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Kategoriename: Medizin - [Chirurgie][Dieffenbach]

Artikelname: Ueber den Krebs des Mastdarms. Nach Professor Dieffenbach's klinischen Vorträgen (pp.297-304).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich: = Berend, H.W.:
Ueber den Krebs des Mastdarms. Nach Professor Dieffenbach's klinischen Vorträgen (pp.297-304).
Wschr. ges. Heilk., 1840/19. - Berlin, A.Hirschwald, 1840, 8°, pp.297-312, Brosch.
Enthält u.a. "Prof. Dieffenbach's Methode, das Ol Jecoris innerlich anzuwenden"
EUR 45.00 (Bestell-Nr: 29645)

Artikelname: La chirurgie de Mr. Dieffenbach. Premiere Partie. (all publ.).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich: = Phillips, Charles:
La chirurgie de Mr. Dieffenbach. Premiere Partie. (all publ.).
Berlin, Alexandre Duncker - Paris, J.B.Ballière, 1840, 8°, XXI, 200 pp., 4 lith. Taf., OBrosch.; unbeschnittenes, leicht wasserfleckiges Exemplar.
Erstdruck einer der seltensten Veröffentlichungen zum Werk von Dieffenbach von seinem Schüler Charles Phillips (1811-1871) aus Lüttich. Er war von 1839-1840 Assistent von Dieffenbach in Berlin, wo das vorliegende Werk eine Einführung in die Lehren und die chirurgische Techniken des berühmten Chirurgen entstand. Phillips führte u.a. die subkutane Tenotomie in Belgien und Frankreich ein. Später praktizierte Phillips in St.Petersburg und Paris.
First Edtion. Rare. Dieffenbach's scientific and surgical accomplishments were numerous. Many surgical clinics through Europa invited Dieffenbach to lecture and to operate. In Paris 1832, J.M. Warren attended his demonstrations and brought them back to America. Dieffenbach's work was not limited to the rhinoplastic operation, it included also reconstruction of the ears, lips. eyelids, congenital defects, urethral fistulae, technique of subcutaneous myotomy and tenotymy, methods of palate repair, etc. The section is particularly important. "Whatever foreigners may say Dieffenbach's service to plastic surgery are greater than those of any other surgeons".
Genschorek, Wegbereiter der Chirurgie, Dieffenbach - Billroth, p.75, Zeis No.573, 836, 1064, 1630; Zeis Index (Mc Dowell), No. 618
EUR 1950.00 (Bestell-Nr: 30121)

Artikelname: Enterorhaphia. Mittheilung einer seltenen Beobachtung einer glücklichen Heilung nach Ausschneidung eines Theiles des Darms und Gekröses nach Dieffenbach in Casper's Wochenschrift f.d.ges. Heilk. 1836/26.
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich: =
Enterorhaphia. Mittheilung einer seltenen Beobachtung einer glücklichen Heilung nach Ausschneidung eines Theiles des Darms und Gekröses nach Dieffenbach in Casper's Wochenschrift f.d.ges. Heilk. 1836/26.
Froriep Tafel Nr. 384 - Chir. KupferTaf. Heft Nr. 76, Weimar, Landes-Industrie-Comptoir, 1838. - Kupferstichtafel in 4°mit 2 Abb., 6 Seiten Tafelerklärungen.
"Nach Originalzeichnungen"
EUR 140.00 (Bestell-Nr: 30133)

Artikelname: Medicinisch-chirurgische Beobachungen. Vom Dr.Rheinhold, K.Griech. Bataillons-Arzt 1r Klasse in Athen. Mitgetheilt vom Geh.Med.Rath. und Prof.Dr. Dieffenbach in Berlin (pp.197-205, 225-230, 239-244).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich: =
Medicinisch-chirurgische Beobachungen. Vom Dr.Rheinhold, K.Griech. Bataillons-Arzt 1r Klasse in Athen. Mitgetheilt vom Geh.Med.Rath. und Prof.Dr. Dieffenbach in Berlin (pp.197-205, 225-230, 239-244).
Wschr. ges. Heilk., 1843/13-15. - Berlin, A. Hirschwald, 1843, 8°, pp.197-248, Brosch.
Dieffenbach erhielt diese Beobachtungen von seinem Jugendfreund Dr. Treiber aus Griechenland zugesendet.
EUR 65.00 (Bestell-Nr: 29655)

Artikelname: Rhinoplastice. C.: Zur Erläuterung einiger neuen Verfahrensarten Dieffenbach's zur Wiederherstellung der Nase durch Verpflanzung.
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich: =
Rhinoplastice. C.: Zur Erläuterung einiger neuen Verfahrensarten Dieffenbach's zur Wiederherstellung der Nase durch Verpflanzung.
Froriep Tafel Nr. 338 - Chir. KupferTaf. Heft Nr. 67, Weimar, Landes-Industrie Comptoir, 1836. - Kupferstichtafel in 4° mit 5 Fig. mit 14 ganzen Gesichtsdarstellungen, 8 Seiten Tafelerklärungen.
Zeis 717
EUR 340.00 (Bestell-Nr: 23073)

Artikelname: Staphyloraphia. C. Zur Erläuterung der Gaumennath nach Dieffenbach's Methode.
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich: =
Staphyloraphia. C. Zur Erläuterung der Gaumennath nach Dieffenbach's Methode.
Froriep Tafel Nr. 336-337 - Chir. KupferTaf. Heft Nr. 66, Weimar, Landes-Industrie-Comptoir, 1835. - Kupferstichtafel in 2° mit 19 Abb., 10 Seiten Tafelerklärungen.
EUR 320.00 (Bestell-Nr: 30298)

Artikelname: Staphyloraphia. C. Zur Erläuterung der verschiedenen Formen von Zusammenhangstrennungen des Gaumensegels.
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich: =
Staphyloraphia. C. Zur Erläuterung der verschiedenen Formen von Zusammenhangstrennungen des Gaumensegels.
Froriep Tafel Nr. 335 - Chir. KupferTaf. Heft Nr. 66, Weimar Landes-Industrie-Comptoir, 1835. - Kupferstichtafel in 4° mit 15 Abb., 4 Seiten Tafelerklärungen.
"Nach Originalzeichnungen, deren Mitteilung zur Bekanntmachung in dieser Sammlung ich der Güte des Herrn Prof. Dr. Dieffenbach verdanke" (der Hrsg.).
Meilenstein in der Geschichte der Uranoplastik. "Die Schwierigkeiten dieser Operation sind so gross, dass viele Chirurgen vor ihr zurückschreckten. Dem ungeachtet fand sich bald eine kleine Anzahl, welche die Operation nachahmten, und durch Vervollkommnung des Instrumentenapparates zu erleichtern suchten. Namentlich war es auch hier wieder Dieffenbach, welcher sich hier das Verdienst erwarb, einfachere Technicismen zu erfinden." Zeis
"In 1826 J.F. Dieffenbach, of Germany, overcame the problem of tension at the line of the repair of a cleft palate (Holdsworth, W.G. 1963); he made lateral incisions along the sides of the palate to relax the edges of the the cleft prior to repair." Antony F. Wallace, The Progress of Plastic Surgery, p.120.
EUR 280.00 (Bestell-Nr: 20137)

Artikelname: Abscessus....
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Abscessus....
Rust's Hdb. Chir., 1.Bd. - Berlin, Th.Chr.Fr. Enslin und Wien, Carl Gerold, 1830, 8°, Portrait in Kupferstich, von J.N.Rust, XXI, 738 pp., marmor. Pappband der Zeit, mit rotem Rückenschild.
Johann Friedrich Dieffenbach (1792-1847), der Schöpfer der plastischen Chirurgie, war zunächst Arzt an der Charité und wurde dann Direktor des Universitätsklinikums in der Ziegelstraße.
Neun Beiträge mit 67 Seiten von J.F.Dieffenbach, vornehmlich zum Thema "Abscessus". Folgende Beiträge sind im obigen Band versammelt:
Abscessus antri Highmori - Eiteransammlung in der Oberkieferhöhle (S.98-103).
Abscessus capitis sanguineus neonatorum - Kopfblutgschwulst (S.120-128).
Abscessus encephali - Cephalopyosis interna, Eiteransammlung im Gehirne oder in den Gehirnhäuten (S.129-135).
Abscessus pectoris internus - innerer Brustabscess (S.175-191).
Abscessus sinus frontalis - Eiteransammlung innerhalb der Stirnhöhlen (S.203-206).
Aegaropilae - Die Gemsenkugel (S.352).
Agglutinatio - Adglutinantia, Conglutinantia, Glutinantia, verklebende, verleimende Mittel (von Gluten, Leim, Kitt) (S.397-401).
Alvinae concretiones - Darmsteine (S.459-462).
Amyche - bedeutet bei den Alten eine durch Ritzen oder Kratzen entstandene leichte Hautwunde (S.S.680-681).
Ancteriasmus - Das Anlegen von Klammern (S.708-709).
EUR 220.00 (Bestell-Nr: 22333)

Artikelname: Beiträge zur Gaumennath (pp.145-165, 305-314, 343-346, 451-455, 322-332, 2 lith. Taf.). + Die abgänderte umschlungene Nath als schnelles Heilmittel bei Gesichtswunden (pp.129-149). + weitere Arbeiten..
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Beiträge zur Gaumennath (pp.145-165, 305-314, 343-346, 451-455, 322-332, 2 lith. Taf.). + Die abgänderte umschlungene Nath als schnelles Heilmittel bei Gesichtswunden (pp.129-149). + weitere Arbeiten..
Hecker's Annalen, 4,6,8,10. - Berlin, Enslin, 1826-1828, 8°, VIII, 528 pp., 3 lith. Taf.; VIII, 512 pp.; VIII, 480 pp.; VIII, 512 pp., 4 Pappbände der Zeit mit roten Rückenschildern; sehr gut erhaltenes Exemplar.
Erste Ausgabe dieser sehr seltenen vollständig angebotenen klassischen Beiträge Dieffenbachs zur Gaumennath!
Folgende Beiträge von Dieffenbach sind in den vier angebotenen Bänden enthalten:
Beiträge zur Gaumennath (1826, S.145-165, 1 lith. Taf. "Instrumente zur Gaumenath" (und Operation) mit 11 Fig.).
Beiträge zur Gaumennath. Fall einer völlig gelungenen Vereinigung einer angeborenen Spaltung des Gaumensegels durch die Gaumennath (1826, S.305-314).
Beiträge zur Gaumennath (Fortsetzung). Zweiter Fall einer vollkommen gelungenen Vereinigung einer angeborenen Spaltung des weichen Gaumens (S.343-346).
Beiträge zur Gaumennath (Fortsetzung). Dritter Fall einer vollkommen gelungenen Vereinigung einer angeborenen Spaltung des weichen Gaumens (S.450-455).
Beiträge zur Gaumennath (Fortsetzung) (S.322-332).
Ueber das Gaumensegel des Menschen und der Säugethiere (1826, S.298-317, 1 lith. Taf. mit 8 Abb.)
Weitere enthaltene Arbeiten von J.F.Dieffenbach:
Die abgeänderte umschlungene Naht als schnelles Heilmittel bei Gesichtswunden (S.129-141).
= Zeis 511a: "Früheste Empfehlung der umschlungenen Naht mit Carlsbader Insektennadeln. Am Schluss dieses Aufsatzes fragt Dieffenbach, ob dieser Naht nicht bei Rhinoplastik, namentlich bei der deutschen Methode, mit Nutzen anwendbar sein sollte. An derselben Stelle machte er den Vorschlag, den vorderen Nasentheil, mindesten die Nasenflügel, aus der Oberlippe zu bilden, nicht etwas blos um Substanz zu gewinnen, als besonders um Nasenflügel zu bekommen, deren Ränder und äussere und innere Fläche behäutet ist".
Ueber die Verschliessung des Afters (1826, S.31-35).
Ueber die Behandlung der Harnröhrenverengerungen durch den Schnitt (1826, S.165-169, 1 lith. Taf. "Instrumente zur Erweiterung der Harnröhrenverengerungen" mit 8 Fig.).

"In 1836 Dieffenbach published his method for repair of clefts of the hard palate, thus extending the techniques of Jospeh Roux (1780-1854) and von Graefe, who had treated defects of the soft palate. Dieffenbach was obviously familar with von Graefe's work and also with taht of Roux, whose articles he had translated into German medical literature. Dieffenbach's palatoplasty involved dissection of the mucosa, division, and immediate or gradual approximation of the bone by twisting silver or lead sutures passed through holes in the bone by needles of his design. He advised lateral relaxing incisiions in 1826, but did not employ them until 1828." Robert M. Goldwyn
Roux's "suture, probably a precursor of Veau's wire suture, was undoubtedly an advance. However, it produced severe, painful tension, which may have threatened the suture line in the sutured soft palate - particulary in patients with broad clefts. This changed with Dieffenbach's introduction of the lateral relaxation incision." "Dieffenbach also carried out the first attempt of total reconstruction of an almost completely absent sof palate from the buccal mucosa. This attempt failed, and arepetition of this operation , which was planned, did not take place." "Dieffenbach was an excellent observer. He had observed the stimulating effect of palates which bridged residual defects, and of obturators. He also noted that, in the course of time, the stimulating effect (in combination with the use of Cantharides-tincture) produced closure of residual openings as wide as a finger."
Thorough as he was, Dieffenbach extensively studied the anatomical structures, including their comparative anatomy and their variations, to be able to arrive at conclusions on the basis of their functional effects; he investigated also the problem of the development of cleft formation in embryos. With his friend Kleeberg, from Königsberg, he arrieved at correct concepts regarding the time of cleft development, as well as its character as an inhibition-malformation of the palatine processes which had failed to unite."
"Later, he also observed the favorable effect of staphylorraphy on decreased hearing. He was convinced that he cured patients who were deaf." cf. Eduard Schmid
McDowell, The Spurce book of plastic surgeryý, p.180f., 183f.; H.P.Schmiedebach, R.Winau, Rudolf Häring, Erste Operationen Berliner Chirurgen 1817-1931, p.161.
EUR 1800.00 (Bestell-Nr: 24701)

Artikelname: Beiträge zur Lithotritie (pp.101-109, 121-122).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Beiträge zur Lithotritie (pp.101-109, 121-122).
Wschr. ges. Heilk., 1840/ 7+8. - Berlin, A.Hirschwald, 1840, 8°, pp.101-132, Brosch.
"Auch ich habe das Instrument von Heurtelhoup, besonders mit der Verbesserung von Charrière, durch welche der Stein mit Hülfe einer Kurbel, welche in die gezähnte obere Branche eingreift, zermalmt wird, so ausserordentlich zweckmässig gefunden, dass ich dasselbe immer gebrauche. So geringfügig meine eigenen Erfahrungen über die Lithotritie im Vergleich zu denen mancher französischen Aezrte noch sind, so glaube ich sie besonders deshalb mitteilen zu müssen, weil diese Operation in Deutschland immer noch nicht allgemein genug geworden ist.." Dieffenbach
EUR 130.00 (Bestell-Nr: 29644)

Artikelname: Beiträge zur subcutanen Orthopädie oder über die Heilung angeborener oder werworbener Contracturen der Glieder mittelst Durchschneidung der verkürzten Sehnen und Muskel unter der Haut (pp.609-618, 625-632).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Beiträge zur subcutanen Orthopädie oder über die Heilung angeborener oder werworbener Contracturen der Glieder mittelst Durchschneidung der verkürzten Sehnen und Muskel unter der Haut (pp.609-618, 625-632).
Wschr. ges. Heilk., 1839/38+39. - Berlin, August Hirschwald, 1839, 8°, pp.609-640, Brosch.
Erster Bericht zur "subcutanen Orthopädie" von Johann Friedrich Dieffenbach.
"Ich habe bis jetzt gegen Dreihundert Klumpfüsse und sechzig schiefe Hälse operirt. Ausserdem eine große Anzahl von Contracturen an den Armen, Fungern, dem Hüft- und Kniegelenk, den Füssen und Zehen. In allen Fällen wurde die verkürzten Sehnen mit einem kleinen sichelförmigen Messer, nach Art der älteren Federmesser, nur etwas schmäler, durchschnitten......."
EUR 280.00 (Bestell-Nr: 29643)

Artikelname: Beobachtungen über Halswunden (pp.395-432). + Ueber die Behandlung der Knochenbrüche durch einfachen Verband und Gypsguß (pp.278-295).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Beobachtungen über Halswunden (pp.395-432). + Ueber die Behandlung der Knochenbrüche durch einfachen Verband und Gypsguß (pp.278-295).
Rust's Magazin, 41. - Berlin, G.Reimer, 1833, Kl.8°, 563 pp., 2 lith Taf., Pappband der Zeit mit farb. Rückenschild.
Erste Ausgabe zweier seltenen Arbeiten von J.F. Dieffenbach (1792-1847).
Ferner enthält dieser inhaltsreiche Band den "Jahresbericht über die am Charité-Krankenhause gehaltene medicinische Klinik der Friedrich-Wilhelms-Universität. Abgestattet von Dr.E.D.A.Bartels" auf den Seiten 321-364.
EUR 250.00 (Bestell-Nr: 22247)

Artikelname: Caput obstipum - Obstipitas capitis, Cervix obstipa, Cephaloloxia, Toricolis, der schiefe Hals, der krumme Hals (pp.623-633).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Caput obstipum - Obstipitas capitis, Cervix obstipa, Cephaloloxia, Toricolis, der schiefe Hals, der krumme Hals (pp.623-633).
Rust's Hdb. Chir., 3.Bd. - Berlin, Th.Chr.Fr. Enslin und Wien, Carl Gerold, 1830, 8°, 766 pp., marmor. Pappband der Zeit, mit rotem Rückenschild.
Fünf Beiträge mit 18 Seiten von J.F.Dieffenbach:
Bourdonnet - Zapfenmeisel, Welger, Charpiewlezer, Chariepolster, Charpiewiecke (S.160-162).
Camaroma oder Camarossis - der gewölbte Schädel (S.388).
Cancer Bassis - Achtköpfige Binde des Hauptes, auch Fascia Galeni (S.489-490).
Cancer Galeni - Sechsköpfige Kopfbinde (S.497-498).
Caput Obstipum - ...der schiefe Hals (S.623-633).
EUR 170.00 (Bestell-Nr: 22334)

Artikelname: Chirurgia curtorum (103 S.). = J.N.Rust (Hrsg.:) Theoretisches-praktisches Handbuch der Chirurgie mit Einschluß der syphilitischen und Augen-Krankheiten; in alphabetischer Ordnung. 17 Bde. + 1 Reg.Bd.
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Chirurgia curtorum (103 S.). = J.N.Rust (Hrsg.:) Theoretisches-praktisches Handbuch der Chirurgie mit Einschluß der syphilitischen und Augen-Krankheiten; in alphabetischer Ordnung. 17 Bde. + 1 Reg.Bd.
Berlin, Th.Chr.Fr. Enslin und Wien, Carl Gerold, 1830-36, 8°, Portrait in Kupferstich, XXI, 13304 pp., 18 LwdBde d. Zt.; St.a. Tit.
Dieses "Theoretisch-praktische Handbuch der Chirurgie" hrsg. von John. Nep. Rust, enthält insgesamt 32 gehaltvolle Beiträge von Dieffenbach, die einen Umfang von ca. 350 Druckseiten haben. Von diesen sind besonders hervorzuheben: sein Beitrag "Chirurgia curtorum" der mit seinen 103 Seiten zu recht als sein erster großer abgeschlossener Beitrag zur Plastischen Chirurgie gilt. Unter Chirurgia Curtorum, so schreibt er: "Begreifen wir darunter sämtliche chirurgische Operationen, durch welche irgend eine Deformität des Körpers oder ein anderer krankhafter Zustand durch Verpflanzung organischer Substanz nach dem leidenden Ort hin behoben wird". Ferner seine berühmte Arbeit "Infusio et Transfusio" mit 110 Seiten.
Ferner sind folgende Beiträge von Dieffenbach zu nennen: "Abscessus antri Highmori. Abscessus capitis sanguin. neonator. Abscessus encephali. Abscessus pectoris internus. Abscessus sinus frontalis. Aegaropilae. Agglutinatio. Alvinae concretiones. Amyche. Ancteriasmus. Angiorrhoea. Apechema. Arena. Arenatio. Arm (künstlicher). Arteriarum torsio. Arthropyosis. Astrobolismus. Atonia ani et inst. recti. Atonia vesicae. urinar. Autopsia. Bandage. Bandagenlehre. Bourdonnet. Camaroma. Cancer Bassi. Cancer Galeni. Caput obstipum. Corpora aliena inserta."
Diese Beiträge sind wie alle anderen Beiträge dieses Handbuches mit einer ausführlichen historischen Einleitung und literarischen Quellen versehen.

ERSTE UND EINZIGE AUFLAGE - des ersten historisch ausgerichteten, deutschsprachigen Wörterbuchs der Chirurgie. Seine ausführlichen literarischen Quellenangaben machen dieses Werk zu einem unverzichtbaren Werkzeug jedes chirurgiegeschichtlichen Unterfangens.

Johann Nepomuk Rust (1775-1840) war, als Preussischer Generalchirurg und Präsident des Königl. Curatoriums für die Krankenhaus-Angelegenheiten, als General Stabsarzt der Armee und Director des chirurgischen und pharmaceutischen Studiums, so wie ordentlichem und öffentlicher Professor der Heilkunde an der Friedrich-Wilhelms Universität und an der medicinischen-chirurgischen Militair-Akademie und Director des Königl. Klinikums für Chirurgie in der C h a r i t e, vorzüglich als Herausgeber dieses Handbuches der Chirurgie geeignet.
Er beschreibt das 13.000 Seiten umfassende Werk im Vorwort treffend so: "Diesem allgemeinen Zwecke gemäß umfaßt das Werk dem Inhalt seiner genannten Artikel nach drei verschiedenen Theilen. Den größten und wichtigsten Theil machen Real-Abhandlungen über all in das Gebiet der medicinischen Chirurgie gehörigen Gegenstände aus. Ein zweiter Theil betrifft bloße Nominal-Erklärungen und Synonyme, und ein dritter ist rein historischen Inhalts, und begreift die Geschichte und Literatur der Chirurgie überhaupt und ihrer einzelnen Theile, so wie biographischen Notizen der vorzüglichsten verstorbenen Chirurgen aller Zeiten und Länder. Zieht auch die Praxis selbst keinen unmittelbaren Nutzen von den Arbeiten dieses letzten Abschnittes, so dürfte es doch jedem wissenschaftlichen Praktiker umso angenehmer seyn, die Quellen seines Wissens und Handelns ohne großem Zeitverlust auch aus diesem Werke näher kennen zu lernen, als kein einziges chirurgisches Wörterbuch auf diese historischen Erläuterungen bisher Rücksicht genommen hat." "Endlich soll, da die alphabetische Ordnung des Handbuches jedes System ausschließt, am Ende des Werkes noch ein systematisches Register einen wissenschaftlich geordneten Ueberblick des Ganzen gewähren."
Unter den bedeutenden Mitarbeitern befanden sich so berühmte Chirurgen wie von Ammon, Blasius, Dieffenbach, Heyfelder, Kluge.. Dem Werk ist folgendes Motto von Schiller vorangestellt: "Aus der Kräfte schön vereintem Streben Erhebt sich, wirkend, erst das wahre Leben".
EUR 1800.00 (Bestell-Nr: 22332)

Artikelname: Chirurgia curtorum (103 S.).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Chirurgia curtorum (103 S.).
Rust's Hdb. Chir., 4.Bd. - Berlin, Th.Chr.Fr. Enslin und Wien, Carl Gerold, 1831, 8°, 816 pp., PappBd. d.Zt.
Erste Auflage!
Dieffenbach's erster großer abgeschlossener Beitrag zur plastischen Chirurgie. Unter Chirurgia Curtorum, so schreibt er: "Begreifen wir darunter sämtliche chirurgische Operationen, durch welche irgend eine Deformität des Körpers oder ein anderer krankhafter Zustand durch Verpflanzung organischer Substanz nach dem leidenden Ort hin behoben wird".
EUR 1300.00 (Bestell-Nr: 25156)

Artikelname: Chirurgische Erfahrungen besonders über die Wiederherstellung zerstörter Theile des menschlichen Körpers nach neuen Methoden. 4 Teile in einem Band - vollständig.
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Chirurgische Erfahrungen besonders über die Wiederherstellung zerstörter Theile des menschlichen Körpers nach neuen Methoden. 4 Teile in einem Band - vollständig.
Berlin, Enslin, 1829-1834, 8°, VI, (2), 102 pp.; IV, (2), 199 pp.; X, (2), 306, (2) pp., HLdrBd. d.Zt.; 6 Tafeln im Original und die restlichen 22 Taf. faksimiliert.
Enthält zwei wichtige Beiträge für die Gaumenplastik, einer in der 1. Abt. "Ueber den organischen Wiederersatz des zerstörten Gaumensegels" auf den Seiten 49 bis 63 und der andere in der 3.u.4.Abteilung "Über die Heilung der angeborenen oder durch Krankheiten veranlassten Spaltungen des Gaumens durch Gaumennaht" auf den Seiten 127-282.
Erste Ausgabe.
Das Hauptwerk des Schöpfers der Plastischen Chirurgie war Über einen Zeitraum von 6 Jahren erschienen, sind vollständige Exemplare extrem selten. Zwischen dem Erscheinen des ersten und letzten Bandes avancierte Dieffenbach vom einfachen praktischen Arzt zum Professor an der Friedrich-Wilhelm-Universität und "dirigierenden Arzt" der Abteilung für chirurgische Kranke an der Charité. Das Handbuch enthält eine Zusammenfassung sämtlicher Leistungen und Erfindungen Dieffenbachs. Es ist ein epochemachendes Werk aus der Pionierzeit der modernen Plastischen Chirurgie und ein Markstein in der Entwicklung dieses Fachgebietes.
First Edition. Dieffenbach showed his early interest in the transplantation of tissue in the subject of his docotral thesis "Nonullade regeneratione et transplantatione", and only seven years later published the first of his surgical observations on a variety of operations for the restoration of defective parts of the body. One of the greatest geniuses in the history of plastic surgery, Dieffenbach pioneered many methods and principles which "have not been improved upon and are still constantly employed" (Gnudi & Webster).

*Garrison & Morton 5743; Waller 2441 (incomplete); Wellcome II, 466 (incomplete); Hirsch-H., II, 263; Zeis No.346; Zeis/Patterson Index I, 94-104 + 527; McDowell, Source book of plastic surgery, 442 - 242; Gnudi-Webster 321 -322; Maltz, Evolution of plastic surgery, 23- 33; Bankoff, Story of plastic surgery, 48-49; Wallace, Progress of plastic surgery, 46-47; Goldschmid, 133.
EUR 4900.00 (Bestell-Nr: 25766)

Artikelname: Der Aether gegen den Schmerz.
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Der Aether gegen den Schmerz.
(Der Ertrag ist für die Armen bestimmt). - Berlin, Hirschwald, 1847, 8°, X (XII), 228 pp., 1 ganzseitige, lithogr. Tafel, schöner, marmorierter Halbleinenband mit Rückenprägung; St.a.Tit.
EIN MEILENSTEIN DER ANÄESTHESIOLOGIE!
ERSTE AUSGABE. Eines der wertvollsten, seltensten und schönsten Bücher zur Geschichte der Anästhesiologie im deutschen Sprachraum. Ein Klassiker! Erstmalige Anwendung der Äthernarkosen bei Plastischen Operationen.

"Diese Abhandlung, noch mit der Glut der Jugend geschrieben, ist der 'Schwanengesang' des berühmten Mannes geworden. Sie ist ein Kabinettstück in Darstellung und Ausdruckweise. Der Dieffenbachsche Stil zeigt sich noch einmal im hellsten Glanze und erhebst sich vielfach zu poetischen Schwunge." Lampe
"Der schöne Traum, das der Schmerz von uns genommen ist zur Wirklichkeit geworden." Mit diesen Worten beginnt Dieffenbach sein letztes Werk. Im Februar 1847 operiert er erstmalig unter Ätheranwendung, am 11. November verstarb er während einer Vorlesung in Berlin.
Aus: "Der Äther gegen den Schmerz" - "Der heitere Rausch" : "Eine unbeschreibliche Zufriedenheit und Fröhlichkeit verbreitet sich über das Gesicht, die Wangen röten sich bisweilen, das Auge wird glänzend und schließt sich dann sanft, um sich von der Außenwelt abzukehren. Es wankt der Boden unter den Füßen, der Geist streift ab, was Körper ist, die niederen Sinne und Begehrungen werden mit dem Körper abgelegt. Das Reich der Träume bekommt die Oberhand, und es verkünden unzusammenhängende einzelne Worte die unnennbare Seligkeit. Die niederen Sinne, das Gefühl, der Geschmack und der Geruch schlummern und zeigen keine angenehme Täuschung irgendeiner Art. Das innere Auge erblickt nun die glänzendste Farbenpracht, und beim äußeren Schlafe des Ohres schwelgt der Sinn des Gehörs in den entzückendsten Tönen. Kein verworrenes Bild stört die Glücklichen, im Gefühle des gänzlichen Entkörpertseins, eines bis dahin nie gekannten Zustandes, fehlt ihnen alles Zeitmaß. Es erscheint ihnen dieser ganze überirdische Genuß bald als ein einziger seliger Augenblick, bald als eine himmlische Ewigkeit. Ebensowenig ist es deutlich, ob die Phantasie -bilder ausgeschmückte und verwandelte Rezitationen von Erlebtem oder neugeschaffene Wonnen sind. Zärtlichen Kindern erscheinen die liebenden Eltern als verklärte Gestalten und liebende Mütter sehen das Gewand ihrer Kinder in unbeschreiblich blendender Weiße prangen. Wer nie in der Musik gelebt, wird im wonnigen Selbstgefühl zum Meyerbeer, das Mädchen ohne Stimme zur Jenny Lind, der trockenste Prosaiker zum Dante, der Furchtsame zum Helden, der die Schlacht gewonnen und in glänzendem Heereszuge unter Pauken- und Trompetenðklang im Triumph in die schön geschmückte Vaterstadt heimkehrt, der Diener zum großen Herrn. Unter die Stellung, welche jeder im Leben hat, träumt sich keiner hinab. Alle steigen auf Adlers Schwingen hinauf in eine glänzende, azurne Bläue oder zu einem gelben, schimmernden Goldmeer. Keiner tritt die harte Erde, die Füße und die Schwere des Leibes sind abgelegt, alle schweben gewichtlos und in einem weiten Räume. Sind es niedere irdische Erinnerungsbilder, welche vor die Seele treten, so nehmen Theater und Konzerte meist die erste Stelle ein. Siegmund beobachtete, daß ein junger Mann seine ganze orienðtalische Reise nochmals durchträumte, Kronser meint, schlechte Poeten könnten durch Ätherdämpfe gehoben werden. Wenn das möglich wäre, so wäre es ein Glück, und vielleicht könnte auch die Prosa dadurch veredelt werden."
-- J.F. Dieffenbach (1792 - 1847), aus Königsberg, studierte zuerst Theologie. An den Kriegen 1813-14 nahm er als Freiwilliger teil. Erst danach fand er zur Medizin. Seit 1823 in Berlin tätig, wurde er 1829 dirigierender Arzt der Charité u. 1832 Professor u. Direktor der Chir. Univ. -Klinik. Dieffenbach war ein chirurgisches Genie. Für Kieferresektionen und Nasenplastiken z.B. benötigte er nur Minuten, Tenotomien vollbrachte er in Sekunden. Dieffenbach gilt als Vater der Plastischen Chirurgie. Am Ende seiner Laufbahn hatte er noch das Glück die segensreiche Einführung der Äthernarkose zu erleben, über die er im vorliegenden Buch mit großer Begeisterung berichtet. Dieses Opus Magnum aus der Gründerzeit der Anästhesiologie ist heute ein sehr seltenes und gesuchtes Rarissima.
*FIRST EDITION. "The splendid dream of conquering pain has become a reality" The great surgeon J.F. Dieffenbach, the father of plastic surgery, was the most important early proponent of ether anaesthetic in Germany, and his rare book was crucial for its importance. His first trial of ether was in a rhinoplastic operation on a 16-year-old boy. During the entire operation the patient remained motionles and felt nothing. He describes it and several others in the present treatise. It was a demonstration that rhinoplasty can be carried out under ether. Dieffenbach's inhaler, a modified version of Morton's inhaler, is depicted in the plate accompanying the text. Dieffenbach, a great genius in plastic surgery, was also a elegant, very swift and careful surgeon: he did a partial resektion of the maxilla in four minutes, a rhinoplastic in five, a strabism in a quarter minute, only. Dieffenbach pioneered many methods and principles which have not been improves upon and are still constantly employed.
Garrison & Morton 5659.1; Walser, Einführung d. Aethernarkose im deutschen Sprachgebiet im Jahre 1847, SS. 46-47 & 16 ff; Duncum, Development of Inhalation Anaesthesia, pp. 137 ff.; Frankel, General Anesthesia in Germany pp. 612 ff. (Journal Hist. Med., vol 1/4); Lampe, Dieffenbach, SS. 93-94; McDowell 450; Zeis/Patterson Index 762; Hirsch-H. II, 264; Haseser II, 963; Waller 2443
EUR 4400.00 (Bestell-Nr: 20195)

Artikelname: Einige Fälle von Kopfverletzungen (pp.359-366).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Einige Fälle von Kopfverletzungen (pp.359-366).
Hecker's Annalen, 7. - Berlin, Enslin, 1827, 8°, VIII, 512 pp., Pappband der Zeit mit rotem Rsch.
Seltene Beschreibungen von Trepanationen!
Dieffenbach beschreibt hier fünf Fälle von Kopfverletzungen mit Drepression, mit Fissur und zwei mit Trepanation.
Ferner enthält der Band einen interessanten Bericht von Chr.G. Eherenberg "Ueber die Krankheiten in Aegypten und die jetzige arabische Heilkunde" (pp.1-27).
EUR 180.00 (Bestell-Nr: 27215)

Artikelname: Erfahrungen und Beobachtungen über Kopfverletzungen (pp.145-176).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Erfahrungen und Beobachtungen über Kopfverletzungen (pp.145-176).
Hecker's Annalen, 28. - Berlin, Enslin, 1834, 8°, VIII, 504 pp., Pappband der Zeit; St.a.Tit.
Interessanter Beitrag von J.F.Dieffenbach, der im "Verzeichnis der von J.F.Dieffenbach verfassten Schriften" von Lampe nicht aufgeführt ist.
EUR 150.00 (Bestell-Nr: 40486)

Artikelname: Erste Schieloperation in Portugal (pp.82-83).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Erste Schieloperation in Portugal (pp.82-83).
Wschr. ges. Heilk., 1843/ 5. - Berlin, August Hirschwald, 1843, 8°, pp.69-84, 1 lith. Taf., Brosch.
Johann Friedrich dieffenbach berichtet das "im Mai vorigen Jahres in Lissabon die erste Operation des Schielens mit glücklichem Erfolge nach der von mir angegebenen Methode vorgenommen" wurde durch Dr. Kessler
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 29652)

Artikelname: Fall einer merkwürdigen Verletzung des Mastdarmes (pp.142-146).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Fall einer merkwürdigen Verletzung des Mastdarmes (pp.142-146).
Journ. Chir. Augenh., 9/1. - Hrsg. v. Graefe & Walther. - Berlin, G. Reimer, 1826, 8°, 146 pp., 2 gefalt. KupferTaf., OBrosch.
Erste Auflage der 4. Arbeit Dieffenbachs nach seiner Dissertation. Das Heft enthält auch einen Beitrag von C.F. Graefe: "Ueber Minderung und Gefahr beim Kaiserschnitt, nebst der Geschichte eines Falles, in welchem Mutter und Kind erhalten werden." (S.1-85, 1 Kupferfalttafel).
Zu Dieffenbach siehe "The Lancet" XII, 491.
EUR 290.00 (Bestell-Nr: 19988)

Artikelname: Glückliche Heilung nach Ausscheiden eines Theiles des Darms und Netzes (pp.401-413, 1 lith. Taf. 3 Abb.).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Glückliche Heilung nach Ausscheiden eines Theiles des Darms und Netzes (pp.401-413, 1 lith. Taf. 3 Abb.).
Wschr. ges. Heilk., 1836/26. - Berlin, A.Hirschwald, 1836, 8°, pp.401-416, Brosch.
"First account of a resection on which Lembert's suture was successfully employed" by Johann Friedrich Dieffenbach (1792-1847). Antoine Lembert (1802-1851) suture, which ensures that serous surface is applied to serous surface in suturing intestine - "the foundation of all modern gastric and intestinal surgery".
Garrison & Morton No.3441
EUR 360.00 (Bestell-Nr: 27166)

Artikelname: Heilung der geringeren Grade des Schielens ohne Muskeldurchschneidung (pp.581-583).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Heilung der geringeren Grade des Schielens ohne Muskeldurchschneidung (pp.581-583).
Wschr. ges. Heilk., 1841/36. - Berlin, August Hirschwald, 1841, 8°, pp.581-596, OBrosch.
"Wenn Jemand den Vorwurf machen wollte, warum man beim Schielen diese kleine und leichtere Operation nicht früher als die Muskelduchschneidung versucht abe, so ist darauf zu entgegnen, dass man in Wissenschaften und Künsten nicht immer von dem Kleinen zum Grösseren hinauf-, sondernumgekehrt, vom Schwierigen, Verwickelten, zu dem Kleinern und Einfachen herabsteigt." Dieffenbach
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 29648)

Artikelname: Heilung der Schiefheit der Nase durch subcutane Knorpeldurchschneidung (pp.617-618).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Heilung der Schiefheit der Nase durch subcutane Knorpeldurchschneidung (pp.617-618).
Wschr. ges. Heilk., 1841/38. - Berlin, A.Hirschwald, 1841, 8°, pp.617-632, Brosch.
Zeis No. 692
EUR 160.00 (Bestell-Nr: 29649)

Artikelname: Heilung veralteter Fracturen des Olecranums und der Patella durch Sehnendurchschneidung (pp.649-650).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Heilung veralteter Fracturen des Olecranums und der Patella durch Sehnendurchschneidung (pp.649-650).
Wschr. ges. Heilk., 1841/40. - Berlin, August Hirschwald, 1841, 8°, pp.649-664, Brosch.
EUR 65.00 (Bestell-Nr: 29650)

Artikelname: Infusio et Transfusio (pp.588-698 (deutscher Text!).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Infusio et Transfusio (pp.588-698 (deutscher Text!).
Rust's Hdb. Chir., 9.Bd. - Berlin, Enslin & Gerold, 1833, 8°, 712 pp., PappBd. d.Zt.
Seltene und gesuchte Originalausgabe der bedeutenden Arbeit des Förderers und Historiographen der Bluttransfusion. Das Werk erschien später auch als selbständiger Abdruck unter dem Titel "Ueber Transfusion des Blutes und die Infusion der Arzneien".
"First appearance in print of Dieffenbachs classical paper on blood transfusion". cf. G.M. 2028.40; Buess, Die histor. Grundlagen d. intravenösen Injektion (Aarau 1946, p.182 ff.) und in Ciba-Zeitschr. 9/1946, S.3628 + 3641; Schorr, Geschichte der Bluttransf. im 19 Jhdt., S.9; Maluf, History of blood transfusion, In: Journal Hist. Med. Vol. 9/1954, S.59-107; Schorr, Geschichte der Bluttransf.
EUR 510.00 (Bestell-Nr: 19986)

Artikelname: Nachricht über die Heilung des Stotterns durch eine neue chirurgische Operation (pp.98).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Nachricht über die Heilung des Stotterns durch eine neue chirurgische Operation (pp.98).
Wschr. ges. Heilk., 1841/ 7. - Berlin, August Hirschwald, 1841, 8°, pp.98-112, Brosch.
Erster Bericht! - "Die erste Operation dieser Art vollführte ich an dem 13jährigen Doenau den 7.Januar 1841.."2
EUR 140.00 (Bestell-Nr: 29647)

Artikelname: Neue Heilmethode des Ectropium (pp.438-441; 485-486; 4 Abb. auf 1 Taf.).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Neue Heilmethode des Ectropium (pp.438-441; 485-486; 4 Abb. auf 1 Taf.).
Rust's Magazin, 30/3. - Berlin, G.Reimer, 1830, Kl.8°, pp.387-572, 2 KupferTaf., OBrosch. in Pappband.
"Der eigentliche Begründer der plastischen Chirurgie war Dieffenbach, besonders auch durch seine physiologischen Untersuchungen".
Er erfand das Verfahren der seitlichen Verschiebung für die Lid-Bildung (Blepharoplastik): die krankhafte Stelle wird in Gestalt eines Dreiecks ausgeschnitten, dann die diesem Defekt unmittelbar (schläfenwärts) benachbarte Haut in Form eines schiefen winkligen Vierecks, mit breiter unterer Brücke, abgelöst, nach dem Defekt hin verschoben und oben sowie naseneinwärts angeheftet. Durch die Uebernarbung des schläfenwärts bleibenden Defekts wird der eingepflanzte Hautlappen angespannt und glatt erhalten."
B.Langenbeck hat ausdrücklich hervorgehoben, dass der Ersatz durch Hautverziehung in seiner allgemeinsten Bedeutung und vielfachen Anwendung bei den verschiedensten plastischen Operationen unbestritten eine Erfindung Dieffenbachs sei." Hirschberg, Geschichte der Augenheilkunde, 14.Bd., 2 Abt., S.102.
Zeis No.986:"Transverselle, gegen das Auge etwas gebogene Einschnitte in die Haut. Hervorziehung der entarteten Conjunctiva samt dem Tarsus und Einheilung."
EUR 340.00 (Bestell-Nr: 22250)

Artikelname: Neue Methode der Lippenbildung, bereits durch die Erfahrung bewährt (pp.383-384).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Neue Methode der Lippenbildung, bereits durch die Erfahrung bewährt (pp.383-384).
Rust's Magazin, 25/2. - Berlin, G.Reimer, 1827, Kl.8°, 2 Bl., pp.199-388, 1 gefalt. KupferTaf., Pappband mit eingebundener OBrosch.
Zeis Nr.1237: "Der anonyme Verfasser, welcher von sich in der ersten Person spricht, ist höchstwahrscheinlich Dieffenbach."
"Ausschneidung eines Streifens aus den Weichtheilen bis auf die Schleimhaut, die noch etwas weiter getrennt, und dann über den Lippenrand gesäumt wird."
Ferner enthält dieser seltene und kostbare Band noch eine weitere Arbeit des Nestors der modernen Chirurgie: "Ueber die Exstirpation krankhaft vergrößerter Ovarien (S.349-374).
siehe - H.P.Schmiedebach, R.Winau, Rudolf Häring, Erste Operationen Berliner Chirurgen 1817-1931
EUR 350.00 (Bestell-Nr: 22245)

Artikelname: Neue sichere Heilmethode des falschen Gelenkes oder der Pseudoarthrose mitterlst Durchbohrung der Knochen und Einschlagen von Zapfen (pp.729-734, 745-752, 761-765).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Neue sichere Heilmethode des falschen Gelenkes oder der Pseudoarthrose mitterlst Durchbohrung der Knochen und Einschlagen von Zapfen (pp.729-734, 745-752, 761-765).
Wschr. ges. Heilk., 1846/46-48. - Berlin, A. Hirschwald, 7ten September 1844, 8°, pp.573-588, Brosch.
"Diese neue sichere Heilmethode der Pseudarthrose besteht in der subcutanen Durchbohrung der überknorpelten Knochenenden und der Einführung von Zapfen in die Bohrcanäle. danach schwellen die Knochenden bedeutend an, und binnen Kurzen sind sie durch einen dicken, harten Callus fest vereinigt." Dieffenbach
EUR 320.00 (Bestell-Nr: 29653)

Artikelname: Transplantationsversuche bei Thieren (pp.122-135).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Transplantationsversuche bei Thieren (pp.122-135).
Journ. Chir. Augenh., 6/1. - Hrsg. v. Graefe & Walther. - Berlin, G. Reimer, 1824, 8°, 195, (1) pp., 1 gefalt. KupferTaf., Brosch.
Erste Ausgabe! Nach der Dissertation (Nonula de regeneratione et transplantatione) von 1822 ist dies die seltene 2. Schrift Dieffenbachs zur plastischen Chirurgie und der Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeit.
Apart from his clinical experiment, Dieffenbach performed many experiments in an effort to establish the feasibility of skin grafting in birds, rabbits, cats nd dogs. Not only was skin grafted from one bird to another but also from mammals to birds. All these attempts failed because the grafts became desiccated. Dieffenbach suspected that this was due to the high body temperature of the birds. In another experiment, a pieglet's skin was gradfted on a piegon. The graft dried out, but the hairs in the grafted skin were reported as having resumed growing after 8 days. The test animal was sacrificed 10 days after the operation. The graft was found to be attached to the wound floor, but was not vascularized. Other experiments in rabbits and dogs likewise failed.............." Henk J. Klasen, History of Free Skin Grafting, p.4
Zeis, Lit. u. Gesch. d. Plast. Chir. No.344
EUR 800.00 (Bestell-Nr: 19987)

Artikelname: Ueber die Heilung der Klumpfüsse durch Gypsguss (pp.417-422).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Ueber die Heilung der Klumpfüsse durch Gypsguss (pp.417-422).
Wschr. ges. Heilk., 1836/27. - Berlin, A.Hirschwald, den 2ten Juli 1836, 8°, pp.417-432, Brosch.
In Dieffenbach's Charité Periode fällt schließlich noch der Anfang seiner äußerst intensiven und fruchtbarern Tätigkeit auf einem Gebiete, das ihm im Grunde genommen gar nicht lag, nähmlichauf dem Gebiete der Orthopädie, zumal der Behandlung der Fußdeformitäten. Die zumeist bescheidenen Erfolge monate-, ja jahrelanger Bemühungen und die hüfigen Rückfälle des Leidens hatten den sonst so Hilfsbereiten dahin gebracht, sich nur noch für die Behandlung der leichteren Grade des Klumpfußes bereitfinden zu lassen, wobe er scih übrigens schon des Gipses in Form des sogenannten Gipsgusses bediente." - Lampe, p.69f.
EUR 120.00 (Bestell-Nr: 29642)

Artikelname: Ueber die Resection der Gesichtsknochen (pp.145-162) + Zeis, Eduard: Eine neue Knochenschere, beschrieben von Dr. Eduard Zeit, in Dresden (pp.95-96, 1 gefalt Tafel mit 4 Abb.).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Ueber die Resection der Gesichtsknochen (pp.145-162) + Zeis, Eduard: Eine neue Knochenschere, beschrieben von Dr. Eduard Zeit, in Dresden (pp.95-96, 1 gefalt Tafel mit 4 Abb.).
Z. ges. Medicin, 7. - Hamburg, Perthes, Besser & Mauke, 1838, 8°, XVIII, 552 pp., 2 lith. Taf., Pappband der Zeit; leicht fleckig.
(Neue Ioerationsmethode, Spaltung des Gesichts in der Mediallinie zur Schonung des N. facial. und Verhütung der Paralyse p.154, 161)
EUR 290.00 (Bestell-Nr: 27165)

Artikelname: Ueber fremde, in die männliche Harnröhre eingedrungene Körper (pp.681--688, pp.7-12).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Ueber fremde, in die männliche Harnröhre eingedrungene Körper (pp.681--688, pp.7-12).
Wschr. ges. Heilk., 1841/42 + 1843/ 1.. - Berlin, August Hirschwald, 1841, 8°, , pp.681-696; 1843, pp. 1-16, Brosch.
"Eine Nähnadel, welche in die Harnröhre eines jungen Menschen eingedrungen war, und welche schon in die Blase hineinreichte, gibt mir, da die Art der Ausziehung derselben vielleicht von Interesse sein möchte, Veranlassung zu diesem Aufsatze". - Dieffenbach
EUR 140.00 (Bestell-Nr: 29651)

Artikelname: Ueberpflanzung völlig getrennter Hautstücke bei einer Frau, und Wiederanheilung einer grösstentheils abgehauenen Wange (pp.482-486).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Ueberpflanzung völlig getrennter Hautstücke bei einer Frau, und Wiederanheilung einer grösstentheils abgehauenen Wange (pp.482-486).
Journ. Chir. Augenh., 6/3+4. - Hrsg. v. Graefe & Walther. - Berlin, G. Reimer, 1824, 8°, pp.379-752 pp., zahlr. Abb., 2 gefalt. KupferTaf., 2 Brosch.
Nach der Dissertation ist dies die 3. u. 4.Arbeit Dieffenbachs zur plastischen Chirurgie und seine früheste veröffentlichte Arbeit der Lappentechnik.
"Not long after Bünger's description Dieffenbach a celebrated German surgeon, and one of the founder pf plastic surgery in germany, published his report on a skin graft that he had preformed largely as an expriment. This was part of a treatment of a 40-year-old woman suffering from sensory disorders and reduced muscular strength in the left half of the body. The physicians in charge believed that application of eoxogenous stimuli to the anaesthetic half of the body would have a beneficial effect on the diseae process. Deiffenbach assumed that this could best be achieved by a kind of "exchange" skin graft. Prior to grafting, the skin on the flexor side of the forearm was stimulated by rubbing with alcohol, Dieffenbach apparently being influenced in this regard by Dutrochet's publication. A piece of skin the size of a thaler (diameter: 35 mm) was cut from this area 24 h later. The thickness of the graft was not specified. A skin fragment of the same dimensions was excised from the extensor side of the forearm, without previously stimulating the area. The portions of the skin were exchanged and placed in the fresh wounds. They were helt in position by means of adhesive plaster. The wounds were inspected after six days. The graft on the flexor side of forearm "floated in pus"; the epidermis was still attached to it. The "prepared" graft placed on the extensor side of the forearm looked quite different. The epidermis had become detached, half of the graft had become putrified, but the remainder was attached to the underlying stractures and was surrounded by granulation tissue. Unfortunately, this fragment was inadvertently pulled loose from the underlying structures when the dressing was changed, whereupon both graft and wound began to bleed. According to Dieffenbach, the bleeding proved that the circulation had meanwhile been restored. Both skin defects subsequently healed within a few days. It was in fact even claimed that there was no scar." Henk J. Klasen, History of Free Skin Grafting, p.4
Zeis 345
EUR 800.00 (Bestell-Nr: 19992)

Artikelname: Vorläufige Bemerkungen über die Operation des Schielens (pp.425-432).
Artikelbeschreibung:
Dieffenbach, Johann Friedrich:
Vorläufige Bemerkungen über die Operation des Schielens (pp.425-432).
Wschr. ges. Heilk., 1840/27. - Berlin, A.Hirschwald, den 4ten Juli 1840, 8°, 425-440, Brosch.
"In Auswertung seiner Idee der subkutanen Tenotomie zu orthopädischen Zwecken hatte Strohmeyer die Behandlung des Strabismus an Leichen überprüft und sie am Lebenden für möglich und aussichtsvoll erklärt. Und wiederum greift Dieffenbach mit Begeisterung die von seinem Freunde vorgeschlagenene neue Behandlungsweise auf, er arbeitet sich an der Leiche seine eigene Methode, die ihm "als die leichteste und zweckmäßigste erscheint," aus und vollführt am 26. Oktober 1839 nachmittags 3 Hur in der Charité die erste Schieloperation am Lebenden."
Hier berichtet er bereitsmam 4.Juli 1840 von "uber dreihundert schielende Augen sind binnen weinigen Monaten von mir operirt worden".
EUR 320.00 (Bestell-Nr: 29646)

Artikelname: Die plastischen Operationen, in ihren weitesten Umfange dargestellt und durch Abbildungen erläutert.
Artikelbeschreibung:
Fritze, Hermann Eduard & Reich, Georg Friedrich Otto:
Die plastischen Operationen, in ihren weitesten Umfange dargestellt und durch Abbildungen erläutert.
Berlin, A. Hirschwald, 1845, Gr.4°, 48 grösstenteils beikolorierten, blattgroßen Kupfertafeln, (1 Bl.), VIII, 179, (1) pp., reich vergoldeter, grüner Maroquineinband in Schuber; wie immer etwas fleckig.
NIL NISI OPTIMORUM
Dieffenbachs unbekannter Operationsatlas!
Vorzugsexemplar auf starkem Papier

Erste und einzige Ausgabe, die Tafeln in exzellenten Original-Kolorit. - Beigelegt eine Kopie des unveröffentlichten dreiseitigen Dankschreibens für die Widmung obigen Werkes an die Autoren von Dieffenbach.
Ein rares Text- und Tafelwerk, das in engstem Zusammenhang mit der operativen Tätigkeit Dieffenbachs steht. Schon im Vorwort betonen die Autoren, "täglicher Zeuge von Dieffenbach's genialem Schaffen und Wirken" gewesen zu sein und "gemeinsam die Wunder der plastischen Chirurgie in der Nähe Dieffenbach's beobachtet" zu haben.
Wie Lampe in seiner schönen Dieffenbach-Biographie ausführlich darstellt, wäre das Werk des Vaters der plastischen Chirurgie leichter verständlich, "wenn er seine Schilderungen durch Abbildungen, und seien sie auch nur schematischer Art, unterstützt hätte. Dem hat aber wohl der Umstand im Wege gestanden, daß dieser große, phantasiebegabte Künstler .. nur wenig zu zeichnen verstand.... Erst die umfassende Monographie von Fritze und Reich, die unter den Augen des Meisters entstanden ist, hat die oben beklagte Lücke durch Beigabe zahlreicher ... Zeichnungen sowie wertvoller, von H.E.Fritze nach dem Leben gezeichneter Porträts ausgefüllt." Lampe.
Dieffenbach hat also bewußt und gezielt zwei seiner hierfür begabtesten Mitarbeiter in Bild und Text publizieren lassen und durch reichliche und frühzeitige Überlassung von Material dafür gesorgt, daß der so inhaltsreiche erste Band seines Lebenswerks mit dem zugehörigen Atlas- und Textband seiner Schüler erscheinen konnte. Dieffenbach schreibt denn auch in dem hier in Kopie beiliegenden Dankschreiben an die Autoren: "Sie haben etwas Ausgezeichnetes geliefert ... Die Gegenstände sind mit wunderbarer Klarheit behandelt, mit den feinsten Fühlfäden haben Sie bei den minutiösesten Operationen immer das herauserkannt worauf es besonders ankommt.. Die Tafeln sind wahre Meisterstücke."
Die prächtige Ikonographie von Fritze und Reich ist eines der schönsten, seltensten und wertvollsten Werke, die ein historisch interessierter Plastiker für seine Bibliothek erwerben kann... Wirklich rare, alte wissenschaftliche Bücher steigen schneller, stärker und dauerhafter im Wert als Erzeugnisse der Industriegesellschaft, weil sie unwiederholbar sind! Und "A thing of beauty is a joy forever!" (Keats)
Für die Augenheilkunde sind die folgenden Kapitel von besonderem Interesse:
Von der Blepharoplastik (Blepharoplastice) (S.43-61).
Von der Keratoplastik. Transplantatio corneae (S.62-71).
Auf den Tafeln 17 bis 26 werden die Instrumente und augenärztlichen Operationen in 98 Abbildungen nach Amonn, Beer, Bell, Berlinghieri, Blasius, Brach, Celsus, Dieffenbach, Dionis, Fricke, Gräfe, Helling, Himly, Jäger, Jüngken, Marcus, Munck, Quadri, Steinberg, Strauch, Thome und Walther gezeigt.
Hermann Eduard Fritze (1811-1866) promovierte 1835 in Berlin. Er praktizierte zuerst in Berlin, und infolge seiner freundschaftlichen Verbindungen mit dortigen Chirurgischen Zelebritäten wie Dieffenbach und Kluge und mit Unterstützung durch dieselben erschien von ihm obenstehendes Abbildungswerk. Er siedelte später nach Neustadt-Eberswalde über. -cf.Pagel
Georg Friedrich Otto Reich, zu ... Med. et Chir. Dr.Berol. 1833; geb. zu Berlin d.24.Dec.1807. Er besuchte daselbst das franz. Gymnasium und studierte seit April 1828 zu Berlin. cf.-Callisen XXXI, p.391
*First and only edition. The 48 plates, mostly hand colored, engraved by Steglich, containing hundreds of separate illustrations. "This work is not only important from a didactic and artistic point of view, it became something like a textbook for future generations of plastic surgeons" Gabka & Vaubel 1421; also 24-26, 31-32, 36-37, 59-60 reproducing exemplarily from the 48 mostly hand colored plates). Since Dieffenbach never published an atlas specifically on plastic surgery. Fritze & Reich's book fills this all-important gap in recording the achievement of Dieffenbach and his students. Fritze and Reich studied under Dieffenbach. This is the first extensively illustrated general treatise on plastic surgery published in Europe. A legendary Classic of Plastic surgery, not often seen on the market.
Garrison & Morton, No. 5746.4; Waller 3275; Zeis 524; Patterson I, 544; N.U.C. cites only three copies.
EUR 12300.00 (Bestell-Nr: 25127)

Artikelname: Miniatur - Armamentarium oder Abbildungen der wichtigsten akiurgischen Instrumente. Mit einer Vorrede von Dieffenbach.
Artikelbeschreibung:
Fritze, Hermann Eduard:
Miniatur - Armamentarium oder Abbildungen der wichtigsten akiurgischen Instrumente. Mit einer Vorrede von Dieffenbach.
Berlin, A. Hirschwald, 1836, Klein 8°, VI, 44 Seiten Text und 653 minutöse Abbildungen auf 20 ganzseitigen Tafeln, Leinwandband der Zeit.
Erste Ausgabe. Eines der umfangreichsten Abbildungswerke zur Instrumentenkunde. Der Atlas zeigt in seinen feinen 643 Abbildungen das ganze, umfangreiche "Armamentarium Chirurgicum" zur Mitte des 19. Jahrhundert. Den Schluss bildet eine "Kurze Chronologie berühmter Wundärzte bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts". Zu den zierlich gezeichneten Figuren der Instrumente wird jeweils der Name des Erstbeschreibers genannt. Selten und wertvoll, da als Taschenbuch vielgebraucht und zerschlissen.
EUR 700.00 (Bestell-Nr: 22273)

Artikelname: Handbuch der plastischen Chirurgie.
Artikelbeschreibung:
Zeis, Eduard:
Handbuch der plastischen Chirurgie.
Nebst einer Vorrede von J.F. Dieffenbach. - Berlin, G. Reimer, 1838, 8°, XXII, 576 pp., mit 2 fein kolorierten doppelblattgroßen, gefalteten Kupfertafeln und zahlreichen Textholzschnitten, wohlerhaltener Pappband der Zeit in feiner Kassette
Optimum Omnium
Das erste Handbuch der Plastischen Chirurgie
The first textbook devoted soley to plastic surgery
ERSTE AUSGABE des ersten Handbuches der plastischen Chirurgie. Eines der gesuchtesten und seltensten Pionierwerke der Plastischen Chirurgie überhaupt! In einer kleinen Auflage erschienen und im Gebrauch zerschlissenen, sind die wenigen noch existierenden Exemplare in den Händen von Bibliotheken und Sammlern. Der Zeis gilt als praktisch unauffindbar.
Es ist wenig bekannt, daß das Werk ganze Textpassagen aus der Feder von Dieffenbach enthält: "Dieffenbach hatte mir versprochen, mir seine neuesten Operationsverfahren mittheilen zu wollen ..als mein Buch in Berlin gedruckt wurde, schaltete er ganze Seiten ein, welche die Beschreibung seiner neuesten Verfahren enthielt ... Dieffenbach spricht hier überall von sich in der dritten Person, so dass man glauben musste, ich hätte es geschrieben, und bezog sich dabei an vielen Stellen ( p.314, 318, 321, 334, 338, 390) auf die fünfte Abteilung seiner Chirurgischen Erfahrungen, welche .. gleichzeitig mit meinem Handbuch erscheinen sollte .. Aber diese fünfte Abteilung ist nicht herausgekommen, und es gehört daher zu den litarischen Curiositäten, dass ein Buch, welches niemals erschienen ist , so oft und mit solcher Bestimmtheit citiert worden ist." Zeis.
Aus Dresden stammend, ging Eduard Zeis (1807-1869) 1844 als Professor der Chirurgie nach Marburg, um später wieder in seiner Heimatstadt tätig zu werden. Zeis gehört zu den Vätern der modernen plastischen Chirugie und sein Handbuch, in dem er alles bis dahin Vorhandene ordnete und zusammenfasste, ist ein Meilenstein der Wiederherstellenden- u. Plastischen Chirurgie das seinen Wert auch in Zukunft behalten wird. " Möge dieses Werk denn wie das des Caspar Taliacotius auf die spätere Nachwelt übergehen." - Dieffenbach.
Der Zeis ist extrem selten, international bekannt und gesucht, der Preis angemessen dem sehr guten Erhaltungszustand des Exemplars.
*Rare First Edition of the first textbook devoted to plastic surgery. " The term p l a s t i c s u r g e ry was first used by E. Zeis in the title of his book published in 1833" - Skinner, Medical terms. In the first chapter Zeis gives his reason for devising and introducing the term " P l a s t i s c h e C h i r u r g i e ". His "Handbuch" is also valuable for containing the first known bibliography and history of plastic surgery in the field (pp. XV - XXXI) which he greatly expanded into a bibliography and history of plastic surgery, published in 1863. With a forword by Dieffenbach. Dieffenbach inserted als whole pages containing descriptions of his most recent techniques. Dieffenbach here refers to himself throughout in the third person, chiefly he refers to the fifth section of his "Chirurgische Erfahrungen". But this fifth section did not appear, and it is a literary curiosity that a book which never has been published is quoted so often and with such exactitude.
Garrison & Morton No.5743.4; Waller 10466; Patterson I, 677; Gabka & Vaubel, 154.
EUR 13600.00 (Bestell-Nr: 20343)