determining the manner and cause of death."
Garrison & Morton No.1743 (1st. Wd. 1857/58); Heirs of Hippocrates No.1548 (1st. engl. Ed. 1861-65).
EUR 640.00 (Bestell-Nr: 19050)

Artikelname: Ueber die Tödtung durch Chloroform, nebst Mittheilung eines neuen Falles (pp.1-5; 17-25; 33-39; 49-60).
Artikelbeschreibung:
Casper, Johann Ludwig:
Ueber die Tödtung durch Chloroform, nebst Mittheilung eines neuen Falles (pp.1-5; 17-25; 33-39; 49-60).
Wschr. ges. Heilk., 1850/ 1-4. - Berlin, August Hirschwald, 1850, 8°, 64 pp., OBrosch.
Johann Ludwig Casper (1796-1864) berichtet "und so kamen wir in die Lage, zum erstenmal in Deutschland ein forensisches Gutachten über diese, eben so neue als schwierige Frage abgeben zu müssen.
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 37231)

Artikelname: Fractura. Zur Erläuterung der durch Muskelanstrengung hervorgebrachten Knochenbrüche, so wie der unvollkommenen Queer- und Längenbrüche.
Artikelbeschreibung:
Chaussier, Francois: =
Fractura. Zur Erläuterung der durch Muskelanstrengung hervorgebrachten Knochenbrüche, so wie der unvollkommenen Queer- und Längenbrüche.
Froriep Tafel Nr. 239 - Chir. KupferTaf. Heft Nr. 47, Weimar, Landes-Industrie-Comptoir, 1829. - Kupferstichtafel in 4° mit 6 Abb., 4 Seiten Tafelerklärungen.
EUR 85.00 (Bestell-Nr: 30252)

Artikelname: Ueber den klinischen Nachweis kleinster Blutmengen in der klinischen und forensischen Medizin (pp.1001-1006, 1 Abb.).
Artikelbeschreibung:
Citron, Heinrich:
Ueber den klinischen Nachweis kleinster Blutmengen in der klinischen und forensischen Medizin (pp.1001-1006, 1 Abb.).
BKW, 47/22. - Berlin, August Hirschwald, 1910, 4°, pp.1001-1044, Brosch.
Heinrich Citron (1864- ) berichtet aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamt zu Berlin.
EUR 28.00 (Bestell-Nr: 40545)

Artikelname: Die Fürsorg für gefährliche Geisteskranke unter spezieller Berücksichtigung der Verhältnisse im Großherzogtum Hessen.
Artikelbeschreibung:
Dannemann, A. (Hrsg.):
Die Fürsorg für gefährliche Geisteskranke unter spezieller Berücksichtigung der Verhältnisse im Großherzogtum Hessen.
Jur.-psych. Grenzfr., 6/2+3. - Vereinigung für gerichtliche Psychologie im Grossherzotum Hessen, 5.Heft. - Halle, Verlag von Carl Marhold, 1908, 8°, 62 pp., Brosch.
Referate, erstattet in der Versammlung am 30. November 1907 zu Gießen durch Lenhard (Bruchsal), Dannemann (Gießen), Osswald (Goddelau) und Kullmann (Butzbach).
EUR 50.00 (Bestell-Nr: 33859)

Artikelname: Bruch des Zungenbeins in Folge von Erhängen (p.67).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Bruch des Zungenbeins in Folge von Erhängen (p.67).
Med. Ztg., 2/15. - Berlin, Verlag von Theod. Christ Friedr. Enslin, 10.April 1833, 4°, pp.63-68, Brosch.
EUR 50.00 (Bestell-Nr: 41411)

Artikelname: Beiträge zur gerichtlichen Chemie.
Artikelbeschreibung:
Dragendorff, Georg J.N.:
Beiträge zur gerichtlichen Chemie.
Arch. Pharmacie, 223., 224.Bd., Berlin 1895/96, 8°, 17+33 pp., OBrosch.; mit eigenhändiger Widmung des Verfassers.
"Georg Johann Noel Dragendorff (1836-1898), professor of pharmacy at Dorpat, Marburg and Vienna, contributed an important book on forensic chemistry. He was responsible for the introduction of several methods for the detection of poisons in the human body." G/M.
EUR 130.00 (Bestell-Nr: 934)

Artikelname: Die gerichtliche-chemische Ermittlung von Giften in Nahrungsmitteln, Luftgemischen, Speiseresten, Körpertheilen etc.
Artikelbeschreibung:
Dragendorff, Georg J.N.:
Die gerichtliche-chemische Ermittlung von Giften in Nahrungsmitteln, Luftgemischen, Speiseresten, Körpertheilen etc.
St.Petersburg, Verlag der Kaiserlichen Hofbuchhandlung H.Schmitzdorff, 1876, 8°, VI, 519 pp., mit in den Text eingedruckten Holzschnitten, HLnBd. d.Zt.
"Georg Johann Noel Dragendorff (1836-1898), professor of pharmacy at Dorpat, Marburg and Vienna, contributed an important book on forensic chemistry. He was responsible for the introduction of several methods for the detection of poisons in the human body." Garrison & Morton No. 1746 (1st. Ed. 1868)
EUR 250.00 (Bestell-Nr: 27413)

Artikelname: Anleitung zur Beurtheilung des Leichenbefundes.
Artikelbeschreibung:
Engel, Joseph:
Anleitung zur Beurtheilung des Leichenbefundes.
Wien, Kaulfuß Wwe., Prandel & Comp., 1846, 8°, (3 Bl.), 448 pp., Halbledereinband der Zeit; Titelblatt oben etwas abgeschnitten, bis auf wenige Flecken ein gutes Exemplar.
Erste Ausgabe!
Josef Engel (1816-1899), Schüler Rokitansky, zuletzt Professor in Wien, trug viel zur Verbreitung der pathologischen Anatomie bei. "Er hat durch seinen anregenden und eleganten Vortrag viel zur Verbreitung der pathologischen Anatomie beigetragen, ihre Ergebnisse mit Glück auf die gerichtliche Medizin übertragen und viele Behauptungen Rokitansky's ...auf ihren richtigen Werth zurückgeführt." Hirsch II/412 Er selbst sieht seine vorliegende Arbeit als Einleitung zu Rokitanskys berühmten Handbuch der pathologischen Anatomie (1842-46). -cf. Vorwort
EUR 240.00 (Bestell-Nr: 27016)

Artikelname: Die Lehre von den schädlichen und giftigen Gasen. Toxikologisch, Physiologisch, Pathologisch, Therapeutisch.
Artikelbeschreibung:
Eulenberg, Hermann:
Die Lehre von den schädlichen und giftigen Gasen. Toxikologisch, Physiologisch, Pathologisch, Therapeutisch.
Mit besonderer Berücksichtigung der öffentlichen Gesundheitspflege und gerichtlichen Medicin. - Braunschweig, Friedr. Vieweg & Sohn, 1856, 8°, (16), 550 pp., 1 Blatt Berichtigungen, 20 Textholzschn., 1 Farbtafel, Halbleinenband der Zeit.
Erste und einzige Ausgabe dieses Klassikers der Gewerbehygiene!
Hermann Eulenberg, "geboren am 20. Juli 1814 zu Mülheim am Rhein, studirte in Bonn und Berlin, später durch längeren Aufenthalt in Wien, London und Paris. In Berlin hat E. unter JOHANNES MÜLLER und THEOD. SCHWANN gearbeitet und die Monographie "Ueber Tela elastica" geliefert, welche als Dissertat. anatomica 1836 in Berlin erschienen ist. Seine Promotion erfolgte am 20. August 1836. Später wirkte er 10 Jahre in Lennep als praktischer Arzt und wurde 1848 nach Bonn als Kreisphysicus versetzt. Gleichzeitig war er als Privatdocent der gerichtlichen Medicin und Arzneimittellehre an der Universität Bonn thätig. 1850 übernahm er in Koblenz die Stelle des Kreisphysicus und eines Medicinal-Rathe am rheinischen Provinzial-Medicinal-Collegium, 1860 wurde er in Cöln Regierungs-Mcdicinal-Rath und 1870 vortragender Rath im Cultus - Ministerium, wo er noch 1880 in Thätigkeit war. Im Jahre 1853 begründete Eulenberg im Vereine mit A. ERLBNMEYER sen., MANNSFELD und BERGMANN das "Correspondenzblatt für Psychiatrie und gerichtliche Psychologie", welches später mit dem "Archiv für Psychiatrie und gerichtliche Psychologie" verbunden wurde. - Schriften: "Anatomisch-pathologische Untersuchungen über die Schilddrüse" (Göttingen 1856) - "Zur pathologischen Anatomie des Cretinismus" (Wetzlar 1857), gleichzeitig "Die Heilung des Gebärmuttervorfalls nebst Beschreibung eines neuen Hysterophors (Wetzlar 1857) - "Lehre von den schädlichen und giftigen Gasen? (mit Vohl, Braunschweig 1865) - "Das Medicinalwesen in Preussen" (Berlin 1874) - "Handbuch der Gewerbe-Hygiene auf experimenteller Grundlage" (Daselbst 1876) - "Handbuch des öffentlichen Gesundheitswesens im Vereine mit Fachmännern bearbeitet" (Daselbst 1881). Seit 1871 war er Redacteur der von CASPER begründeten und von v; HORN fortgesetzten "Vierteljahrsschrift für gerichtliche Medicin und öffentliches Sanitätswesen"; Für dieses Organ, wie für die Zeitschrift vom ärztlichen Verein in Preussen und für die Berliner klinische Wochenschrift hat er zahlreiche Abhandlungen geliefert t 1902." Hirsch-H.2/ p.517
EUR 250.00 (Bestell-Nr: 19032)

Artikelname: The Chemistry of Death.
Artikelbeschreibung:
Evans, William Edwin Dunn:
The Chemistry of Death.
Amer. Lect. Ser., 64. - Springfield, Illinois, Charles C.Thomas, 1963, 8°, XV, 101 pp., orig. Leinenband; ExBibExpl.
William Edwin Dunbn Evans (1920-1864)
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 46086)

Artikelname: Ueber die pathologisch-gerichtliche Begutachtung des Todes durch Erwürgen, Verhungern, Ertrinken und Erfrieren. Von Franz v. Ney, k.k. Pfleger zu Gastein (pp.37-48, 167-176).
Artikelbeschreibung:
Ferenczi, Sándor; Seeger, Paul C. & Trüb, Paul:
Ueber die pathologisch-gerichtliche Begutachtung des Todes durch Erwürgen, Verhungern, Ertrinken und Erfrieren. Von Franz v. Ney, k.k. Pfleger zu Gastein (pp.37-48, 167-176).
Med. Jb., 1846/ 7+8. - Wien, Braumüller & Seidel, 1846, Gr.8°, 248 pp., 2 OBrosch.
EUR 32.00 (Bestell-Nr: 32212)

Artikelname: Zur Lehre vom Kindermord. Eine öffentliche Sitzung des Königl. Stadtgerichts zu Bamberg; vorgeführt vom Dr. Flügel, pract. Arzte in Bamberg (pp.225-233).
Artikelbeschreibung:
Flügel, :
Zur Lehre vom Kindermord. Eine öffentliche Sitzung des Königl. Stadtgerichts zu Bamberg; vorgeführt vom Dr. Flügel, pract. Arzte in Bamberg (pp.225-233).
Wschr. ges. Heilk., 1851/15. - Berlin, August Hirschwald, 1851, 8°, pp.225-240, Brosch-
"Auf der Anklagebank sass ein ärmlich gekleidetes, schlankes, fast hübsches Bauernmädchen, Margaretha Kolb aus Neufang, L. Kronach, 20 Jahre alt."
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 39133)

Artikelname: Interpretationes clinicae observationium selectarum. Pars I. (all. publ.).
Artikelbeschreibung:
Frank, Johann Peter:
Interpretationes clinicae observationium selectarum. Pars I. (all. publ.).
Tubingae, F.G.Cottae, 1812, 8°, XVI, 446 pp., (1 Bl.), 7 gefalt. Kupfertafl., Pappband d.Zt.
First Edition! John Peter Frank performed more then 200 dissections and this present work deals longly with his knpwledge in pathological anatomy.
EUR 360.00 (Bestell-Nr: 24546)

Artikelname: Interpretationes clinicae observationium selectarum. Pars I. (all. publ.).
Artikelbeschreibung:
Frank, Johann Peter:
Interpretationes clinicae observationium selectarum. Pars I. (all. publ.).
Tubingae, F.G.Cottae, 1812, 8°, XVI, 446 pp., (1 Bl.), 7 gefalt. Kupfertafl., schöner Halblederband der Zeit; leider fehnen die 7 Kupfertafeln.
First Edition! John Peter Frank performed more then 200 dissections and this present work deals longly with his knpwledge in pathological anatomy.
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 32794)

Artikelname: Beitrag zu den Unglücksfällen bei geburtshilflichen Operationen und ihrer gerichtsärztlichen Begutachtung.
Artikelbeschreibung:
Franqué, Otto v.:
Beitrag zu den Unglücksfällen bei geburtshilflichen Operationen und ihrer gerichtsärztlichen Begutachtung.
Slg. klin. Vortr., N.F., 524. - Leipzig, Verlag von Breitkopf & Härtel, 1909, 8°, 27 pp., Brosch.
EUR 24.00 (Bestell-Nr: 17379)

Artikelname: Der Querulant und seine Entmündigung.
Artikelbeschreibung:
Frese, Wilhelm Ludwig:
Der Querulant und seine Entmündigung.
Jur.-psych. Grenzfr., 6/8. - Halle, Carl Marhold Verlag, 1909, 8°, 53 pp., Brosch.
EUR 28.00 (Bestell-Nr: 7340)

Artikelname: Einiges zur Lehre von der Lungenprobe. Mitgetheilt vom Prof. Dr. Robert Froriep in Berlin (pp.145-150).
Artikelbeschreibung:
Froriep, Robert:
Einiges zur Lehre von der Lungenprobe. Mitgetheilt vom Prof. Dr. Robert Froriep in Berlin (pp.145-150).
Wschr. ges. Heilk., 1836/10. - Berlin, August Hirschwald, 1833, 8°, pp.145-160, Brosch.
EUR 28.00 (Bestell-Nr: 39142)

Artikelname: Nachweis und Bestimmung von Giften auf biologischem Wege. Eine Anleitung für Pharmakologen, Gerrichtsärzte, Gerichtschemiker und Apotheker.
Artikelbeschreibung:
Fühner, Hermann:
Nachweis und Bestimmung von Giften auf biologischem Wege. Eine Anleitung für Pharmakologen, Gerrichtsärzte, Gerichtschemiker und Apotheker.
Berlin, Urban & Schwarzenberg, 1911, 8°, VIII, 176, 89 z.T. farb. Abb., OLnBd.
Erste Auflage!
Hermann Fühner (1871-1944) als Sohn eines Goldwarenfabrikanten in Pforzheim geboren. Er absolvierte zunächst eine Apothekerausbildung, anschließend studierte er in Genf Chemie und promovierte 1895 zum Dr. phil. In Berlin studierte er dann Pharmazie und in Strasbourg Medizin; 1902 promovierte er in Strasbourg noch zum Dr. med. 1907 habilitierte er sich an der Universität Leipzig mit einer toxikologischen Arbeit ("Curarestudien") und wurde Privatdozent. 1913 erhielt er eine außerordentliche Professur in Freiburg i. Br., 1915 übernahm er das Ordinariat für Pharmakologie an der Universität Königsberg. 1921 wechselte er an die Universität Leipzig und 1924 an die Universität Bonn, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1937 wirkte. Hermann Fühner starb 1944 in Bonn.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 30344)

Artikelname: Über die Gerinnung der Muskeleiweiskörper und deren mutmaßlichen Beziehung zur Totenstarre.
Artikelbeschreibung:
Fürth, Otto von:
Über die Gerinnung der Muskeleiweiskörper und deren mutmaßlichen Beziehung zur Totenstarre.
Z. ges. Biochemie, 3/12. - Braunschweig, Fr.Vieweg & Sohn, 1903, 8°, pp.543-566, OBrosch.
Frühe Arbeit von Otto von Fürth zum Thema der Totenstarre.
Otto Fürth (1867- ) studierte Naturwissenschaften und Medizin in wien, Prag, Heidekberg und Berlin, wurde 1904 in Wien promoviert und war dann als Assistent a, Prager pharmakologischen Institut und unter Hofmeister am Institut für physiologische Chemie in Straßburg tätig. 1899 in Straßburg habilitiert, 1905 in Wien Provatdozent für physiologische Chemie und Abteilungsvorstand am Physiologischen Institut (1906 a.o., 1907 Tit. o. Professor, wurde er 1929 o.ö. Professor und Vorstand des Medizinisch-chemischen Uiniv.-Instituts in Wien. -cf. Fischer, p.465
EUR 30.00 (Bestell-Nr: 1862)

Artikelname: Handbuch der gerichtlichen Thierheilkunde.
Artikelbeschreibung:
Gerlach, Andreas Christian:
Handbuch der gerichtlichen Thierheilkunde.
Berlin, A. Hirschwald, 1862, 8°, XVI, 1002 pp., Halbledereinband der Zeit.
Erste Auflage!
Andreas Christian Gerlach (1811-1870) "ein auch um die menschliche Pathologie sehr verdienter Thierarzt, besuchte von 1830-33 die Berliner Thierarznei-Schule, war 3/1-2 Jahre lang Militär-Thierarzt, dann Thierarzt in Hettstädt, wurde 1845 Kreis-Thierarzt in Halberstadt, 1846 Repetitor, 1848 Lehrer an der Thierarznei-Schule in Berlin, 1859 zur Leitung der Thierarznei-Schule in Hannover mit dem Titel Medicinalrath, 1870 aber in die gleiche Stellung nach Berlin, mit dem Charakter als Geh.Medicinalrath berufen. -cf.Hirsch II, p.532
EUR 190.00 (Bestell-Nr: 26337)

Artikelname: Der gerichtsmedizinische Alkoholnachweis.
Artikelbeschreibung:
Grüner, Oskar:
Der gerichtsmedizinische Alkoholnachweis.
Köln, Carl Heymanns Verlag KG, 1967, 8°, XII, 434 pp., 27 Abb., orig. Leinenband; mit St.a.Vorsatz und eigenhändiger Widmung des Verfassers auf Vorsatz.
Zweite neubearbeitete Auflage von "Alkoholbestimmung im Blut. Methodik und forensische Bedeutung" von G.Jungmichel.
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 46143)

Artikelname: Leitfaden für Operationsübungen am Cadaver und deren Verwertung beim Lebenden.
Artikelbeschreibung:
Gurlt, Ernst Julius:
Leitfaden für Operationsübungen am Cadaver und deren Verwertung beim Lebenden.
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage. - Berlin, verlag von August Hirschwald, 1870, Kl.8°, Xm 179 pp., HLnBd.d.Zt.; St.a.Tit.
Erstmalig 1862 erschienen und in zahlreiche Sprachen übersetzt.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 1486)

Artikelname: Unfallbegutachtung, begründet von Paul Rostock.
Artikelbeschreibung:
Günther, Eckhard & Hymmen, Reinhardt:
Unfallbegutachtung, begründet von Paul Rostock.
7., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. - Berlin, Walter de Gruyter, 1980, 8°, XV, 198 pp., Abb., 18 Taf., orig. Leinenband.
EUR 10.00 (Bestell-Nr: 29984)

Artikelname: Etwas über das Prinzipium adstringens der Pflanzen (pp.419-420). + Von der Kunst, Wein zu machen vom Hrn. Fabbroni (pp.38-77).
Artikelbeschreibung:
Hahnemann, Samuel:
Etwas über das Prinzipium adstringens der Pflanzen (pp.419-420). + Von der Kunst, Wein zu machen vom Hrn. Fabbroni (pp.38-77).
Beitr. chem. Annalen, 4.Bd. - Hrsg. v. Lorenz Crell. - Helmstädt, Leipzig, Müllerschen Buchhandlung, 1789/90, Kl. 8°, 496 pp., Pappband der Zeit.
Neben dieser bedeutenden und wichtigen Originalarbeit Hahnemanns finden wir auf den Seiten 38-77 einen Auszug aus dem italienischen Buch des Adamo Fabbroni "Dell' arte di fare il vino.." (Firenze 1788) "Von der Kunst, Wein zu machen; vom Herrn (Giovanni Valentino Mattia) Fabbroni" das Hahnemann bereits im folgenden Jahr 1790 übersetzt und in Leipzig bei Barth veröffentlicht hatte (sieh Schmidt 196). So liegt die Vermutung sehr nahe, daß es sich bereits um einen Vorabdruck der Hahnemann'schen Übersetzung handelt. Hahnemann hat sich ja in dieser zeit sehr intensiv mit der Weinprobe und Weinprüfung beschäftigt.
Ferner finden wir in diesem seltenen Band noch einen "Auszug einer Abhandlung über die Natur des mit Bley verdorbenen Weins, und über einige neue Mittel, darin das Daseyn dieses Metalls zu erkenne; vom Hrn de Fourcroy" (pp.219-223).
"Fabbroni is considered the first to promote modern ideas on the nature of fermentation. He showed that air was not considered necessary as an albumenoid substance. Pasteur considered Fabbroni's work the beginning ideas on the subject. Fabbroni's theory of the fermentation of wine was influential throughout the 19th century. Several of the terms used by him are in use today." Garrison & Morton No. 2467 (1st.Ed. 1787)
Schmidt 113 (mit falschem Jahr 1790)
EUR 550.00 (Bestell-Nr: 30561)

Artikelname: Ueber die Glaubersalz Erzeugung nach Ballen'scher Art (pp.22-33).
Artikelbeschreibung:
Hahnemann, Samuel:
Ueber die Glaubersalz Erzeugung nach Ballen'scher Art (pp.22-33).
Crells Chem. Annalen, 1792/ 1- 6 - Helmstädt in der Universitäts Buchhandlung, 1792, kl.8°, 568 pp., 2 Bl., Pappband d.Zt.
Schmidt 126
EUR 680.00 (Bestell-Nr: 30865)

Artikelname: Ueber die neuere Weinprobe und den neuen Liquor probatorius fortior. Vom Hrn. D. Hahnemann (pp.104-111).
Artikelbeschreibung:
Hahnemann, Samuel:
Ueber die neuere Weinprobe und den neuen Liquor probatorius fortior. Vom Hrn. D. Hahnemann (pp.104-111).
Crells Chem. Annalen, 1794/ 1-6. - Helmstädt, bey C.G. Fleckeisen, 1794, 8°, 574 pp., 6 original Broschuren eingebunden in einem Pappband dr Zeit.
"Samuel Hahnemann (1755-1843) selbst war sich dieser allgemeinen Bedeutung dieser Probe durchaus bewußt und wollte sie nicht auf die Untersuchung bei Weinen beschränkt wissen. Er erwähnt die Untersuchung auf Blei im dem Werke "Kennzeichen der Güte und Verfälschung von Arzneimitteln" (1787) an mehreren Stellen (S.229, 252, 286). Ihre allgemeine Bedeutung für die Untersuchung von Metalle hebt er besonders hervor in seiner Arbeit in Crells "Chemischen Annalen" 1794 (Bd.1 S.111). Er führte außerdem noch eine zweite Reaktion auf Arsenik ein: die mit Kupfersalmiak." Tischner I, p.39
Schmidt 127; Tischner 59
EUR 640.00 (Bestell-Nr: 31138)

Artikelname: Ueber die Weinprobe auf Eisen und Bley (pp.291-305). + Ueber den Einfluß einiger Luftarten auf die Gährung des Weins (pp.141-142).
Artikelbeschreibung:
Hahnemann, Samuel:
Ueber die Weinprobe auf Eisen und Bley (pp.291-305). + Ueber den Einfluß einiger Luftarten auf die Gährung des Weins (pp.141-142).
Crells Chem. Annalen, 1788/ 1- 6. - Helmstädt, Leipzig, Müller 1788, 8°, 574 pp., 6 original Broschuren im Pappband er Zeit mit rotem Rückenschildchen.
Zwei frühe Originalarbeiten aus seiner Dresdner Zeit. Hahnemann kann durch seine chemischen Untersuchungen zu einem neuen, zuverlässigen und umfassenden Verfahren, Weinverfälschungen zu erkennen. Diese Weinprobe machte viel von sich reden und wurde ab 1791 in Preußen amtlich vorgeschrieben (siehe Haehl: Hahnemann II, 23f.).
Die zweite Arbeit "war eigentlich als noch ein Zusatz zu Demanchy's Essigbraukunst bestimmt: durch einen Zufall wurde es aber nicht abgedruckt."
"An sonstigen Entdeckungen erwähne ich noch die Feststellung, das mit Sauerstoff geschüttelter Wein sehr schnell sich in Essig verwandelt, worauf sich später die Weinessigherstellung aufbaute, indem man Wein wiederholt über Buchenspäne laufen ließ". Tischner I, p.139
Schmidt 116; Schmidt 115
Ferner:
Lavoisier, Laurent Antoine: Lavoisier über die Bildung der festen Luft der Kreidensäure, oder besser der Kohlensäure (S.533-558).
"Lavoisier erkannte das C in reinem Zustand im Diamant vorhanden ist" H.E.Fierz-David , Entdeckungsgeschichte der Elemente, Nr, 6 Kohlenstoff
EUR 720.00 (Bestell-Nr: 30560)

Artikelname: Über die Schwierigkeit der Minerallaugensalzbereitung durch Pottasche und Kochsalz; vom Hrn. d. Hahnemann (pp.387-396).
Artikelbeschreibung:
Hahnemann, Samuel:
Über die Schwierigkeit der Minerallaugensalzbereitung durch Pottasche und Kochsalz; vom Hrn. d. Hahnemann (pp.387-396).
Crells Chem. Annalen, 1787/ 1-12. - Helmstädt und Leipzig, J.G. Müllerschen Buchhandlung, 1787, 8°, 574, 548, (22) pp., Halbpergamenteinband der Zeit.
Das Hahnemann "durch seine chemisch-technischen Arbeiten und Vorschlägen manchem Fabrikanten zu guten Auskommen verholfen hat und auch den Nationalwohlstand förderte, während er selbst darbte und lange in sehr engen Verhältnissen lebte, ist das nicht seltene Los des Geistesarbeiters." Tischner I, S.48
Schmidt 114; Tischner 30
EUR 420.00 (Bestell-Nr: 31128)

Artikelname: Unglücksfälle durch hochgespannte elektrische Ströme.
Artikelbeschreibung:
Hankel, E.:
Unglücksfälle durch hochgespannte elektrische Ströme.
Slg. klin. Vortr., N.F., 208. - Leipzig, Verlag von Breitkopf & Härtel, 1898, 8°, 14 pp., OBrosch.; unaufgeschn.
EUR 22.00 (Bestell-Nr: 25444)

Artikelname: Handbuch der Inhalations-Anästhetica Chloroform, Aether, Stickstoffoxydul, Aethylbromid mit Berücksichtigung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit bei Anwendung derselben.
Artikelbeschreibung:
Hankel, Ernst:
Handbuch der Inhalations-Anästhetica Chloroform, Aether, Stickstoffoxydul, Aethylbromid mit Berücksichtigung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit bei Anwendung derselben.
Leipzig, Verlag von Alfred Langkammer, 1891, 8°, 4, 148 pp., Halbleinenband der Zeit; St.a.Tit.
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 43121)

Artikelname: Zur Kenntnis der Arsengewöhnung.
Artikelbeschreibung:
Hausmann, Walther:
Zur Kenntnis der Arsengewöhnung.
Pflüger's Arch., 113. - Bonn, Martin Hager, 1906, 8°, pp.327-340, OBrosch.
Walther Hausmann (1877-1938), "in Meran am 11. April 1977 geboren, bezog die Universitäten Innsbruck, Wien, Strassburg, und Berlin, promovierte 1901 in Wien. Durch drei Semester Privatassistent bei H.H.Meyer in Marburg, arbeitete er dann neun Jahre, und zwar seit 1908 als Assistent, am Physiologischen Institut der Hochschule für Bodenkultur (Durig), habilitierte sich daselbst 1909 und 1912 an der Wiener medizinischen Fakultät für allgemeine und vergleichende Pharmakologie (1920 Tit. a.o.Prof.). Er ist Leiter des Staatl. Instituts für Lichtbiologie und -pathologie, außerdem im Volksgesundheitsamt für soziale Verwaltung tätig. Anfange befasste er sich mit physiologischer Chemie und Toxikologie, seit 1908 widmet er sich dem Studium der Lichtbiologie und -pathologie; er beschrieb u.a. die sensibilisierende Wirkung tierischer und pflanzlicher Farbstoffe (Porpyhrine und Chlorophyll). In letzter Zeit beschäftig sich Hausmann als Referent des Volksgesundheitsamtes mit der Begründung und Entwicklung einer staatl. Medizinischen Klimatologie. Aus seiner Feder stammen zahlreichen Arbeiten, darunter: "Grundzüge der Lichtbiologie und Lichtpathologie", Berlin und Wien 1923, (mit H. Haxthausen) "Lichterkrankungen der Haut", ib. 1929. Mit R.Volk war er auch Herausgeber des "Handbuch der Lichttherapie", Wien 1927." Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre. Hrsg. Und bearbeite von Isidor Fischer (1932), 1.Bd. p.590

"6 Wochen nach dem "Anschluß" Österreichs, als er all seiner Ämter und seiner Lehrbefugnis an der Universität Wien verlustig geworden war, erhängte sich Hausmann und wurde zwei Tage später auf dem Grinzinger Friedhof beigesetzt (Reihe 4, Grab Nr.31, lt. Rapport "Ministerialrat a.D."). Ein Jahr zuvor, im Juli 1937, hatte Hausmann als Ehrenpräsident des "Comité International de la Lumière" noch Gäste aus aller Welt in Wien empfangen. Er galt als Autorität auf dem Gebiet der Photobiologie und war Mitherausgeber der "Annales de l'Institut d'Actinologie", Mitglieder der Gesellschaft der Ärzte in Wien sowie der Zoologischen und Physiologischen Gesellschaft.
Hausmann hinterließ Frau und Tochter. 50 Jahre nach seinem frühen Tod erleben seine klassischen Hämatoporpyrinforschungen eine ungeahnte Renaissance in Gestalt der "Photodynamischen Laser-Therapie" (PDT) - ohne dass seine Verdienste und die Umstände seines Todes Erwähnungen gefunden hätten. Hausmanns Schriftenverzeichnis umfasst etwas 100 Arbeiten in internationalen Fachzeitschriften. Zu ergänzen sind: (mit V.Conrad) "Klima und Tuberkulsoe" (=Tuberkulose-Bibliothek), Leipzig 1932; (mit F.M.Kuen) "Über die photobiologische Sensibilisation und Desensibilisation im Ultraviolett" (Strahlentherapie 60: 270-282, 1937).
Siehe: ÖBL, 2: 222, 1959; Haseneder S.90-103,1971 (Schriftenverzeichnis); HistLexWien Bd. 3:94,1994 (G.Schmidt); Pogg 6 Bd.2.:; 1937, Pogg 7a Bd.: 404-405, 1958; ÖNB-Bildarchiv (Portr.): Eirnrt Stadt- und Landesarchiv, Totenschaubefund, JA 14918/1938; Nekrolog: Ann Inst Actionol 12:97-98, 1938 " Biograph. Lex., Nachträge und Ergänzungen bearb. Und hersg. Peter Voswinckel, III, pp.60-601
EUR 21.00 (Bestell-Nr: 19054)

Artikelname: Der Nachweis von Arznei- und Giftstoffen in Harn, Faeces, Blut usw.
Artikelbeschreibung:
Heffter, Arthur:
Der Nachweis von Arznei- und Giftstoffen in Harn, Faeces, Blut usw.
Berlin, Julius Springer, 1911, 8°, pp.791-822, 3 Abb., OBrosch.
Sonderabdruck aus "Der Harn sowie die übrigen Ausscheidungen und Körperflüssigleiten" hrsg. v. Carl Neuberg.
EUR 29.00 (Bestell-Nr: 42668)

Artikelname: Registrierung tachographischer Kurven mit Hilfe des Saitengalvanometers (pp.71-75).
Artikelbeschreibung:
Heller, Robert:
Registrierung tachographischer Kurven mit Hilfe des Saitengalvanometers (pp.71-75).
Pflüger's Arch., 163/ 1-3. - Bonn, Verlag von Martin Hager, 1916, 8°, 146 pp., 39 Abb., 1 Taf., OBrosch.
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 45026)

Artikelname: Lehrbuch der gerichtlichen Medicin. Zum Behuf akademischer Vorlesungen und zum Gebrauch für gerichtärztliche Ärzte und Rechtsgelehrte.
Artikelbeschreibung:
Henke, Adolph:
Lehrbuch der gerichtlichen Medicin. Zum Behuf akademischer Vorlesungen und zum Gebrauch für gerichtärztliche Ärzte und Rechtsgelehrte.
Vierte, vermehrte Auflage, Berlin, Ferdinand Dümmler, 1824, 8°, XXIV, 524 pp., Halbledereinband der Zeit, marmor. Deckelbezüge und rotem Rückenschild; feines und frisches Exemplar.
"Auch, diese vierte, von Neuem durchgesehene, Ausgabe des Lehrbuches hat die angemessenen Ergänzungen, Zusätze und Verbesserungen erhalten, welche der gegenwärtige Zustand der Wissenschaft erheischte". -cf. Vorwort
Adolph Christian Heinrich Henke (1775-1843), "zu Erlangen, berühmt auf dem Gebiete der gerichtlichen Medicin und Staatsarzneikunde, war am 12. April 1775 zu Braunschweig geboren, besuchte zuerst das Collegium Carolinum , dann die Landes-Universität Helmstädt, stets unter bedrängten ökonomischen Verhältnissen und schon zu jener Zeit auf Selbsterwerb angewiesen, und wurde 1799 Doctor mit der Diss.: "De opii vi medicatrice et usu medico". Er liess sich als Arzt in Braunschweig nieder, war dabei literarisch thätig (HORN'S Archiv, 1803, 4, 5), wurde 1804 in Wolfenbüttel als Landphysicus angestellt und bereits 1805 durch die preussische Regierung, die Erlangen zu einer Hochschule ersten Ranges zu machen trachtete, wohl auf Veranlassung seines Freundes und Landsmannes E. HORN, der in demselben Jahre nach Berlin ging, als Prof. e. o. dahin berufen. Indessen die Schlacht bei Jena vernichtete bereits nach Jahresfrist alle Aussichten und Hoffnungen der neu aufblühenden Universität und Henke selbst musste sieh Jahre lang ohne Gehalt und ohne Vorlesungen und später mit einer geringen Besoldung bis 1816 genügen und durch literarische Arbeiten und Praxis seine Familie ernähren. Es fällt daher in diese Zeit eine Reihe von Schriften, darunter einige sehr bekannte und berühmt gewordene. Wir führen von denselben an: "Progr. de vi vitali sanguinis et humorum idiopathica" (Berlin 1806; deutsch: "Ueber die Vitalität des Blutes und primäre Säftekrankheiten", Ebenda) - "Handbuch der Pathologie" (2 Bde., Berlin 1806-8) - "Beiträge zur theoretischen und praktischen Heilkunde" (Bd. I; auch u. d. T.: "Darstellung und, Kritik der Lehre von den Krisen; u. s. «-.", Nürnberg 1806); zusammen mit E. HORN: "Klinisches Taschenbuch" (Berlin 1807) - "Handbuch zur Erkenntniss und Heilung der Kinderkrankheiten" (Frankfurt a. M. 1809; 2. Aufl. 1818; 3. 1821;'4. 1837; Nachdruck Wien 1830, 2 Thle.; in's Holländische übers, von L. F. KERVEL, Leyden 1823), ein Werk, das wegen des Mangels eines solchen in der medicinischen Literatur und wegen der gelungenen Darstellung viele Anerkennung fand und über welches der alte HEIM in Berlin eine ausführliche Recension schrieb ; ferner: " Taschenbuch für Mütter über die physische Erziehung der Kinder in den ersten Lebensjahren: u. s. w." (Frankfurt a. M. 1810; 2-Aufl. 1832; schwedische Uebers. Stockholm 1811) - "Spiele zur Hebung Uebung des Augenmaasses und der Auffassung der Grundlinien, als Vorübung im Zeichnen" (Berlin 1811); vor Allem aber das so berühmt gewordene und im Laufe der Jahre ausserordentlich vermehrte und verbesserte "Lehrbuch der gerichtlichen Medicin" (Berlin 1812; 2. Aufl. 1819; 1821; 1824 u. s. w.; 10. Aufl. 1841; dänische Uebers. von T. ALGREEN-USSING und P. S. USSING, Kopenhagen 1834). Es war eine ganz äusserliche Veranlassung gewesen, dass Horn anfing, sich mit diesem Fache zu beschäftigen, das später seinen Ruf in Deutschland begründete. Mehrere Studenten hatten ihn nämlich 1809 ersucht, ihnen ein Collegium über gerichtliche Medicin zu lesen, und als er die damals bekannten Lehrbücher derselben vornahm, überzeugte er sich, dass in diesem Fache ganz neue Bahn einzuschlagen sei. Es waren dies übrigens die ersten Vorlesungen, die er seit der Katastrophe von 1806 lesen konnte und aus seinen. Heften für dieselben ging jenes Lehrbuch hervor. Henke, ein eifriger Patriot, dem die französische Herrschaft in tiefster Seele verhasst war, schrieb anonym auch eine treuliche "Darstellung der Feldzüge der Verbündeten gegen Napoleon in den Jahren 1813-15" (4 Bde., 1814-16), welche mehrere Auflagen erlebte. Erst 1818 , nach Consolidirung der Verhältnisse bei der inzwischen an Bayern übergegangenen Universität, wurde Henke zum Prof. ord. der vereinigten Fächer der Therapie, Klinik und Staatsarzneikunde und zum ersten Director der klinischen Anstalten ernannt. 1820 wurde er Hofrath, 1828 erhielt er die Direction des neuen Krankenhauses, um dessen Errichtung und Dotirung, ebenso wie um die Herstellung einer vollständigen medicinischen Facultät er sich bei seiner viermaligen Bekleidung des Rectorats grosse Verdienste erworben hat. Die ausserordentliche Klarheit und Einfachheit seiner Vorträge machten ihn, besonders im Fache der gerichtlichen Medicin, zu einem der beliebtesten Lehrer, wogegen die praktische Ausübung der Medicin und der klinische Unterricht seinen Neigungen nicht ganz entsprach, daher er denselben seinen Gehilfen mehr, als sonst üblich ist, überliess. Sein Lehrbuch der gerichtlichen Medicin, das, wie erwähnt, 10 Auflagen erlebte, seine gesammelten "Abhandlungen aus dem Gebiete der gerichtlichen Medicin; als Erläuterung zu dem Lehrbuche der gerichtl. Medicin" (Bd. I-IV, Bamberg 1815-20; 2. Aufl. 1822-24; 3. Aufl. 1830), seine "Zeitschrift für die Staats-  arzneikunde" (seit 1821 in 22 Jahrgängen von ihm herausgegeben), waren in den Händen aller Gerichtsärzte und vieler praktischer Juristen. In diesem Zweige des Wissens waren seine Arbeiten Epochemachend und die juristische Facultät der Universität ertheilte ihm, um dieser Verdienste willen, das Doctor-Diplom.' Von j anderweitigen Arbeiten, die in Zeitschriften erschienen und hauptsächlich die gerichtliche Medicin betreffen, führen wir noch an zunächst seine erste selbstständige Arbeit auf diesem Gebiete: "Revision der Lehre von der Lungen- und Athemprobe" (1811; umgearbeitet und erweitert 1816) - "Prüfende Uebersicht des jetzigen Zustandes der gerichtlichen Medicin" (1817, 18, 20) - "Bemerkungen über die älteren und neueren Eintheilungen der Verletzungen nach ihrer Lethalität" (KOPP'S Jahrb. der Staatsarzneik., 1813) - "Ueber die gerichtlich-medicinische Beurtheilung der Vergiftungen" (Ebenda 1814) - "Üher die zweifelhaften physischen Zustände bei Gebärenden" (NASSE'S Zeit sehr, für psych. Aerzte, 1819) - "Fortgesetzte. Erörterungen über die Beweiskraft der Lungen- und Athemprobe" (HEEKE'S Zeitschr., 1821) und in zahlreiche andere, z. B. über Mania sine delirio, Begriffsbestimmung der Tödtlichkeit der Verletzungen, gerichtsärztliche Beurtheilung der Spätgeburten, Lebensfähigkeit der Frühgeburten, die Obduction begrabener und faulender Leichen, Zurechnungsfähigkeit u.s.w. Sein Tod erfolgte am 8. August 1843 kurze Zeit vor der 100jährigen Jubelfeier der Universität Erlangen. - Ein Feind alles Heimlichthuens und allen falschen Scheines, von durchaus wohlwollender Gesinnung, eine Ehrfurcht gebietende Persönlichkeit, trat er einem Jeden offen und entschieden, aber immer in edler und freundlicher Gemessenheit entgegen. Auf dem vor ihm noch wenig bebauten Gebiete der Staatsarzneikunde fand er für seine feine Auffassungsgabe und bei seinem regen Interesse für Gesetzgebung und Staatsverwaltung freien Spielraum. Er stellte sich vor Allem die Aufgabe, den rechtlichen Zweck, für den die ärztliche Erfahrung in Anwendung kommen sollte, klar und scharf hervorzuheben und suchte namentlich der Theorie der gerichtlichen Medicin eine möglichst formelle Ausbildung zu geben. Dies gelang ihm im Laufe der Jahre derart, dass seine Schriften sich fast noch mehr der Anerkennung der praktischen Rechtsgelehrten, als der Gerichtsärzte erfreuten. Seine Stärke lag eben in der klaren Auffassung und Anwendung der medicinischen Erfahrung für Staatzwecke und seine amtlichen Relationen und Gutachten waren Muster von Würde, Klarheit, Einfachheit. Wenn auch die Späteren, die auf seinen Schultern stehen, , und die vielleicht über ein unendlich viel grösseres Beobachtungsmaterial verfügten, Vieles an seinen Anschauungen und Doctrinen auszusetzen hatten, so muss er doch als der Begründer der auf wissenschaftliche Principien basirten neueren gerichtlichen Medicin in Deutschland angesehen werden." Gurlt, Hirsch III, pp.149-151
siehe - Neuer Nekrolog der Deutschen. 1843, Jahrg. 21, II, pag. 728. - Rud. Wagner Erinnerungen an Dr. Ad. H. Biographische Skizze von seinem Schwiegersohne, in Henke's Zeitschr. für die Staatsarzneikunde. XLVIII, 1844, pag. 1. - Callisen, VIII, pag 337-XXVIII, pag. 471.
EUR 180.00 (Bestell-Nr: 38871)

Artikelname: Vergleichung der älteren und der neueren Theorie des Criminalrechts vom Thatbestande der Tödtung in Bezug auf gerichtlich-medicinische Beurtheilung der Tödtlichkeit der Verletzungen (pp.1-113).
Artikelbeschreibung:
Henke, Adolph:
Vergleichung der älteren und der neueren Theorie des Criminalrechts vom Thatbestande der Tödtung in Bezug auf gerichtlich-medicinische Beurtheilung der Tödtlichkeit der Verletzungen (pp.1-113).
Abhandlungen aus dem Gebiete der gerichtlichen Medicin. Als Erläuterungen zu dem Lehrbuche der gerichtlichen Medicin, 5.Bd. - Leipzig, F.A. Brockhaus, 1834, XX, 319 pp., Pappband der Zeit.
Adolph Christian Heinirch Henke (1775-1843) wurde berühmt durch sein viel verlegtes "Lehrbuch der gerichtlichen Medizin" (1812), womit er zum Begründer der neueren gerichtlichen Medizin wurde. In zeitlichen Abständen verfasste er dazu bis 1820 als Ergänzung und Erläuterung vier Bände mit ausführlicheren Abhandlungen zur gerichtlichen Medizin. Mit dem 4. Band erklärte er die Reihe 1820 für abgeschlossen: "Der vierte Band dieser Abhandlungen er schien im Jahre 1820 und ich erklärte, im Vorworte zu demselben, die Sammlung vor der Hand für abgeschlossen. ... Sehr nötig erscheint es aber, nach Verlauf einer gewissen Periode, in welche neue Ansichten, Grundsätze und Vorschläge mitgetheilt wurden, zu lebhaften Erörterungen vielseitigen Untersuchungen und von einander abweichenden Urteilen Anlaß gaben, eine Revision zu unternehmen, um zu ermitteln, welche Ergebnisse für die Wissenschaft und die Anwendung auf das Leben sich herausgestellt haben. ..." Vorwort

Ferner finden wir in diesem in sich abgeschlossenen Band die Beiträge "Zur Lehre von den Prüfungsmethoden und Kennzeichen zum behufe, der gerichtärztlichen Entscheidungen über Lebend- oder Todtgeborenseyn und der todt gefundenen neugeborenen Kinder"(pp.113-158), "Ueber die plötzlichen Ausbrüche einer nur kurze Zeit dauernden Manie (Mania transitoria), in Hinsicht auf gerichtliche Medizin" (pp.159-208), und "Ueber die sogenannte Mania sine delirio, in Bezug auf Psychologie, gerichtliche Medicin und Rechtspflege (pp.203-319).
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 38903)

Artikelname: Konvolut von 18 Arbeiten aus den Jahren 1917-1931.
Artikelbeschreibung:
Herschmann, Heinrich:
Konvolut von 18 Arbeiten aus den Jahren 1917-1931.
18 OBrosch.; 13 mit eigenhändiger Widm.
Heinrich Herschmann war Assistent der Psychiatriaschen Klinik des Hofrates Prof. Wagner-Jauregg in Wien.
Inhalt - Totschlag im pathologischen Rausch (1917); Zwei Fälle von Eigentumsdelikten infolge krankhaften Triebes zum Verschenken (1921); Über homocide Impulse als Ursache "fahrlässiger" Tötungen (1922); Die Alkoholfrage im deutschen und österreichischen Strafgesetzentwurf (1922); Psychiatrische Abhandlungen zur Strafgesetzreform (1922); Der Unzurechnungsfähigkeits-Paragraph im neuen Deutschen Strafgesetzentwurf (1922); Psychiatrische Bemerkungen zum neuesten österreichischen Strafgesetzentwurf (1922); Über paralyseähnliche Zustandsbilder nach Intoxikationen durch Veronal und chemisch verwandte Schlafmittel (1924); Ueber einige aktuelle Fragen in der forensisch-psychiatrischen Begutachtung (1925); Psychiatrische Abhandlungen zur Strafgesetzreform. IV. Psychiatrie und Strafprozeßrecht (1923); Psychiatrische Kritik des amtlichen Entwurfes eines allgemeinen deutschen Strafgesetzbuches vom Jahre 1925 (1926); Zur Frage des irrenärztlichen Berufsgeheimnisses (1926); Der amtliche Entwurf eines deutschen Strafvollzugsgesetzes vom Jahre 1927 (1927); Uber die sog. verminderte Zurechnungsfähigkeit (v.Zfgkt.) und die sichernden Maßnahmen in den deutschen und österreichischen Strafgesetzentwürfen vom Jahre 1927 (1927); Der Vorentwurf zu einem italienischen Strafgesetz (1927) vom forensisch-psychiatrischen Standpunkt aus betrachtet (1929); Schwurgerichtskrise und forensische Psychiatrie (1929); Zur forensisch - psychiatrischen Beurteilung krankhafter Triebhandlungen (1930); Psychiatrische Bemerkungen zum III.Abschnitt der Entmündigungsordnung (gerichtliches Verfahren bei Aufnahme in geschlossenen Anstalten) (1931).
EUR 150.00 (Bestell-Nr: 19232)

Artikelname: Die Körperverletzungen aus dem Gesichtspunkte der Preussischen Gesetze für Gerichtsärzte und Richter beleuchtet von Dr. Herzog, K.Medicinal-Rathe.
Artikelbeschreibung:
Herzog; August:
Die Körperverletzungen aus dem Gesichtspunkte der Preussischen Gesetze für Gerichtsärzte und Richter beleuchtet von Dr. Herzog, K.Medicinal-Rathe.
Berlin, august Hirschwald, 1850, Kl.8°, 74 pp., feiner Pappband der Zeit mit rotem Rückenschildchen.
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 38875)

Artikelname: Geschlechtsanomalien und Perversionen. Ein Studienbuch für Ärzte, Juristen, Seelsorger und Pädagogen.
Artikelbeschreibung:
Hirschfeld, Magnus:
Geschlechtsanomalien und Perversionen. Ein Studienbuch für Ärzte, Juristen, Seelsorger und Pädagogen.
Aus dem Nachlaß ergänzt und geordnet von seinen Schülern. - Paris, Verlag J.N.Chapireau, 8°, 635 pp., OLnBd.
EUR 70.00 (Bestell-Nr: 25586)

Artikelname: Höchst gefährliche Kopfverletzung, deren Verlauf und Folgen (pp.79-106). Mitgetheilt von Hern Dr. Hofer, Oberamtsarzt in Biberach.
Artikelbeschreibung:
Hofer, :
Höchst gefährliche Kopfverletzung, deren Verlauf und Folgen (pp.79-106). Mitgetheilt von Hern Dr. Hofer, Oberamtsarzt in Biberach.
Ver. dsch Ztschr. Staats-Arznk., 7/1. - Freiburg im Breisgau, Fr. Wagner'schen Buchhandlung, 1850, 8°, 180 pp., OBrosch; unbeschnitten und ungeöffnetes Exemplar.
EUR 30.00 (Bestell-Nr: 30911)

Artikelname: Lehrbuch der Gerichtlichen Medicin, mit gleichmässiger Berücksichtigung der Deutschen und Österreichischen Gesetzgebung.
Artikelbeschreibung:
Hofmann, Eduard Ritter v.: - Kolisko, Alexander (Hrsg.):
Lehrbuch der Gerichtlichen Medicin, mit gleichmässiger Berücksichtigung der Deutschen und Österreichischen Gesetzgebung.
Neunte, vermehrte und verbesserte Auflage. - Berlin u. Wien, Urban & Schwarzenberg, 1903, 8°, XI, (1), 1079 pp., mit 141 Holzschniten, original Halbledereinband.
Alexander Kolisko (1857-1919), "studierte in Wien Medizin und wurde dort am 7.12.1881 zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert. Kolisko war Schüler des Pathologen Kundrat; schon als Student trat er als Demonstrator am 1.11.1880 in das pathologische Institut ein, war vom 1.10. 1881 an dort als Assistent tätig und ab 1890 Prosekturadjunkt am Wiener Allgemeinen Krankenhaus. Nachdem Eduard von Hofmann am 27.12.1897 verstorben war, wurde Kolisko, der sich für das Fach der pathologischen Anatomie habilitiert hatte, im Jahre 1898 dessen Nachfolger, obwohl Hofmann selbst sich für Haberda -seinem Schüler- als Nachfolger eingesetzt hatte.
Kolisko hielt wahrend seiner Amtszeit die obligatorische Hauptvorlesung mit besonderer Betonung der makroskopischen Pathologie, während Haberda als Extraordinarius mit der Vorlesung "Gerichtliche Medizin für Juristen" betraut war. Neben Albin Haberda, waren Max Richter, Fritz Reuter und Karl Meixner seine Assistenten. Im Jahre 1916 wechselte Kolisko auf den Lehrstuhl für pathologische Anatomie über; er starb am 23.2. 1919.
Seiner Vorbildung entsprechend arbeitete Kolisko hauptsächlich auf pathologisch-anatomischen Gebiet. Bei speziellen gerichtsmedizinischen Fragen ließ er seinen Oberassistenten Haberda und Richter freie Hand. Er betrachtete es als seine Aufgabe, die gerichtliche Medizin auf pathologische-anatomischer Grundlage weiter zu entwickeln. Der Pathologie des plötzlichen Todes widmete er seine besondere Aufmerksamkeit ... In weiteren Arbeiten konnte Kolisko später die Entstehungen der symmetrischen Erweichungsherde im inneren Glied der Linsenkerne bei protrahierten Kohlenmonoxydvergiftung klären. ." U.J. Dangel, Deutschsprachige Gerichtsmediziner, pp.27-28
EUR 180.00 (Bestell-Nr: 42747)

Artikelname: Die forensich wichtigsten Leichenerscheinungen (pp.229-261). + Falk, F.: Zur Casuistik tödtlicher Schädel-Verletzungen (pp.262-276).
Artikelbeschreibung:
Hofmann, Eduard Ritter v.:
Die forensich wichtigsten Leichenerscheinungen (pp.229-261). + Falk, F.: Zur Casuistik tödtlicher Schädel-Verletzungen (pp.262-276).
Vjschr. gerichtl. Med., 24+25. - Berlin, August Hirschwald, 1876, 8°, 396; 412 pp., Pappband der Zeit.
Mit vielen weiteren interessanten Beiträgen zur Gerichtsmedizin der Zeit.
EUR 45.00 (Bestell-Nr: 39970)

Artikelname: Lehrbuch der gerichtlichen Medicin.
Artikelbeschreibung:
Hofmann, Eduard Ritter v.:
Lehrbuch der gerichtlichen Medicin.
4., vermehrte und verbesserte Auflage. - Wien und Leipzig, Urban & Schwarzenberg, 1887, 8°, VIII, 1012 pp., 126 Holzschnitte, Halbledereinband der Zeit.
Der berühmte Wiener Gerichtsmediziner Eduard Ritter von Hofmann, "betrieb daselbst unter Purkinje, Jaksch, Treitz, Halla, Hasner, Bochdalek, Seyfert seine Studien und beendigte sie 1861. Bis 1865 als Assistent an der Lehrkanzel für gerichtliche Medizin, von diesem Jahr ab als Privatdocent daselbst in Thätigkeit, wurde Hofmann mit der Stellvertretung des Faches in czechischer Sprache beauftragt, nahm aber 1869 einen Ruf als ordentlicher Professor der gerichtlichen Medizin und Staatsarzneykunde nach Innsbruck an und erhielt 1875 dieselbe Professur in Wien. 1884 wurde er durch die Verleihung des Ordens der eisernen Krone in den Ritterstand gehoben." Wernich, Hirsch III, p.250f.
Bereits in Innsbruck "läßt sich in seiner Tätigkeit jene Planung erkennen, die ja auch einst den Schöpfer der medicinischen Polizei Johann Peter Frank beseelt hatte: alle Hilfsmittel, die die Medizin und die modernen Naturwissenschaften boten, einzubauen in das neue Arbeitsgebiet, wie dies Pettenkoffer in der Hygiene tat. Dieses Programm durchzuführen, setzte eine enorme Arbeitskraft und eine überragende Auffassungsgabe voraus, die dem widerstrebendsten Stoff gerecht werden konnte. Es ist Hofmann gelungen diesen Plan durchzuführen. In Innsbruck erlange Hofmann durch einen besonderen Fall europäische Berühmtheit. Ein Franzose war mit seiner eben angetrauten Gattin auf der Stilfser-Joch-Straße von einem "Unglück" ereilt worden. Seine Frau war abgestürzt. Die Obduktion wurde aber wegen gewisser Verdachtsmomente gerichtlich durchgeführt und Hofmann gelang es, den zwingenden Nachweis zu führen, das die Frau von ihrem Mann in den Abgrund gestoßen wurde. Er fand in den Händen der Frau Haare und konnte den Nachweis führen, daß es die Haare des Mannes seien. Auch der Ringtheaterbrand gab Veranlassung, das Hofmanns Name oft genannt wurde. Die über 200 zählenden Leichen in allen Stadien der Verbrennung mußten, da die Beisetzkammer nicht reichte, im Hofe gelagert werden. Sie wurden von Hofmann obduziert." L. Schönbauer, Das Med. Wien, p.315
EUR 160.00 (Bestell-Nr: 38881)

Artikelname: Lehrbuch der gerichtlichen Medizin.
Artikelbeschreibung:
Hofmann, Eduard Ritter v.:
Lehrbuch der gerichtlichen Medizin.
Wien, Urban & Schwarzenberg, 1878, VI, 802 pp., Halbledereinband der Zeit; feiner Namenszug auf Titelblatt.
First Edition of this important book! Eduard Ritter von Hofmann's (1837-1897) book went through many editions and was translated into several European languages.
Der berühmte Wiener Gerichtsmediziner Eduard Ritter von Hofmann, "betrieb daselbst unter Purkinje, Jaksch, Treitz, Halla, Hasner, Bochdalek, Seyfert seine Studien und beendigte sie 1861. Bis 1865 als Assistent an der Lehrkanzel für gerichtliche Medizin, von diesem Jahr ab als Privatdocent daselbst in Thätigkeit, wurde Hofmann mit der Stellvertretung des Faches in czechischer Sprache beauftragt, nahm aber 1869 einen Ruf als ordentlicher Professor der gerichtlichen Medizin und Staatsarzneykunde nach Innsbruck an und erhielt 1875 dieselbe Professur in Wien. 1884 wurde er durch die Verleihung des Ordens der eisernen Krone in den Ritterstand gehoben." Wernich, Hirsch III, p.250f.
Bereits in Innsbruck "läßt sich in seiner Tätigkeit jene Planung erkennen, die ja auch einst den Schöpfer der medicinischen Polizei Johann Peter Frank beseelt hatte: alle Hilfsmittel, die die Medizin und die modernen Naturwissenschaften boten, einzubauen in das neue Arbeitsgebiet, wie dies Pettenkoffer in der Hygiene tat. Dieses Programm durchzuführen, setzte eine enorme Arbeitskraft und eine überragende Auffassungsgabe voraus, die dem widerstrebendsten Stoff gerecht werden konnte. Es ist Hofmann gelungen diesen Plan durchzuführen. In Innsbruck erlange Hofmann durch einen besonderen Fall europäische Berühmtheit. Ein Franzose war mit seiner eben angetrauten Gattin auf der Stilfser-Joch-Straße von einem "Unglück" ereilt worden. Seine Frau war abgestürzt. Die Obduktion wurde aber wegen gewisser Verdachtsmomente gerichtlich durchgeführt und Hofmann gelang es, den zwingenden Nachweis zu führen, das die Frau von ihrem Mann in den Abgrund gestoßen wurde. Er fand in den Händen der Frau Haare und konnte den Nachweis führen, daß es die Haare des Mannes seien. Auch der Ringtheaterbrand gab Veranlassung, das Hofmanns Name oft genannt wurde. Die über 200 zählenden Leichen in allen Stadien der Verbrennung mußten, da die Beisetzkammer nicht reichte, im Hofe gelagert werden. Sie wurden von Hofmann obduziert." L. Schönbauer, Das Med. Wien, p.315

Garrison & Morton No.1749
EUR 280.00 (Bestell-Nr: 19283)

Artikelname: Lehrbuch der gerichtlichen Medizin.
Artikelbeschreibung:
Hofmann, Eduard Ritter v.:
Lehrbuch der gerichtlichen Medizin.
Wien, Urban & Schwarzenberg, 1878, VI, 802 pp., Halbledereinband der Zeit; feiner Namenszug auf Titelblatt; vereinzelte Bleistiftunterstreichungen.
EUR 160.00 (Bestell-Nr: 45927)

Artikelname: Lehrbuch der gerichtlichen Medizin.
Artikelbeschreibung:
Hofmann, Eduard Ritter v.:
Lehrbuch der gerichtlichen Medizin.
Zweite, vermehrte und verb. Auflage, Wien, Urban & Schwarzenberg, 1881, XII, 867 pp., 85 Holzschnitte, feiner Halblederband mit Bünden aus Meisterhand.
Der berühmte Wiener Gerichtsmediziner Eduard Ritter von Hofmann, "betrieb daselbst unter Purkinje, Jaksch, Treitz, Halla, Hasner, Bochdalek, Seyfert seine Studien und beendigte sie 1861. Bis 1865 als Assistent an der Lehrkanzel für gerichtliche Medizin, von diesem Jahr ab als Privatdocent daselbst in Thätigkeit, wurde Hofmann mit der Stellvertretung des Faches in czechischer Sprache beauftragt, nahm aber 1869 einen Ruf als ordentlicher Professor der gerichtlichen Medizin und Staatsarzneykunde nach Innsbruck an und erhielt 1875 dieselbe Professur in Wien. 1884 wurde er durch die Verleihung des Ordens der eisernen Krone in den Ritterstand gehoben." Wernich, Hirsch III, p.250f.
Bereits in Innsbruck "läßt sich in seiner Tätigkeit jene Planung erkennen, die ja auch einst den Schöpfer der medicinischen Polizei Johann Peter Frank beseelt hatte: alle Hilfsmittel, die die Medizin und die modernen Naturwissenschaften boten, einzubauen in das neue Arbeitsgebiet, wie dies Pettenkoffer in der Hygiene tat. Dieses Programm durchzuführen, setzte eine enorme Arbeitskraft und eine überragende Auffassungsgabe voraus, die dem widerstrebendsten Stoff gerecht werden konnte. Es ist Hofmann gelungen diesen Plan durchzuführen. In Innsbruck erlange Hofmann durch einen besonderen Fall europäische Berühmtheit. Ein Franzose war mit seiner eben angetrauten Gattin auf der Stilfser-Joch-Straße von einem "Unglück" ereilt worden. Seine Frau war abgestürzt. Die Obduktion wurde aber wegen gewisser Verdachtsmomente gerichtlich durchgeführt und Hofmann gelang es, den zwingenden Nachweis zu führen, das die Frau von ihrem Mann in den Abgrund gestoßen wurde. Er fand in den Händen der Frau Haare und konnte den Nachweis führen, daß es die Haare des Mannes seien. Auch der Ringtheaterbrand gab Veranlassung, das Hofmanns Name oft genannt wurde. Die über 200 zählenden Leichen in allen Stadien der Verbrennung mußten, da die Beisetzkammer nicht reichte, im Hofe gelagert werden. Sie wurden von Hofmann obduziert." L. Schönbauer, Das Med. Wien, p.315
"An important German work on the subject. Eduard Ritter von Hofmann's (1837-1897) book went through many editions and was translated into several European languages." - cf. Garrison & Morton No. 1749 (1st.Ed. 1878)
EUR 260.00 (Bestell-Nr: 27445)

Artikelname: Erkennung der Vergiftung mit Kohlenoxyd (pp.52-53).
Artikelbeschreibung:
Hoppe-Seyler, Felix:
Erkennung der Vergiftung mit Kohlenoxyd (pp.52-53).
Zbl. med. Wiss., 3/ 4. - Berlin, August Hirschwald, 1865, 8°, pp.49-64, Brosch.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 46246)

Artikelname: Beiträge zur Chemie des Morphiums, zur Beförderung der gerichtlichen Chemie und in Bezug auf den Castaingschen Prozess. Vorglesen den 18ten Januar 1826 in der Schles. Gesellschaft für vaterl. Cultur (pp.411-458
Artikelbeschreibung:
Hünefeld, Friedrich Ludwig:
Beiträge zur Chemie des Morphiums, zur Beförderung der gerichtlichen Chemie und in Bezug auf den Castaingschen Prozess. Vorglesen den 18ten Januar 1826 in der Schles. Gesellschaft für vaterl. Cultur (pp.411-458
Arch. med. Erfahr., 1826/3. - Berlin, G.Reimer, 1826, 8°, VI, pp.397-580, Brosch.
EUR 70.00 (Bestell-Nr: 28141)

Artikelname: Beiträge zur gerichtlichen Chemie, insbesondere über die chemische Ausmittelung der Kupfervergiftung (pp.1-12).
Artikelbeschreibung:
Hünefeld, Friedrich Ludwig:
Beiträge zur gerichtlichen Chemie, insbesondere über die chemische Ausmittelung der Kupfervergiftung (pp.1-12).
Arch. med. Erfahr., 1826/4. - Berlin, G.Reimer, 1826, 8°, IV, 127 pp., Brosch.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 28142)

Artikelname: Die Selbstverbrennung des menschlichen Körpers. Vom Dr. Jacobs, pract. Arzte in Eupen (pp.113-123; 140-147; 156-161).
Artikelbeschreibung:
Jacobs, Peter:
Die Selbstverbrennung des menschlichen Körpers. Vom Dr. Jacobs, pract. Arzte in Eupen (pp.113-123; 140-147; 156-161).
Wschr. ges. Heilk., 1841/ 8-10. - Berlin, August Hirschwald, 1841, 8°, pp.113-161, OBrosch.
"Spontane Selbstentzündung" oder englisch: als "Spontaneous Human Combustion", auch unter der Abkürzung SHC bekannt.
Peter Jacobs "(13.10.1809, Aachen - 7.10.1882), Studium in Bonn, Eupen ab 1837, Dr.med. (Paveestr., Armenarzt (1864-1871), Kreisphysikus, Stadtratsmitglied (-1871), stellv. Abgeordneter (1848), Kölm (1.11.1871 - )." Edgar Paulus, Eupener ABC, 1.Bd., Eupen, 2000, V°J.
EUR 45.00 (Bestell-Nr: 37254)

Artikelname: 4/1 Bd.: Angeborene Anomalien. Lichtdermatosen. Pflanzengifte. Thermische Schädigungen. Einfluss innerer Störungen auf die Haut.
Artikelbeschreibung:
Jadassohn, Josef(Hrsg.):
4/1 Bd.: Angeborene Anomalien. Lichtdermatosen. Pflanzengifte. Thermische Schädigungen. Einfluss innerer Störungen auf die Haut.
Hdb. Haut-Geschlechtskr. - Berlin, J.Springer, 1932, 8°, X, 758 pp., 189 z.T. farb. Abb., HLnBd.
Bearbeitet von J.Barnewitz, F.Bering, S.Jessner, W.Lutz, K.Steiner, K.Touton & K.Ullmann.
EUR 70.00 (Bestell-Nr: 1238)

Artikelname: Dissertatio medico forensis Experimenta de Submersis / ...
Artikelbeschreibung:
Jaeger, Christian Friedrich: Gmelin, Eberhard:
Dissertatio medico forensis Experimenta de Submersis / ...
Tubingae: typis Fuesianis, 1769, Kl.4°, 32 pp., Brosch.
Dissertatio medico forensis sistens experimenta de submersis, cum subiuncto examine phaenomenorum in iis observandorum, quam ... praeside ... Christiano Frider. Jaeger ... publico eruditorum examini submittit responsurus auctor, Eberhardus Gmelin.

Christian Friedrich Jaeger (1739-1808) - "Jaeger, eine württembergische Aerzte- und Naturforscherfamilie in mehreren Generationen. - Christian Friedrich Jaeger, als Sohn eines Arztes am 13. October 1739 in Stuttgart geboren, studirte Anfangs Theologie, widmete sich aber später dem Studium der Medicin in Tübingen, ging 1764 nach Leyden und kehrte, nachdem er eine wissenschaftliche Reise durch Holland und einen Theil Deutschlands gemacht hatte, nach Tübingen zurück, wo er 1767 mit der "Bus. de antagonismo musculorum" zum Dr. med. promovirt wurde. Einige Zeit später erhielt er den durch DAVID MAUCHART'S Tod erledigten Lehrstuhl für Pathologie und klinische Medicin mit dem Titel eines herzoglichen Leibarztes. 1768, nach PH. FR. GMELIN'S Tode, wurde er dessen Nachfolger als Professor der Botanik und Chemie und las später noch zahlreiche medicinische Collegia. 1780 wurde er vom Herzog Karl Eugen zum Leibmedicus und 1785 zum Professor der Karls-Akademie ernannt, wo er Staatsarzneikunde und gerichtliche Medicin vortrug. Als Leibarzt erfreute er sich des Vertrauens von vier Regenten Württembergs und starb als königlicher Leibmedicus 1808. Jaeger hat eine ganze Anzahl Schriften hinterlassen; doch bestehen diese meist nur aus Dissertationen und akademischen Programmen von geringerer wissenschaftlicher Bedeutung. Die bedeutendste ist die von der Lungenprobe handelnde, wie überhaupt mit ihm erst die Periode der gerichtlichen Medicin und Öffentlichen Gesundheitspflege in Württemberg begann. Die genannte Schrift ist betitelt: "Disquisitio medico-forensis, qua casus et annotationes ad vitam foetus neogeni dijudicandam facientes proponuntur" (Ulm 1780). Von den auderen sind zu citiren: "Diss. sistens observationes de foetibus recens natis, jam in utero mortuis putridis, cum subjuncta epicrisiu (Tübingen 1767) - "Diss. sistens experimenta de submersis cum subjuncto examine phaenomenorum in iis observatorum" (Ibid. 1769) - "Progr. an in summo cuneationis capitis gradu praeferenda sit metkodus Sigaultiana, hactenus usitatae capitis perforationi vel et scctioni Caesareaeu (Ibid. 1779) - "Examen rationum sectionem ossium pubis oppugnantium vel limitanlium" (Ibid. 1780) - "Medicinische Anweisung wegen der tollen Hundswuth, nebst einer Vorschrift für die Dorf barbierer (Stuttgart 1782) - "Ueber die Natur und Behandlung der krankhaften Schwäche des menschlichen Organismus u.s.w" (Ibid. 1807). Ausserdem hat Jaeger 1786 mit GEORG FRIEDRICH HOPFENGAERTNER zusammen die 5. Ausgabe und allein 1798 die 6. Ausgabe der Württembergischen Pharmacopoe veranstaltet." Pagel, Hirsch-H. III, pp.403-404
siehe -Gradmann, p. 263. - Biogr. V, p. H39. - Dict. hist. III, p. 270. - Moll, Die Karls-Akademie, Württemb. Correspondenzbl. 1859, Beilage 1-5, p. 14.

Eberhard Gmelin," geboren in Tübingen am 1. Mai 1751, Arzt in Heilbronn , gestorben 1808, verdient Erwähnung, weil er zur Verpflanzung der MESMER'schen Lehre vom thierischen Magnetismus nach Deutschland, zugleich aber zur wissenschaftlichen Erklärung und Kritik derselben erheblich beigetragen durch seine Schriften: "Ueber thierischen Magnetismus, in einem Brief an Herrn geheimen Math. Hoffmann in Mainz" (Tübingen 1787) - "Neue Untersuchungen über den thierischen Magnetismus" (Ebenda 1789) - "Materialien für die Anthropologie"(Ebenda, 2 Bde., 1791-1793).
Er starb 3. Marz 1809, war Arzt, Stadt- und Amtsphysikus in Freudenstadt seit 1778, dann Oberamtsarzt in Heilbronn."Hirsch-H.
siehe - Gradmano, Gelehrtes Schwaben p. 177. - ADB 9, p. 266; Hermann Schröder: Wie wurde Kleist zu seiner Käthchenfigur augeregt? Lingner- Arch. (Arzt-Ausg.) 3 (1930) p. 3 der Nr. 2.
EUR 180.00 (Bestell-Nr: 47048)

Artikelname: Die Naturheilkraft in ihren Aeusserungen und Wirkungen dargestellt ... von Ferdiand Jahn ... Besprochen von Leibarzt Dr. Vogel, Weimar (pp.98-96).
Artikelbeschreibung:
Jahn, Ferdinand: = Vogel, Karl:
Die Naturheilkraft in ihren Aeusserungen und Wirkungen dargestellt ... von Ferdiand Jahn ... Besprochen von Leibarzt Dr. Vogel, Weimar (pp.98-96).
Wschr. ges. Heilk., 1833/ 4. - Berlin, August Hirschwald, 1833, 8°, pp.73-96, Brosch.
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 29038)

Artikelname: Die Vergiftungen.
Artikelbeschreibung:
Jaksch, Rudolf v.:
Die Vergiftungen.
Spec. Path. Ther. Noth., 1. - Wien, Alfred Hölder, 1897, XVII, 640 pp., 29 Abb., Halbleinenband der Zeit.; St.a.Tit.
Erste Auflage!
Rudolf Jaksch(-Wartenhorst) (1855-1947), wissenschaftliche Arbeiten beschäftigten sich zunächst mit Fragen der medizinischen Chemie (Peptonurie, Propeptonurie, Acetonurie udn Acetonämie), dann mit pädiatrischen Themen (Vorkommen von Fermenten in der Fäzes bei Kindern, Verlauf der Schutzpocken, Nierenaffektionen im Kindesalter). Seinen Namen trägt die Anaemia pseudoleucaemica infantum. Spätere Mitteilung betreffen bes. die Chemie des Blutes (Urikazidämie, Harnsäure und Xanthenbasen im Blute) und verschiedene Fragen der inneren Medizin. -cf.Fischer, p.699
EUR 100.00 (Bestell-Nr: 972)

Artikelname: Technik der Histologischen Untersuchung Pathologisch-Anatomischer Präparate.
Artikelbeschreibung:
Kahlden, Clemens v.:
Technik der Histologischen Untersuchung Pathologisch-Anatomischer Präparate.
Ergänzungsheft zu E.Ziegler, Lhb.d.allg..u.spec.Path.Anat., Jena 1895, 4., verb.Aufl., Gr.8°, VIII+134 pp., OBrosch.; fleckig.
EUR 90.00 (Bestell-Nr: 2147)

Artikelname: Medicinisch-gerichtliche Gutachten der Königlichen Preussischen Wissenschaftlichen Deputation für das Medicinalwesen aus den Jahren 1840 bis 1850.
Artikelbeschreibung:
Kalisch, Moritz:
Medicinisch-gerichtliche Gutachten der Königlichen Preussischen Wissenschaftlichen Deputation für das Medicinalwesen aus den Jahren 1840 bis 1850.
Leipzig, Veit & comp., 1859, 8°, (2), LVI, 463 pp., Halbledereinband der Zeit mit verg. Rückentitel.
Selten! - Mit einer 50seitigen geschichtlichen Einleitung, in Moritz Kalisch (1801- ) von den Schwierigkeiten berichtet, die mit der Veröffentlichung von Gutachten seitens des Medicinalministeriums verbuinden waren.
Aufstellung der Begutachteten Fälle:
1.: Fall Dohlhoff (Geltner): Kaiserschnitt statt Bauchschnitt.
2.: Fall Dohlhoff (Pauli): Ein Brechmittel bei einer Geärenden.
3.: Fall Bergmann: Ein Pistolenschuss als Heilmittel.
4.: Fall Kirchgässer: Ein verspätetet Brownianer.
5.: Fall Siepmann: Absolut onder nur individuell tödtlich?
6.: Fall Nese: Tidtschlag bei zweifelhafter Zurechnungsfähigkeit.
7.: Fall von Knobelsdorf: Lebensversicherung eines Schwindsüchtigen.
8.: Fall Döring und Genossen: Absolute oder zufällige Lethalität?
9.: Fall Klein: Mordverusch bei zweifelhafter Zurechnungsfähigkleit.
10.: Fall Claasen: Erdrosselung oder Selbstmord?
11.: Fall Setz: Todtschlag oder hinzugekommener Kunstfehler?
12.: Fall Fischer und Genossen: War der Kaiserschnitt gerechtfertigt und kunstgerecht?
13.: Fall Friedrich: Durch Vernachlässigung tödtlicher Verletzung.
14.: Fall Dünnebier: Die Zurechnungsfähigkeit einer 15jährigen Brandstifterin.
EUR 260.00 (Bestell-Nr: 38872)

Artikelname: Die rechtliche Beurteilung der Röntgen- und Radiumschädigungen.
Artikelbeschreibung:
Kirchberg, Franz:
Die rechtliche Beurteilung der Röntgen- und Radiumschädigungen.
Röfo Erg., 32. (Atlas d. normalen u. patholog. Anatomie in typischen Röntgenbildern, hrsg. v. Albers-Schönberg). - Hamburg, Lucas Gräfe & Sillem, 1914, 4°, 82 pp., OHLnBd.
EUR 80.00 (Bestell-Nr: 32959)

Artikelname: Auswahl medicinisch-gerichtlicher Gutachten der Königl. wissenschaftlichen Deputation für das Medicinalwesen, mit Genehmigung eines hohen Minesterii ... und Medicinalwesens. 1 Bd. (mehr nicht erschienen).
Artikelbeschreibung:
Klug, Johann Friedrich Klug:
Auswahl medicinisch-gerichtlicher Gutachten der Königl. wissenschaftlichen Deputation für das Medicinalwesen, mit Genehmigung eines hohen Minesterii ... und Medicinalwesens. 1 Bd. (mehr nicht erschienen).
Berlin, Reimer, 1828, 8°, XIV, 439 pp, in original gefaltenen Druckbögen; ein frisches Exemplar.
Erste Ausgabe. Sammlung von umfangreichen, psychiatrischer, chirurgischer und geburtshilflicher Gutachten der Königlichen wissenschaftlichen Deputation für das Medicinalwesen.
So finden wir unter den 16 Gutachten unter anderem "Gutachterliche Aeusserung über eine von dem Professor Heinroth zu Leipzig hrsg. Schrift "Über das falsche ärztliche Ferfahren bei criminal-gerichtlichen Untersuchungen zweifelhafter Gemüthszustände"; ein "Gutachten über den Gemüthszustand eines wegen Veruntreuung im Dienst zur Untersuchung gezogenen Beamten".....
Johann Friedrich Klug (1775-1856), ein als Entomologe bedeutender Medizinalbeamter, ließ sich 1798 in Berlin als Arzt nieder, wurde 1818 Professor an der Philosophischen Fakultät und 1835 Geh.-Ober-Medicinalrat am Berliner Kultusministerium.
ADB XVI, 247; Hirsch III, 551-52; Engelmann, 302; SGC I: VII, 462; Callisen X, S.256.
Nicht bei Waller, Wellcome und Lesky.
EUR 150.00 (Bestell-Nr: 19038)

Artikelname: Giftstoffe der Flechten. Die wirksamen Bestandtheile im Wurmfarnextract.
Artikelbeschreibung:
Kobert, Rudolf:
Giftstoffe der Flechten. Die wirksamen Bestandtheile im Wurmfarnextract.
S.ber. Dorpater Naturforscher-Gesellschaft, 1882, 8°, S.157-172, OBrosch.; mit eigenh. Widm.a.Prof.O.Nasse.
EUR 45.00 (Bestell-Nr: 1707)

Artikelname: Zur Lehre von den Schusswunden durch Kleinkalibergeschosse.
Artikelbeschreibung:
Kocher, Emil Theodor:
Zur Lehre von den Schusswunden durch Kleinkalibergeschosse.
Bibl. Medica, Abt. E/ 2. - Cassel, Fischer, 1895, Folio, (8), 126, 1 Taf.; 52; 4; 6; 3,(1); 7; 3,(1); 4; 8; 5 (1); 4; 5,(1); 4, 5, (1), 30 Tafeln auf 13 meist doppelblattgroßen Foliotafeln, 13 Blätter Tafelerklärungen, Halbleinenband d.Zt.
Erste und einzige Ausgabe, selten vollständig angeboten!
"Erneut beobachtete Kochers Forschungsansatz zusätzlich das funktionell-pathophysiologische Element. Mittels einer Serie einleuchtender Schießversuche an Metallbüchsen, Wassertrögen sowie an isolierten Organen bewies er die Richtigkeit einer dieser früheren Vermutungen (von Baron Percy und Joseph-Francois Malgaigne): Der Hauptanteil der Geschoßwirkung war auf den hydrostatischen Gewebsdruck zurückzuführen. In nur luftgefüllten Büchsen entsprach die Größe des Ausschusses etwa derjenigen des Einschusslochs, je dichter der Büchseninhalt war, desto größer wurde das Ausschussloch. Mit Hilfe des Berner Physikers Aimé Forster (1843-1926), der die nötigen ballistischen Berechnungen anstellte, zweigte er den verhältnismäßig geringen Anteil von Hitze und Zentrifugalkraft an der Geschoßwirkung. Diese Befunde nahmen der Polemik um die Dumdumgeschosse ihre Schärfe und ihr Beobachter wurde damit zu einem Pionier in der Erforschung der Wirkung moderner Infanteriegeschossen auf den menschlichen Körper. ... Da man nun einmal auf die erhöhte Anfangsgeschwindigkeit nicht verzichten wollte, forderte er gestützt auf seine Forschungen, wenigsten zur Verminderung der Geschoßwirkung ein Verbot der Verwendung weicher Geschosse und solcher mit relativ großem Durchmesser mittels internationaler Konventionen." Ulrich Thröler, Der Nobelpreisträger Theodor Kocher 1841-1917, pp.45-46
"Obwohl seine Schussversuche heute nur noch Spezialisten bekannt sind, hatten sie nicht weniger weitreichende Folgen als seine Arbeiten für den Nobelpreis. Seine Experimente zur Ballistik waren die Grundlage für die vom Direktor der Munitionsfabrik Thun, Eduard Rubin, eingeführte Rubin-Munition, die bis heute in der ganzen Welt verbreitet ist.
Kocher wusste, dass er nichts gegen die ständig zunehmenden Mündungsgeschwindigkeiten bei neuen Waffen machen konnte. Auf den Gewinn an Treffsicherheit schnellerer Kugeln würde keine Armee verzichten wollen. Also propagierte er möglichst harte und kleinkalibrige Patronen, da diese zum geringsten hydrostatischen Druck im Gewebe führten. Schließlich, so Kocher, würden auch bei minimaler Größe der Geschosse genug ausgedehnte Körperverletzungen auftreten, auf die es ja «bei der Schlichtung von Meinungsdifferenzen durch Schusswaffen» hauptsächlich ankomme." Reto U. Schneider, Das Experiment -- Schüsse auf Leichen, NZZ 05/078
Die eindrucksvollen Tafeln dokumentieren Schüsse auf Eisenplatten, Sandsteinplatten, Glasplatten, mit Marmeln oder mit Kieselsteinen gefüllten Blechgefäßen, Zielobjekte aus plastischem Material (Blei), Seifenplatten, Lehmklötze, befeuchtete Körper, Diaphysen mit zugehörigen Geschossen, Knochen-Epiphysen und Metaphysen-Schüsse, Schüsse auf Schädeldächer und Schädel, mit Gehirn, Kartoffelbrei oder Wasser gefüllt, Muskeln und Leber, und Hauptschüsse bei frischen Leichen. Diesen Versuchen verdanken noch heute weltweit viele Soldaten ihr Leben!



Theodor Kocher "initated a new chapter in the history of the effects of a projectile in a body..." Karl G. Sellier & Beat P. Kneubuehl, Wound Ballistics and the Scientific Background, pp.63-64,450,454,470
EUR 460.00 (Bestell-Nr: 42173)

Artikelname: Die gerichtliche Sektion. + Pfeiffer, Hermann: Der biologische Blutnachweis.
Artikelbeschreibung:
Kockel, Richard:
Die gerichtliche Sektion. + Pfeiffer, Hermann: Der biologische Blutnachweis.
Hdb biol Arb 4.Abt/12.T/1.H. - Berlin/Wien, Urban & Schwarzenberg, 1938, 8°, 176 pp., 11 Abb., HLnBd. der Zeit.
Richard Kockel (1865-1934) hat für die Entwicklung der gerichtlichen Medizin in Deutschland sehr viel geleistet. So hat er dem Fach durch die Einbindung der naturwissenschaftlichen Kriminalistik zu erhöhtem Ansehen verholfen. In Kockels Amtszeit fiel u. a. der Fall Tetzner aus dem Jahr 1929 (Versicherungsbetrug mit Tötung und anschließendem Verbrennen des Opfers) - ein Klassiker unter den berühmten Kriminalfällen.
Hermann Pfeiffer's (1877-1929) in Wien geboren, hier 1902 promoviert, war unter Kratter Assistent der gerichtlichen Medizin in Graz, wo er sich 1906 für das Fach habilitierte (1910 a.o. Prof.). 1913 ging er an das Institut für allgemeine und experimentelle Pathologie als Assitent von Klemensiewic über und wurde 1919 Ordinarius der letztgenannten Disziplin in Innsbruck, 1921 in Graz. Pfeiffer's Hauptinteresse war den Giftwirkungen der Eiweißspaltprodukte unter verschiedenen Verhältnissen - Verbrennungen, Licht- und Röntgenschädigungen zugewendet; in den letzten Jahren trat er dem Problem des Retikuloendothels näher". -cf. Fischer, p.1205f.
EUR 50.00 (Bestell-Nr: 38889)

Artikelname: Beiträge zur gerichtlichen Medizin. 1.-20.Bd.
Artikelbeschreibung:
Kolisko, Alexander u.a (Hrsg.):
Beiträge zur gerichtlichen Medizin. 1.-20.Bd.
Leipzig und Wien, Franz Deuticke, 1911-1955, 8°, ca. 4500 pp., zahlreiche Abbildungen und Tafel, dies schöne Exemplar ist gebunden in sieben schwarzen Halbleineneinbände der Zeit.
Herausgeber dieser "Beiträge der Wiener gerichtlichen Medizin" waren Alexander Kolisko, Albin Haberda, Fritz Reuter, Philipp Schneider und Walter Schwarzacher.
Der mit eingebundene Supplement zu dem 19 Band "Geschichte der Wiener Lehrkanzel für gerichtliche Medizin von 1804-1954" mit einer eigenhändigen Widmung des Autors: "Herrn Prof. Dr. H.X. Mayer zur freundlichen Erinneren, Reuter" .
EUR 480.00 (Bestell-Nr: 33676)

Artikelname: Die Sinnesdelirien. Ein Versuch ihrer physio-pyschologischen Begründung und klinischen Darstellung.
Artikelbeschreibung:
Krafft-Ebing, Richard v.:
Die Sinnesdelirien. Ein Versuch ihrer physio-pyschologischen Begründung und klinischen Darstellung.
Erlangen, Ferdinand Enke, 1868, 8°, VIII, 58 pp., OBrosch.; unbeschnittenes Exemplar.
Erste Ausgabe! Die frühe Schrift des 24jährigen Richard von Krafft-Ebing (1840-1902) entstand während seiner Tätigkeit in der Psychiatrischen Heil- und Pflegeanstalt Illenau in Achern / Baden. Nachdem er bereits 1863 in der von Christian Roller 1842 gegründeten badischen Landesirrenanstalt Illenau volontiert hatte, war er dort vom Mai 1864 bis zum Oktober 1868 Assistenzarzt, zusammen mit seinem Freund Heinrich Schüle, dem späteren Leiter der Anstalt.
Den Begriff "Sinnesdelir" ersetzte Krafft-Ebing später durch den von ihm eingeführten Begriff "Dämmerzustand".
EUR 100.00 (Bestell-Nr: 39984)

Artikelname: Ueber die Ertödtung der Gliedmaassen durch Einspritzung von Chloroform in die Schalgadern.
Artikelbeschreibung:
Kussamaul, Adolf:
Ueber die Ertödtung der Gliedmaassen durch Einspritzung von Chloroform in die Schalgadern.
Virch. Arch. path. Anat., 13.- Berlin, Verlag von Georg Reimer, 1857, 8°, pp.289-322, Brosch.; Manuldruck
"Unter den zahlreichen stoffen, welche vor dem Eintritte der natürlichen Todtenstaare in die Schlagadern lebender Thiere oder amputierter Gliedmaassen eingspritz wird, die Muskeln rasch, ja augenblicklich erkennbare Starre versetzen im Stande sind, nimmt das Chloroform eine hervorragende Stelle ein."
EUR 28.00 (Bestell-Nr: 40816)

Artikelname: Ueber die Todtenstarre und die ihr nahe verwandte Zustände von Muskelstarre, mit besonderer Berücksichtigung auf die Staatsarzneikunde (pp.67-115).
Artikelbeschreibung:
Kussmaul, Adolf:
Ueber die Todtenstarre und die ihr nahe verwandte Zustände von Muskelstarre, mit besonderer Berücksichtigung auf die Staatsarzneikunde (pp.67-115).
Vjschr. Prakt. Heilk., 49-50. - Prag, K.André, 1856, 8°, ca. 1200 pp., Holzschnitte, 4 lith. Taf., HLnBd. d.Zt.
Enthält ferner einen Bericht über "Zur Toxikologie der Cyanmetalle" von Prof. Eugen Pelikan (S.43-86).
EUR 150.00 (Bestell-Nr: 27148)

Artikelname: Vergiftung durch verdorbene Würste (pp.231-240). + Gesichtsverletzung durch einen Messerstich mit bald nachfolgender Vernarbung, obgleich die abgebrochene Messerklinge in der Wunde zurückblieb (pp.325-328).
Artikelbeschreibung:
Kussmaul, Adolf:
Vergiftung durch verdorbene Würste (pp.231-240). + Gesichtsverletzung durch einen Messerstich mit bald nachfolgender Vernarbung, obgleich die abgebrochene Messerklinge in der Wunde zurückblieb (pp.325-328).
Ver. dsch Z, Staats-Arznk., 5/2. - Freiburg im Breisgau, Fr. Wagner'schen Buchhandlung, 1849, 8°, pp.209-390, OBrosch; unbeschnitten und ungeöffnetes Exemplar.
Von Herrn Dr. Kussmaul, Physicus zu Wiesloch"
Zwei sehr frühe Veröffentlichgen von Adolf Kussmaul. "Nach dem Badischen Staatsexamen 1846 ließ sich Kußmaul zunächst als Landarzt nieder. Die praktische, am Heilen orientierte Arbeit, sollte ihm später als "klinischer Forscher" und Dozent hilfreich sein." cf. Barbara Huttrop
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 28907)

Artikelname: Gerichtliche Medizin. Zwölf Vorträge.
Artikelbeschreibung:
Kutner, Richard (Hrsg.):
Gerichtliche Medizin. Zwölf Vorträge.
Klin. Jb., 6. - Jena, Verlag von Gustav Fischer, 1903, 8°, (2), 226 pp., 33 Abb., Halbleineneinband der Zeit.
Sonderabdruck aus dem Klinischen Jahrbuch.
Der vom Zentralkomitee für das ärztliche Fortbildungswesen in Preussen von Richard Kutner herausgegebene Band enthält folgende Vorträge: Feststellung des Todes und der Todesursache (O.Israel); Sachverständigenthätigkeit und Technik des Gerichtsarztes (Strassmann); Gesundheitszustand in zivilrechtlicher und strafrechtlicher Beziehung (Strassmann); Traumatische Todesarten (Puppe); Tod durch gewaltsame Erstickung und abnorme Temperatur (Puppe); Ueber die Beurteilung von Vergiftungen (Liebreich); Ueber Fortpflanzungsfähigkeit, Schwangerschaft und Geburt (Olshausen); Krimineller Abort und Kindesmord (Gottschalk); Die Zurechnungsfähigkeit (Mendel); Die Geisteskrankheiten in zivilrechtlicher Hinsicht (Moeli) Perverser Sexualtrieb und Sittlichkeitsverbrechen (Jolly); Ueber Epilepsie und Hysterie in forensischer Beziehung (Koppen).
EUR 45.00 (Bestell-Nr: 38909)

Artikelname: Zur Kenntnis der Cobragift activirenden Substanzen (pp.21-23, 57-60, 82-85).
Artikelbeschreibung:
Kyes, Preston & Sachs, Hans:
Zur Kenntnis der Cobragift activirenden Substanzen (pp.21-23, 57-60, 82-85).
BKW, 40/ 2-4. - Berlin, August Hirschwald, 1903, 4°, pp.21-92, Brosch.
Preston Kyes (1875-1949 & Hans Sachs (1877-1945)
Garrison & Morton No.2112
EUR 100.00 (Bestell-Nr: 12729)

Artikelname: Ueber die Isolirung von Schlangengift-Lecithiden (pp.956-59, 982-84).
Artikelbeschreibung:
Kyes, Preston:
Ueber die Isolirung von Schlangengift-Lecithiden (pp.956-59, 982-84).
BKW, 40/42+43. - Berlin, August Hirschwald, 1903, 4°, 953-996, Brosch.
Garrison & Morton No.2113
EUR 100.00 (Bestell-Nr: 12730)

Artikelname: Ueber die Wirkungsweise des Cobragiftes (pp.886-90, 918-22).
Artikelbeschreibung:
Kyes, Preston:
Ueber die Wirkungsweise des Cobragiftes (pp.886-90, 918-22).
BKW, 39/38+39. - Berlin, August Hirschwald, 1902, 4°, pp.881-928, Brosch.
While in Germany Preston Kyes (1875-1949) published an important series of papers on venoms. He showed lecithin to be a complement of cobra-haemolysin.
Garrison & Morton No.2111
EUR 130.00 (Bestell-Nr: 12728)

Artikelname: Das Schädel-Hirn-Trauma. Behandlung, Folgen und Begutachtung.
Artikelbeschreibung:
Köbcke, Heinz:
Das Schädel-Hirn-Trauma. Behandlung, Folgen und Begutachtung.
Mit einer Einführung von C.Vincent. - Leipzig, Georg Thieme, 1944, 8°, XII+301 pp., 51 Abb., OHLnBd.
EUR 41.00 (Bestell-Nr: 8659)

Artikelname: Medicine Légale.
Artikelbeschreibung:
Leciuex, Renard, Laisn+e & Rieux:
Medicine Légale.
Paris, Baillière, 1819, VIII, 290 pp., Interimsbroschur mit Papierrückenschildchen; ein feines und unbeschnittenes Exemplar.
Erste Ausgabe!
EUR 180.00 (Bestell-Nr: 35364)

Artikelname: Makro- und mikroskopische Diagnostik der Menschlichen Exkremente.
Artikelbeschreibung:
Ledden Hulsebosch, Marius Loui Quirin van:
Makro- und mikroskopische Diagnostik der Menschlichen Exkremente.
Berlin, Verlag von Julius Springer, 1899, 4°, VIII, 96 pp., und 43 Tafeln im Lichtdruck mit 255 photographischen Abbildungen, orig. Halbleinenband.
Erste Ausgabe!
"Der Mangel an einer zuverlässigen Arbeit, die als Leitfaden bei der makro- und mikroskopischen Diagnostik der Exkremente des Menschen dienen könnte - eine Untersuchung, mit der ich fortwährend von dem Gerichte und den Aerzten beauftragt werde - erregte in mir das Bedürfniss, meine Wahrnehmungen zu notiren und die zahlreichen makro- und mikroskopischen Objekte meiner Sammlung zu ordnen. ....
Zum Schluss bleibt mir noch die angenehme Pflicht dem Photographen, Herrn M.H. Laddé, für die mir bei meinen Arbeiten unermüdlich geleisteten Dienste besonders zu danken. Auch verfehle ich nicht, in ähnlichem Sinne meines Sohnes hierbei zu gedenken." Amsterdam, im Januar 1899, M.L.Q. van Ledden Hulsebosch

Marius Louis Quirin van Ledden Hulsebosch (1849-1930), Vater von dem bekannten Christiaan Jacobus van Ledden Hulsebosch (1877-1952), führte bereits seit Januar 1883 verschiedene forensische Forschungsaufträge , insbesondere gerichtliche Überprüfungen zu Vergiftungen und Straftaten mit Verwendung von Tinten durch, widmete sich jedoch auch "Visitenkarten", die Einbrecher hinterließen.
EUR 180.00 (Bestell-Nr: 47354)

Artikelname: Die wichtigsten Vergiftungen. Fortschritte in deren Erkennung und Behandlung. Mit einem Anhang zur Prophylaxe der Vergiftungen von Franz Koelsch u. Die Erkennung von Vergiftungen an der Leiche von Karl Meixner.
Artikelbeschreibung:
Leschke, Erich:
Die wichtigsten Vergiftungen. Fortschritte in deren Erkennung und Behandlung. Mit einem Anhang zur Prophylaxe der Vergiftungen von Franz Koelsch u. Die Erkennung von Vergiftungen an der Leiche von Karl Meixner.
Klinische Lehrkurse der Münchener medizinischen Wochenschrift, Band 11. - München, J.F. Lehmanns Verlag, 1933, 8°, VIII, 308, (4) pp., mit 25 schwarzen und 4 farbigen Abbildungen, orig. Leinwandband; St.a.Tit., feines ExBilExpl.
Erich Friedrich Wilhelm Leschke (1877-1933).
Garrison & Morton No.2089
EUR 50.00 (Bestell-Nr: 38911)

Artikelname: Zur Pathologie, Therapie, Statistik, Prognose und gerichtärztliche Bedeutung de Morphiumsucht (pp.73-77).
Artikelbeschreibung:
Levinstein, Eduard:
Zur Pathologie, Therapie, Statistik, Prognose und gerichtärztliche Bedeutung de Morphiumsucht (pp.73-77).
BKW, 17/ 6. - Berlin, August Hirschwald, 9. Februar 1880, 4°, pp.73-88, Brosch.
Vortrag, gehalten in der Berliner medicinischen Gesellschaft am 22. October 1979 von Eduard Levinstein (1831-1882).
EUR 40.00 (Bestell-Nr: 42741)

Artikelname: Die Gifte in der Weltgeschichte. Toxikologische allgemeinverständliche Untersuchungen der historischen Quellen.
Artikelbeschreibung:
Lewin, Louis:
Die Gifte in der Weltgeschichte. Toxikologische allgemeinverständliche Untersuchungen der historischen Quellen.
Berlin, Julius Springer, 1920, 8°, XVI, 596 pp., Halbleinenband.
First Edition!
Louis Lewin (1850-1929) was a profilic writer, producing more than 200 books and papers. The above work is perhaps his best work, and contains a history of poisonings from the most ancient times to the present century, enhanced by innumerable citations from ancient and modern literature.
Garrison & Morton No.2117
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 38974)

Artikelname: Johann Ludwig Caspers Handbuch der gerichtlichen Medicin. Neu bearbeitet und vermehrt von Dr. Carl Liman. 2 Bde.
Artikelbeschreibung:
Liman, Karl (Hrsg.):
Johann Ludwig Caspers Handbuch der gerichtlichen Medicin. Neu bearbeitet und vermehrt von Dr. Carl Liman. 2 Bde.
Siebente Auflage. - Berlin, August Hirschwald, 1881, 8°, XXII, 818; XXIII, 1056 pp, 2 Halbleinenbände der Zeit.
Karl Liman (1818-1891), "Professor der gerichtlichen Medicin und Staatsarzneikunde zu Berlin, daselbst am 16. Februar 1818 geboren, studirte in Bonn, Heidelberg, Halle, Berlin, wurde 1824 Doctor, wirkte seit 1846 als Arzt, seit 1861 als Privatdocent der gerichtlichen Medicin, seit 1865 als Professor e.o. und war zuletzt Geh. Medicinalrath, gerichtlicher Stadtphysikus und Direktor der praktischen Unterrichtsanstalt für die Staatsarzneikunde, als welcher er, nachdem er einige Jahre vorher sein Physikat niedergelegt hatt, am 22. November 1891 starb.
Liman's Verdienst ist es, die Staatsarzneikunde bzw., die gerichtliche Medicin in Anlehnung an die Casper'sche literarische Hinterlassenschaft und durch umfassende Lehrtätigkeit in der neuzeitlichen naturwissenschaftlichen Medicin ausgebaut und sie zu einem vollberechtigten Sonderzweig umgestaltet zu haben. Von allen seinen Arbeiten ist am bekanntesten und populärsten die in 7.Auflage erschienene und schließlich erheblich erweiterte Neuausgabe seines Oheims J.L. Caper "Handbuch der gerichtlichen Medicin" (1864; 7.Aufl. Berlin 1881/82), das für zahlreiche Aerztegenerationen ein wahrer Kanon dieser Disciplin gewesen ist und noch heute eines der wertvollsten Bücher seiner Art bildet. Es zeichnet sich namentlich durch die Beigabe einer ebenso reichhaltigen wie bunten und interessanten Kasuistik aus und enthält ausgiebige Erfahrungen und zahlreiche Gutachten vom Herausgeber selbst. auch hat sich Liman um den forensischen Unterricht speciell in Berlin hierdurch ein Verdienst erworben, daß hautsächlich auf sein Betreiben ein prächtiger Neubau einer Anstalt für Staatsarzneikunde zu Stande gekommen ist. Von anderen litterarischen Arbeiten Liman's sind zu erwähnen P.Ricord's "Briefe über Syphilis" und die Monographie: "Zweifelhafte Geisteszustände vor Gericht (ebd. 1869)." Pagel, ADB 51, p.716
EUR 360.00 (Bestell-Nr: 38898)

Artikelname: Die preussischen Aerzte und das neue Strafgesetzbuch. Mitgetheilt vom dr. Lion, pract. Arzte in Breslau (pp.465-476).
Artikelbeschreibung:
Lion, :
Die preussischen Aerzte und das neue Strafgesetzbuch. Mitgetheilt vom dr. Lion, pract. Arzte in Breslau (pp.465-476).
Wschr. ges. Heilk., 1851/30-31. - Berlin, August Hirschwald, 1851, 8°, pp.465-496, Brosch.
EUR 28.00 (Bestell-Nr: 39199)

Artikelname: Der Hypnotismus. Handbuch der Lehre von der Hypnose und der Suggestion mit besonderer Berücksichtigung ihrer Bedeutung für Medizin und Rechtspflege.
Artikelbeschreibung:
Loewenfeld, Leopold:
Der Hypnotismus. Handbuch der Lehre von der Hypnose und der Suggestion mit besonderer Berücksichtigung ihrer Bedeutung für Medizin und Rechtspflege.
Wiesbaden, J.F.Bergmann, 1901, 8°, XII, 522 pp., 3 Anz.Bl., LndBd. d.Zt.; Stemp. a.Tit.
Erste Aufglage!
Leopold Loewenfeld, am 23.Januar 1847 in München geboren, studierte und promovierte daselbst 1870. In den Jahren 1872-1875 praktizierte er in den Vereinigten Staaten, kehrte aber 1876 nach München zurück, wo er sich als Nervenarzt niederließ. Hier starb er im Januar 1924.
Fischer, p.934
EUR 160.00 (Bestell-Nr: 27223)

Artikelname: Institutiones medicinae forensis praelectionibus academicis accomodatae.
Artikelbeschreibung:
Ludwig, Christian Gottlieb:
Institutiones medicinae forensis praelectionibus academicis accomodatae.
Leipzig, Gleditsch, 1765, 8°, VI. 162, (8), Pappband der Zeit; frisches Exemplar, kleiner restaur. Abriss an der rechten ecke des Titelblatts.
Erste Ausgabe der "Grundlage für die Vorlesungen" der gerichtlichen Medizin in Leipzig!
Christian Gottlieb Ludwig (1709-1773), "geboren am 30.April 1709 zu Brieg in Schlesien, bezog 1728 die Universität Leipzig, um Medicin und Naturwissenschaften, namentlich Botanik zu studiren, weshalb er auch 1731 zum Begleiter von Hebenstreit bei der auf Kosten des Kurfürsten von Sachsen ausgeführten Reise nach Afrika ernannt wurde. Nach seiner Rückkehr vollendete er das Studium der Medizin, habilitirte sich 1736 und erwarb 1737 die medicinische Doctorwürde. 1740 zum Professor e.o. Medicin ernannt, erhielt er 1747 de ord. Professur der Anatomie und Chirurgie, 1755 die der Pathologie und 1758 die der Therapie, sowie das Decanat der med. Facultät. Er starb am 7. Mai 1773.
Ludwig's ausserordentliche grosse schriftstellerische Thätigkeit war sowohl den Naturwissenschaften, vor allem der Botanik, als auch den verschiedensten Zweigen der Medicin gewidmet. Seine Abhandlungen sind jedoch zum grössten Theil als Gelegenheitsschriften veröffentlicht worden und zeigen nur noch von der Vielseitigkeit und dem Fleisse des Verfassers. Besonders Erwähnung verdient die "Institutiones physiologicae", "Institutiones medicinae clinicae", "Institutiones chirurgicae", Institutiones pathologiae", "Institutiones therapiae generalis" und die Institutiones medicinae forensis", welche Ludwig von 1752-1765 - sämmtlich in Leipzig - herausgegeben hat und welche lange Zeit hindurch als Grundlage der Vorlesungen über die betreffenden Disciplinen Benutzung gefunden haben. Ausserdem sind noch zu nennen: "Adversaria medico-practica" (Vol.I-III, Leipzig, 1769, 71, 72) und - als Beweis für das Alter über zu grosse Beschleunigung des Studiums der Medicin - eine Abhandlung - "De medicinae studio non praecipitando" (1772)." Winter, Hirsch IV, pp.59-60
EUR 420.00 (Bestell-Nr: 38905)

Artikelname: De fetu monstroso, judicio medici submisso. Diss.
Artikelbeschreibung:
Löfdahl. C.J.:
De fetu monstroso, judicio medici submisso. Diss.
Lund 1837, Kl.8°, 16 pp., Druckbogen.
EUR 30.00 (Bestell-Nr: 14768)

Artikelname: Ueber Todtenscheine und Sanitäts-Berichte. Mitgetheilt vom Dr. Magnus, pract. Arzte in Berlin (pp.385-399).
Artikelbeschreibung:
Magnus, :
Ueber Todtenscheine und Sanitäts-Berichte. Mitgetheilt vom Dr. Magnus, pract. Arzte in Berlin (pp.385-399).
Wschr. ges. Heilk., 1841/24. - Berlin, August Hirschwald, 1841, 8°, pp.385-400, Brosch.
EUR 28.00 (Bestell-Nr: 39209)

Artikelname: Stolpertus, der Polizei-Arzt im Gerichtshof der medizinischen Polizeigesetzgebung von einem partriotischen Pfälzer.
Artikelbeschreibung:
Mai (May), Franz Anton:
Stolpertus, der Polizei-Arzt im Gerichtshof der medizinischen Polizeigesetzgebung von einem partriotischen Pfälzer.
Solpertus ein junger Arzt am Krankenbette, 4.Teil - Mannheim, bey Schwan & Götz, 1802, 8°, (X), XI-XXX, 172 pp., feiner Pappband im Stil der Zeit mit Rückenvergoldung.
Erste Auflage, Untertitel "Entwurf einer Gesetzgebung über die wichtigsten Gegenstände der medizinischen Polizei als Beitrag zu einem neuen Landrecht in der Pfalz".
FRANZ ANTON MAI (1742-1814) "übernimmt zwar viele Ideen FRANKS in seinen sozial-politischen Vorstellungen, ist aber grundsätzlich davon überzeugt, daß Untertan und Regent in gleicher Weise als Bürger ihre entsprechenden Pflichten zugewiesen bekommen sollen, damit keine Willkür sich durchsetzen könne - weder von oben noch von unten. Für solche Tendenzen zeigt sich nach eigener Aussage Franz Anton MAI durch MONTESQUIEUS (1689-1755) »Esprit des lois« beeinflußt. Er zitiert das Werk auch ausdrücklich in der einleitenden Begründung seines Gesetzesentwurfes im IV. Band des »Stolpertus«, welcher den Untertitel trägt: »Der Polizei-Arzt im Gerichtshof der medizinischen Polizeigesetzgebung«."

Diesen Entwurf als Beitrag zu einem neuen Landrecht in der Pfalz zu verfassen sah MAI sich veranlaßt, weil z.B. FRANKS System, ein »an Menschenkenntnis, tiefer Einsicht, gesunder Beurtheilung, ausgebreiteter Wissenschaft, unwiderlegbaren Wahrheiten und nützlichen Vorschlägen unerschöpfliches Werk«, schon zwanzig Jahre lang existiere, ohne daß sich wesentliches-vor allem in der Pfalz - in der Gesundheitspolitik geändert habe. Wie MONTESQUIEU hielt es MAI nur für nötig, durch Gesetze diesem Mißstand abzuhelfen. Eine Gesundheitsgesetzgebung gäbe es zwar, diese sei aber unzureichend. Unfaßlich sei es, daß »die Gesetzgeber einer vernünftigen Landespolizei aus ihrer Schlafsucht nicht erwachet« sind und das Anwendbare in Gesundheitsfragen in ihre Gesetzesbücher nicht aufgenommen hätten. Aus diesem Grunde sah MAI die Notwendigkeit, selbst einen Entwurf zur Gesundheitsgesetzgebung zu verfassen, der übersichtlich und systematisch die Gebiete der Volkshygiene umfassen soll. Neu ist an MAIS Entwurf wiederum nicht der Inhalt- dieser basierte zum großen Teil auf FRANKS Vorstellungen -, sondern sein Versuch, die Theorie so gut wie möglich in die Praxis umzusetzen. Die Durchführbarkeit von MAIS Entwurf wurde auch sowohl von der Fakultät als auch von der Karlsruher Sanitätskommission gutgeheißen, praktisch hat er jedoch nie Anwendung gefunden und ist erst 100 Jahre später von Alfons FISCHER in mehreren Publikationen+ beschrieben, verglichen und als vorbildlich und fortschrittlich gerühmt worden. .....
Politisch wichtig dabei ist, - worauf FISCHER zurecht hingewiesen hat - daß der Hauptwert dieses Gesetzentwurfes nicht auf seinem wissenschaftlichen Gehalt beruht, sondern daß MAI eben nicht, wie FRANK, ein vielbändiges Lehrbuch über die medizinische Polizei geschrieben hat, sondern einen realisierbaren Gesetzentwurf verfassen wollte: »Der Gesetzesvorschlag besaß den wichtigsten aller Vorzüge, nämlich den der Durchführbarkeit« Trotz der politischen Umstände, des hohen Alters Franz Anton MAIS und des anonymen Erscheinens des Entwurfes, Ursachen, die später für das völlige Vergessen dieses Entwurfes ins Feld geführt wurden, bleibt es unerklärlich, warum er tatsächlich weder in der Literatur noch vor allem praktisch irgend eine Nachwirkung hatte. Zumal MAI bis 1813, ein Jahr vor seinem Tode, Medizinstudenten und Juristen Vorlesungen über die Fehler der herkömmlichen gerichtlichen Medizin gehalten und darin die »Charlatanerie der medizinischen Gutachten« angeprangert und seinen eigenen Entwurf zur Diskussion gestellt hat. Mittlerweile war auch längst bekannt, wer der Verfasser des »Stolpertus« war und gerade dieser letzte Band galt ganz allgemein als MAIS bedeutendstes Werk. " Eduard Seidler, Lebensplan und Gesundheitsführung. Franz Anton Mai und die medizinische Aufklärung in Mannheim (1975), pp.118-120
*) Fischer: Alfons: Ein sozialhygienischer Gesetzentwurf aus dem Jahre 1800, ein Vorbild für die Gegenwart. Berlin 1913. - Beiträge zur Kulturhygiene des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts im deutschen Reiche. Studien zu Geschichte der Medizin Heft 16. Leipzig 1928. - Geschichte des deutschen Gesundheitswesens. 2 Bde, Berlin 1933.
EUR 260.00 (Bestell-Nr: 47105)

Artikelname: Sammlung gerichtsärztlicher Gutachten der Prager medicinischen Facultät. 1. + 2. Folge.
Artikelbeschreibung:
Maschka, Josef:
Sammlung gerichtsärztlicher Gutachten der Prager medicinischen Facultät. 1. + 2. Folge.
Prag, K.André, 1853/1858, 8°, 299, (1), (4); (4), 351, (1) pp., Leinwandband der Zeit; Kopfsteg mit minmalen Wasserrand.
Selten!
Jospeh Ritter von Maschka (1820-1899) aus Prag war Geriochtsarzt, Dozent und seit 1857 Professor der gerichtlichen Medizin an der Universität seiner Geburtsstadt.
EUR 240.00 (Bestell-Nr: 38891)

Artikelname: Die Bedeutung der Zähne vom gerichtsärztlichen Standpunkt aus.
Artikelbeschreibung:
Mauczka, H.:
Die Bedeutung der Zähne vom gerichtsärztlichen Standpunkt aus.
Österr.-ung. Vjschr. Zahnhk., 8/ 3. - Wien 1892, Kl. 8°, 96 pp., 3 Tab., OBrosch.; Widm. d. Verf. a. Umschl.
EUR 70.00 (Bestell-Nr: 14018)

Artikelname: Ueber das Vorhandenseyn von Wasser in den Lungen bei Ertrunkenen (pp.80-99).
Artikelbeschreibung:
Mayer, August Franz Joseph Karl:
Ueber das Vorhandenseyn von Wasser in den Lungen bei Ertrunkenen (pp.80-99).
Journ. pract. Heilk., 59/3. - Berlin, Gedruckt und verlegt bei G.Reimer, September 1824, 8°, 136 pp., Brosch.
August Franz Joseph Karl Mayer, "in Bonn, geb. 2. Nov. 1787 in Schwäbisch-Gmünd in Württemberg, studirte in Tübingen, promovirte 1812, wurde 1813 Prosector in Bern und 1815 daselbst Prof. der Anatomie und Physiologie. 1819 folgte er einem Kufe nach Bonn in gleicher Eigenschaft, woselbst er neben seiner akademischen Thätigkeit auch eine grössere praktische entfaltete. In genannter Stellung war er bis 1856 thätig, wo er sich zur Ruhe setzte und seinen Nachfolgern MAX SCHÜLTZE und HELMHOLTZ Platz machte. Er starb zu Bonn 9. Nov. 1865. Mayer war ein ausserordentlich fruchtbarer Schriftsteller. Die Zahl seiner Arbeiten beträgt ca. 145; doch verdienen die meisten von ihnen kaum Erwähnung, weil sie durchweg im naturphilosophischen Sinne gehalten sind. Etwas mehr Werth, weil den modernen "exacten" Anschauungen Rechnung tragend, besitzen die Aufsätze : "Untersuchungen über das Nabelbläschen und die Ällantois bei Embryonen von Menschen und von den Säugethieren" (Act. Nat. Cur. Caes. Leop. CaroL, Vol. XVII; separat: Bonn 1835), über die Flimmersubstanz, über die Bursa pharyngea, den Nervus hypoglossus u. A. Veröffentlicht sind Mayer's Arbeiten zum Theil in den Acta der k. k. Leopold; Akademie, MUELLER'S Archiv f. Anat., SCHMIDT'S Jahrbb., v. GRAEFE'S und v. WALTHER'S Journ. f. Chirurg., FRORIEP'S Notizen u. A." Pagel, Hirsch IV, 177.
siehe - Rüdinger in Allgem. Deutsch. Biogr. XXI, p. 121; Callisen, XII, p. 345; XXX, p. 288
EUR 28.00 (Bestell-Nr: 40735)

Artikelname: Ueber die Wirkung und die kriegschirurgische Bedeutung der neuen Handfeuerwaffen.
Artikelbeschreibung:
Medizinal-Abtheilung -
Ueber die Wirkung und die kriegschirurgische Bedeutung der neuen Handfeuerwaffen.
Berlin, August Hirschwald, 1894, 8°, IV, 510 pp., 79 Abb. im Text., Halbleinenband der Zeit; St.a.Tit.; der Atlas fehlt leider.
Im Auftrag Seiner Exzellenz des Herrn Kriegsministers bearbeitet von der Medizinal-Abtheilung des Königlich Preussischen Kriegsministeriums.
EUR 240.00 (Bestell-Nr: 43122)

Artikelname: Ausführliches Handbuch der gerichtlichen Medizin für Gesetzgeber, Ärzte und Wundärzte. Zweiter Teil.
Artikelbeschreibung:
Mende, Ludwig Julius Casper:
Ausführliches Handbuch der gerichtlichen Medizin für Gesetzgeber, Ärzte und Wundärzte. Zweiter Teil.
Leipzig, Dyksche Bhdlg. 1821, 8°, XVI, 414, pp., (1 Bl.), Halbledereinband der Zeit; geschwärzter Stemel auf Titel.
EUR 80.00 (Bestell-Nr: 29056)

Artikelname: Kurze Geschichte der gerichtlichen Medizin, und ihres formellen Theils erster Abschnitt.
Artikelbeschreibung:
Mende, Ludwig Julius Casper:
Kurze Geschichte der gerichtlichen Medizin, und ihres formellen Theils erster Abschnitt.
Ausführliches Handbuch der gerichtlichen Medizin, 1.Bd. - Reprint 1984. - Leipzig, Dykschen Buchhandlung, 1819, 8°, XIV, 560 pp.; Nachwort v. Wolfgang Dürwald (9 pp.) feiner original Halbleinenband; verlagsfrisches Exemplar.
Ludwig Julius Kaspar Mende (1779-1832) umfassendste und wichtigste Darstellung der Geschichte der gerichtlichen Medizin "ist ein wahrhaft klassisches zu nennen". ADB

"Eine besondere Bedeutung kommt aber dem ersten Band des MENDE'schen Handbuches zu. Es ist bis zum heutigen Tag die umfassendste und wichtigste Darstellung der Geschichte der gerichtlichen Medizin von ihren Anfangen bis zum Beginn des vorigen Jahrhunderts.
Der aus Greifswald stammende Ludwig Julius Caspar MENDE hatte sich 1803 an der Universität Greifswald an der medizinischen Fakultät habilitiert, leitete danach zunächst die Medizinische Poliklinik und wurde 1813 zunächst außerordentlicher, 1816 dann ordentlicher Professor für Innere Medizin. Später wurde er als ordentlicher Lehrer der Medizin und Direktor der königlichen Entbindungsanstalt nach Göttingen berufen. Wie seine Vorgänger und auch sein Nachfolger BERNDT betrieb er die gerichtliche Medizin nur im Nebenfach und hat in den Jahren von 1819 bis 1931 ein sechsbändiges "Handbuch der gerichtlichen Medizin" verfaßt, dessen Umfang ursprünglich noch größer geplant war, aber durch den Tod MENDEs nicht vollendet werden konnte. Vorgesehen waren noch Abhandlungen über gewaltsame Todesarten ohne äußerlich sichtbare Verletzungen und über Vergiftungen sowie über die Untersuchung des Selbstmordes und über die Priorität des Todeseintrittes in Fällen, bei denen mehrere Personen ums Leben gekommen waren. MENDE, der sich schon in seiner Greifswalder Zeit sehr intensiv mit gerichtsmedizinischen Fragestellungen beschäftigt hat und auch praktische Erfahrungen sammeln konnte, hat aus der Erkenntnis heraus, daß die zielstrebige Weiterentwicklung eines Spezialgebietes der Medizin ohne Kenntnis seiner bisherigen Geschichte kaum möglich ist, die Darstellung der Entwicklung der gerichtlichen Medizin an den Anfang seiner Ausführungen gestellt und ihr einen ganzen Band gewidmet. In dieser Ausführlichkeit ist die geschichtliche Entwicklung dieses Faches weder vor noch nach ihm geschrieben worden. In allen späteren Lehr- und Handbüchern der gerichtlichen Medizin bezieht sich jeder Autor auf die grundlegenden Ausführungen MENDEs zur Geschichte dieses Faches. MENDE hat mit ungeheurem Fleiß und großer Sachkenntnis alle ihm zugänglichen Daten zusammengetragen und einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der gerichtlichen Medizin von ihren ersten Anfangen bis zu seiner Zeit gegeben. Dank seiner hervorragenden Allgemeinbildung war er in der Lage, den größten Teil der älteren Schriften über gerichtsmedizinische Fragestellungen noch selbst lesen und auswerten zu können. Es ist damit ein Werk entstanden, daß auch heute noch nach mehr als 150 (175) Jahren nach seiner Entstehung die Grundlage jeder historischen Forschung in unserem Fach ist. Wenngleich auch in den nachfolgenden Jahren noch einige neue Erkenntnisse hinzugekommen sind, vor allem durch die Darstellung der Entwicklung des Faches an den einzelnen Universitäten, hat dieser Band nichts an seiner Bedeutung verloren und deshalb auch eine wesentlich größere Kenntnisnahme erlangt als die übrigen Bände des MENDE'schen Handbuches. Auch die beiden weiteren Bücher MENDEs über "Beobachtungen und Bemerkungen aus der Geburtshülfe und gerichtlichen Medizin", die 1824 und 1825 in Göttingen erschienen sind, haben ebenso wie seine anderen Abhandlungen nicht die Bedeutung dieses Bandes erreicht.." Wolfgang Dürwald
EUR 50.00 (Bestell-Nr: 44081)

Artikelname: Die Entwicklung der Gerichtichen Medizin in den letzten fünfundzwanzig Jahren.
Artikelbeschreibung:
Merkel, Hermann:
Die Entwicklung der Gerichtichen Medizin in den letzten fünfundzwanzig Jahren.
MMW, 76/35. - München, J.F. Lehmann, 1929, 8°, 15 pp., OBrosch.; Papier gebräunt; mit eigenhändiger Widmung" mit herzl. Gruß vom Verfl."
Festvortrag gehalten in der Hauptsitzung gelegentlich der Feier des 25jährigen Bestehens des Bayerischen Medizinalbeamtenvereins am 9.Juni 1929 gehalten von Prof. Dr. Hermann Merkel.
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 40308)

Artikelname: Gerichtlich-medicinische Abhandlungen. Ein Supplement zu seinem kurzgefaßten System der gerichtlichen Arzneiwissenschaft. Erster und Zweiter Teil (all publ).
Artikelbeschreibung:
Metzger, Johann Daniel:
Gerichtlich-medicinische Abhandlungen. Ein Supplement zu seinem kurzgefaßten System der gerichtlichen Arzneiwissenschaft. Erster und Zweiter Teil (all publ).
Königsberg, bei Göbbels und Unzer, 1803-1804, 8°, XVI, 206 pp.; VIII, 190 pp., 2 Pappbände der Zeit.
Seltene erste Auflage der Supplementbände zu Joseph Daniel Metzger's (1739-1805) "Kurz gefaßtem System der gerichtlichen Arzneiwissenschaft".
Inhalt :

I. Teil: Über Ursprung und Ausbildung der gerichtlichen Arzneiwissenschaft; Über die Tödlichkeit der Verletzungen und ihre verschiedene Grade; Über die verschiedenen in Leichnamen zu erforschenden Todesarten; Über früh- und spätreife Geburten; Über simulierte Krankheiten; Über Geistesverirrungen; Über die Lungenprobe; Über die Ploucquetsche Lungenprobe; Über den Vagitus uterinus; Über Löfflers Zeichenlehre: Ob ein Kind lebendig od. todt geboren sey?; Über die Folgen des unehelichen und unnatürlichen Beischlafs; Über männliches und weibliches Zeugungsvermögen; Über Hermaproditen; Über Hospitäler; Neueste Literatur.

II. Teil: Über Arsenikvergiftung und ihre Folgen; Über Opiumvergiftung und ihre Folgen; Über den Gemüthszustand eines Mörders; Gutachten des Ostpr. Coll.M. et S. üb. einen, von einem Ehemann verübten Todtschlag; Gutachten des Ostpr.CollM.et S. verheimlichte Schwangerschaft und Geburt betreffend; Gutachten über den Grad der Tödtlichkeit der an einem ermordeten Manne gef. Verletzungen; Über Hospitäler; Über Irrhäuser und Behandlung der Wahnsinnigen; Über einige neu errichtete Medicinal-Anstalten zu Königsberg; Über Verbesserung der Anstalten zur Rettung der Ertrunkenen; Über Priorität des Todes; Was hat die gerichtliche Arzneiwissenschaft durch die neuesten französischen Ärzte gewonnen?
EUR 320.00 (Bestell-Nr: 45281)

Artikelname: Kurzgefaßtes System der gerichtlichen Arzneiwissenschaft.
Artikelbeschreibung:
Metzger, Johann Daniel:
Kurzgefaßtes System der gerichtlichen Arzneiwissenschaft.
2. verb. Aufl., Königsberg u. Leipzig, Hartungsche Bhdlg., 1798, 8°, XVI, 445 pp., im Halbledereinband der Zeit.
"Um dieses Buch von den Unvollkommenheiten und von den Fehlern, welche daran getadelt worden sind, zu reinigen, habe ich die Stimmen der Kunstrichter, welche dasselbe ihrer Aufmerksamkeit gewürdigt haben, zu Rathe gezogen.." Vorrede zur zweiten Ausgabe
EUR 240.00 (Bestell-Nr: 19277)

Artikelname: Kurzgefaßtes System der gerichtlichen Arzneiwissenschaft.
Artikelbeschreibung:
Metzger, Johann Daniel:
Kurzgefaßtes System der gerichtlichen Arzneiwissenschaft.
Königsberg u. Leipzig, Hartungsche Bhdlg., 1793, 8°, XVI, 414 pp., mit gestochener Titelvignette von J.D.Heidenreich mit einer Datstellung von Asklepios und Hygieia, Halbledereinband der Zeit.
SELTENE ERSTE AUSGABE - ERSTE LEHRBUCH DER MODERNEN GERICHTSMEDIZIN!
"am Ende des Jahrhunderts wird ein Johann Daniel Metzger (1739-1805) in seinem autoritativen «System der gerichtlichen Arzneiwissenschaft» (1793) schreiben, die von Daniel so genannte «Staatsarzneikunde» zerfalle in die «medicinische Polizeiwissenschaft und die gerichtliche Arzneiwissenschaft». «Jene enthält die medicinischen Vorschriften für die Verwaltung des Staats: diese die Grundsätze für die Handhabung der Gesetze». Zu Unrecht habe man früher beides als gerichtliche Medizin begriffen. Die medizinische Polizei sei «neuerlich mit Recht von der gerichtlichen Arzneiwissenschaft getrennt und als eine besondere Wissenschaft abgehandelt worden von J.P.Frank, Z.G.Hussty, E.B.G.Hebenstreit u.a. Die gerichtliche Arzneiwissenschaft ... bleibt hier allein der Gegenstand unsrer Behandlung.»" Metzger kann somit als Begründer der Rechtsmedizin bezeichnet werden.
"Auch Johann Daniel Metzger aus Königsberg geht in seinem Lehrbuch von 1793 bewusst und deutlich über den älteren Platner, den er zitiert, hinaus, nicht durch Schaffung eines neuen praktisch bedeutsamen psychiatrischen Krankheitsbildes allerdings, sondern durch den Anspruch, dass auch die somatisch-medizinisch nicht fundierte Psychologie als ärztliches Fachgebiet anerkannt werde - Anspruch, den im frühen 19. Jahrhundert die romantische Medizin systematisieren wird. Vom Wahnsinn zu urteilen, schreibt Metzger, «sind die Ärzte desto mehr befugt, und es muss um desto mehr ihr Gutachten hierüber von den Gerichten eingeholt werden, da dieselbe nicht allein mehrentheils mit Gebrechen des Körpers verbunden ist, sondern auch der Arzt durch sein Studium selbst zur Psychologie geführt und zur Beurtheilung der Seelenkrankheiten geschickter wird». «Also auch», fügt er in Fussnote verstärkend bei, «wenn der Wahnsinn keinen in die Sinnen fallenden körperlichen Ursachen hat, so ist die Beurtheilung desselben mehr die Sache des Arztes als die des Rechtsgelehrten, dessen Wissenschaft sich wenig mit dem Menschen selbst, mehr mit dem was ihn umgiebt, beschäftigt». Entsprechend ist ihm die «medicinische, d.i. empirische Psychologie» das erste Hilfsmittel bei der «Untersuchung des Gemühtszustandes...eines der wichtigsten und oft schwersten Geschäfte des gerichtlichen Arztes» und nur in zweiter Linie folgt die «Kenntniss von dem körperlichen Zustand». So kann Metzger selbst angesichts der negativen pathologisch-anatomischen Befunde bei Geistesstörungen - die körperlichen Grundlagen des Wahnsinns seien noch nicht entdeckt, schreibt er, und allfältige Gehirnveränderungen seien wohl «mehr Wirkung als Ursache der Krankheit» - eine einigermassen differenzierte forensische Psychiatrie vorlegen."
"Metzger widmet den siebenten und letzten Abschnitt seines «Systems» dem «Zweifel über Zeugungsvermögen». «Es ist nicht allein für eine im Staat gültige und demselben nützliche Ehe nöthig, dass beyde in die Ehe einwilligenden Personen gleiches Vermögen und gleiche Neigung zur Zeugung haben; sondern es wird auch anderer Seits dieses Zeugungsvermögen oft gemissbraucht, oder der Besitz desselben ist aus einer oder der andern Ursache irgend einem Zweifel unterworfen. Der Vorwurf der Nichtfähigkeit, oder der übermässigen Neigung zum Zeugungsgeschäft, wird also entweder unter uneinigen Eheleuten, oder nach unehelichen Umarmungen, um deren Folgen abzulehnen, oder sie diesem oder jenem aufzubürden, bald angeschuldigt, bald verläugnet. Es ist daher dieses einer von denjenigen Gegenständen, die den gerichtlichen Arzt mit unter am meisten beschäftigen». Metzger unterscheidet bei beiden Geschlechtern das «Unvermögen zum Beyschlaf» und das «Unvermögen zur Zeugung» und beiden gesteht er sowohl physische als auch moralische Ursachen des Unvermögens zu: unter letzteren dem Manne «Hass zwischen Eheleuten, Übermass von Zuneigung, vielleicht auch Einbildung» (dieser subsumiert er die Verhexung), analog bei der Frau «Hass und Abneigung gegen den Beyschlaf...Nicht selten war ein weibliches Subjekt für einen Mann unvermögend; für einen andern aber zum Beyschlaf geschickt»".
Zu dem Gesetz 'Derjenige ist der Vater, der durch die Verheiratung als solcher bezeichnet ist' äußert sich Metzger strenger. "Er setzt 280 Tage als längste mögliche Schwangerschaftsdauer. Dass man «zu Gunsten der Ehe» mit der alten Ungewissheit des Geburtstermins und mit den Ausnahmen argumentiere, lehnt er ab, einigermassen ungern es «der Rechtspflege... überlassend, ob um der weiblichen Schwachheit willen ein späteres Ziel für die Rechtmässigkeit eines Kindes anzunehmen ist». «Ich weiss eigentlich nicht», merkt er an, «was die Worte in favorem matrimonii heissen sollen; es müsste dann seyn, dass die Herren den Ehemann für einen Packesel halten, dem man auf den Rücken legen kann, was man will. Ich glaube hingegen, dass für die Reinigkeit und Einigkeit in Ehen besser gesorgt wäre, wenn man wegen der Rechtmässigkeit der Posthumen genau auf den neunten Monat bestünde. Sollte nicht manchem die Lust zum Heyrathen eher vergehen als beykommen, wenn er sieht, dass es seiner Frau frey steht, nach seinem Tode einem H***kinde seinen Namen und seine Erbschaft zuzuwenden?»"
"Während also im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert die Gerichtsmedizin des Kindermords eher auf den Nachweis der Unschuld der Verdächtigen angelegt war, steht jetzt die Bemühung im Vordergrund, die positiven Zeichen des Kindermords zu sichten, zu gewichten, die Grenzen ihres Aussagewertes zu umreissen. «Die physikalischen Beweise der gewaltthätigen Todesart bestätigen erst den Kindermord», schreibt Metzger 1793, merkt dazu aber gleich an: «Welcher aber dennoch auch dann nur ein infanticidium culposum (fahrlässige Kindestötung) seyn kann. Ich wünschte, dass die gerichtlichen Ärzte in ihren Compendien nie ein Kapitel vom Kindermord geschrieben haben möchten. Der Mord des Kindes ist das Faktum, das den gerichtlichen Arzt gar nichts angeht: und die erwähnte Überschrift hat den zweydeutigen, lange herrschenden Begriff unterhalten, ein Kind das gelebt hat, sey gemordet». Nach Metzger erfordert die Gerechtigkeitspflege in Kindsmordfragen von der gerichtlichen Arzneiwissenschaft dreierlei: Die Erörterung der Frage nach Reife und Lebensfähigkeit des totgefundenen Kinds, das Urteil darüber, ob das Kind totgeboren oder nach der Geburt gestorben sei und die Aussage über die vermutliche Todesart. Im Rahmen der Beantwortung der Frage nach der Tot- oder Lebendgeborenheit des Kindes interessiert sich Metzger speziell für die Lungenprobe, mit welcher er sich auch speziell befasst hat, dann folgt sehr kurz die Diskussion anderer Befunde zur Erhärtung entsprechender Antworten: die im 18. Jahrhundert am Modell der Lungenprobe entwickelte Harnblasenprobe, die Sugillationen, die «Knoten in der Nabelschnur»."
"«Auf die Frage, welches sind nun die sichern Kriterien.. einer Vergiftung auf das Verlangen des Richters?» antwortet Metzger 1793: «vorerst, dass die erwähnten Zufälle der Vergifteten vor dem Tode und die Data der Obduction nach dem Tode.. keine hinlänglichen Beweise einer geschehenen Vergiftung sind.» ... «Es wird also zur völligen .. Gewissheit die Untersuchung des Bestands erfordert, der in dem Magen gefunden worden; dessen Mangel auch den Arzt in die Unmöglichkeit versetzt, eine geläugnete Vergiftung physikalisch zu erhärten.» Der Tierversuch genügt dafür nicht. «So wie uns auch die Hofnung, das .. Gift durch das Verbrennen des Leichnams oder durch die Destillation der Gedärmemasse zu entdecken, gänzlich trüglich scheint.» ... «Es müssen daher,» fährt Metzger fort, «die im Magen gefundenen Reste der vermuthlichen Gifte chymisch und nach ihren bekannten Verhältnissen mit andern Körpern erprobt werden, damit nicht allein erhelle, ob sie wirklich Gift? sondern was es für Gifte sind? Wir müssen also bis ins einzelne gehn und die Prüfung der verschiedenen Gifte, jede insbesondere unternehmen...» .. Wesentlich ist, dass er über die spezifischen Nachweisverfahren der einzelnen mineralischen Gifte im einzelnen referiert. «Wenn...bey Vergiftungen durch Pflanzengifte...ein Bestand von Wurzeln, Blättern, Beeren oder andern Früchten gefunden worden, so wird dieselbe durch die äussern bekannten Kennzeichen dieser Substanzen leicht zu constatiren seyn. Sind aber diese Dinge durch die Verdauungskraft schon so verändert, dass sie ihre äussere Gestalt verloren haben, oder ist ihre Spur schon gänzlich vertilgt, so fehlen uns die physikalischen Beweise des Todes durch Vergiftung». Eine organische Chemie gibt es noch nicht, aber die Lücke ist umschrieben."
cf. E.Fischer-Homberger, Medizin vor Gericht.
BIBL. Wallerianna 6533 (nur. 3.Ausg.); Nicht in Osler; Hirsch-H. IV, p.185
EUR 450.00 (Bestell-Nr: 26189)

Artikelname: Kurzgefaßtes System der gerichtlichen Arzneiwissenschaft.
Artikelbeschreibung:
Metzger, Johann Daniel:
Kurzgefaßtes System der gerichtlichen Arzneiwissenschaft.
Zweite verb. Aufl., Wien, Mit v. Ghelenschen Schriften, 1799, 8°, 4 Bl., 355 pp., Halbledereinband der Zeit mit Rückenschild.
EUR 180.00 (Bestell-Nr: 33674)

Artikelname: Nervorum primi paris historia / Pro licentia doctoris gradum petendi solemniter proposita a Johanne Daniele Metzger, Argentinae 1766.
Artikelbeschreibung:
Metzger, Johann Daniel:
Nervorum primi paris historia / Pro licentia doctoris gradum petendi solemniter proposita a Johanne Daniele Metzger, Argentinae 1766.
Thesaurus dissertat., 3/18. - Hrsg. v. E. Sandifort. - Leiden, Luchtermans; Eyk 6 Vygh, 1778, 4°, pp.457-476, Brosch.
Johann Daniel Metzger (1739-1805), "geb. 7.Febr. 1739 zu Strassburg i.E., studirte hier unter Lobstein und promovirte 1766 mit der Diss.: (siehe oben), habilitirte sich dann als Privatdocent, folgte aber 1770 einem Rufe des Grafen v. Bentheim-Steinfurt als Leibarzt, Hofrath und Sanitäts-Inspector. Von hier aus ging er 1777 als Prof. der Med. nach Königsberg i.Pr., wo er über Anatomie, Physiologie, Pathologie, Chirurgie, hauptsächlich aber über gerichtliche Medicin las. Die letztgenannte Disciplin betreffen auch die meisten der von Metzger verfassten Schriften." Pagel, Hirsch IV, p.222
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 13523)

Artikelname: Über das Verhalten des Hemisphärenmarks bei der menschlichen Kohlenoxydvergiftung (pp.172-196, 9 Abb.). + Experimentelle Erfahrungen über die Kohlenoxydvergiftung des Zentralnervensystems (pp.187-212, 16 Abb.).
Artikelbeschreibung:
Meyer, Alfred:
Über das Verhalten des Hemisphärenmarks bei der menschlichen Kohlenoxydvergiftung (pp.172-196, 9 Abb.). + Experimentelle Erfahrungen über die Kohlenoxydvergiftung des Zentralnervensystems (pp.187-212, 16 Abb.).
Z. ges. Neurol. Psych., 112. - Berlin, Julius Springer, 1928, 8°, IV, 817 pp., 155 Abb., HLnBd. d.Zt; St.a.Tit.
Alfred Mayer berichtet aus der Uniersitätsklinik für psychische und Nervenkranken in Bonn (Prof.Dr. Westphal).
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 43508)

Artikelname: Anleitung zu den Präparierübungen. Für den Gebrauch von Studirenden verfasst von dr. g.Hermann Meyer, ord. Prof. der Anatomie in Zürich.
Artikelbeschreibung:
Meyer, Georg Hermann v.:
Anleitung zu den Präparierübungen. Für den Gebrauch von Studirenden verfasst von dr. g.Hermann Meyer, ord. Prof. der Anatomie in Zürich.
Dritte, verbesserte Auflage. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1873, 8°, VIII, 219 pp., mit 5 Figuren in Holzschnitt, Halbleinwandband der Zeit.
EUR 30.00 (Bestell-Nr: 37314)

Artikelname: Homicide & Suicide. Essai de diagnostic différentiel.
Artikelbeschreibung:
Midon, Raymond:
Homicide & Suicide. Essai de diagnostic différentiel.
Nancy, A.Crépin-Leblond, 1912, 8°, 211 pp., 5 Tafeln, OBrosch.
Docteur Raymond Midon, Préparateur de Médecine légale á la Faculté de Nancy.
EUR 45.00 (Bestell-Nr: 27356)

Artikelname: Gerichtliche und soziale Medizin einschließlich des Ärzterechts.
Artikelbeschreibung:
Mueller, Berthold & Walcher, Kurt:
Gerichtliche und soziale Medizin einschließlich des Ärzterechts.
Lehmanns med. Lhb., 16. - München-Berlin, J.F.Lehmanns Verlag, 1938, 8°, XI, 277 pp., OLnBd.
EUR 30.00 (Bestell-Nr: 38925)

Artikelname: Gerichtliche Medizin.
Artikelbeschreibung:
Mueller, Berthold:
Gerichtliche Medizin.
Berlin, Springer-Verlag, 1953, 8°, XVI, 1080 pp., 178 Abbildungen, orig. Leinenband.
Beigelegt der 8 seitige Verlagsprospekt zum Buch von Juli 1953.
EUR 50.00 (Bestell-Nr: 38887)

Artikelname: Les Empoisonnéménts sous Louis XIV. D'après les documents inédits de l' affarie des posions.
Artikelbeschreibung:
Nass, Lucien:
Les Empoisonnéménts sous Louis XIV. D'après les documents inédits de l' affarie des posions.
Paris 1898, 204 pp., 1 Taf., OBrosch; Papier stark gebräunt.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 35363)

Artikelname: Die tödtlichen Verletzungen nach den Grundsätzen der neueren Strafgesetzgebungen bearbeitet von W.C. de Neufville, Dr.med. zu Frankfrut am Main.
Artikelbeschreibung:
Neufville, Wilhelm Carl de:
Die tödtlichen Verletzungen nach den Grundsätzen der neueren Strafgesetzgebungen bearbeitet von W.C. de Neufville, Dr.med. zu Frankfrut am Main.
Erlangen, Verlag J.J.Palm und Ernst Enke, 1851, 8°, 126 pp., Pappband der Zeit mit rotem Rückenschildchen.
Separatabdruck aus Henke's Zeitschrift für die Staatsarzneikunde.
Wilhelm Carl von Neufville (1823-1885), "geboren zu Frankfurt a.M. 19.November 1823, gestorben daselbst als Geh. Sanitätsrath 14. August 1885, promovirte zu Heidelberg 1845 mit der Diss.: "Quaestiones de carcinomate", wurde 1846 unter die Aerzte seiner Vaterstadt aufgenommen und war 1840-50 Assistenzarzt im Hospital zum heiligen Geist ...." W.Stricker, Hirsch IV, p.357
EUR 160.00 (Bestell-Nr: 37711)

Artikelname: Practische Bemerkungen über einige bei Erhebung der Todesfälle durch Ertrinken, Erwürgen, Ersticken in Gasarten, dann bei Schuss-, Hieb- und Stichwunden zu beobachtenden Rücksichten (pp.167-180, 273-284).
Artikelbeschreibung:
Ney, Franz v.:
Practische Bemerkungen über einige bei Erhebung der Todesfälle durch Ertrinken, Erwürgen, Ersticken in Gasarten, dann bei Schuss-, Hieb- und Stichwunden zu beobachtenden Rücksichten (pp.167-180, 273-284).
Med. Jb., 1846/ 5+6. - Wien, Braumüller & Seidel, 1846, Gr.8°, pp.124-378, 2 OBrosch.
Franz Ritter von Ney "26. Jänner 1803 in Wien. Studierte am Theresianum, seit 1827 als Jurist im Stasatsdienst. Adjunct bei den Pfglegegerichten Obernberg, St. Gilgen und Mauernkirchen. seit 1850 Landesgerichtsrat in Linz, 1867 Oberlandesgerichtsrat. Ritterkreuz des Ordens der Eisernen Krone. Gestorben im April 1879 in Linz.
Werke: Die gerichtliche Medizin im Verhältnis zur Rechtspflege. - Die gerichtliche Regelung von verletzungen nach dem Strafgeset vom Jahre 1852. - Die wichtigsten Momente der gerichtlichen Seelenkunde." Ferdinand Krackowizer & Franz berger, Biograph. Lex. des Landes Österreich ob der Ems
EUR 32.00 (Bestell-Nr: 32211)

Artikelname: Ueber die medicinisch-gerichtliche Bedeutung der Affecte und Leidenschaften. Von Franz v. Ney, k.k. Pfleger zu Gastein (pp.7-22, 129-144).
Artikelbeschreibung:
Ney, Franz v.:
Ueber die medicinisch-gerichtliche Bedeutung der Affecte und Leidenschaften. Von Franz v. Ney, k.k. Pfleger zu Gastein (pp.7-22, 129-144).
Med. Jb., 1846/ 1+2. - Wien, Braumüller & Seidel, 1846, Gr.8°, 255 pp., 2 OBrosch.
Franz Ritter von Ney "26. Jänner 1803 in Wien. Studierte am Theresianum, seit 1827 als Jurist im Stasatsdienst. Adjunct bei den Pfglegegerichten Obernberg, St. Gilgen und Mauernkirchen. seit 1850 Landesgerichtsrat in Linz, 1867 Oberlandesgerichtsrat. Ritterkreuz des Ordens der Eisernen Krone. Gestorben im April 1879 in Linz.
Werke: Die gerichtliche Medizin im Verhältnis zur Rechtspflege. - Die gerichtliche Regelung von verletzungen nach dem Strafgeset vom Jahre 1852. - Die wichtigsten Momente der gerichtlichen Seelenkunde." Ferdinand Krackowizer & Franz berger, Biograph. Lex. des Landes Österreich ob der Ems
EUR 32.00 (Bestell-Nr: 32209)

Artikelname: Ueber die medicinisch-gerichtliche Beurtheilung von Erscheinungen, welche übernatürlichen Einflüssen zugeschrieben werden. Von Franz v. Ney, k.k. Pfleger zu Gastein (pp.269-290, 15-24).
Artikelbeschreibung:
Ney, Franz v.:
Ueber die medicinisch-gerichtliche Beurtheilung von Erscheinungen, welche übernatürlichen Einflüssen zugeschrieben werden. Von Franz v. Ney, k.k. Pfleger zu Gastein (pp.269-290, 15-24).
Med. Jb., 1846/ 3+4. - Wien, Braumüller & Seidel, 1846, Gr.8°, pp.257-383, 123 pp., 2 OBrosch.
Franz Ritter von Ney "26. Jänner 1803 in Wien. Studierte am Theresianum, seit 1827 als Jurist im Stasatsdienst. Adjunct bei den Pfglegegerichten Obernberg, St. Gilgen und Mauernkirchen. seit 1850 Landesgerichtsrat in Linz, 1867 Oberlandesgerichtsrat. Ritterkreuz des Ordens der Eisernen Krone. Gestorben im April 1879 in Linz.
Werke: Die gerichtliche Medizin im Verhältnis zur Rechtspflege. - Die gerichtliche Regelung von verletzungen nach dem Strafgeset vom Jahre 1852. - Die wichtigsten Momente der gerichtlichen Seelenkunde." Ferdinand Krackowizer & Franz berger, Biograph. Lex. des Landes Österreich ob der Ems
EUR 32.00 (Bestell-Nr: 32210)

Artikelname: Gerichtliche Leichen-Oeffnungen, mitgetheilt und erläutert. Drittes Hundert.
Artikelbeschreibung:
Niemann, Adolph:
Gerichtliche Leichen-Oeffnungen, mitgetheilt und erläutert. Drittes Hundert.
Erlangen, Verlag von J.J.Palm und Ernst Enke (Adolph Enke.), 1858, 8°, X, 187 pp., OBrosch.; ungeöffnetes Exemplar.
Separatabdruck aus A.Henke's Zeitschrift für die Staatsarzneikunde.
Adolph Niemann (1806-1877), "geb. 1806 zu Halberstadt als Sohn von Johann Friedrich Niemann (1765-1841), studirte in Berlin und Göttingen, wurde 1828 in Berlin mit der Diss. "De medicinae militaris incrementis, praesertim ex remediis quibusdan novis tempore recentoire captis", machte dann ein Jahr lang eine wissenschaftliche Reise durch Deutschland und Oesterreich, liess sich dann in Magdeburg nieder, wo er Armenarzt, 1839 Assessor und 1840 Rath beim dortigen Med.-Collegium wurde. er starb am 11. Oct. 1877." Gurlt, Hirsch IV, pp.370-371
EUR 70.00 (Bestell-Nr: 38915)

Artikelname: Der Gerichtsmediziner Otto von Oesterlen (1840-1918). Diss.
Artikelbeschreibung:
Oesterlein, Otto v.: = Kraemer, R.H.:
Der Gerichtsmediziner Otto von Oesterlen (1840-1918). Diss.
Tübingen 1974, 8°, (3 Bl.), 166, (1) pp., OKartBd.
EUR 30.00 (Bestell-Nr: 26330)

Artikelname: Haar und Haarkrankheiten.
Artikelbeschreibung:
Orfanos, C.E.(Hrsg.):
Haar und Haarkrankheiten.
Stuttgart, Gustav Fischer, 1979, 8°, XXVII, 1103 pp., 618 z.T. farb. Abb., 101 Tab., OLnBd.
EUR 190.00 (Bestell-Nr: 28320)

Artikelname: Ein Fall von Nitrobenzolvergiftung. Diss.
Artikelbeschreibung:
Pagenstecher, H.:
Ein Fall von Nitrobenzolvergiftung. Diss.
Würzburg 1867, 8°, 26 pp., OBrosch.
Hermann Pagenstecher (1844- ), widmete sich dem Studium der Augenheilkunde, in Berlin unter A.v. Graefe, in London, Edinburgh, Paris und leitete von 1875 zusammen mit seinem Bruder Alexander, und nach dessen Tode allein, die Klinische Augen-Anstalt Wiesbaden. Über ein Menschenalter hat er einerseits eine große, besonders auch operative Berufsthätigkeit entfaltet; anderseits zum Ausbau unserer Wissenschaft und Kunst ansehnliche Beiträge geliefert. cf. Hirschberg 1207.
EUR 70.00 (Bestell-Nr: 19053)

Artikelname: De docimasia pulmonum experimentis nonnullis illustrata. Diss.
Artikelbeschreibung:
Parow, C.W.:
De docimasia pulmonum experimentis nonnullis illustrata. Diss.
Gryphia 1839, Kl.8°, 48 pp., OBrosch.; Umschl. leicht angest.
EUR 31.00 (Bestell-Nr: 14754)

Artikelname: Der Geisteskranke und sein Werk. eine Studie über schizophrene Kunst.
Artikelbeschreibung:
Pfeifer, Richard Arwed:
Der Geisteskranke und sein Werk. eine Studie über schizophrene Kunst.
Leipzig, Alfred Kröner Verlag, 1923, 8°, V, (2), 145, (1), (2), mit 45 Abbildungen, orig. Halbleinenband der Zeit; feines Exemplar.
Der Leipziger Psychiater Dr. Richard Arwed Pfeifer (1877-1957) " zeigt an einem sehr "aufschlußreichen Material, daß die Geisteskrankheit der Schizophrenie gewisse kunstfördernde Eigenschaften besitzt. Der Schizophrene lebt in einem Zustand unbekümmerter Wunschlosigkeit und ist ganz in seine eigene Ideenwelt versunken. Das führt ihn zu einer beständigen Beschäftigung mit seinem Innenleben, wie sie auch dem Künstler eigen ist. Dazu kommt die Treue des Gedächtnisses, das dem Irren gerade die kleinsten und unbedeutendsten Einzelheiten vergegenwärtigt und ihm daher eine große Genauigkeit der Schilderung ermöglicht. Seine Halluzinationen stellen ihm Wunschszenen vor Augen, die er gern festhalten möchte und daher im Bilde wiedergibt. Aber die Behauptung, dass die Schizophrenie einen Menschen zum Künstler mache, ist durch keinen einzigen Fall bewiesen. Die weitaus größte Zahl der Schizophrenen betätigt sich künstlerisch überhaupt nicht. Selbst Berufskünstler stellen oft im Beginn der Krankheit ihre Tätigkeit für immer ein. Eine bereits vorhandene Begabung ist Voraussetzung für jedes künstlerische Schaffen von Geisteskranken, und zwar muß diese künstlerische Veranlagung von der Krankheit verschont sein, wenn sie sich entfalten soll. "Im Negativismus (Widerspruchsgeist) und der Inkohärenz (Zusammenhanglosigkeit) bei ungestörter Auffassung der Umwelt begegnet sich die Kunst der Geisteskranken mit dem Expressionismus. Hier wie dort Freude am Ungewöhnlichen, Ingrimm. Ironie. Hier aber freies Spiel der künstlerischen Betätigung auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln unter dem Einfluß einer pessimistischen, zum Teil nihilistischen Weltanschauung, dort Unfreiheit und Zwangsläufigkeit als Ausdruck der Entartung durch Krankheit" Psychologisch erklärt liegt das Wesentliche des Kunstschaffens "in einer außergewöhnlichen Potenzierung der Leistungen der Phantasie, im Hervorbringen von Gestaltsqualitäten mit Schönheitswert" (Kreibig).
Das künstlerische Schauen als solches ist kein krankhafter Prozeß. Wie wirkt die Psychose auf das künstlerische Schaffen ein? Daß sie es verflüchtigen, zersetzen, auslöschen kann, bedarf keiner Beweisführung. Aber daß sie es unter bestimmten - seltenen - Umständen positiv zu beeinflussen vermag, dieser auffallende Tatbestand erheischt Deutung. "Die mächtige Gefühlsaufwühlung, die Gefühlszerpflügung, die nach Ausdruck schreit, - mag sie die Psychose einleiten oder begleiten - sie erzeugt einen für künstlerisches Schaffen geeigneten Boden, aber doch nur Boden. Nicht das künstlerische Schaffen wird produziert, vielmehr eine für sein Eintreten günstige Voraussetzung. Aber es ist eine gefährliche Mitgift. Erinnern wir uns, mit welcher Schärfe Schiller Bürgers Gedichte ablehnte, oder wie kühl Goethe Heinrich von Kleists Werk entgegennahm, das ihm dieser auf den .'Knieen seines Herzens' überreichte! Man darf sich nicht darübertäuschen, daß der künstlerische Schaffensprozeß in der eigentlichen Bedeutung des Wortes außerhalb derPsychose steht, und diese ihn nur färbt, durchtränkt, auf ihn einwirkt in positiver und negativer Beziehung." (Emil Utitz "Kunst und Psychose)." E.Wulff (Lindner), Kriminalpsychologie. Psychologie des Täters.
EUR 75.00 (Bestell-Nr: 38888)

Artikelname: Die Sprache der Toten. Die Gerichtsmedizin im Dienste der Wahrheit. Ein Bericht.
Artikelbeschreibung:
Pfeiffer, Hans:
Die Sprache der Toten. Die Gerichtsmedizin im Dienste der Wahrheit. Ein Bericht.
Dritte Auflage. - Berlin, Verlag Das Neue Berlin, 1975, 8°, 352 pp., OLnBd.
EUR 27.00 (Bestell-Nr: 25810)

Artikelname: Allgemeine und experimentelle Pathologie.
Artikelbeschreibung:
Pfeiffer, Hermann:
Allgemeine und experimentelle Pathologie.
Berlin/Wien 1924, 8°, XVI+594 pp., 50 Abb., 8 z.T.farb.Taf., HLnBd.d.Zt.
Hermann Pfeiffer's (1877-1929) in Wien geboren, hier 1902 promoviert, war unter Kratter Assistent der gerichtlichen Medizin in Graz, wo er sich 1906 für das Fach habilitierte (1910 a.o. Prof.). 1913 ging er an das Institut für allgemeine und experimentelle Pathologie als Assitent von Klemensiewic über und wurde 1919 Ordinarius der letztgenannten Disziplin in Innsbruck, 1921 in Graz. Pfeiffer's Hauptinteresse war den Giftwirkungen der Eiweißspaltprodukte unter verschiedenen Verhältnissen - Verbrennungen, Licht- und Röntgenschädigungen zugewendet; in den letzten Jahren trat er dem Problem des Retikuloendothels näher". -cf. Fischer, p.1205f.
EUR 140.00 (Bestell-Nr: 1753)

Artikelname: Die Serumüberempfindlichkeit und ihre forense Bedeutung.
Artikelbeschreibung:
Pfeiffer, Hermann:
Die Serumüberempfindlichkeit und ihre forense Bedeutung.
H.Groß' Archiv, 36. - Leipzig, F.C.W.Vogel, 1910, 8°, pp.196-233, OBrosch.
Hermann Pfeiffer's (1877-1929) in Wien geboren, hier 1902 promoviert, war unter Kratter Assistent der gerichtlichen Medizin in Graz, wo er sich 1906 für das Fach habilitierte (1910 a.o. Prof.). 1913 ging er an das Institut für allgemeine und experimentelle Pathologie als Assitent von Klemensiewic über und wurde 1919 Ordinarius der letztgenannten Disziplin in Innsbruck, 1921 in Graz. Pfeiffer's Hauptinteresse war den Giftwirkungen der Eiweißspaltprodukte unter verschiedenen Verhältnissen - Verbrennungen, Licht- und Röntgenschädigungen zugewendet; in den letzten Jahren trat er dem Problem des Retikuloendothels näher". -cf. Fischer, p.1205f.
EUR 26.00 (Bestell-Nr: 26491)

Artikelname: Gerichtliche Medizin für Stomatologen.
Artikelbeschreibung:
Pilz, M.E.WolfgangM Reimann, Wolfgang & Krause, Dieter H.:
Gerichtliche Medizin für Stomatologen.
Leipzig, Johann Ambrosius Barth, 1980, 8°, 212 pp., mit 203 Abbildungen in 328 Einzeldarstellungen und 30 Tabellen, OLnBd.
Mit einem Geleitwort von Otto Prokop.
EUR 28.00 (Bestell-Nr: 33844)

Artikelname: Eine neue Lungenprobe (pp.266-269, 1 Abb.).
Artikelbeschreibung:
Placzek, Siegfried:
Eine neue Lungenprobe (pp.266-269, 1 Abb.).
MMW, 49/ 7. - München, J.F. Lehmann, 1902, 4°, pp.265-304, Brosch.
Die Placzek'sche Lungenprobe - siehe ausführlich Hdb. Gechichte der Medizin 3.Bd., p.765
EUR 45.00 (Bestell-Nr: 33881)

Artikelname: Die quantitative Mikroelementaranalyse organischer Substanzen. *) Originaluntersuchungen (pp.1307-1356, 21 Abb.).
Artikelbeschreibung:
Pregl, Fritz:
Die quantitative Mikroelementaranalyse organischer Substanzen. *) Originaluntersuchungen (pp.1307-1356, 21 Abb.).
Hdb. biochem. Arb.meth., 5/2. - Hrsg. v. Emil Abderhalden. - Berlin/Wien, Urban & Schwarzenberg, 1912, Gr.8°, XV, pp.673-1467, (1), mit 139 Abbildungen und 1 farb. Tafel, Halbleinenband. d.Zt.
Erste Ausgabe!
"Pregl entwickelte die klassische Elementaranalyse zur organischen Mikroanalyse, die mit etwa 10 mg Substanz pro Ansatz auskommt. Er konstruiert neue Gerätre und erprobt die Arbeitsweise bis zur Perfektion. Diese Mikroverfahren ist für biochemische und naturstoffchemische Arbeiten von besonderer Bedeutung." Sieghard Neufeldt, Chronologie Chemie 1800-1900, p.127, 357


Initially Fritz Pregl's (1869-1930) scientific work had been mainly in the fields of physiology and physiological chemistry; later he turned to the study of the constitution of chemical compounds, in particular the investigation of bile acids. By 1912 he was able, by using his own methods of quantitative micro-analysis, to make measurements of carbon, hydrogen, nitrogen, sulphur, and halogen, using only 5-13 mg of starting materials with results as accurate as those obtained by macro-analysis. Later he perfected his techniques so that as little as 3-5 mg were adequate. Pregl also contributed a number of micromethods for measuring atomic groups and developed a series of apparatus, including a sensitive microbalance, necessary for his work.
Recognition for his work was first accorded with the Lieben Prize for Chemistry from the Imperial Academy of Science in Vienna (1914), an honorary doctorate in philosophy from the University of Göttingen (1920 ); in 1921 he was elected Corresponding Member by the Academy of Sciences in Vienna. The greatest and most unexpected honour was the award of the Nobel Prize for Chemistry by the Swedish Academy of Sciences in 1923. O. Hammarsten, the Chairman of the Nobel Committee at the time, pointed out that it was not for a discovery, but for modifying and improving existing methods that Pregl was awarded the prize.
Pregl had, in the early stages of his investigations, avoided publishing individual reports on his experiments, until he had convinced himself that his methods did not only work in his own, but also in other laboratories. He then, in 1917, set down his findings in a monograph entitled "Die quantitative Microanlalyse" (published by J. Springer, Berlin). A second edition was published in 1923 and a third revised and enlarged edition (256 pages) appeared in 1930. Later editions were revised by Dr. H. Roth. The seventh edition was published in 1958 by Springer in Vienna. Pregl's monograph has also been translated into French and English.
Following the award of the Nobel Prize for Chemistry in 1923, chemists from all over the world came to the Medico-Chemical Institute in Graz to study Pregl's techniques of quantitative organic micro-analysis under his guidance. -cf.From Nobel Lectures, Chemistry 1922-1941
EUR 360.00 (Bestell-Nr: 47311)

Artikelname: Atlas und Grundriss der Gerichtlichen Medizin unter Benutzung von E.v. Hofmann's Atlas der gerichtlichen Medizin. 2 Bde.
Artikelbeschreibung:
Puppe, Georg (Hrsg.):
Atlas und Grundriss der Gerichtlichen Medizin unter Benutzung von E.v. Hofmann's Atlas der gerichtlichen Medizin. 2 Bde.
Lehmann's Med. Handatlant., 17/1+2. - München, J.F. Lehmann's Verlag, 1908, Kl.8°, XVI, 335 pp., 2 Anz.S; pp.336 - 692, 26 Anz.pp., 70 farblith. Taf., 204 Abb. z.T. auf Taf., 2 geprägte HLwdBde.
Der seltene Atlas von "Georg Puppe, geboren in Kraatzen by Pyritz, Rgbz. Stettin, am 4. Febr. 1867, studierte und promovierte 1890 in Berlin. Er war von 1891-1895 Assistent am Urbankrankenhaus in Berlin, trieb dann gerichtliche Medizin in Wien unter E.v. Hofmann und wurde 1896 Assistent an der Unterrichtsanstalt für Staatsarzneikunde in Berlin, wo er sich 1898 für gerichtliche Medizin habilitierte. Er wurde Gerichtsarzt und Arzt am Berliner Untersuchungsgefängnis, a.o. Professor der gerichtlichen Medizin in Königsberg und schließlich Ordinarius in Breslau. Hier starb er am 20. November 1925. Die gerichtliche Medizin verdankt ihm eine Reihe wertvoller Beiträge. Er nahm auch an der Reform der Gesetzgebung regen Anteil. Puppe bearbeite den Hofmannschen Atlas der gerichtlichen Medizin...." Fischer, p.1256.
EUR 280.00 (Bestell-Nr: 19792)

Artikelname: Aufsätze und Beobachtungen aus der gerichtlichen Arzneywissenschaft. 1. bis 4. Sammlung 2 Bänden.
Artikelbeschreibung:
Pyl, Johann Theodor:
Aufsätze und Beobachtungen aus der gerichtlichen Arzneywissenschaft. 1. bis 4. Sammlung 2 Bänden.
Berlin, A.Mylius, 1783-1786, 8°, XVI, 272 pp.; (6), 250 pp.; (8), 247 pp.; (6), 258 pp., Pappbände der Zeit mit rotem Rückenschild; Gutes, frisches Exemplar, St.a.Tit.; später erschienen noch 4 weitere Sammlungen.
Erste Ausgabe.
Frühe und seltene Sammlung von insgesamt 185 Fallbeschreibungen und Gutachten zur forensischen Medizin, das ganze Spektrum früher gerichtärztlicher Tätigkeit umfassend. Die umfangreichen Obduktionsberichte bringen Schilderungen von Kindesleichen über an traumatischen Ereignissen Verstorbenen bis zur Leichenöffnung von Ermordeten, Gutachten über Zeugungsvermögen, Schwangerschaft, Abortus, Stuprum, verschiedenen Gemützustände, Fallsucht, Kopfverletzungen, Vergiftungen, Hundswuth, etc.
Johann Theodor Pyl (1749-1794) studierte und promovierte in Greifswald, ab 1777 war er als Arzt, Stadtphysikus und Mitglied des Obermedizinalcollegiums in Berlin tätig.
Cf. G.M. 1548 (Dissertatio medica); Hirsch-H. IV, 692-93; Stürzbecher, Beiträge zur Berliner Medizingeschichte, pp.1, 142; Sehr ausführlich bei Fischer-Homberger, Medizin vor Gericht, Gerichtsmedizin von der Renaissance bis zur Aufklärung (1983), pp.51, 132, 219, 229, 287, 349!
EUR 640.00 (Bestell-Nr: 25310)

Artikelname: Aufsätze und Beobachtungen aus der gerichtlichen Arzneywissenschaft. 1. bis 6. Sammlung in 3 Bänden.
Artikelbeschreibung:
Pyl, Johann Theodor:
Aufsätze und Beobachtungen aus der gerichtlichen Arzneywissenschaft. 1. bis 6. Sammlung in 3 Bänden.
Berlin, A.Mylius, 1783-1789, 8°, XVI, 272 pp.; (6), 250 pp.; (8), 247 pp.; (6), 258 pp.; (6), 248 pp.; (2), 282 pp., 3 Halblederbände der Zeit; später erschienen dann noch 2 weitere Sammlungen.
Erste Ausgabe - Sehr selten!
Aüßerst seltene Sammlung von frühen Fallbeschreibungen aus der Berliner Gerichtsmedizin, auch für Berlins Medizingeschichte von Bedeutung.
Sammlung von ca.275 Fallbeschreibungen und Gutachten zur forensischen Medizin, das ganze Spektrum früher gerichtärztlicher Tätigkeit umfassend. Unter den Berichterstattern finden wir u.a. Bach, Klaproth, Kölpin, Kurella, Metzger, Pyl, Richter und Siemerling. Die umfangreichen Obduktionsberichte bringen Schilderungen von Kindesleichen über an traumatischen Ereignissen Verstorbenen bis zur Leichenöffnung von Ermordeten, Gutachten über Zeugungsvermögen, Schwangerschaft, Abortus, Stuprum, verschiedenen Gemützustände, Fallsucht, Kopfverletzungen, Vergiftungen, Hundswuth, etc.
Johann Theodor Pyl (1749-1794) studierte und promovierte in Greifswald, ab 1777 war er als Arzt, Stadtphysikus und Mitglied des Obermedizinalcollegiums in Berlin tätig.
Cf. G.M. 1548 (Dissertatio medica); Hirsch-H. IV, 692-93; Stürzbecher, Beiträge zur Berliner Medizingeschichte, S.1, 142; Sehr ausführlich bei Fischer-Homberger, Medizin vor Gericht, Gerichtsmedizin von der Renaissance bis zur Aufklärung (1983), S.51, 132, 219, 229, 287, 349!
EUR 1100.00 (Bestell-Nr: 26997)

Artikelname: Aufsätze und Beobachtungen aus der gerichtlichen Arzneywissenschaft. 2. Sammlung.
Artikelbeschreibung:
Pyl, Johann Theodor:
Aufsätze und Beobachtungen aus der gerichtlichen Arzneywissenschaft. 2. Sammlung.
Berlin, August Mylius, 1784, 8°, (6), 250 pp., Pappband der Zeit, frisches Exemplar.
Interessante Sammlung von Fällen aus der Gerichtsmedizin enthält Obduktionsberichte, Gutachten über Gemütszustände, Untersuchungsberichte über misshandelte Personen und Berichte über Epidemien auf dem Lande.
EUR 140.00 (Bestell-Nr: 38907)

Artikelname: Repertorium für die öffentliche und gerichtliche Arzneywissenschaft. 2 von 3 Bdn.
Artikelbeschreibung:
Pyl, Johann Theodor:
Repertorium für die öffentliche und gerichtliche Arzneywissenschaft. 2 von 3 Bdn.
Berlin, Friedrich Vieweg, dem älteren, 1789-1791, 8°, (14), 284, 16 pp.; (6), 336, 24, 2 Pappbände der Zeit.
"von dem Magazin für die gerichtliche Arzneykunde und Medicinische Policey sind bereits vier Bände, wovon jedes aus vier Stücken bestehet, herausgekommen. Es erscheinet in eben der Art, nur unter verändertem Titel und Form..." Vorrede von Johann Theodor Pyl (1749-1794)
EUR 380.00 (Bestell-Nr: 38897)

Artikelname: De degré de compétence des médecins dans les questions judicairs relatives aux aliénations mentales, et des théories physiologiques sur la monomanie homicide; suvie de nouvelles refexiones sur la suicide...
Artikelbeschreibung:
Regnault, Élias:
De degré de compétence des médecins dans les questions judicairs relatives aux aliénations mentales, et des théories physiologiques sur la monomanie homicide; suvie de nouvelles refexiones sur la suicide...
Paris, Baillière, 1830, 8°, XI, (1), 361, () pp., OBrosch.; unbeschnittenes, frisches Exemplar.
Erste Ausgabe!
EUR 190.00 (Bestell-Nr: 27981)

Artikelname: Sterilisierung der Verbrecher.
Artikelbeschreibung:
Reuter, Fritz:
Sterilisierung der Verbrecher.
Med. Welt, 1929/2+3. - Berlin, Nonnen-Verlag, 1929, 8°, 14 pp., OBrosch.
Aus dem Gerichtlich-Medizinischen Institut der Universität Graz (Vorstand: Prof. Dr. Fritz Reuter).
EUR 18.00 (Bestell-Nr: 26490)

Artikelname: Der Internationale Gefängnißkongreß in Rußland. Erlebnisse und Eindrücke von Bernhard Riggenbach, Pfarrer an der Strafanstalt und Professor der Theologie in Basel.
Artikelbeschreibung:
Riggenbach, Bernhard:
Der Internationale Gefängnißkongreß in Rußland. Erlebnisse und Eindrücke von Bernhard Riggenbach, Pfarrer an der Strafanstalt und Professor der Theologie in Basel.
Basel, R.Reich, 1891, 8°, 69 pp., OBrosch.
EUR 45.00 (Bestell-Nr: 39267)

Artikelname: Die blut-, und Samen- und Excrementenflecken in gerichtlich-medicinischer Beziehung (pp.105-172, 273-309).
Artikelbeschreibung:
Ritter, Bernhard:
Die blut-, und Samen- und Excrementenflecken in gerichtlich-medicinischer Beziehung (pp.105-172, 273-309).
Ver. dsch Z, Staats-Arznk., 6/1-2. - Freiburg im Breisgau, Fr. Wagner'schen Buchhandlung, 1848, 8°, 388 pp., 2 OBrosch; unbeschnitten und ungeöffnetes Exemplar.
"Ein selbstgewähltes Thema für Erlangung des von dem Vereine Grossherzogl. Badischer Medicinalbeamter zur Förderung der Staatsarzneikunde für das Jahr 1847 ausgeworfenen Preises. Von Herrn Dr. Bernhard Ritter, practischem Arzte, Wundarzte zu Rottenburg am Neckar".
EUR 85.00 (Bestell-Nr: 28905)

Artikelname: Beitrag zum Nachweis von Blut bei Anwesenheit anderer anorganischer und organischer Substanzen in klinischen und gerichtlichen Fällen.
Artikelbeschreibung:
Rossel, O.:
Beitrag zum Nachweis von Blut bei Anwesenheit anderer anorganischer und organischer Substanzen in klinischen und gerichtlichen Fällen.
Dtsch. Arch. klin. Med., 76. - Leipzig, F.C.W. Vogel, 1903, 8°, pp.505-519, 2 Abb., OBrosch.
EUR 10.00 (Bestell-Nr: 19065)

Artikelname: Sektionstechnik.
Artikelbeschreibung:
Rössle, Robert:
Sektionstechnik.
Vierte, unveränderte Auflage. - Berlin, Spruinger Verlag, 1942, 50 pp., 7 Abb., OKartBd.
EUR 10.00 (Bestell-Nr: 41213)

Artikelname: Neun Frösche im Magen. Vorgeschützes Leiden der Henriette Pfennig zu Lauenthal am Harz. Mitgetheilt vom Bergmedicus Dr. Sander zu Zellerfeld (pp.617-621).
Artikelbeschreibung:
Sander, :
Neun Frösche im Magen. Vorgeschützes Leiden der Henriette Pfennig zu Lauenthal am Harz. Mitgetheilt vom Bergmedicus Dr. Sander zu Zellerfeld (pp.617-621).
Wschr. ges. Heilk., 1834/39. - Berlin, A.Hirschwald, den 26ten September 1834, 8°, pp.617-632, Brosch.
Vollständiges Heft der "Wochenschrift".
Interessanter Bericht, über die durch die Sektion der Frösche, von Dr. Sander überführten Henriette Pfennig.
EUR 27.00 (Bestell-Nr: 27136)

Artikelname: Zur Begutachtung innerer Krankheiten mit besonderer Berücksichtigung der Unfallfolgen.
Artikelbeschreibung:
Schefold, E.:
Zur Begutachtung innerer Krankheiten mit besonderer Berücksichtigung der Unfallfolgen.
Slg. klin. Vortr., N.F., 669-672. - Leipzig, Verlag von Breitkopf & Härtel, 1912, 8°, 128 pp., OBrosch.; unaufgeschn.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 25416)

Artikelname: Blut und Trauma. Praktische und gutachtliche Anwendung der Blutuntersuchungen auf dem Gebiete der Unfall-, Gewerbe-, Versicherung- und Versorgungsmedizin.
Artikelbeschreibung:
Schilling, Viktor:
Blut und Trauma. Praktische und gutachtliche Anwendung der Blutuntersuchungen auf dem Gebiete der Unfall-, Gewerbe-, Versicherung- und Versorgungsmedizin.
Jena, Verlag von Gustav Fischer, 1932, 8°, VII, 196, pp., 16 Abb., OKartBd.
Viktor Schilling (1883-1960). Studium der Medizin an der Kaiser Wilhelm Akademie in Berlin. 1909 Promotion, 1910-1913 Militärarzt am Institut für Schiffs- und Tropenkrankheiten in Hamburg, im Krieg Armeehygieniker in Galizien und Rußland, danach 1919 Stationsarzt an der I. Medizinischen Klinik der Charité, 1921 Priv. Dozent für Innere Medizin in Berlin, 1922 a.o. Professor in Berlin. 1934 Lehrstuhl in Münster, 1941 in Rostock. Emeritiert 1957.
Nach ihm ist das Schillingsche Hämogramm benannt.
EUR 70.00 (Bestell-Nr: 25610)

Artikelname: Darstellung eines Falles, in welchem das Rauchen einer mit Schießpulver u, Taback gestopften Pfeife den Tod veranlaßte. Mitgetheilt von dem Geheimen Hofrathe und Ritter Dr.J.H.C.Schlegel, Meinigen (pp.48-53).
Artikelbeschreibung:
Schlegel, Julius Heinrich Gottlieb:
Darstellung eines Falles, in welchem das Rauchen einer mit Schießpulver u, Taback gestopften Pfeife den Tod veranlaßte. Mitgetheilt von dem Geheimen Hofrathe und Ritter Dr.J.H.C.Schlegel, Meinigen (pp.48-53).
Journ. pract. Heilk., 73/5. - Berlin, G.Reimer, November 1831, Kl.8°, 129, (7) pp., OBrosch.
Julius Heinrich Gottlieb Schlegel, "geb. 15.März 1772 zu Jena, studirte seit 1788 daselbst, promovirte 1795 mit der "Diss. sistens historiam litis de identitate miasmatis veneri ac gonorrhoici" (deutsch Jena 1796), prakticirte Anfangs kurze Zeit in seiner Vaterstadt, wurde in demselben Jahre Physicus zu Ilmenau, 1810 Sachs.-Weimar'scher und - Meininger'scher Hofmedicus, 1811 fürstl. Schwarzburg-Sonderhausen'scher Hofrath, diente 1813 u. 14 in russischen und österr. Lazarethen in und bei Ilmenau, wurde 1817 Sanitätspolizei-Director des Herzogthums Sachsen-Meiningen, 1824 Brunnenarzt zu Liebenstein und Geh. Hofrath und starb 18. Jan 1839 zu Meinigen. Er publicirte: "Reise durch einige Theile vom mittäglichen Deutschland und den Venetianischen Staat" (Erfurt 1798; 2.Aufl. Giessen u. Wetzlar 1807) - "Sammlung aller Sanitäts-Verordnungen für das Fürstenth. Weimar bis an Endes des Jahres 1802" (Jena 1803) - "Fieberlehre oder theoretisch-praktisches Handbuch zur Erkenntniss und Behandlung der Fieber" (Erfurt 1824) - "Die Mineralquelle zu Liebenstein" (Meiningen 1827). Ferner gab er heraus: "Materialien für die Staatsarzneiwissenschaft und prakt. Heilkunde" seit 1800 und "Neue Materialien etc." seit 1919, ausserdem noch viele Uebersetzungen ausländischer Schriften und eine Reihe von Journalaufsätzen und Mongraphien, speciell auf dem Gebiete der öffentlichen Gesundheitsplfege, gerichtl. Med. und Staatsarzneikunde." Pagel, Hirsch V, p.231
siehe - Biogr. méd. VII, p.144; Dict. hist. IV, p.95; Decambre, 3.Série, VII, p.464,465; Callisen, XVII, p.158; XXXII, p.151
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 40713)

Artikelname: Plötzliche Tödtung durch Quetschung der Hoden. Mitgetheilt vom Dr. Wilh. Schlesier, pract. Arzte in Peitz (pp.689-696).
Artikelbeschreibung:
Schlesier, Wilhelm:
Plötzliche Tödtung durch Quetschung der Hoden. Mitgetheilt vom Dr. Wilh. Schlesier, pract. Arzte in Peitz (pp.689-696).
Wschr. ges. Heilk., 1842/43. - Berlin, August Hirschwald, 1842, 8°, pp.689-704, OBrosch.
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 37219)

Artikelname: Beleuchtung einiger auf die gesetzliche Beurtheilung der Kopfverletzungen neugeborner Kinder sich beziehende Fragepunkte durch zwey belehrende Geburtsfälle.
Artikelbeschreibung:
Schmitt, Wilhelm Joseph:
Beleuchtung einiger auf die gesetzliche Beurtheilung der Kopfverletzungen neugeborner Kinder sich beziehende Fragepunkte durch zwey belehrende Geburtsfälle.
Nürnberg, bei Johann Leonhard Schrag, 1813, 4°, 13 pp., 1 Kupfersitchtafel, Broschur der Zeit; leicht fleckig.
Wilhelm Joseph Schmitt, "zu Wien, geschätzter Geburtshelfer, geb. 10. Aug. 1760 zu Lorch im Rheingau, studirte in Würzburg und seit 1783 in Wien, trat als Feldarzt in der österr. Armee, wurde 1788 zum Oberarzt und zum Secretär in med.-chir. Amtsgeschäften der kaiserl. Armee, 1793 zum Chefarzt des Bombardier-Corps in Wien ernannt, nachdem er 1791 Dr. chir. geworden. Seit 1795 war er als Lehrer an der Josephs-Akademie thätig, wurde 1798 zum Stabsarzt befördert, erhielt interimistisch das Lehramt der Geburtshilfe und Staatsarzneikunde und versah dasselbe seit 1802 als a.o., seit 1804 als ord. Professor, im Ganzen 22 Jahre, bis 1829, wo er in den Ruhestand trat. ..." G. Hirsch V, pp.249-250
siehe - Neuer Nekrolog der Deutschen, Jahrg. 5, 1827, II, p.1119; Dict.hist. IV, p.102; v.Wurzbach, XXX, p.316
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 40181)

Artikelname: Atlas postmortaler Angiogramme.
Artikelbeschreibung:
Schoenmackers, J. & Vieten, H.:
Atlas postmortaler Angiogramme.
Röfo Erg., 69. - Stuttgart, Georg Thieme, 1954, 4°, 2 l., 203 pp., 131 Abb., und 14 schematische Zeichnungen, OLnBd.; St.a.Tit.
EUR 60.00 (Bestell-Nr: 32931)

Artikelname: Zur Frage der Aufdeckung der Simulation einseitiger Blindheit (pp.678-681, 1 Abb.).
Artikelbeschreibung:
Schroeder, C.:
Zur Frage der Aufdeckung der Simulation einseitiger Blindheit (pp.678-681, 1 Abb.).
BKW, 20/44. - Berlin, August Hirschwald, 1883, 4°, pp.672-688, Brosch.
"... zunächst beschreibe ich das amerikanische Stereoskop an der Hand beistehender Figur..."
EUR 24.00 (Bestell-Nr: 28871)

Artikelname: Contines nonnullla des descrimine inter primam et reiteratam graviditatem. Diss.
Artikelbeschreibung:
Schrämli, J.:
Contines nonnullla des descrimine inter primam et reiteratam graviditatem. Diss.
Zürich (Göttingen) 1825, Kl.8°, 70 pp., OBrosch.
Callisen XVII-819.'
EUR 70.00 (Bestell-Nr: 14664)

Artikelname: Die Superfötation und Henk's Ansichten von derselben. Mitgetheilt vom Dr. Carl Schwabe, Grossh. Sächs. Amts-Physicus des Bezirks Gr. Rudestedt bei Weimar (pp.661-671).
Artikelbeschreibung:
Schwabe, Carl:
Die Superfötation und Henk's Ansichten von derselben. Mitgetheilt vom Dr. Carl Schwabe, Grossh. Sächs. Amts-Physicus des Bezirks Gr. Rudestedt bei Weimar (pp.661-671).
Wschr. ges. Heilk., 1843/41. - Berlin, August Hirschwald, 1843, 8°, pp.661-676, Brosch.
Mit einer "Nachschrift. Zwei Fälle von Doppelschwangerschaft bei Doppeluterus" von Casper (pp.671-674).
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 39076)

Artikelname: Geschichte einer lange Zeit hindurch für einen Hermaphroditen gehaltenen Wahren Mannes. Von C.L.Schweickhard, Doctor, Oberhofrath und Stadtphysicus (pp.9-52).
Artikelbeschreibung:
Schweickhard, Christian Ludwig:
Geschichte einer lange Zeit hindurch für einen Hermaphroditen gehaltenen Wahren Mannes. Von C.L.Schweickhard, Doctor, Oberhofrath und Stadtphysicus (pp.9-52).
Journ. pract. Heilk., 17/1. - Berlin, Ungers Journalbhdlg., 1803, 8°, 197, (2) pp., Brosch.
Chrisitian Ludwig Schweickhard (1746-1826)
EUR 75.00 (Bestell-Nr: 40653)

Artikelname: Theoretisch-practisches Lehrbuch der gerichtlichen Medicin. Mit Berücksichtigung der neuen Gesetzgebung des In- und Auslandes
Artikelbeschreibung:
Schürmayer, Ignaz Heinrich:
Theoretisch-practisches Lehrbuch der gerichtlichen Medicin. Mit Berücksichtigung der neuen Gesetzgebung des In- und Auslandes
und des Verfahrens bei Schwurgerichten, für Ärzte und Juristen bearbeitet. Mit einem Anhange, enthaltend eine kurzgefasste practische Anleitung zu gerichtlichen Leichenöffnungen. Erlangen 1854, 8°, XX, 436 pp., Pappband. der Zeit.
Zweite Auflage!
Ignaz Heinrich Schürmayer(1802-1881) aus Freiburg war Amtsarzt und Medizinalbeamter in Baden sowie Professor der gerichtlichen Medizin an der Universität Heidelberg.
"Schuermayer ist Verfasser bemerkenswerther Arbeiten auf dem Gebiet der forensischen Medizin und Santitäspolizei" Pagel, Hirsch V, p.291
EUR 240.00 (Bestell-Nr: 25811)

Artikelname: Theoretisch-practisches Lehrbuch der gerichtlichen Medicin. Mit eienm Anhange, enthalten eine kurzgefasste practische Anleitung zu gerichtlichen Leichenobductionen.
Artikelbeschreibung:
Schürmayer, Ignaz Heinrich:
Theoretisch-practisches Lehrbuch der gerichtlichen Medicin. Mit eienm Anhange, enthalten eine kurzgefasste practische Anleitung zu gerichtlichen Leichenobductionen.
Erlangen, Ferdinand Enke's Verlagsbuchhandlung, 1850, 8°, XXIV+456 pp., Pappband der Zeit.
Erste Ausgabe!
Ignaz Heinrich Schuermayer (1802-1881) ", geb. um 1800, war Dr. med. Oberamtschirurg und zeitiger Physcicatsverweser, sowie dirig. Arzt am Hospital zu Emmendingen und liess sich später in Bonndorf (Grossherzogthum Baden) nieder, wo er seit 1837 Amtsarzt, sowie beständiger Secretär des Vereins bad. Medicinalbeamten zur Beförderung der Staatsarzneikunde war. 1848,49 war er Professor ord. an der Universität Heidelberg und Medicinl-Rath. Schürmayer ist Verfasser bemerkenswerther Arbeiten auf dem Gebiete der forensischen Medicin und Sanitätspolizei, wie: Die Kunstfehler der Medicinalpersonen in strafrechtlicher Hinsicht (Freiburg 1838), Gerichtlich-medicinische Klinik oder praktischer Unterricht zur Untersuchung und Begutachtung gerichtlich-medicinischer Fälle (Karlsruhe 1864), Handbuch der med. Polizei (Erlangen 1848, 56), Lehrbuch der gerichtlichen Medicin (IB. 1854, 4.Aufl. 1874). Ausserdem verfasste er zahlreiche Artikel für die "Annalen der Staatsarzneikunde", sowie eine von ihm zusammen mit P.J.Schneider und F.Hergt 1836 gegründete und bis 1846 redigirte Zeitschrift, die seit 1846 als "Vereinte deutsche Zeitschrift für Staatsarzneikunde" bis 1872 fortgesetzt erschien." Pagel, Hirsch V, p.291
EUR 140.00 (Bestell-Nr: 675)

Artikelname: Die Bestimmung der Vaterschaft nach dem Gesetz und von Naturwissenschaftlichen Standpunkt.
Artikelbeschreibung:
Sellheim, Hugo:
Die Bestimmung der Vaterschaft nach dem Gesetz und von Naturwissenschaftlichen Standpunkt.
München, J.F.Bergmann, 1928, 8°, 32 pp., 16 Abb., HLnBd.
EUR 25.00 (Bestell-Nr: 25017)

Artikelname: Die Körper-Verletzungen in gerichtlich-medizinischer Beziehung nach dem Geiste der österreichischen Gesetzgebung beurtheilt.
Artikelbeschreibung:
Snetiwy, Karl:
Die Körper-Verletzungen in gerichtlich-medizinischer Beziehung nach dem Geiste der österreichischen Gesetzgebung beurtheilt.
Linz, In Kommission bei Vincenz Fink, 1849, 8°, (6), 134 pp., feiner Pappband der Zeit mit rotem Rückenschildchen.
Ferner veröffentlichte der k.k. Distrikts und Badearzt aus Hofgastein eine Sammlung auserlesener gerichtlich-medicinischer Untersuchungen, nebst Gutachten für Richter und angehende Gerichtsärzte (Prag 1846).
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 38876)

Artikelname: De Molybdaeni Acido Eiusque Vi In Nonnulla Corpora : Dissertatio Inauguralis Chemica / ...auctor Franciscus Leopoldus Sonnenschein
Artikelbeschreibung:
Sonnenschein, Franz Leopold:
De Molybdaeni Acido Eiusque Vi In Nonnulla Corpora : Dissertatio Inauguralis Chemica / ...auctor Franciscus Leopoldus Sonnenschein
Berlin, Moeser et Kuehn, 1851, 4°, 43, (1) pp., OBrosch.
Franz Leopold Sonnenschein (1819-1879) - Apotheker, dann Privatlabor in Berlin, 1852 Privatdozent an der Univ. Berlin, 1869 Chemieprofessor, besonders für gerichtliche Chemie. In seinem Privatlaboratorim entdeckte F.Gädcke 1855 das Cocain.
Sonnenschein z.B. fand in Posphormolybdänsäure das Reagenz auf Stickstoffbasen und Alkalodie, verbesserte den Faraday'schen Gasbrenner und konstruierte den ersten Gasbrenner für Röhrenerhitzung, schrieb über die Geschichte der Gase (1852), ein Lehrbuch über die Ausmittelung der Gifte (1852), ein Handbuch der gerichtlichen und analytischen Chemie (1870). -cf. Fritz, Ferchl, Chem.-Pahrmaz. Bio- und Bibliographikon, p.509
EUR 40.00 (Bestell-Nr: 43837)

Artikelname: Handbuch der gerichtlichen Chemie.
Artikelbeschreibung:
Sonnenschein, Franz Leopold:
Handbuch der gerichtlichen Chemie.
Berlin, Verlag August Hirschwald, 1869, 8°, XII, 564 pp., 6 lith. Taf., Halbledereinband der Zeit.
Erste Ausgabe dieses seltenen und klassischen Werkes der gerichtlichen Medizin!
Franz Leopold Sonnenschein (1819-1879) - Apotheker, dann Privatlabor in Berlin, 1852 Privatdozent an der Univ. Berlin, 1869 Chemieprofessor, besonders für gerichtliche Chemie. In seinem Privatlaboratorim entdeckte F.Gädcke 1855 das Cocain.
Sonnenschein z.B. fand in Posphormolybdänsäure das Reagenz auf Stickstoffbasen und Alkalodie, verbesserte den Faraday'schen Gasbrenner und konstruierte den ersten Gasbrenner für Röhrenerhitzung, schrieb über die Geschichte der Gase (1852), ein Lehrbuch über die Ausmittelung der Gifte (1852), ein Handbuch der gerichtlichen und analytischen Chemie (1870). -cf. Fritz, Ferchl, Chem.-Pahrmaz. Bio- und Bibliographikon, p.509
EUR 300.00 (Bestell-Nr: 27415)

Artikelname: Nitrobenzol als Gift im Gewerbe und zu verbrecherischen Zwecken.
Artikelbeschreibung:
Spinner, J.R.:
Nitrobenzol als Gift im Gewerbe und zu verbrecherischen Zwecken.
Pharm. Zentralhalle, 1913, Nr. 35, pp.871-881, OBrosch.; Widm. d.Verf.
EUR 21.00 (Bestell-Nr: 19058)

Artikelname: De Medicina sine Medico. Praes. Georgii Ernesti Stahl a. 1707; Resp. Nathanael Berendt, Borusso-Dantisc. + G.E.Stahl: De Constantia Medica. + M.Alberi: Epist. Gratulat. in qua Mysterium Naturae in Medicina ..
Artikelbeschreibung:
Stahl, Georg Ernst; Berghauer, Christoph:
De Medicina sine Medico. Praes. Georgii Ernesti Stahl a. 1707; Resp. Nathanael Berendt, Borusso-Dantisc. + G.E.Stahl: De Constantia Medica. + M.Alberi: Epist. Gratulat. in qua Mysterium Naturae in Medicina ..
Halae Magdeb., Literis Christiani Henckelii, 1723, Kl.4°, 32, (8), (8) pp., OBrosch.
EUR 65.00 (Bestell-Nr: 41919)

Artikelname: De Abortu et Foetu Mortuo. Praes. Georgii Ernesti Stahl; Resp. Joahnnes Kanold, Vratislavia Silesius.
Artikelbeschreibung:
Stahl, Georg Ernst; Kanold, Johann:
De Abortu et Foetu Mortuo. Praes. Georgii Ernesti Stahl; Resp. Joahnnes Kanold, Vratislavia Silesius.
Halae Magdeb., Literis Christiani Henckelii, 1704, Kl.4°, 39, (1) pp., OBrosch.
Johann Kanold, "einer der ersten wissenschaftlichen Bearbeiter der Epidemiographie, geboren am 15. December 1679 in Breslau, studirte seit 1701 Medicin in Halle und war ein besonders eifriger Schüler und Anhänger von Stahl, zu dessen Grundsätzen er sich sein ganzes späteres Leben hindurch bekannt hat. Nachdem er 1704 mit der "Disp de abourtu et foetu mortuo" Dr. med. geworden, liess er sich in seiner Heimath als Arzt nieder und blieb hier ohne Unterbrechung bis zu seinem am 15.November 1729 erfolgten Tode. Kanold ist höchst wichtig dadurch, dass er die ersten Beiträge zu einer Geschichte der Volkskrankheiten geliefert hat. Seine Arbeiten über die von ihm in den Jahren 1700-1716 beobachteten Pestepidemien bilden das Fundament dieses Zweiges der Geschichte der Heilkunde. Seine berühmte Schrift: "Einiger Medicorum Sendschreiben von der in Preussen 1708, in Danzig 1708, in Rosenbergn 1708, in Frauenstadt 1709 grassirten Pest, von der wahren Beschaffenheit des Bubonis, des Schweisses und der Pestgeschwüre, sonderlich der Beulen, vom ächten Gebrauch er Vomitoriorum et Sundoriferorum" (Breslau 1711; Ibid. 1713) ist die Frucht mehrjähriger Forschungen. Er veröffentlichte noch: "Einiger Marsilianischen Medicorum in französischer Sprache ausgefertigte und in's Teutsche übersetzte Sendschreiben von der Pest in Marsilien und mit einigen reflexionibus sonderlich von dem wahren Ursprung der Pestilenz aus und im Orient" (Leipzig 1721). Wichtig für die Epidemiographie jener Periode ist ferner die von Kanold und Kundmann und Brunschwitz herausgegebene: "Sammlung von Natur- und Medicin-Geschichten, wie auch hierzu gehörige Kunst- und Literaturgeschichte, so sich in Schlesien und anderen Ländern begaben (gewöhnlich Breslauer Sammlung genannt) von 1717-1727" (37 Quartalhefte mit 24 Supplementen, Breslau 1718-1728), fortgesetzt von Büchner u.d.T.: "Miscellanea physica-medica" (Erfurt 1727-1729, Universalregister 1736). Ausserdem veröffentlichte Kanold: "Historische Relation von der Pestilenz des Hornviehes, welches a. 1711 und 1712 in Schlesien, wie nicht weniger im Jahr 1710 in Mähren, Polen, Ungarn, Oesterreich, Siebnenbürgen grassirte" (Breslau 1713) - "Kurze Hsitorie von der Seuche des Viehes von 1701 bis 1717, vorzüglich von der grossen Pestilenz unter dem Horn- und Pferdevieh von 1709 bis 1707 aus vielerley Correspondenz und anderen Berichten zusammengetragen" (Bautezn 1720; Ibid. 1721), sowie verschiedene Beiträghe zu den Acta der k.k. Lepold. Akademie." Pagel, Hirsch III, p.442
siehe - Biogr. méd. V, p.406; Dict. hist., p. 310; A. Hirsch, ADB, p.80; Haeser, Gesch. d. Med. II, p.1905 und III, p.455
EUR 65.00 (Bestell-Nr: 41885)

Artikelname: Das Kumulativverbrechen. Ein Beitrag zur Psychologie der Kollektivverbrechen.
Artikelbeschreibung:
Strasser, Charlot:
Das Kumulativverbrechen. Ein Beitrag zur Psychologie der Kollektivverbrechen.
Arch. Krim. Antrop. Kriminal., 51. - Leipzig, F.C.W. Vogel, 1913, 8°, 194 pp., OBrosch.
EUR 42.00 (Bestell-Nr: 19056)

Artikelname: Medizin und Strafrecht. Unter Mitwirkung von H. Hoffmann und H.Marx. Mit einem Anhang: Die Kriminellen Vergiftungen von P. Fraenkel.
Artikelbeschreibung:
Strassmann, Fritz:
Medizin und Strafrecht. Unter Mitwirkung von H. Hoffmann und H.Marx. Mit einem Anhang: Die Kriminellen Vergiftungen von P. Fraenkel.
Enzykl. modernen Kriminalistik. Sammlung von Einzelwerken, 9.Bd. - Berlin-Lichterfeldw, P.Langenscheidt, 1911, Gr.8°, VIII, 564 pp., 153 Abb., Halbledereinband der Zeit; St.a.Tit.
EUR 75.00 (Bestell-Nr: 38884)

Artikelname: Ueber die quantitative Bestimmung des Luftgehaltes der Lungen, besonders bei Nuegeborenen, eine Erweiterung der Lungenschwimmprobe (pp.491-496).
Artikelbeschreibung:
Stumpf, Julius:
Ueber die quantitative Bestimmung des Luftgehaltes der Lungen, besonders bei Nuegeborenen, eine Erweiterung der Lungenschwimmprobe (pp.491-496).
MMW, 52/11. - München, J.F. Lehmann, 1905, 4°, pp.488-536, Brosch.
"eine wertvolle Erweiterung der Lungenschwimmprobe hat in neuester Zeit Julius Stumpf angegeben.."Placzek, Hdb. Gesch. Med. III, p.755
EUR 50.00 (Bestell-Nr: 33882)

Artikelname: Die gerichtliche Geburtshülfe (pp.279-634, zahlr. Abb.).
Artikelbeschreibung:
Stumpf, M.:
Die gerichtliche Geburtshülfe (pp.279-634, zahlr. Abb.).
Hdb. Geburtshülfe (F.v.Winckel), 3/3. - Wiesbaden, J.F. Bergmann, 1907, 8°, X, 773 pp., mit zahlr. Abb im Text u. zwei Taf., OHLdrBd.
EUR 80.00 (Bestell-Nr: 20875)

Artikelname: Ein Fall von Schwefeldioxyd-Vergiftung. Gutachten erstattet an das Tit. Civilgericht.
Artikelbeschreibung:
Sury-Bienz :
Ein Fall von Schwefeldioxyd-Vergiftung. Gutachten erstattet an das Tit. Civilgericht.
Vjschr. gerichtl. Med., N.F. 47/1. - 16 pp., OBrosch.; Widm. d.Verf.
EUR 14.00 (Bestell-Nr: 19061)

Artikelname: Ueber die Grundfragen der forensen Zurechnungsfähigkeit. Antrittsvorlesung.
Artikelbeschreibung:
Sury-Bienz :
Ueber die Grundfragen der forensen Zurechnungsfähigkeit. Antrittsvorlesung.
Zbl. Nervenheilk, 3, Beilage 2. - Coblenz, P.Werle, 1880, 8°, 20 pp., OBrosch.; Widm. d.Verf.
Docent der gerichtl. Medicin an der Universität Basel.'
EUR 36.00 (Bestell-Nr: 19060)

Artikelname: Portrait, Brustbild, Photographie, Lichtdruck.
Artikelbeschreibung:
Tardieu, Ambroise: =
Portrait, Brustbild, Photographie, Lichtdruck.
Nos Maitres. - Deschiens, édit, Paris ca. 1910, Lichtdruck, 15,5 x 10,5 cm
EUR 15.00 (Bestell-Nr: 39736)

Artikelname: Die Vergiftungen in gerichtsärztlicher und klinischer Beziehung dargestellt von Ambroise Tardieu. Der gerichtlich-chemische Theil bearbeitet von Z.Rousin.
Artikelbeschreibung:
Tardieu, Ambroise:
Die Vergiftungen in gerichtsärztlicher und klinischer Beziehung dargestellt von Ambroise Tardieu. Der gerichtlich-chemische Theil bearbeitet von Z.Rousin.
Autorisirte deutsche Ausgabe bearbeitet von Fr.Wilh. Theile & Hrmann Ludwig. - Erlagen, Verlag von Ferdinand Enke, 1868, 8°, XII, 598 pp., Halbleinenband.
Erste Deutsche Ausgabe eines der großen Klassiker der Gerichtsmedizin!
Ambroise-Auguste Tardieu (1818-1879), "der hervorragendste Vertreter der französischen gerichtlichen Medizin und einer der thätigsten Schriftsteller auf dem Gebiete der Staatsarzneikunde, geboren 10. März 1818 zu Paris, studirte daselbst, promovirte 1843 mit der class. Diss.: "De la morve et du farcin chronique chez l'homme", wurde bereits 1844 Agrégé, nahm 1852 an dem glänzenden Concurse um den Lehrstuhl der Hygiene Theil, wobei er zwar BODCHARDAT weichen musste, jedoch bei dieser Gelegenheit eine These veröffentlichte: "Voiries et cimetières", die lange Zeit für die vollständigste Monographie nach dieser Richtung gehalten wurde. 1861 wurde er, beim Rücktritt von ADELON, Professor und vertrat 1864 RAYER als Decan der Facultät. Nach des Letzteren Tode wurde er Vorsitzender der Vereinigung der Aerzte Frankreichs und behielt diese Stellung bis zum Jahre 1876. 1867 wurde er Vorsitzender des "Comité consultatif d'hygiène", dessen eifriges Mitglied er schon längere Zeit vorher gewesen war. Seit 1859 Mitglied der Académie de Médicine, wurde er 1867 deren Präsident. Auch war Tardieu Arzt am Hôtel-Dieu. In Folge längerer Krankheit musste er schon mehrere Jahre vor seinem Tode den akademischen Unterricht und die anderen Aemter aufgeben und starb 12. Jan. 1879.
Tardieu gehört zu den bedeutendsten Gerichtsärzten unserer Zeit und genoss lange Zeit als gerichtlicher Experte mit Recht eines ungeheuren Ansehens. Schon bei Lebzeiten seines Lehrers und Vorgängers ORFILA fungirte er wiederholt bei den Pariser Gerichten als Sachverständiger und nicht wenig trugen zur Erhöhung seines Rufes in dieser Beziehung die zahlreichen causes célébres bei, in denen er durch Abgabe von Gutachten eine wichtige Rolle spielte; so in dem Falle der Ermordung der Herzogin von Praslin durch ihren Gatten (1847) und den nachfolgenden Selbstmord des Letzteren, bei der Untersuchung der 156 Opfer des gegen Napoleon III. gerichteten Attentates vom 14. Jan. 1858, in dem Processe gegen den Dr. COUTY DE LA POMMERAIS wegen Vergiftung der Witwe Pauw (1863), in der Affaire Armand (1864, Simulation eines Mordanfalles durch Strangulation von Seiten des Dieners Maurice Roux), in dem schauerlichen Falle Troppmann (1869, Ermordung der Familie Kinck), endlich in der Untersuchungssache aus Anlass der Tödtung des Journalisten Victor Noir durch Pierre Bonaparte (1870) etc. An der Hand einer so reichen Erfahrung und eines so colossal vielseitigen gerichstsärztlichen Materials, wie die Pariser Verhältnisse es darboten, entfaltete Tardieu eine ganz bedeutende literarische Thätigkeit, die sehr werthvolle Arbeiten hervorrief. Ausser zahlreichen Publicationen in den 1829 unter ORFILA gegründeten und seit 1879 in 3. Serie erscheinenden "Annales d'hygiene publique et de medeeine legale", deren Mitherausgeber und eifrigster Mitarbeiter Tardieu war, sind von selbständigen Werken insbesondere bekannt: "Étude médico-légale sur les attentats aux moeurs" (Paris 1857; 7. ed. 1878; deutsch von THEILE nach der 3. Aufl., Weimar 1860) - "Étude méd.-légale sur l'avortement, suivie d'observations et de recherches pour servir à l'histoire médico-légale des grossesses fausses et simulies" (1856 ; 1861 ; 1868) - "Étude méd.-légale sur la pendaison, la strangulation, les suffocations" (1870) - "Dictionnaire d'hygiène publique et de salubrité" (3 voll., 1852-54; 2. ed., 4 voll., 1862) - "Études hygiéniques sur la profession de mouleur en cuivre, pour servir a l'histoire des professions exposées aux poussières inorganiques" (1855) - "Étude méd.-légale sur le tatouage considéré comme signe d'identité" (1855) - "Et. historique et méd.-légale sur la fabrication et l'emploi des allumettes chimiques" (1856) - '. »Et. méd.-légale sur les maladies provoquées ou communiquées comprenant l'histoire médico-légale de la Syphilis et de ses divers modes de transmission" (1864) - « Étude méd.-légale et clinique sur l'empoisonnement" (zus. mit M. Z. RODSSIN, 1867 find 1875; preisgekrönt von der Acad. des Siences; deutsch von THEILE und LUDWIG, Erlangen 1868) - "Étude. méd.-légale. sur l'infanticide" (Paris 1868) - "Étude méd.-légale sur la folie" (1872). Seine letzten Arbeiten waren die 1879 erschienenen: "Étude méd.-légale sur les maladies produites accidentellement ou involontairement' und die "Étude sur les blessures".
Tardieu's Hauptstärke war die Casuistik und seine Hauptleistung die Mittheilung der von ihm gesehenen und begutachteten Fälle mit Darlegung der daraus deducirten Erfahrungssätze. Tiefere Untersuchung gerichtsärztlicher Fragen, insbesondere experimenteller Prüfung derselben, war weniger seine Sache. Uebrigens war er nicht blos ein Mann der Feder, sondern auch des Wortes. Auch hat er sich als Mensch durch Uneigennützigkeit und eine sehr wohlwollende Gesinnung ausgezeichnet. Als Mitglied des Magistrates von Paris gab er ein lebhaftes Interesse für städtischen Verwaltungs-Angelegenheiten kund." Pagel, Hirsch V, pp.615-616
sieheFrance med. 1879, p.49-53; Progres med. 1879. p. 89; Ann. d'hyjj publ. 1879, pp.187-192; Gaz. hebd. 1879, pp.85-96. Eulenberg, Vierteljahrs-schritt f. gerichtl. Med. N. F. XXX, p. 404. - Dechambre, 3. Serie, XV, p. 746
EUR 320.00 (Bestell-Nr: 38912)

Artikelname: Etude médico-légale sur la pendaison, la strangulation et la suffocation.
Artikelbeschreibung:
Tardieu, Ambroise:
Etude médico-légale sur la pendaison, la strangulation et la suffocation.
Paris, J.-B. Baillière et Fils, 1870, 8°, XII, 352 pp., mit 13 gaznseitigen Abbildungen, 1 farblith. Tafel, feiner Pappband mit aufkaschierte orignal. Broschur.
Cet ouvrage est divisé en trois parties: ) la pendaison (première édition), 2) la strangulation (première parution en 1855, édition complétée), 3) la suffocation (première parution en 1860, édition complétée).
EUR 180.00 (Bestell-Nr: 38913)

Artikelname: Case of Poisoning by Opium (pp.269-294).
Artikelbeschreibung:
Taylor, Alfred Swaine:
Case of Poisoning by Opium (pp.269-294).
Guy's Hosp. Rep., 9. - London, Samuel Highley, 32 Fleet Street, 1844, 8°, (4), 526, (4), 10 lith. Tafeln, Pappband im Stil der Zeit.
EUR 140.00 (Bestell-Nr: 37855)

Artikelname: On Homicidal and Suicidal Wounds on the Throat (pp.112-144).
Artikelbeschreibung:
Taylor, Alfred Swaine:
On Homicidal and Suicidal Wounds on the Throat (pp.112-144).
Guy's Hosp. Rep., 29. - London, J. & A.Churchill, 1869, 8°, XVII, 524 pp., 16 lit. Tafeln, orig. Halbleinenband.
"The ower of locomotion or struggling after wounds of the trachea, the common carotid artery, and the internal jugular vein - Inference of the line of death from the condition of the dead body - Remarks on the Case of John Wiggins."
Alfred Swaine Taylor (1806-1880), was one of the foremost toxicologists of the 19th century, often appearing in court providing medical evidence in cases of suspected poisonings. Following the publication of his book 'Elements of Medical Jurisprudence', Taylor was appointed Professor of Medical Jurisprudence at Guy's Hospital Medical School in London. In addition to his medical career, Taylor is also notable as one of the 'fathers of photography', developing the use of hyposulphate of lime as a fixing element.
For the above contribution see: K. Simpson - Homicidal and suicidal wounds of the throat by Alfred S. Taylor. Some medico-legal comments. Guys Hosp Rep. 1969;118(4):495-517
EUR 160.00 (Bestell-Nr: 37831)

Artikelname: On Poisoning by Tartarized Antomony; With Medico-Legal Observations on the Case of Ann Palmer and Others (pp.369-481). + On the Detection of Absorbed Stryhnia and other Poisons (pp.482-501).
Artikelbeschreibung:
Taylor, Alfred Swaine:
On Poisoning by Tartarized Antomony; With Medico-Legal Observations on the Case of Ann Palmer and Others (pp.369-481). + On the Detection of Absorbed Stryhnia and other Poisons (pp.482-501).
Guy's Hosp. Rep., 18. - London, John Churchill, New Burlington Street, 1857, 8°, XII, 513, (1), 9 lith. Tafeln, orig. Halbleinenband.
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 37853)

Artikelname: On the Guaiacum Process for the Detection of Blood in Medico-Legal Cases. The Antozone Testï(pp.431-455).
Artikelbeschreibung:
Taylor, Alfred Swaine:
On the Guaiacum Process for the Detection of Blood in Medico-Legal Cases. The Antozone Testï(pp.431-455).
Guy's Hosp. Rep., 28. - London, J. & A.Churchill, 1868, 8°, XIV, 526 pp., 11 z.T.fab. lith. tafeln, Pappband im stil der Zeit.
EUR 80.00 (Bestell-Nr: 37846)

Artikelname: De Sufocatione Exmusto Fermentante. Diss. Praes.: Herm. Friedr. Teichmeyero; Resp.:Joannes Christopherus Tanneberg.
Artikelbeschreibung:
Teichmeyer, Hermann Friedrich; Tanneberg, Johann Christopherus:
De Sufocatione Exmusto Fermentante. Diss. Praes.: Herm. Friedr. Teichmeyero; Resp.:Joannes Christopherus Tanneberg.
Jena, Müller, 1728, 4°, 28 pp., OBrosch.
Hermann Friedrich Teichmeyer (1685-1746), "geb 30. April 1685, als Sohn eines Arztes in Hannöversch-Minden, studirte in Leipzig, und Jena, war hier besondersauch mit anatomischen Studien und Secirübungen beschäftigt, promovirte an letztgennanter Universität 1707, eröangte 10 Jahre später ide Professur der Experimentalphysik in Jena, wurde 1710 Professor e.o. der Medicin und 1727 ord. Professor der Botanik, Chirurgie und Anatomie daselbst. In dieser Stellung verblieb Teichmeyer, der auch den Titel eines Weimarischen Leibarztes hatte, bis zu seinem 5. Febr. 1746 erfolgten Tode. Das wichtigste Werk Teichmeyer's, das seinen eigentlichen Hauptruhm begründet hat, ist die von ihm herausgegebene Bearbeitung der gesammten Staatsarzneikunde, betitelt: "Institutiones medicinae legalis et forensis".
Bemerkenswerth ist noch, das Teichmeyer schon vor Hellot die sympathetische (Kobalt-) Tinte erfand. Uebrigens war Teichmeyer Lehrer und späterter Schwiegervater Albrecht Haller's." Pagel, Hirsch V, pp.627-628
EUR 85.00 (Bestell-Nr: 36779)

Artikelname: Ueber den sogenannten spontanen plötzlichen Tod. (Nach den Erfahrungen am gerichtsärztlichen Institut Basel).
Artikelbeschreibung:
Thorner, G.:
Ueber den sogenannten spontanen plötzlichen Tod. (Nach den Erfahrungen am gerichtsärztlichen Institut Basel).
Schweiz. Med. Wschr., 2/36-37. Basel 1921, 8°, 26 pp., OBrosch.
EUR 12.00 (Bestell-Nr: 19059)

Artikelname: Gewalt gegen das Kind. Vernachlässigung, Mißhandlung, sexueller Mißbrasuch und Tötung von Kindern.
Artikelbeschreibung:
Trube-Becker, Elisabeth:
Gewalt gegen das Kind. Vernachlässigung, Mißhandlung, sexueller Mißbrasuch und Tötung von Kindern.
Heidelberg, Kriminalistik verlag, 1982, 8°, X, 225, (1) pp., (2), 22 Abb., orig. Leinenband.
EUR 28.00 (Bestell-Nr: 43250)

Artikelname: Eine Methode zur Unterscheidung der verschiedenen Blutarten, im besonderen zum differentialdiagnostischen Nachweise des Menschenblutes. + Weitere Mitteilungen... (pp.82-83, 260-261).
Artikelbeschreibung:
Uhlenhuth, Paul T.:
Eine Methode zur Unterscheidung der verschiedenen Blutarten, im besonderen zum differentialdiagnostischen Nachweise des Menschenblutes. + Weitere Mitteilungen... (pp.82-83, 260-261).
DMW, 27/ 6+17. - Leipzig, Georg Thieme, 1901, 4 °, pp.81-96, 257-272, Brosch.
Uhlenhuth was the first to use precipitins in medico-legal tests for human blood.
Paul Uhlenhuth (1870-1957), bezog die Kaiser-Wilhelms-Akademie und promovierte 1903. Er arbeitete dann in der Charité, dann als Assistent in Oldenburg, als Assistent und Oberarzt am Berliner Institut für Infektionskrankheiten und am Hygienischen Institut in Greifswald. Hier in 1905 habilitiert, wurde er 1906 Direktor der Bakteriologischen Abteilung im Reichsgesundheitsamt.

Garrison & Morton No. 1754
EUR 100.00 (Bestell-Nr: 1384)

Artikelname: Précis Médecine Légale.
Artikelbeschreibung:
Vibert, Ch.:
Précis Médecine Légale.
Précédé d'une Introduction par P.Brouardell. Septième Édition Revue et Corrigée. - Paris, Baillière, 1908, 8°, XX, 972 pp., 91 Abb., 6 lith. FarbTaf., Halbledereinband der Zeit.
Ch. Vibert - Expert près le Tribunal de la Seine, Chef des Travaux d'Anatomie Pathologique au Laboraatoire de Médecine Légale de la Faculté de Médecine.
EUR 100.00 (Bestell-Nr: 24010)

Artikelname: Der Penge-Fall (pp.641-643).
Artikelbeschreibung:
Virchow, Rudolf:
Der Penge-Fall (pp.641-643).
BKW, 14/44. - Berlin, August Hirschwald, 29. October 1877, 4°, pp.641-656, Brosch.
EUR 45.00 (Bestell-Nr: 32616)

Artikelname: Ein merkwürdiger Fall von individuell tödtlicher Verletzung. Mitgetheilt vom Dr.C.Vogel, Großh. Sächs. Hofr. und Leibarzt zu Weimar (pp.569-571),
Artikelbeschreibung:
Vogel, Carl:
Ein merkwürdiger Fall von individuell tödtlicher Verletzung. Mitgetheilt vom Dr.C.Vogel, Großh. Sächs. Hofr. und Leibarzt zu Weimar (pp.569-571),
Wschr. ges. Heilk., 1834/36. - Berlin, August Hirschwald, 1836, 8°, pp.569-584, Brosch.
Mitgetheilt vom Dr.Vogel, Geh. Hofrathe und Leibarzte zu Weimar, Director der gennanten Anstalt.
Der bekannte Weimarer Hofrath Karl Vogel (1798-1864) war der letzte Arzt von Goethe.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 29037)

Artikelname: Von der diagnostischen Würde der Haare (pp.257-285 + 385-410).
Artikelbeschreibung:
Vogel, Samuel Gottlieb:
Von der diagnostischen Würde der Haare (pp.257-285 + 385-410).
Hecker's Annalen, 3. - Berlin und Landsberg a.d.W., Theod. Christ. Friedr. Enslin, 1825, 8°, IIIV, 514 pp., Pappband der Zeit.
"Von den Haaren ließe sich ein dickes Buch schreiben. Ihre anatomische, physiologische, anthropologische Geschichte, ihre Verschiedenheit unter allen Nationen und in allen Climaten, ihre mannigfaltigen Beziehungen und Bedeutungen in historischer, medicinisch-practischer, gerichtlich-medicinischer und medicinisch-polizeilicher Hinsicht, ja selbst ihre Ansprüche auf ein politisches Interesse, könnten mehrere Alphabete anfüllen." Einleitung
Samuel Gottlieb Vogel (1750-1837) Großherzogl. Mecklenb. Schwerinischen Geheimen Medicinalrathe in Rostock, war "als Arzt ein glänzendes Vorbild für alle Zeiten, hat er sich auch um die med. Wissenschaft mancherlei Verdienste erworben; so in histor. Beziehung um die Geschichte der Seebäder, um die med. Hodegetik durch ein vortreffliches Handbuch, um die allgemeine Med. durch seine Bemerkungen über das ärtzl. Savoir faire, um die Diagnostik durch die in seinem "Kranken-Examen" und seinen "Allgem. med. diagnost. Untersuchh." dargelegte Methode, von ihm als "philosph. Diagnostik" bezeichnet, um die spec. Pathol. Ther. durch sein an kein System sich bindendes, sondern nur die thatsächl. Beobachtungen Rechnung tragendes Handbuch, um die gerichtl. Med. durch seine zahlreiche scharfsinnige Gutachten, um die pathol. Anat. durch den Werth, der auf dieselbe legte, um den Sitz und die Ursachen der Krankheiten zu identificiren, um die Balneologie und die Hygiene als "Vater des deutschen Seebades" wie ROHLFS ihn bezeichnet, um die populäre Med. endlich durch die fassliche, streng wahrheitsliebende Darstellung in seinen bezüglichen Schriften." G. - Hirsch VI, p.135f.
EUR 150.00 (Bestell-Nr: 27214)

Artikelname: Der Eindruck, welcher bei Gehängten am Halse durch den Strick verursacht wird, als unsicheres Zeichen der Art des Todes. Mitgetheilt vom Dr. Vrolik, Professor in Amsterdam (pp.97-103).
Artikelbeschreibung:
Vrolik, Gerardus:
Der Eindruck, welcher bei Gehängten am Halse durch den Strick verursacht wird, als unsicheres Zeichen der Art des Todes. Mitgetheilt vom Dr. Vrolik, Professor in Amsterdam (pp.97-103).
Wschr. ges. Heilk., 1838/ 7. - Berlin, August Hirschwald, 1838, 8°, pp.97-112, OBrosch.
Gerardus Vrolik, "1775 in Leyden, geboren, studirte daselbst unter Paradys, Oosterdyk, Voltelen, Ed.Sandifort und S.J.Brugmans, unter dessen Präsidium er schon als Student eine "Diss. acad. de homine ad statum gressumque erectum per coporis fabricam disposito" vertheidigte, während er 1796 mit einer "Diss. med.-bot. sistens observationes de defoliatione vegetabilium et de viribus plantarum" zum Dr. med. promovirt wurde. Schon vor seiner Promotion als Professor der Botanik nach Amsterdam (Athenaeum Illustre) berufen, trat er 1797 dieses Amt an mit einer Rede: "De eo quod Amstelodamenses ad rem botanicam exornandum contulerunt". Als im folgenden Jahre Professor Bonn auf seine Bitte von den Vorlesungen über Anatomie und Physiologie enthoben war, wurden nicht allein diese beiden, sondern auch der Unterricht in der Geburtshilfe an Vrolik übertragen, bei welcher Gelegenheit er eine Rede hielt: "De viribus vitalibus in omni corpore organico observandis iisque constantibus". Bis 1820 hatte er diese vier Wissenschaften docirt, als der Unterricht in der Anatomie und Physiologie dem Professor Bosscha übertragen wurde, während er 1834 die Vorlesungen über Botanik an De Vriese abgab, nachdem schon 1828 die praktische Geburtshilfe von C.B.Tilanus übernommen worden war. Vrolik, der 1859 starb, hat sich auch um die vergleichende Anatomie durch einige kleinere Entdeckungen verdient gemacht, z.B. im Zusammenhang zwischen den Barthaaren der Thiere und dem 5.Nervenpaare und vorzüglich durch die Einrichtung eines privaten anatomischen Museums, das von seinem Sohne Willem Vrolik vielseitig vermehrt, als "Museum Vrolik" sehr bekannt, eine Zierde der Amsterdamer akademischen Sammlung ist. Vrolik hat eine grossse Menge kleinere Beiträge über botanisch, anatomische, physiologische und chirurgische Gegenstände veröffentlicht" die von J. van der Hoeven im "Jahrboek der kon. akadmie van wetenschappen", 1859 veröffentlichten "Levensbericht von Geradus Vrolik" aufgezählt sind." C.E.Daniels, Hirtsch VI, pp.156-157
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 37235)

Artikelname: Miscellen statistisch-medizinischen Inhalts. Von Dr. Wacker K.Landgerichtsarzte. Erstes Heft.
Artikelbeschreibung:
Wacker, Johann S.:
Miscellen statistisch-medizinischen Inhalts. Von Dr. Wacker K.Landgerichtsarzte. Erstes Heft.
Dillingen, bey Leonard Bronner 1815, 8°, (2), 79 pp., Interimsbroschur der Zeit.
Selten - Insgesamt sind wohl vier Hefte erschienen. In dem ersten Beitrag "Vom Verhältnisse des Menschen zur Natur" beschäftigt sich der Verfasser mit der Wiederbelebung und der zweite Beitrag handelt "Vom Tode und von der Verwesung".
EUR 65.00 (Bestell-Nr: 39225)

Artikelname: Ueber die Grössenverhältnisse des menschlichen Körpers in medicinisch-gerichtlicher Beziehung. Von Herrn Dr.K.A.Wagenmann, pract. Arzte in Offenburg (pp.336-366, 9 Tab.).
Artikelbeschreibung:
Wagenmann, K.A.:
Ueber die Grössenverhältnisse des menschlichen Körpers in medicinisch-gerichtlicher Beziehung. Von Herrn Dr.K.A.Wagenmann, pract. Arzte in Offenburg (pp.336-366, 9 Tab.).
Dtsch Ztschr. Staats-Arznk., 12/2. - Freiburg im Breisgau, Fr. Wagner'schen Buchhandlung, 1852, 8°, pp.199 pp., OBrosdch.; ungeschnittenes uind ungeöffnetes Exemplar.
Historischer Wichtiger Beitrag mit Umrechnungstabelle aller gängigen Maße der Zeit.
Ferner finden sich in diesem Band "Vorschläge zur zweckmässigen Reform des Lehrvortrages der 'gerichtlichen Medicin' auf den Unversitäten. Von Herrn Böcker, Königl. Preuss. Kreisphysicus und Privatdocenten an der Universität Bonn (S.203-221)".
EUR 50.00 (Bestell-Nr: 30917)

Artikelname: Handuch der Verkehrsmedizin. Unter Berücksichtigung aller Verkehrswissenschaften,
Artikelbeschreibung:
Wagner, K. & Wagner, H.-J.:
Handuch der Verkehrsmedizin. Unter Berücksichtigung aller Verkehrswissenschaften,
Berlin, Springer-verlag, 1968, 8°, XXIII, 1152 pp., 248 Abb., OLnBd.
EUR 70.00 (Bestell-Nr: 28330)

Artikelname: Einige Bemerkungen über das Medicinalwesen in London (pp.385-410).
Artikelbeschreibung:
Wagner, Karl Wilhelm Ulrich:
Einige Bemerkungen über das Medicinalwesen in London (pp.385-410).
Hecker's Annalen, 1/4. - Berlin und Landsberg a.d.W., Theod. Christ. Friedr. Enslin, 1825, 8°, pp.385-528, Brosch.
Karl Wilhelm Ulirch Wagner (1793-1846), Professor der gerichtlichen Medicin Berlin, "machte 1821, 22 eine ihm Lebenslang unvergessliche Reise nach Grossbritannien.." -cf.Gurlt, Hirsch VI, p.163f.
EUR 35.00 (Bestell-Nr: 25679)

Artikelname: Die Beaufsichtigung der Geisteskranken ausserhalb der Anstalten. + Der Fall H. als res iudicata. Von Medizinalrat Dr. Kürz (Heiselberg).
Artikelbeschreibung:
Weber, Ludwig Wilhelm & Stolper, Paul:
Die Beaufsichtigung der Geisteskranken ausserhalb der Anstalten. + Der Fall H. als res iudicata. Von Medizinalrat Dr. Kürz (Heiselberg).
Jur.-psych. Grenzfr., 3/1. - Referate auf der IV. Hauptversammlung des Deutschen Medizinalbeamtenvereins. - Halle a. pp., Carl Marhold Verlag, 1906, 8°, 142 pp., Brosch.
EUR 28.00 (Bestell-Nr: 33865)

Artikelname: Die neuen Medicinal-Gesetze Preußens. Unter Berücksichtigung der neuen Reichsgesetze, der neuen von Verwaltungsbehörden erlassenen Bestimmungen und der gerichtlichen, sowie verwaltungsgerichtlichen Indikatur.
Artikelbeschreibung:
Wehmer, Richard:
Die neuen Medicinal-Gesetze Preußens. Unter Berücksichtigung der neuen Reichsgesetze, der neuen von Verwaltungsbehörden erlassenen Bestimmungen und der gerichtlichen, sowie verwaltungsgerichtlichen Indikatur.
Zusammengestellt und hrsg. von Dr. R .Wehmer. - Berlin, August Hirschwald, 1902, 8°, VIII, 557 p., OBrosch.; Umschlag angestaubt.
Richard Wehmer (1854-1909)
EUR 65.00 (Bestell-Nr: 32739)

Artikelname: Über den Einfluss der Geschlechtsfunktion auf die weibliche Kriminalität.
Artikelbeschreibung:
Weinberg, Siegfried:
Über den Einfluss der Geschlechtsfunktion auf die weibliche Kriminalität.
Jur.-psych. Grenzfr., 6/1. - Halle a. pp., Carl Marhold, 1907, 8°, 34 pp., Brosch.
Erste Auflage!
Siegfried Weinberg gehörte 1925 ab Ende 1925 dem "Kartell für Reform des Sexualstrafrechts" an. Das Kartell hatte sich zusammengefunden, um gegen den reaktionären "Amtlichen Entwurf" eines neuen Strafgesetzbuches, der 1925 erschienen war, ein Gegengewicht zu schaffen. Helene Stöcker gehörte als Vertreterin des Bundes für Mutterschutz der Redaktionskommission des Gegenentwurfs als einzige Frau an. Die neun Männer (Felix Theilhaber, Felix Halle, Kurt Hiller, Magnus Hirschfeld, Arthur Kronfeld, Richard Linsert, Heinz Stabel, Siegfried Weinberg und Johannes Werthauer) waren alle als Smphathisanten oder Mitarbeiter mit dem Institut oder dem Bund verbunden. Kurt Hiller schrieb, daß die zehnköpfige Redaktionskommission des Gegenentwurfs "monatelang, sehr regelmäßig, sehr systematisch, trotz scharfer Debatten sehr kameradschaftlich" beraten habe. Die Autoren des "Gegenentwurfs" stellten den von "alter kirchlicher Tradition" geprägten Normen des amtlichen Entwurfs ihre Vorstellungen gegenüber, wobei nur die Selbstbestimmung des Individuums, die Gesundheit des Menschen und der "Schutz der Geschlechtsunreifen" als zu schützende Rechtsgüter galten. Die Autoren sahen folgerichtig keine Sonderbehandlung der Homosexualität, keine Bestrafung des Ehebruchs, der Prostitution und der Abtreibung und keine Behinderung des Vertriebs von Verhütungsmitteln vor. -cf. Ilse Kokula
EUR 45.00 (Bestell-Nr: 28271)

Artikelname: Vermischte Beyträge zur gerichtlichen Arzneygelahrtheit in verschiednen vorgekommenen Fällen für Aerzte und Rechtsgelehrte.
Artikelbeschreibung:
Weiz, Friedrich August:
Vermischte Beyträge zur gerichtlichen Arzneygelahrtheit in verschiednen vorgekommenen Fällen für Aerzte und Rechtsgelehrte.
Leipzig, bei Adam Friedrich Böhme, 1776, 8°, (14), 296 pp., Pappband der Zeit; frisches Exemplar.
Erste Ausgabe - Vermittelt ein sehr guten Einblick in die gerichtliche Arzneygelahrtheit der Zeit.
Friedrich August Weiz (1739-1815), "geboren zu Hamburg 19. Sept. 1739 als Sohn des gleichnamigen 1. Garnison- und Stadtwundarztes, studirte in Kopenhagen und Halle, wo er 1761 mit der Diss.: "De causis luxationum internis" promovirte, hielt sich dann eine Zeit lang in Strassburg, Paris, Edinburg, Berlin auf und war praktischer Arzt zu Naumburg und Physicus der kursächsischen Aemter Tautenburg und Eckartsberga, sowie der Stadt Freiburg an der Unstrut. Von seinen Schriften führen wir an: "Vollständige Auszüge aus den besten chirurgischen Disputen aller Academieen, nebst einer Nachricht von neuen chirurgischen Büchern" (6 Bde., Bautzen 1769-74; 1. u. 2. Bd. neue Aufl.) - "Der Chursächsische Land-Physicus, eine Monatsschrift" (3 Jahrgg., Leipz. 1772-74) - "Neue Auszüge aus Dissertt. für Wundärzte". (9 Bde., Ib. 1774-79) - "Vermischte Beyträge zur gerichtlichen Arzneygelahrtheit, für Aerzte und Rechtsgelehrte" (Ib. 1776) - "Des Hrn. Albrecht v. Haller's auserlesene chirurgische Disputationes in einen Auszug gebracht und mit Anmerkungen versehen" (Bd. I, Ib. 1777) - "Das gelehrte Sachsen oder Verzeichniss derer .... jetzt lebender Schriftsteller" (Ib. 1780) - "Anat.-chir. Katechismus für Lehrlinge in der Wundarzneikunst" (5 Bde., Ib. 1783-85; 3. Ausg. 1800-1805) - "Neue Lectüre für teutsche Wundärzte aus Dissertt. und Anzeigen neuer Bücher" (2 Bde., Ib. 1785, 86) - " Taschenbuch für teutsche Wundärzte auf die Jahre 1789 u. 90" (Altenburg 1789, 90) - "Med.-chir. Aufsätze, Krankengeschichten und Nachrichten" (3 Bde., Ib. 1791-94) - "Beschreib, der gegenwärt. Verfassung des Curortes Hofgeismar" (Marburg 1792) - "Sammlung kleiner akad. Schriften über Gegenstände der gerichtl. Arzneygelahrtheit und med. Rechtsgelehrsamkeit, aus verschied. Sprachen übers, und herausg." (2 Bde., Altenb. 1793-97) - "Neue Samml. kleiner med. Schriften über Gegenstände der gerichtl. Arzneyk. und med. Rechtsgelehrsamkeit" (1. Bd., Hamburg 1802, 3). Auch übersetzte er aus dem Latein, des WILH. FABRIZ aus Hilden "Chir. Beobbachtungen und Curen .... mit Anmerkkungen und Zusätzen u. s. w. 1.-4. Hundert" (Flensburg und Leipzig 1780-82); ferner: JOH. JAC. WEPFER'S "Med.-prakt. Beobbachtungen von den Krankheiten des Kopfes" (Leipzig 1785) - J. M. LASCISI'S "Abhandl. von plötzlichen und seltsamen Todesfällen" (Ib. 1787) - STEACK'S "Von dem Milchschorf der Kinder" (Weimar 1788) - J. E. WICHMANN'S "Abzehrung bei Mannspersonen" (Altenb. 1790). Ausserdem schrieb er einige med. Dissertt. und viele Aufsätze in verschied. Zeitschriften. Er starb 19. Dec. 1815 zu Eckartsberga.
Weiz's Hauptverdienst besteht darin, als fleissiger Sammler auf dem Gebiete der med., namentlich gerichtl.-med. und chirurigschen Literatur zur Verbreitung der entsprechenden Kenntnisse erheblich beigetragen zu haben." Gurlt, Hirsch VI, pp.230-231
siehe: Weiz, p.269; Meusel, VIII, p.430; XXI, p. 457; Dict. Hist. Med., IV, p.390
EUR 480.00 (Bestell-Nr: 38906)

Artikelname: Lehrbuch der praktischen Toxicologie.
Artikelbeschreibung:
Werber, A.:
Lehrbuch der praktischen Toxicologie.
1. Ausg., Erlangen, F.Enke, 1869, 8°, (8), 140 pp., OHldrBd.
EUR 180.00 (Bestell-Nr: 19035)

Artikelname: Zur Frage der Kälteschädigungen der Hornhaut.
Artikelbeschreibung:
Wessely, Karl:
Zur Frage der Kälteschädigungen der Hornhaut.
Arch. Augenheilk., 83/1. - München, J.F.Bergmann, 1917, 8°, 11 pp., 2 lith. Taf. mit 7 Abb., OBrosch.
EUR 26.00 (Bestell-Nr: 26913)

Artikelname: Questionum medico-legalium tomi tres. editio nova, cura Joannis Danielis. 3 in 1 Bd.
Artikelbeschreibung:
Zacchia, Paolo:
Questionum medico-legalium tomi tres. editio nova, cura Joannis Danielis. 3 in 1 Bd.
Nürnberg, Lochner, 1726, Folio, mit 3 gleichen Druckernmarken auf den Titelblättern, 7 Bl., 442 pp., 1 Bl., pp.443-784, 31, 4 Bl., 254 pp., 22 Bl., Ledereinband der Zeit.
Dritte Ausgabe der Horstschen Bearbeitung dieses gerichtsmedizinischen Klassikers.
Paolo Zacchia (1584-1659), geboren zu Rom, war Leibarzt des Papstes Innocenz X, Protomedicus des Kirchenstaats, und starb 75 Jahre alt, 1659. Er war ein außerordentlich Gelehrter, in allen Zweigen des Wissens wohl erfahrener Mann, auch poetisch begabt, Literarisch gewandt und selbst ein geschickter Maler und tüchtiger Kenner der Musik. Für die Medizin hat er die Bedeutung, dass er als der eigentliche Begründer der gerichtlichen Medizin anzusehen ist. -cf. Pagel H.
Seine medizinischen und juristischen Erfahrungen fasste er in seinem Hauptwerk, den "Questiones medico-legales" (Medizinrechtliche Fragen) zusammen. Dieses Werk ist grundlegend für die Erforschung der offiziellen Medizin des 17. Jahrhunderts und enthält zudem die bis heute bedeutendsten Texte der Gerichtsmedizin. Er bespricht die Lehre von den Wunden, ihrer Gefahr und Tödlichkeit, die verschiedenen Todesarten, besonders auch der Neugeborenen, Feststellung der Jungfernschaft, die verstellten Krankheiten, die Zeugnisse über Wunden, Kennzeichen der durch vergiftete Pfeile erzeugten Wunden, sexuelle Fragen, gewaltsame Todesarten, die Wirkung der Ätzgifte auf den Magen, die Zeichen des Erhängungs- und Ertrinkungstodes. Er weiß bereits das der plötzliche Tod meist auf Herzkrankheit beruht. Ferner bespricht er noch die zweifelhaften Geisteszustände, die Priorität des Todes. Zacchias kennt die Grenzen der Schwangerschaftsdauer, glaubt an die Beseelung des Fötus am 60 Tage der Schwangerschaft und bekämpft das Bahrecht. -cf. S.Placzek, Hdb. Gesch.Med.(Pagel)
Siehe Beer, Paul Zacchia, Ein Beitrag zur Geschichte der gerichtlichen Psychologie (Leidesdorf, Vierteljahresschrift für Psychiatrie, 1869, S.371 ff.)
Der Herausgeber Johann Daniel Horst, geboren zu Giessen am 14. Oktober 1616, promovierte 1636 zu Tübingen, wurde 1637 Professor in Giessen und landgräflicher Leibmedicus, nach dem Tode des Landgrafen Georg II. 1661 Arzt in Frankfurt am Main., 1665 Physicus daselbst, und starb am 27.Januar 1685.

Paolo Zacchias, a Papal physician, was one of the founders of medical jurisprudence. His treatise include information concerning injuries of the eye, etc., and contains section on the medio-legal aspects of insanity. cf. Garrison & Morton
EUR 1600.00 (Bestell-Nr: 31127)

Artikelname: Über die Beziehungen der technischen und gewerblichen Gifte zum Nervensystem.
Artikelbeschreibung:
Zangger, Heinrich:
Über die Beziehungen der technischen und gewerblichen Gifte zum Nervensystem.
Erg. inn. Med., 5. - Berlin 1910, 8°, 56 pp., OBrosch.; Widm. d.Verf. an Prof. Egger.
Heinrich Zangger (1874-1957) ist es zu verdanken, daß im Jahre 1912 in Zürich ein Gerichtsmedizinisches Institut eingerichtet und eröffnet wurde, gleichzeitig wurde er zum Ordinarius ernannt, im Wintersemester 1941 wurde er emeritiert und starb in Zürich.
Die Gerichtliche Medizin, so wie sie heute in der Schweiz ausgeübt und gelehrt wird, geht auf Zander zurück. Mit dem Ausbau der forensischen Methodik war er zum Vorkämpfer einer naturwissenschaftlich fundierten Kriminalistik geworden. In seinem grundlegenden Werk "Medizin und Recht", das schon im Jahre 1920 in ZUürich erschien, zeigt er die Bedeutung der naturwissenschaftlich fundierten Medizin im Dienste des Rechtes auf. Seine fortschrittlichen Gedanken zur Präventivmedizin konnte er innerhalb seiner Tätigkeit auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin realisieren. -cf. U.J.Dangel, Deutschsprachige Gerichtsmediziner, Diss., 1972, p.75
EUR 20.00 (Bestell-Nr: 14908)

Artikelname: Serologische Untersuchungen an menschlichem Spichel unter besonderer Berücksichtigung des Blutgruppenfermentes. Diss.
Artikelbeschreibung:
Zimmermann, Bodo:
Serologische Untersuchungen an menschlichem Spichel unter besonderer Berücksichtigung des Blutgruppenfermentes. Diss.
Berlin 1936, 8°, 27 pp., OBrosch.
Aus der bakteriologischen Abteilung des Horst-Wessel-Krankenhauses im Friedrichhain, Berlin.
EUR 19.00 (Bestell-Nr: 26788)

Artikelname: Anleitung für gerichtliche Wundärzte legale Geschäfte zweckmäßig zu verrichten.
Artikelbeschreibung:
Zimmermann, Peter Joachim Melchior:
Anleitung für gerichtliche Wundärzte legale Geschäfte zweckmäßig zu verrichten.
Hannover, bey den Gebrüdern Hahn, 1803, kl.8°, XVI, 249, XIII pp., im Papband der Zeit.
Erste Ausgabe - Den Königl. Grossbritanischen zum Churf. Braunschw. Lüneburgischen Staats-Ministerium hochverordneten Herren Staatsministern Hochgebornen Excellenzen" gewidmet von D.P.J.M. Zimmermann, Königl. Churfürsdtl. Braunschweig-Lüneburgischen Landpysicus zu Dannenberg.
Dieses interessante und seltene Lehrbuch der Gerichtsmedizin enthält im Anhang die "Königl. Chur-Hannöversche Verordnung vom 12ten May 1800, betreffend die Instruction für u. wie bey gerichtlichen Besichtigungen u. auch bey den Leichenöffnungen zu verfahren" ist.
EUR 180.00 (Bestell-Nr: 32301)